Wien
    

Österreichische Bundeshymne: Text und Noten 1947-2011





1. Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Land der Dome,
Land der Hämmer, zukunftsreich!
Heimat bist du großer Söhne,
Volk, begnadet für das Schöne,
|: vielgerühmtes Österreich, :|

2. Heiß umfehdet, wild umstritten
liegst dem Erdteil du inmitten,
einem starken Herzen gleich.
Hast seit frühen Ahnentagen
hoher Sendung Last getragen,
|: vielgeprüftes Österreich, :|

3. Mutig in die neuen Zeiten,
frei und gläubig sieh uns schreiten,
arbeitsfroh und hoffnungsreich.
Einig laß in Brüderchören,
Vaterland, dir Treue schwören,
|: vielgeliebtes Österreich, :|

 







21.6.2014 Maria Rauch-Kallat (ÖVP) gegen Andreas Gabalier:

Volksrocker Andreas Gabalier sang am 21. Juni 2014 beim Formel 1 Grand Prix von Österreich die Bundeshymne in der originalen Form mit "Heimat bist Du größer Söhne". Dafür erhielt er auch viel Applaus vor Ort.



Maria Rauch Kallat (ÖVP) meint, eine Mehrheit im Parlament hätte den neuen Text beschlossen (Anm. Red.: ... allerdings auf eine Strafbestimmung für das Singen des "falschen / originalen" Textes vergessen.)
Andreas Gabalier: Aber keine Mehrheit des Volkes. Man solle eine Volksabstimmung machen.
Maria Rauch Kallat (ÖVP) argumentiert unterhalb der Gürtellinie und meint, Gablier habe auch mit einem Jahr in die Windeln gemacht und gelernt den Schließmuskel zu beherrschen. Also solle er nun auch den neuen Text lernen und singen. (Anm. Red. Wien-konkret): Übrigens hat auch Frau Rauch-Kallat - wie jedes Baby - in die Windeln gemacht. Der Verwurf an Gabalier ist somit haarsträubend.)
Andreas Gabalier: Für ihn ist die Originalversion der österreichischen Bundeshymne - so wie er sie auch schon in der Schule gelernt hat - ein historisches Kulturgut.
Maria Rauch Kallat (ÖVP) hoffte, mit dem Gesetz zur Bundeshymnenänderung sei die Diskussion beendet.
(Anm. Red.: Ein Pyrhussieg wie sich nun zeigt. Der Pyrrhussieg ist laut wikipedia eine Metapher für einen zu teuer erkauften Erfolg. Sie geht ursprünglich auf den Kadmeischen Sieg zurück. Im ursprünglichen Sinne geht der Sieger aus dem Konflikt ähnlich geschwächt hervor wie ein Besiegter und kann auf dem Sieg nicht aufbauen. Der Ausdruck geht auf König Pyrrhos I. von Epirus (319/318–272 v. Chr.) zurück. Dieser soll nach seinem Sieg über die Römer in der Schlacht bei Asculum (Süditalien) 279 v. Chr. einem Vertrauten gesagt haben: „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“)
Andreas Gabalier schlägt den Politikern vor, sie sollten mehr auf das Volk hören, sonst singt keiner mehr die Bundeshymne mit. Das hat man schon bei der WM in Schladming gemerkt. Die Leute sind verunsichert.
 
Anmerkung Wien-konkret: Im Gegensatz zu Frau Rauch-Kallat kann Gabalier schön Singen :-) und ist ein Star am öchsterreichischen Künstlerhimmel.
Hoffentlich wird in Österreich durch ÖVP-SPÖ-Grüne das Singen nicht verboten!
Ein Wunder, daß die EU das Singen von Nationalhymnen noch nicht verboten hat.





EU-Austrittspartei Österreichs

EU-AUstrittspartei

   Egal welchen Text die Österreicher und -innen singen, Hauptsache sie glauben an Österreich und singen überhaupt die österreichische Bundeshymne!
   Bei einer Textänderung hätte man aber auch die kleinen Österreicher & kleinen Österreicherinnen berücksichtigen sollen. Nur die großen Töchter und großen Söhne zu besingen ist eine Geringschätzung der kleinen Menschen und das lehnt die EU-Austrittspartei ab. Man hätte mehr Nachdenken sollen, bevor man den Text der Bundeshymne überhastet ändert.
   Eine Volksabstimmung über verschiedene Varianten auf Basis eines Ideenwettbewerbs wäre sinnvoll gewesen, da das Volk die Bundeshymne ja auch Mitsingen soll.
   Die neu gegründete EU-Austrittspartei Österreichs tritt für den sofortigen EU-Austritt, echte Demokratie und mehr Bürgerrechte ein. Ziel ist die Kandidatur bei der nächsten Nationalratswahl und ein Erzwingen einer Volksabstimmung über den EU-Austritt, damit die Souveränität Österreichs wieder hergestellt wird.

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7.12.2011 Parlament: Nationalrat beschließt Textänderung

Österreichs neue Bundeshymne tritt per 1.1.2012 in Kraft.
Dabei werden nun nur die großen Töchter und Söhne besungen.
Die Mandatare ("Volksvertreter") von SPÖ, ÖVP und Grüne stimmten gegen eine Volksabstimmung!

