Wien
    

Text Weihnachtslied: O Tannenbaum


O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter.
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein auch im Winter, wenn es schneit:
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
 wie treu sind deine Blätter !

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
 du kannst mir sehr gefallen !
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit,
ein Baum von dir mich hoch erfreut !
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
 du kannst mir sehr gefallen !

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren !
Die Hoffnung und Beständigkeit,
gibt Trost und Kraft zu jederzeit !
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
 dein Kleid will mich was lehren !
 
 

Geschichte & Video: o Tannenbaum

O Tannenbaum geht auf den Text des von Melchior Franck verfassten schlesischen Volksliedes "Ach Tannenbaum" aus dem 16. Jahrhundert zurück.

Joachim August Zarnack (1777–1827) schrieb in Anlehnung an dieses Lied 1819 O Tannenbaum als tragisches Liebeslied, in dem der beständige Tannenbaum als sinnbildlicher Gegensatz zu einer untreuen Geliebten benutzt wird.

Zum Weihnachtslied wurde es erst, nachdem der Leipziger Lehrer Ernst Anschütz (1780–1861), unter Beibehaltung von Zarnacks erster Strophe, 1824 die heute bekannten Verse zwei und drei hinzufügte. In denen ist nur noch vom Baum die Rede. Das Aufstellen von Tannen als Weihnachtsbäume war inzwischen ein Brauch zum Fest geworden. Die zweite Zeile des Liedes hieß ursprünglich „Wie treu sind deine Blätter“, da das Liebeslied einen Kontrast zwischen der Treue des Baumes und der Untreue der Geliebten bildete.

Die Melodie ist eine seit dem 16. Jahrhundert bekannte Volksweise, die unter anderem als "Es lebe hoch der Zimmermannsgeselle" schon vor 1799 gesungen wurde und ebenfalls als Studentenlied Lauriger Horatius populär war.
Quelle: wikipedia

zum Abspielen des Videos 1x auf das Bild klicken (Tölzer Knabenchor)



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