Österreichischen Bundeshymne: Text und Noten
Österreichische Bundeshymne: Die GeschichteDie Österreichische Bundeshymne entstand durch einen Wettbewerb im Jahre 1946, bei dem 1800 Vorschläge eingebracht wurden. Der Text der heutigen offiziellen Bundeshymne stammt von Paula von Preradovic. Die Melodie der Bundeshymne wurde dem Freimaurer-Bundeslied "Brüder, reicht die Hand zum Bunde" entnommen. Die Melodie wurde lange Zeit dem Freimaurer W. A. Mozart zugeschrieben wurde, neuere Forschungen gehen von Johann Baptist Holzer aus. Der Dirigent und Musikexperte Anton Gabmayer behauptet jedenfalls, die österreichische Bundeshymne sei von Johann Baptist Holzer aus Korneuburg und nicht von Wolfgang Amadeus Mozart. Von Holzer gibt es ein ähnliches Lied - "Im Namen der Armen" -, das eine ganze Reihe von Ähnlichkeiten zur Bundeshymne aufweist. Holzer soll das Lied 1784 geschrieben haben. Jedenfalls waren Mozart und Holzer Freimaurer in derselben Freimaurerloge. Der Streit der Wissenschaft bleibt weiter anhängig. Änderungswünsche zum Text der Österreichischen Bundeshymne:1) Das Bildungsministerium unter Claudia Schmied (SPÖ) gab bei Christine Stürmer einen Werbespot in Auftrag, in dem die Bundeshymne mit abgeändertem Text gesungen wird, nämlich mit "Söhnen" und "Töchtern". Am 18.1.2010 startete das Bildungsministerium die "Bildungsreform Österreich" und erklärt in einer Presseaussendung: (Anm. Wien-konkret: Wahrscheinlich lernen jetzt unsere Schulkinder die Bundehymne mittels Werbespot.) Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) griff das Thema auf und trat im Jänner 2009 mit Ihrem Wunsch an die Öffentlichkeit, die Österreichische Bundeshymne "zu gendern", also den männlichen und weiblichen Teil gleich zu erwähnen. Diesen Wunsch zog Heinisch-Hosek am 26.1.2010 vor dem Ministerrat wieder zurück, da es seitens des Regierungspartners ÖVP keine Zustimmung gab. Die österreichische Kaiserhymne von Josef Haydn:Die Österreichischen Kaiserhymnen, auch Volkshymnen genannt, waren von 1826 bis 1918 die offiziellen Hymnen des Kaisertums Österreich, das seit 1867 die Länder der ungarischen Krone nicht mehr umfasste (Österreich-Ungarn). In der Habsburgermonarchie gab es keine National- oder Landeshymne im eigentlichen Sinne. Vielmehr waren die Hymnen dem jeweils amtierenden Kaiser gewidmet. Daher änderte sich der Text bei jedem Thronwechsel, während die von Joseph Haydn stammende Melodie beibehalten wurde. Volkshymne von Johann Gabriel Seidl durch Handbillet Franz Josephs am 27. März 1854 zum authentischen Text der Kaiserhymne von Kaiser Franz Joseph erklärt1. Gott erhalte, Gott beschütze 2. Fromm und bieder, wahr und offen 3. Was der Bürger Fleiß geschaffen 4. Laßt uns fest zusammenhalten, 5. An des Kaisers Seite waltet, 6. Heil auch Öst’reichs Kaisersohne, Weiterführende Internetseiten:* Programm Nationalfeiertag 2009 23.1.2010: FPÖ-Gartelgruber: Keine Experimente mit der Bundeshymne!Pseudo-feministische Umtextungs-Versuche sind völlig unangebracht "Die Idee, an unserer Bundeshymne herumzudoktern war schon damals deplatziert, als sie noch von Heide Schmidt und auch Rauch-Kallat vertreten wurde - und sie wird auch im Zeitenverlauf nicht besser. Offenbar ist das Hinein-Reklamieren von Töchtern in den Text der Hymne aber alle zehn bis zwölf Jahre ein Aufhänger für pseudo-feministischen Aktionismus", erklärt FP-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber. "Wenn