Wien

Wein aus Wien



Wien / Blick vom Weinberg auf die Stadt, © ÖWM, Lantschbauer

Hans Moser und die Reblaus, Grinzing, Heurige wohin man nur blickt, ...dass alles verbindet man mit dem Wiener Wein den schon die alten Römer schätzten.

Die Geschichte

Die Geschichte des Wiener Weins und des Weinbaus ist so alt wie die Stadt selbst, die ältesten Wiener Weingärten sind ab 1132 nachweisbar.

Schon die Kelten haben 500 v. Chr. hier Weinbau betrieben, was zahlreiche Funde wie Weinfässer, Weintraubenkerne, etc zeigen. Ausschlaggebend dafür war Kaiser Probus (232-282), als dieser das Verbot aufhob, Weinstöcke außerhalb Italiens anzupflanzen; damit begannen die Legionäre in Wien (Vindobona) Weinstöcke anzubauen.

Eigentlich könnte man sagen, dass Wien buchstäblich auf Wein erbaut wurde, denn noch im späten Mittelalter waren die größten Teile der späteren Wiener Bezirke voll von Weinbergen, die auch eine Haupterwerbs-Quelle der Wiener darstellte. Ein besonders erträgliches Geschäft war das Gastwirt-Gewerbe, mit seinen vielen Weinstuben und Gastgärten; vor allem im 1. Bezirk; nicht fehlen durften zahlreiche Verordnungen und Auflagen wer und wo man Wein ausschenken und verkaufen durfte.

Im 15. Jahrhundert wuchsen die Weingärten in Wien derart, dass sie fast vollständig den Ackerbau verdrängten - woraufhin Herzog Albrecht V den Anbau von neuen Weingärten verbot. Die Grundlage für die heutige Heurigenkultur schuf Kaiser Josef II Ende des 17. Jahrhunderts: Er erlaubte den Weinbauern Lebensmittel aus eigener Erzeugung gemeinsam mit dem eigenen Wein zu verkaufen.

Im Laufe der Zeit verdrängte die zunehmende Verstädterung die Weingärten aus Wien. Nur in den Randbezirken blieb der Wiener Weinbau erhalten.

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