Zitate und Zusammenfassungen aus der 1-stündigen Parlamentssitzung:
* Umdichten einer Hymne im Sinne des Zeitgeistes?
* Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) beauftragte um 900.000 Euro eine Schlagersängerin, um die Hymne umdichten zu lassen. (Anm. Red: Das sind überraschend hohe Kosten. Vermutlich ist die Beauftragung von Christl Stürmer gemeint.)
* Historischer Moment: Wir beschließen die Hymne in einem Bundesgesetz und nicht nur als Ministerratsbeschluß (Anm. Red. wie seit dem Jahre 1947).
* Es gab so viele Vorschläge auf Änderungen, aber es wurden nur ein paar Worte geändert.
* Die zweite Hälfte der Menschheit – gemeint sind die Frauen - wurde in der Österreichischen Bundeshymne verankert.
* Ab 1. Jänner werden die Frauen mitsingen und mitgesungen werden.
* Die Sprache ist ein sehr wichtiges Element für die Gleichbehandlung.
* Bei vielen Menschen gibt es Verärgerung über die Debatte der Änderung der Bundeshymne, angesichts der vielen gegenwärtigen Krisen.
* Mit der Textänderung ist keiner Frau geholfen, kein Kindergartenplatz geschaffen, kein Pflegeplatz geschaffen, kein gleicher Lohn für gleiche Arbeit geschaffen.
* Landeshymnen und Europahymne sind auch noch zu diskutieren. (Anm. Red.: Diese Hymnen sind noch nicht angepaßt, also nicht geschlechtergerecht formuliert bzw "gegendert")
* Es ist nicht strafbar, wenn man noch die alte Bundeshymne singt: Wir singen was wir wollen!
* Warum keine komplett neue Hymne auch mit neuer Melodie?
* Die heimliche Hymne von Reinhard Fendrich (Anm. Red.: I am from Austria) könnte man sich zum Vorbild nehmen.
* Mit „Söhne“ sind „Söhne und Töchter, Kinder alt und jung gemeint“.
* Es Hymne ist laut Brockhaus ein Lob- und Preisgesang. Die Bundeshymne ist ein Staatssymbol und repräsentiert das Selbstverständnis eines Staates.
* Wir haben in diesem Land große Söhne und Töchter (Anm. Red.: und noch viel mehr kleine Söhne und kleine Töchter, die leider nicht besungen werden.)
* 22. Okt 1946 wurde der Hymentext in einer Ministerratssitzung beschlossen und 1947 geändert. Das heißt die Text der Bundeshymne wurde schon einmal verändert.
* viele leere Plätze bei der ÖVP, sogar während ÖVP-Redner am Wort sind.
* Pleiten-, Pech-, und Pannenregierung
* Die Österreicherinnen und Österreicher haben ein Recht, bei Ihrer Hymne mitzubestimmen.
* Frau sein ist noch kein frauenpolitisches Programm.
* große Aufregung wegen dem kleinen Wort „Töchter“. Wir singen „Söhne und Töchter“ bzw. „Töchter und Söhne“.
* Töchter sind nun Chefsache.
* Wichtig wäre das Thema „Gewalt an Frauen“ zu behandeln.
* Mehr Frauen und weniger Testosteron im Hohen Haus wären wünschenswert.
* Moderne Hymne passend für´s 21 Jahrhundert sollte mittels Ideenwettbewerb gesucht werden.
* „Tu felix Austria nube“: Glückliches Österreich heirate. Heute muß man sagen: Heirate oder mache eingetragene Lebenspartnerschaft.
* Es hat große Frauen gegeben, die alle kein Problem mit dem bisherigen Text hatten.
* Die derzeitige Melodie der Bundshymne ist ein Bundeslied der Freimaurer, eines Männerbundes! Da stoßt sich niemand daran.
* Wir sind stolz auf unsere Frauenpolitik
* Prostitution & Sexarbeit wäre ein wichtiges Thema, damit diese Frauen es nicht mehr notwendig haben, ihre Körper anzubieten. Sprachliche Textänderungen sind Placebo.
* Text der Bundeshymne ist keine Ausrede für schlechte Leistungen von österreichischen Sportlern.
* Töchter und Söhne können ihre Wohnungen nicht mehr heizen, haben Angst ihre Steuern nicht mehr zahlen können, haben Angst um ihren Arbeitsplatz und um ihr Sparbuch.
* Keine Ruhmesstunde für den Parlamentarismus.
* Ein Volksabstimmungsantrag über die Textänderung der Bundeshymne ist lächerlich.
* Abgeordnete gehen abgehoben durch die Welt.
* Verhunzung der Bundeshymne ist kein Dienst an den Frauen
* Eine Schande an den Frauen sind € 350,- bis € 450,- monatlicher Hungerpension.
* Ideologisch verblendete Debatte geht an den wahren Problemen vorbei.
* Änderungsbedarf: statt „Seewolf“ => "Seewolf & Seewölfin“; statt „Die Räuber“ => „Räuber & Räuberinnen
* Bei dieser Bundesregierung wäre „Oh du lieber Augustin, alles ist hin“ die geeignete Hymne bzw. eben „Augustine“.
* Große Probleme der Frauenpolitik betreffend Zwangsbeschneidungen, Zwangsverheiratungen und Kopftuchzwang.
* Seit 1947 haben viele Männer und Frauen diese Hymne gesungen.
 