dann aber auch noch ein Gesetzesvorschlag zur offiziellen Änderung der Hymne eingebracht werden soll, wie von Frau Ministerin Heinisch-Hosek angedacht, geht das entschieden zu weit. Keiner benachteiligten Frau ist damit geholfen. Vielmehr verunstaltet man das sprachliche Kunstwerk von Frau von Preradovic. Zudem muss man eben manche Dinge einfach aus ihrer Zeit heraus sehen und verstehen." Die Ministerin wäre besser beraten sich den tatsächlichen Problemen der Frauenpolitik, wie etwa der Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz, zuzuwenden, statt mit derartigen Scheindiskussionen von ihrer Erfolglosigkeit abzulenken, schloss Gartelgruber. Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub, Tel.: 01/ 40 110 - 7012 22.1.2010: BZÖ-Schenk: Hat Österreich keine anderen Probleme?Ein "klares Nein" kommt vom BZÖ zu den Plänen von Frauenministerin Heinisch Hosek den Text der österreichischen Bundeshymne zu ändern. "Haben wir keine anderen Probleme in Österreich, als den Text der Bundeshymne?", fragt sich BZÖ-Frauensprecherin Martina Schenk. "Anstatt sich um die immer größeren Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen oder echte Diskriminierungen zu kümmern, beginnt wieder einmal eine Frauenministerin eine absolute Sinnlosdebatte rund um die Bundeshymne", so Schenk. Es sei durchaus positiv, wenn es mit der neuen Christina Stürmer Version der Bundeshymne eine inoffizielle jugendliche Variante gebe, aber die offizielle Bundeshymne müsse unverändert bleiben. Schenk sieht in dem Hosek-Vorstoß ein klares Ablenkungsmanöver, um das bisherige frauenpolitische Versagen der Ministerin zu kaschieren. Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ 22.1.2010 Grüne Schwentner: Leistungen der Töchter des Landes nicht ignorieren
Grüne fordern seit Jahren Änderung der Bundeshymne Die neu aufgeflammte Diskussion um eine Textänderung der Bundeshymne nimmt Judith Schwentner, Frauensprecherin der Grünen, zum Anlass, um an eine alte Grüne Forderung zu erinnern: "Eine Bundeshymne, in der die Hälfte der Bevölkerung einfach unerwähnt bleibt, ist nicht geeignet, das Land umfassend zu repräsentieren. Die Leistungen der Töchter dieses Landes müssen auch gewürdigt werden. Eine Anpassung des Textes der Bundeshymne an die Realität einer modernen Gesellschaft, in der auch Frauen den ihnen zustehenden Platz erhalten, ist daher längst überfällig." Die Grünen drängen schon lange auf eine Textänderung der Bundeshymne, die die großen Töchter des Landes nicht länger ignoriert. Schließlich werde diese Hymne auch bei der Ehrung besonderer Leistungen von Frauen gespielt, wie zum Beispiel im Sport. "Der Text der Bundeshymne ist nicht in Stein gemeißelt. Viele Frauen fühlen sich mit Recht durch die bestehende Version der Bundeshymne diskriminiert, das muss geändert werden. Schließlich würde eine Textänderung die Verdienste von Frauen, also auch jene der Dichterin der Hymne, Paula von Preradovic, ehren", so Judith Schwentner. Rückfragehinweis: Die Grünen Tel.: +43-1 40110-6697 22.1.2010 BZÖ-Markowitz begrüßt Neuinterpretation der BundeshymneNiemand muss ich Sorgen machen, dass der Herr Bundespräsident beim nächsten Staatsbesuch zu Christina Stürmer abrockt BZÖ-Jugendsprecher NAbg. Stefan Markowitz begrüßt die Neuinterpretation der österreichischen Bundeshymne durch Christina Stürmer. "Wenn ein österreichisches Aushängeschild wie Christina Für Markowitz ist die Aufregung und Kritik völlig unverständlich. "Ich denke, dass sich weder der Verleger des Originaltextes noch sonst wer Sorgen machen muss, dass der Herr Bundespräsident beim nächsten Staatsbesuch am roten Teppich zu Christl Stürmer abrocken wird", so der BZÖ-Jugendsprecher. Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ 18.1.2010 SPÖ Claudia Schmied: Startschuss zur neuen Informationskampagne des Bildungsministeriums"In jedem Kind stecken große Talente, wir müssen sie gut fördern" "Die Bildungsreform in Österreich geht uns alle an", betonte Bildungsministerin Claudia Schmied bei der Präsentation der neuen Informationskampagne zur Bildungsreform am Montag. Unter dem Titel "Heimat bist du großer Söhne und Töchter" soll die Bedeutung der Bildung für unsere Kinder und die Zukunft unseres Landes unterstrichen werden. Das Thema Bildung sei ein Thema nationaler Bedeutung und müsse auf eine größere Ebene gebracht werden, erklärte Schmied, die weiters bekräftigte: "Wir müssen das Gemeinsame und das Ziel über alle ideologischen und parteipolitischen Grenzen hinweg herausarbeiten und gemeinsam an einer Verbesserung unseres Schulsystems arbeiten." Die neue Kampagne wird von zahlreichen prominenten Personen, wie Mirna Jukic unterstützt. Eigens für die Begleitmusik des TV-Kurzfilms hat Popstar Christina Stürmer die österreichische Bundeshymne mit neuen Textteilen "Heimat bis du großer Söhne und Töchter" erweitert und durch schnellere Rhythmen aufgepeppt. "Ich freue mich besonders, dass wir so zahlreiche prominente Unterstützerinnen und Unterstützer für diese wichtige Kampagne gewinnen konnten", so Schmied, die klar stellte: "Es ist hoch an der Zeit, dass wir uns darauf besinnen, worum es geht, und parteipolitische Taktiken hinten anstellen. Diese Kampagne stellt unsere Kinder in den Mittelpunkt und erinnert uns an ihr unendliches Potential. Es ist unsere Aufgabe, dieses Potential gut zu fördern", erklärte Schmied abschließend. Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien => Kommentare & Postings eintragen
Eine gänzlich neue Bundeshymne müsste her!Also, mein Vorschlag wäre, auf eine diffuse Heimatduseligkeit gänzlich zu verzichten und stattdessen eine Hymne einzuführen, die sich mit den zentralen Pfeilern der Bundesverfassung, nämlich den Grundprinzipien (Demokratie, Republik, Bundesstaat, Rechtsstaat, Grundrechte), auseinandersetzt. Solche Werte sind wirklich wichtig und eben nicht die Lobpreisung der schönen Berge und des schönen Stromes, so etwas gibt es auch in unrechtsstaatlichen Diktaturen! Und schließlich sind uns Zentraleuropäern diese Grundwerte nicht vom Himmel zugeflogen: lange, zäh und blutig war das Abtrutzen! Im Rahmen eines Hymnenwettbewerbes des FM4 Soundpark, der wahrscheinlich auch als Satire auf die Gender-Hymnen-Forderung 2005 ins Leben gerufen wurde, haben mein Bruder und ich (die Band "Die kreuzfidelen Jammertaler") das sogenannte "Kelsenlied" geschrieben. Der Titel ist eine Hommage an Hans Kelsen (ein weltberühmt gewordener österreichischer Rechtsphilosoph und Staatsrechtler, der maßgeblich am Bundes-Verfassungsgesetz 1920 mitgewirkt hat), der Text ist eine Lobpreisung der Bausteine der Verfassung. Der Text lautet folgendermaßen:
