Wien

Text die Vorarlberger Landeshymne:

1. Strophe
Du Ländle, meine teure Heimat, ich singe dir zu Ehr' und Preis;
begrüße deine schönen Alpen, wo Blumen blüh'n so edel weiß,
und golden glühen steile Berge, berauscht von harz'gem Tannenduft.
"O Vorarlberg, will treu dir bleiben, bis mich der liebe Herrgott ruft,
o Vorarlberg will treu dir bleiben, bis mich der liebe Herrgott ruft!"

2. Strophe
Du Ländle, meine teure Heimat, wo längst ein rührig Völklein weilt,
wo Vater Rhein, noch jung an Jahren, gar kühn das grüne Tal durcheilt;
hier hält man treu zum Heimatlande und rot-weiß weht es in der Luft.
"O Vorarlberg, will treu dir bleiben, bis mich der liebe Herrgott ruft,
o Vorarlberg, will treu dir bleiben, bis mich der liebe Herrgott ruft!"

3. Strophe
Du Ländle, meine teure Heimat, wie könnt' ich je vergessen dein,
es waren doch die schönsten Jahre beim lieben, guten Mütterlein.
Drum muss ich immer wieder kommen, und trennte mich die größte Kluft.
"O Vorarlberg, will treu dir bleiben, bis mich der liebe Herrgott ruft,
o Vorarlberg, will treu dir bleiben, bis mich der liebe Herrgott ruft!"
 



Geschichte der Vorarlberger Landeshymne:

Die Urfassung der heutigen Landeshymne geht auf das Jahr 1905 zurück. Damals vertonte der Feldkircher Musiklehrer und Chorregent Anton Schmutzer (1864 bis 1936) das Gedicht "Vorarlbergers Heimweh". 1907 änderte er die Melodie geringfügig und unterlegte ihr einen neuen, selbst gedichteten Text: "Du Ländle, meine teure Heimat".

   1937 erklärte die Landesregierung das Volkslied zum offiziellen "Landeslied". In den folgenden Jahren des Krieges und der Hitler-Diktatur, in der Vorarlberg vorübergehend wieder von Innsbruck aus regiert wurde, gewann es besondere Bedeutung. Am 24. Jänner 1949 erhob der Landtag "'s Ländle, meine Heimat" mit Gesetz zur Landeshymne.

Landespressestelle Vorarlberg
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OTS0018    2009-01-23/08:55