Video: Natiroanlrat beschließt neue Bundeshymne für Österreich
Videogröße 196 MB; Dauer: 53 min

Resümee zur Parlamentssitzung:
* Erstredner H.C. Strache (FPÖ) versäumte seinen Auftritt. Er kam dann gegen Ende der Debatte dran.
* Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) waren bei der Nationalratssitzung nicht anwesend und konnten daher auch keine Rede halten.
* Die Abgeordneten warfen sich gegenseitig eine unwürdige Diskussion vor.
* Fritz Neugebauer (ÖVP) ließ von jemanden Fremden den Stimmzettel einwerfen! siehe Video. Ist das überhaupt erlaubt?
* Namentliche Abstimmung: 112 Ja-Stimmen, 39 Nein-Stimmen, 32 Abgeordnete schwänzten die Sitzung. Wofür kassieren die eigentlich ihr Geld?
* Der Antrag auf Volksabstimmung wurde von SPÖ, ÖVP, Grüne ohne Begründung abgelehnt. Offensichtlich ist die Änderung der Bundeshymne doch nicht so wichtig und das österreichische Volk für eine Entscheidung zu dumm. Vielleicht haben SPÖ, ÖVP, Grüne aber auch Angst vor einem anderen Ergebnis. Wieder ein Fall von Entmündigung des Volkes durch die rot-schwarz-grünen „Volksvertreter“.
* Exkurs: Die ehemalige Frauenministerin Maria Rauch-Kallat (ÖVP) verweigerte in einem Radio-Interview (Radio Wien?) im November 2011 die neue Bundeshymne zu singen, da sie nicht Singen könne. Dabei ist sie sogar Mitinitiatorin der „Töchter in die Bundeshymne“ Antragstellung gewesen.
900.000 Euro für die Änderung der Bundeshymne an eine Sängerin zu zahlen ist überraschend viel Geld, das der Steuerzahler bezahlen muss, wobei die Kosten der Bekanntmachung des Gesetzes und der Änderung aller Liederbücher noch gar nicht mitgerechnet sind.
 



Änderungswünsche 1992 - 2011:

Johanna Dohnal (SPÖ) versuchte bereits im Jahr 1992 eine Femisierung der Bundeshymne, scheiterte aber an der eigenen SPÖ unter Parteiobmann Franz Vranitzky.
  

Bundesministerin Maria Rauch-Kallat (ÖVP) trat im September 2005 mit dem Vorschlag an die Öffentlichkeit, die Bundeshymne anzuändern. Sie sehe darin eine Diskriminierung der Leistungen der Frauen.
   Statt "Heimat bist Du großer Söhne" künftig "Heimat großer Töchter, Söhne" heißen. Statt "Einig lass in Brüderchören, Vaterland Dir Treue schwören" soll in Zukunft folgendes gesungen werden: "Einig lass in freud'gen Chören, Heimatland Dir Treue schwören". 
   Bundeskanzler Schüssel (ÖVP) wollte sich in die Sache nicht einmischen, sondern will das der Frauenministerin überlassen. Nach vielen anderen Persiflagen und Spottversionen als neuen Hymnentext wurde die Diskussion beendet. Die ÖVP verlor ein Jahr später 8% bei den Nationalratswahlen und ist nur mehr zweitstärkste Partei.
 

Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) griff das Thema auf und trat im Jänner 2009 mit Ihrem Wunsch an die Öffentlichkeit, die Österreichische Bundeshymne "zu gendern", also den männlichen und weiblichen Teil gleich zu erwähnen. Diesen Wunsch zog Heinisch-Hosek am 26.1.2010 vor dem Ministerrat wieder zurück, da es seitens des Regierungspartners ÖVP keine Zustimmung gab.
Der Sessler-Verlag - der angeblich die Nutzungsrechte von den Erben nach Paula von Preradovic übernommen hat - droht weiterhin mit einer Unterlassungsklage gegen die PR-Kampagne. Koschka Hetzer-Molden und Fritz Molden sind die Erben nach der Textschreiberin Paula von Preradovic, wollen aber auf eine Klage verzichten.
Grüne und SPÖ dafür, FPÖ und BZÖ dagegen, ÖVP will das Thema auf die lange Bank schieben da Österreich wichtigere Probleme zu lösen hat.
 

