Wien

"Dankeschön" eintragen:

"Danke" zu sagen ist oft nicht leicht und viel zu wenig oft nimmt man sich die Zeit dafür. Ein Dankeschön zeigt von wahrer Persönlichkeit und freut die hilfsbereiten Menschen sehr. Von solchen öffentlichen Danksagungen geht eine ganz besonderse Kraft aus, weil Sie eine große Anerkennung für den Gelobten sind. Nun kann Ihr "Dankeschön" von der ganzen Welt aus und rund um die Uhr gelesen werden. 

=> "Danksagung" eintragen und der ganzen Welt mitteilen 

Vielen Dank für Ihre Zeit. 
Ihr Herausgeber  Robert M.



Dank an Frau Schöps und Herrn Rosypal (Wiener Linien)

Sehr geehrte Redaktion: 
Ich wurde am 27. (oder 28.?) Dezember das Opfer eines Trickdiebstahls. Eine Gruppe von Dieben lenkte in der Innenstadt meine Aufmerksamkeit ab, als ich gerade mein Auto besteigen wollte, und einer von ihnen entnahm dann meinen Aktenkoffer vom Hintersitz. In diesem waren neben € 1500.- in bar (gerade von der Bank behoben), Wohnungsschlüssel und diverse Dokumente, sowie meine fast gesamte Pfeifensammlung. Ich gab den Diebstahl bei der Polizei zu Protokoll.
 
Schon ca 2 Stunden später erhielt ich einen Anruf eines Herrn Rosypal, der sich als Angestellter des Fundbüros der Wiener Linien herausstellte (Exp. 13A, Pers.# 331 098). Bei ihm war der Aktenkoffer von einer Fahrerin des D Wagens (Frau Schöps, Pers.# 333 634) abgegeben worden - sie hatte ihn in einem Waggon vorgefunden, wo er offenbar von den Dieben nach Durchsicht des Inhalts stehengelassen worden war. Herr Rosypal hatte meine Identität aufgrund eines im Koffer befindlichen Rezeptes (ich bin Arzt) festgestellt und mich verständigt, sich durch einige Fragen bezüglich des Inhalts davon überzeugt, daß ich in der Tat der Besitzer des Koffers bin und mir dann mit Engelsgeduld erklärt, wie ich an den mir gänzlich unbekannten Ort seiner Tätigkeit (nämlich das Diensthäuschen an der Endstation D Wagen) gelangen könne. Nach einigen weiteren Anrufen (es ist für einen Tiroler nicht ganz leicht zu finden) langte ich dort an und nahm meinen Koffer in Empfang. In ihm fehlte außer dem Bargeld nichts.
 
Man kann nun argumentieren, daß das Verhalten der beiden Herrschaften gerade so war, wie es hätte sein sollen. Das war es auch, aber eine solche Freundlichkeit und Effizienz ist doch eines großen Danks würdig, den ich gerne hiemit aussprechen möchte. Es ist in einer so ärgerlichen Situation, wie sie mich damals betroffen hat, eine große Erleichterung, auf hilfsbereite Menschen zu stoßen. Ich würde gerne haben, falls das möglich ist, daß die Vorgesetzten der beiden Herrschaften von meinem Dankesschreiben erfahren.
 
Mit besten Empfehlungen Ihr
em. Univ.Prof. Dr. Peter Fritsch
A 6020 Innsbruck                               6. Jänner 2010