Wien

Liedtext: Vom Barette schwankt die Feder

1. Vom Barette schwankt die Feder, wiegt und biegt im Winde sich.
Unser Wams von Büffelleder ist zerfetzt von Hieb und Stich. Ja
[: Stich und Hieb und ein Lieb muss ein, ja muss ein Landsknecht haben. :]

2. Uns’re Linke an dem Schwerte, in der Rechten einen Spieß,
kämpfen wir so weit die Erde bald für das und bald für dies.
[: Ja dies und das, Suff und Fraß muss ein, ja muss ein Landsknecht haben. :]

3. Ruhm und Beute zu gewinnen, zieh’n wir mutig in die Schlacht;
einmal müssen wir von hinnen, lustig d’rum bei Tag und Nacht.
[: Bei Nacht und Tag, was er mag, muss ein, ja muss ein Landsknecht haben. :]

4. Landsknechtleben, lustig Leben in der Schenk’ bei Tag und Nacht!
Sitzt ein fader Kerl daneben, der nicht singt und der nicht lacht.
[: Ja schmeißt ich ihn ’raus, reines Haus, muss ein, ja muss ein Landsknecht haben! :]

5. Sollte ich einst liegen bleiben in der blutdurchtränkten Schlacht,
sollt ihr mir ein Kreuzlein schreiben über’m tiefen, dunklen Schacht.
[: Mit Trommelspiel, Pfeifen viel, sollt ihr, ja sollt ihr mich begraben. :]

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