Das Bildungsministerium unter Claudia Schmied (SPÖ) gab bei Christine Stürmer einen Werbespot in Auftrag, in dem die Bundeshymne mit abgeändertem Text gesungen wird, nämlich mit "Söhnen" und "Töchtern". Am 18.1.2010 startete das Bildungsministerium die "Bildungsreform Österreich" und erklärt in einer Presseaussendung:



"Der Kurzfilm der großen Österreicherinnen und Österreicher von gestern, heute und morgen wird begleitet von einer neuen Interpretation der österreichischen Bundeshymne durch Popstar Christina Stürmer, die auch ein Kinderfoto für die Kampagne beigesteuert hat. Mit „Heimat bist du größer Söhne und Töchter“ ergänzt sie den Text unserer Bundeshymne in ihrer Version um die fehlenden Töchter und schafft die ideale musikalische Untermalung für die positive Kampagne. Der Song steht ab sofort auch gratis zum Download zur Verfügung. Ergänzend werden Sujets in Zeitungen und Magazinen eingesetzt. Außerdem wurden T-Shirts und Federpennale für Schülerinnen und Schüler produziert."
Kontakt: Nikolaus Pelinka, Sprecher der Bundesministerin
Büro der Bundesministerin Dr. Claudia Schmied
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Minoritenplatz 5, A-1014 Wien
Tel: 0043 1 531 20 5030  E-Mail: Nikolaus.Pelinka@bmukk.gv.at

(Anm. Wien-konkret: Wahrscheinlich lernen jetzt unsere Schulkinder die Bundehymne mittels Werbespot.)
 

Maria Rauch Kallat (ÖVP-Abgeordnete und Ehefrau vom Waffenlobbyisten Mensdorff-Poilly) wollte am 8. September 2011 gemeinsam mit SPÖ-Frauen und Grünen einen Antrag auf Änderung des Textes der Bundeshymne im Nationalrat stellen, wurde aber vom eigenen ÖVP-Klub daran gehindert. Der ÖVP-Klub gab ihr keine Redezeit, indem ÖVP-Kollegen ihre Redezit schon vorher verbrauchten.
 

Neuerlicher Gesetzesantrag:
Der am 18. November 2011 gemeinsam von der SPÖ, der ÖVP und den Grünen eingebrachte Initiativantrag betreffend ein Bundesgesetz über die Bundeshymne der Republik Österreich enthält den Gesetzestext und in der Anlage das Notenblatt mit den drei Strophen der Bundeshymne mit den zwei zuvor beschriebenen Änderungen. (Qu wikipedia)
Dieser Gesetzesantrag wurde dann am 7. Dez 2011 im Nationalrat bechlossen.



Österreichische Bundeshymne: 2. Republik

Die Österreichische Bundeshymne entstand durch einen Wettbewerb im Jahre 1946, bei dem 1800 Vorschläge eingebracht wurden. Der Text der heutigen offiziellen Bundeshymne stammt von Paula von Preradovic. Die Melodie der Bundeshymne wurde dem Freimaurer-Bundeslied "Brüder, reicht die Hand zum Bunde" entnommen. Die Melodie wurde lange Zeit dem Freimaurer W. A. Mozart zugeschrieben, neuere Forschungen gehen von Johann Baptist Holzer aus. Der Dirigent und Musikexperte Anton Gabmayer behauptet jedenfalls, die österreichische Bundeshymne sei von Johann Baptist Holzer aus Korneuburg und nicht von Wolfgang Amadeus Mozart. Von Holzer gibt es ein ähnliches Lied - "Im Namen der Armen" -, das eine ganze Reihe von Ähnlichkeiten zur Bundeshymne aufweist. Holzer soll das Lied 1784 geschrieben haben. Jedenfalls waren Mozart und Holzer Freimaurer in derselben Freimaurerloge. Der Streit der Wissenschaft bleibt weiter anhängig.

Die Bundeshymne wurde mit 25. 2. 1947 offiziell eingeführt. Vor genau 50 Jahren, am 22. Oktober 1956, wurde dann die Melodie zum Hymnentext "Land der Berge, Land am Strome …" durch einen Ministerratsbeschluss zur Bundeshymne erhoben.

Der Nationalat beschloß am 7. Dezember 2011, dass der Text der Bundeshymne per 1.1.2012 geändert wird. Die Töchter kommen in die erste Strophe, die "Jubelchöre" ersetzen die "Bruderchöre" in der dritten Strophe.

Die Österreichische Bundeshymne als mp3 Melodie zum Downloaden => Klick

 

"Unsere" Hymne im Deutschen Reich:

Ab März 1938 bis 1945 gab es kein Österreich mehr und somit auch keine österreichische Bundeshymne.
Zur Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) mußten die Österreicher und Österreicherinnen sowie die Deutschen die erste Strophe von „Deutschland, Deutschland über alles“ singen, auf die das nationalsozialistische Horst-Wessel-Lied folgte.

wikipedia: "Das Horst-Wessel-Lied ist ein politisches Lied, das zunächst (seit etwa 1929) ein Kampflied der SA war und etwas später zur Parteihymne der NSDAP avancierte. Es trägt seinen Namen nach dem SA-Mann Horst Wessel, der den Text zu einem nicht genau geklärten Zeitpunkt zwischen 1927 und 1929 auf eine vermutlich aus dem 19. Jahrhundert stammende Melodie verfasste."
 