Abgeordnete, stets beachtet 2. Bundesstaat soll sich nicht ändern 3. Und der Rechtsschutz uns bescheret Die Melodie entstammt dem bekannten Kirchenlied "Heiliges Kreuz, sei hoch verehret". Den Hymnen-Contest samt anderen auch albernen, satirischen usw. Texten finden Sie am besten, wenn die die Seite der kreuzfidelen Jammertaler (siehe oben) aufrufen und dann dem Link auf der rechten Seite (dort geht es zu "befreundeten" Bands oder Projekten) folgen. Viel Vergnügen und möge die Diskussion um Hymnen-Alternativen fruchtbar sein! Der Bürderbub 6. Februar 2010 Bundeshymne / KaiserhymneWarum sollen nicht die "Töchter" im Text der Bundeshymne stehen. Entsprechend "Heimat großer Töchter und Söhne". Vielmehr sollte die Politiker aber aufregen, dass die Deutschen noch immer unsere Kaiserhymne als "Deutschland-Lied" verwenden. Es wirkt mitunter komisch, wenn man bei Siegerehrungen von deutschen Sportlern den betagten Kaiser Franz Josef winkend vor sich sieht. Die Melodie hat Joseph Haydn komponiert und sie ist in Österreich noch immer historisch präsent. Schon 1947 meinte der damalige österreichische Unterrichtsminister Felix Hurdes, "dass Deutschland die künftige Verwendung der Haydn-Hymne als einem alten österreichischen Kulturgut untersagt werden möge." Regierungsmitglieder sollen singen und auf ihre Rechte verzichtenGuten Tag! Der Inhalt ihres Antwortschreibens ist absolut kabarettreif - besser als jeder bisherige Sketch eines österreichischen Kabarettisten. Die Nutzungsrechte des Sessler-Verlages wird man wohl achten müssen - aber anstelle von Künstlern könnten auch die Regierungsmitglieder im Rahmen einer Benifizveranstaltung singen (die könnten ja vorher schriftlich auf ihre Rechte verzichten). Wie lange gelten diese Nutzungsrechte? Schade! Bundeshymne: gespielt & gesungen?Es gibt einige gut aufbereitete Seiten zum Nationalfeiertag samt einem Link zum Download der gespielten Bundeshymne - wunderbar! Ein JA zur Gleichstellungin diesem Sinne sollte man das Frauenministerium abschaffen. Tom W. Jan 2010 GeldverschwendungWieviel hat das Bildungsministerium für den Werbespot mit dem falschen Text der österreichischen Bundeshymne ausgegeben? Bitte um Zahlen! Im Bildungssystem wird gespart und dann wirft man für so einen Bödsinn Geld beim Fenster hinaus. LG Helga S. 24. Januar 2010 Heimat bist Du großer Kinder?wenn schon Änderung, warum dann nicht "...bist Du großer Kinder..."? ad Ministerin Claudia SchmiedDas kommt davon, wenn Versagerbankerinnen ihre Kompetenz nun der Bildung zumuten. Die Lösung: Bundeshymne abschaffenMan sollte eher über eine Trauer- und Beerdigungshymne für Österreich nachdenken. Nachdem Österreich seine Souveränität in Brüssel bei der EU abgegeben hat, kann man die österr. Bundeshymne konsequenter Weise gleich ganz abschaffen. Dann braucht sich die Frauenministerin auch nicht über den Text den Kopf zerbrechen. Pensionsalter anpassenWarum wird das Pensionsalter von Männern und Frauen nicht angepaßt? Wäre wichtiger als den Text der Bundeshymne anzupassen. Stürmer Nationalhymne für U16 jährige.Die neue Nationalhymne von Christl Stürmer ist maximal pupertierenden Kindern bis 16 Jahren zumutbar. Vielleicht sollte man eine jugendliche Popversion und eine staatstragende Erwachsenenversion machen? Neue 2.Strophe:"Schwer benebelt Hymnen anderswo....die Franzosen mit ihrem 220 Jahre alten Kriegslied würden sich der Änderung jedes Beistriches ihrer Hymne genauso vehement verwehren, wie die Briten mit ihrem "God save the Queen". Man will Österreich offensichtlich jegliche Tradition rauben. |