Bundeshymne in der 1. Republik Österreichs

* 1920 bis 1929 In der Ersten Republik war Deutschösterreich, du herrliches Land (Renner-Kienzl-Hymne) neben anderen Liedern als inoffizielle Nationalhymne gebräuchlich; 

* danach bis 1938 Sei gesegnet ohne Ende (Kernstock-Text mit Haydn-Melodie)

Quelle => wikipedia
 

Die österreichische Kaiserhymne von Josef Haydn:

Die Österreichischen Kaiserhymnen, auch Volkshymnen genannt, waren von 1826 bis 1918 die offiziellen Hymnen des Kaisertums Österreich, das seit 1867 die Länder der ungarischen Krone nicht mehr umfasste (Österreich-Ungarn). In der Habsburgermonarchie gab es keine National- oder Landeshymne im eigentlichen Sinne. Vielmehr waren die Hymnen dem jeweils amtierenden Kaiser gewidmet. Daher änderte sich der Text bei jedem Thronwechsel, während die von Joseph Haydn stammende Melodie beibehalten wurde.
Qu: wikipedia
 



Volkshymne von Johann Gabriel Seidl durch Handbillet Franz Josephs am 27. März 1854 zum authentischen Text der Kaiserhymne von Kaiser Franz Joseph erklärt

1. Gott erhalte, Gott beschütze
Unsern Kaiser, unser Land!
Mächtig durch des Glaubens Stütze
Führt er uns mit weiser Hand!
Laßt uns seiner Väter Krone
Schirmen wider jeden Feind:
Innig bleibt mit Habsburgs Throne
Österreichs Geschick vereint.

2. Fromm und bieder, wahr und offen
Laßt für Recht und Pflicht uns stehn;
Laßt, wenns gilt, mit frohem Hoffen
Mutvoll in den Kampf uns gehn!
Eingedenk der Lorbeerreiser
Die das Heer so oft sich wand:
Gut und Blut für unsern Kaiser,
Gut und Blut fürs Vaterland!

3. Was der Bürger Fleiß geschaffen
Schütze treu des Kriegers Kraft;
Mit des Geistes heitren Waffen
Siege Kunst und Wissenschaft!
Segen sei dem Land beschieden
Und sein Ruhm dem Segen gleich;
Gottes Sonne strahl’ in Frieden
Auf ein glücklich Österreich!

4. Laßt uns fest zusammenhalten,
In der Eintracht liegt die Macht;
Mit vereinter Kräfte Walten
Wird das Schwere leicht vollbracht,
Laßt uns Eins durch Brüderbande
Gleichem Ziel entgegengehn!
Heil dem Kaiser, Heil dem Lande,
Österreich wird ewig stehn!

5. An des Kaisers Seite waltet,
Ihm verwandt durch Stamm und Sinn,
Reich an Reiz, der nie veraltet,
Uns’re holde Kaiserin.
Was als Glück zu höchst gepriesen
Ström’ auf sie der Himmel aus:
Heil Franz Josef, Heil Elisen,
Segen Habsburgs ganzem Haus!

6. Heil auch Öst’reichs Kaisersohne,
Froher Zukunft Unterpfand,
Seiner Eltern Freud’ und Wonne,
Rudolf tönt’s im ganzen Land,
Unsern Kronprinz Gott behüte,
Segne und beglücke ihn,
Von der ersten Jugendblüthe
Bis in fernste Zeiten hin.

 



Weiterführende Internetseiten:

* Programm Nationalfeiertag in Österreich 2013

* Die Europa Hymne

* Die Landeshymnen von Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien (inoffiziell),

* Konzertprogramm Wien




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Unsere Hymne

Interessant, dass endlich anstatt Vaterland, Heimatland gesungen wird, und dass aus Bruederchoeren Jubelchoere geworden sind. 
Als ich (in Innsbruck) zur Schule ging, sangen wir Buben, anstatt Land der Aecker, Land der Dome, "Land der vier Besatzungszonen".  Das ist Gott sei Dank vorbei.
Jetzt sollte eigentlich eine internationale Bewegung beginnen. 
Die Deutschen (die eine Strophe fuer die Frauen hatten) sollten sie wieder einfuehren und gefaelligst in der dritten Strophe das dort 2 mal verwendete Wort "Vaterland" eliminieren.  Die Franzosen sollten ebenfalls das Wort "Vaterland" von der ersten Zeile streichen; die Italiener muessten unbedingt das Wort "Brueder" aus der ersten Zeile
streichen (eine Kontraktion waere denkbar: fratelli + sorelle = "frasore"; allerdings in den weiteren Stophen wird es kritisch; da heisst es, z.B.,"i figli d'Italia si chiaman balilla", was man aber leicht aendern koennte mit "le figlie d'Italia si chiaman figlie della lupa"; die Amerikaner, die es leichter haben, da ihre eine primitive Sprache ist, sollten konsequent sein  und den Text mit "female" brave und "female" free aendern.

Felix Austria.  Jetzt verstehe ich, wass darunter gemeint ist.
Avv. Nicola Walter Palmieri             9. Mai 2013
Piazza di Pietra, 26 - Roma 00186



Haydn schrieb das Lied für Kaiser Franz II

Was für eine Rabulistik, der Kommentar der Redaktion.
Aber ok, noch eins drauf:
Haydn schrieb das Lied für Kaiser Franz II, der zur Entstehungszeit noch als deutscher Kaiser (heiliges römisches Reich deutscher Nation) fungierte.
Erst von Napoleon abgesetzt nannte er sich Franz I, Kaiser von Österreich.

Marc G.         27. Dezember 2012



letzte offizielle Strophe der alten Kaiserhymne

ach und noch eins: unterschlagen wird bei Ihnen die letzte offizielle Strophe der alte Kaiserhymne.
Hier zur Kenntnis der Geschichtsklitterer:

Er zerbrach der Knechtschaft Bande,
hob zur Freiheit uns empor.
Früh erleb' er deutscher Lande,
deutscher Völker höchsten Flor
und vernehme noch am Rande
später Gruft der Enkel Chor:
Gott erhalte Franz den Kaiser,
unsern guten Kaiser Franz! 


Marc G.        26. Dezember 2012



Neue Hymne

Oh je, liebe Diskutanten, hättet Ihr doch nie an dieses Thema gerührt. Einen alten Text kann man wohl nur "verschlimmbessern", da wäre ein ganz neuer Text im Zweifelsfall wohl richtiger gewesen, gab und gibt es doch auch wahrlich große Dichter und Dichterinnen in der österreichischen Heimat. Jetzt ist das Ganze verkrampft und noch dazu schlecht singbar. Aus Absurdistan stammt aber wohl jener Beitrag, der den armen Bundesdeutschen den Haydn wegnehmen will, weil der ja Österreicher war. Leicht nachzuschlagen: das Thema des Deutschlandliedes oder der Kaiserhymne (wie man will) hat Haydn einem kroatischen Volkslied entnommen. 

Marc G.        26. Dezember 2012

Anmerkung Wien-konkret: Kroatien war immerhin Teil Österreichs und nicht Deutschlands ...



Bundeshymne hat auch Töchter

Scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben,
jedenfalls nicht bis zu Ihnen !
Die Bundeshymne hat auch Töchter neben den Söhnen.
 
mfg. Jürgen N., Bad Vöslau         21. April 2012

Anmerkung Wien-konkret: Steht eh oben, dass die alte Bundeshymne nur von 1947-2011 gegolten hat und dass das Parlament am 7.12.2011 einen neuen Text mit GROSSEN Töchtern und Söhnen beschlossen hat.



Neue Österreichische Bundeshymne

Statt wieder unnütz viel Geld auszugeben für wenig Worte, ich frage mich was daran 900000 Euro kosten soll, die änderung zweier Wörter? Besser sie hätten das Geld notleidenden Bürgern geschenckt. Das Volk wird schon Politikverdrossen gemacht. wie sagt der Wiener, da steigt ma ja is gimpfte auf. 

Christian R.        16. April 2012



Bundeshymne - Töchter

Wenn man schon das Thema so ernst nehmen will:
Da gibts noch mehr Änderungsbedarf an der Hymne:

1) Land der Dome? = Fixierung auf Katholizismus.
Land der Dome, Tempel und Moscheen, will man nicht andere Religionsgemeinschaften benachteiligen.
2.) heiß umfehdet usw.? Was hat das noch in einem geeinten Europa verloren? Die Kriegsgegener von "heiß umfehdet wild umstritten" sind EU-Partner, dieser Passus in der Hymne ist eindeutig Identitätsbildung durch Abgrenzung gegen diese Staaten.
3.) Land der Hämmer zukunftsreich??? Ist im Jahr 2011 die Schwerindustrie wirklich der Maßstab für Wohlstand uns Prosperität?

So, wie die Diskussion jetzt geführt wird, scheint sich jemand ein Denkmal sebst setzten zu wollen.

Mag. Wilhelm T.          14. Juli 2011

Anmerkung Wien-konkret: Eine weitere Frage bleibt offen, warum in Zukunft nur "große Töchter & Söhne" besungen werden sollen. Was ist mit den kleinen Menschen? Sind die minderwertig? Warum werden nicht auch die Eltern besungen, die es mit den Kindern oft wirklich sehr schwer haben?



Altes Land - neue Schritte

Neuer Text für die österreichische Bundeshymne von Fr Kolland; im Gespräch mit Frau Bundesminister Schmied

© ZVG Karin Kolland

Ich bin die Texterin der Vorlage für die neue Version. Ich habe das Buch offiziell mit ISBN 978-3-902383-21-1 im Jahr 2008 im Hanael Bücher mit Seele Verlag veröffentlicht.
Ich habe den Text Frau BM Dr. Claudia Schmied persönlich geschickt. Ich weiss aber nicht ob Christl Stürmer genau meine Version singt, oder nochmals etwas abgeändert wurde. Aber die Initiative kam von mir.

Das ist meine Version
(den Zeitgeist von Paula von Preradovic weiterentwickelnd)

Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Land der Dome,
Land der Hämmer zukunftsreich!
Heimat bist du großer Töchter, Söhne,
Volk, begnadet für das Schöne,
vielgerühmtes Österreich

Heiß umfehdet, wild umstritten
liegst dem Erdteil du inmitten,
einem starken Herzen gleich.
Hast seit frühen Ahnentagen
hoher Sendung Last getragen,
vielgeprüftes Österreich

Mutig in die neuen Zeiten,
frei und gläubig sieh uns schreiten,
arbeitsfroh und hoffnungsreich.
Einig lass in Brüder- Schwesterchören,
Mutter-Vaterland, dir Treue schwören,
vielgeliebtes Österreich

Land der Liebe, Land der Stärke
Land der Weisheit, Land der Werke
Land der Tatkraft sonnengleich
kluge Menschen, edle Töne
tolerant geöffnet für das Schöne
vielgerühmtes Österreich

Fair durchdacht, mit fleiß vollbracht
liegst Europa du inmitten
eine Hoffnung chancengleich
sollst in diesen neuen Tagen
hohe Ethik in die Ämter tragen
vielgeprüftes Österreich

Mutig mit Gefühl zur Wandlung
frei und gütig jede Handlung
pflichtbewusst und freudenreich
ein neutrales Team, gerecht belohnt
freies Land, in unser aller Herzen wohnt
vielgeliebtes Österreich

Karin Erika-Luise Johanna Kolland       18. März 2010
Hanael Bücher mit Seele, Karin E. J. Kolland Verlags KG, Kaltenbrunn 23, 8200 Gleisdorf
Tel. 0043 3112 7767  www.hanael.at



Eine gänzlich neue Bundeshymne müsste her!

Also, mein Vorschlag wäre, auf eine diffuse Heimatduseligkeit gänzlich zu verzichten und stattdessen eine Hymne einzuführen, die sich mit den zentralen Pfeilern der Bundesverfassung, nämlich den Grundprinzipien (Demokratie, Republik, Bundesstaat, Rechtsstaat, Grundrechte), auseinandersetzt. Solche Werte sind wirklich wichtig und eben nicht die Lobpreisung der schönen Berge und des schönen Stromes, so etwas gibt es auch in unrechtsstaatlichen Diktaturen! Und schließlich sind uns Zentraleuropäern diese Grundwerte nicht vom Himmel zugeflogen: lange, zäh und blutig war das Abtrutzen!

Im Rahmen eines Hymnenwettbewerbes des FM4 Soundpark, der wahrscheinlich auch als Satire auf die Gender-Hymnen-Forderung 2005 ins Leben gerufen wurde, haben mein Bruder und ich (die Band "Die kreuzfidelen Jammertaler") das sogenannte "Kelsenlied" geschrieben. Der Titel ist eine Hommage an Hans Kelsen (ein weltberühmt gewordener österreichischer Rechtsphilosoph und Staatsrechtler, der maßgeblich am Bundes-Verfassungsgesetz 1920 mitgewirkt hat), der Text ist eine Lobpreisung der Bausteine der Verfassung. Der Text lautet folgendermaßen:


1.
Demokratie, sei hoch geachtet
Wir bestimmen, was geschieht
Lange haben wir geschmachtet
Heut' nur uns man herrschen sieht

Abgeordnete, stets beachtet
Wahret stets das Menschenrecht
Friede, Wohlfahrt niemals schlachtet
Sonst droht Unheil und Gefecht

2.
Republik, sei hoch geschätzet
Keine höh're Macht lenkt uns
Staat und Kirche nicht vernetzet
Kein Gott eines Kaisers Tuns

Bundesstaat soll sich nicht ändern
Voll der dezentralen Kraft
Ausgleich zwischen Bund und Ländern
Kompetenzverteilung schafft

3.
Rechtsstaatlichkeit, sei hoch verehret
Der Vollzug nur nach Gesetz
Rechtsanspruch wird nicht verwehret
Mit Bescheid und Urteil geht's

Und der Rechtsschutz uns bescheret
Jedes Spruches Revision
Auf diese Weis' Konfliktlösung währet
In geordneter Façon

Die Melodie entstammt dem bekannten Kirchenlied "Heiliges Kreuz, sei hoch verehret".

Den Hymnen-Contest samt anderen auch albernen, satirischen usw. Texten finden Sie am besten, wenn die die Seite der kreuzfidelen Jammertaler (siehe oben) aufrufen und dann dem Link auf der rechten Seite (dort geht es zu "befreundeten" Bands oder Projekten) folgen. Viel Vergnügen und möge die Diskussion um Hymnen-Alternativen fruchtbar sein!

Der Bürderbub          6. Februar 2010



Bundeshymne / Kaiserhymne

Warum sollen nicht die "Töchter" im Text der Bundeshymne stehen. Entsprechend "Heimat großer Töchter und Söhne".

Vielmehr sollte die Politiker aber aufregen, dass die Deutschen noch immer unsere Kaiserhymne als "Deutschland-Lied" verwenden. Es wirkt mitunter komisch, wenn man bei Siegerehrungen von deutschen Sportlern den betagten Kaiser Franz Josef winkend vor sich sieht. Die Melodie hat Joseph Haydn komponiert und sie ist in Österreich noch immer historisch präsent. Schon 1947 meinte der damalige österreichische Unterrichtsminister Felix Hurdes, "dass Deutschland die künftige Verwendung der Haydn-Hymne als einem alten österreichischen Kulturgut untersagt werden möge."

W. Hain E-mail 2.2.2010



Regierungsmitglieder sollen singen und auf ihre Rechte verzichten

Guten Tag!

Der Inhalt ihres Antwortschreibens ist absolut kabarettreif - besser als jeder bisherige Sketch eines österreichischen Kabarettisten.

Die Nutzungsrechte des Sessler-Verlages wird man wohl achten müssen - aber anstelle von Künstlern könnten auch die Regierungsmitglieder im Rahmen einer Benifizveranstaltung singen (die könnten ja vorher schriftlich auf ihre Rechte verzichten).
... und mit dem Sessler-Verlag könnte man eine Einigung suchen ...
... wir schmeißen ja jede Menge unnötiges Geld zum Fenster hinaus ...
... unser ureigenes Gedankengut ist uns scheinbar nichts wert ...

Wie lange gelten diese Nutzungsrechte?
... Paula von Preradović ist am 25. Mai 1951 verstorben ...

Schade!
Karl P.      29. Jänner 2010

Anwort: Im Mai 2021 (also 70 Jahre nach ihrem Tod)



Bundeshymne: gespielt & gesungen?

Es gibt einige gut aufbereitete Seiten zum Nationalfeiertag samt einem Link zum Download der gespielten Bundeshymne - wunderbar!
ABER: Ich finde keine Bundeshymne wo sowohl gespielt als auch gesungen wird.
Bin ich blind - oder fehlt diese Info tatsächlich?

Mit freundlichen Grüßen
Karl P.         E-mail 28.1.2010 

Anmerkung: Der Sessler-Verlag - der die Nutzungsrecht nach der verstorbenen Paula von Preradovic erworben hat - möchte unseres Wissens nach Tantiemen für den gesungenen Text und hat nun eine Unterlassungsklage bei Abänderungen des Textes unserer österr. Bundeshymne sogar die Republik Österreich angekündigt. Eventuell machen auch die Sänger der jeweiligen Aufführung Nutzungsrechte geltend.
Die Melodie / Musik ist gratis, da das Nutzungsrechte schon abgelaufen sind.
Resümee: Die Republik Österreich hat vermutlich vergessen, sich die (alleinigen und uneingeschränkten) Nutzungsrechte an unserer Bundeshymne zu sichern und kann dadurch diese auch nicht gratis zur Verfügung stellen !!! Eigentlich ist das alles unfassbar.



Ein JA zur Gleichstellung

in diesem Sinne sollte man das Frauenministerium abschaffen.

Tom W.           Jan 2010



Geldverschwendung

Wieviel hat das Bildungsministerium für den Werbespot mit dem falschen Text der österreichischen Bundeshymne ausgegeben? Bitte um Zahlen! Im Bildungssystem wird gespart und dann wirft man für so einen Bödsinn Geld beim Fenster hinaus.

LG Helga  S.             24. Januar 2010



Heimat bist Du großer Kinder?

wenn schon Änderung, warum dann nicht "...bist Du großer Kinder..."?

Karl H.                  24.1.2010



ad Ministerin Claudia Schmied

Das kommt davon, wenn Versagerbankerinnen ihre Kompetenz nun der Bildung zumuten.

Ivo T.         24. Jan 2010



Die Lösung: Bundeshymne abschaffen

Man sollte eher über eine Trauer- und Beerdigungshymne für Österreich nachdenken. Nachdem Österreich seine Souveränität in Brüssel bei der EU abgegeben hat, kann man die österr. Bundeshymne konsequenter Weise gleich ganz abschaffen. Dann braucht sich die Frauenministerin auch nicht über den Text den Kopf zerbrechen.

Heinz k.          23.1.2010



Pensionsalter anpassen

Warum wird das Pensionsalter von Männern und Frauen nicht angepaßt? Wäre wichtiger als den Text der Bundeshymne anzupassen.

Fritz aus Kitz               23.1.2010



Stürmer Nationalhymne für U16 jährige.

Die neue Nationalhymne von Christl Stürmer ist maximal pupertierenden Kindern bis 16 Jahren zumutbar. Vielleicht sollte man eine jugendliche Popversion und eine staatstragende Erwachsenenversion machen?

G. U.                  Jan 2010



Neue 2.Strophe:

"Schwer benebelt
voll im Öle,
hörgeschädigt
vom Gegröle,
einem starken Abgang gleich,
hast seit frühen Fernsehtagen
schlechter Sendung Last getragen..."

canale3         22. Jan 2010



Hymnen anderswo

....die Franzosen mit ihrem 220 Jahre alten Kriegslied würden sich der Änderung jedes Beistriches ihrer Hymne genauso vehement verwehren, wie die Briten mit ihrem "God save the Queen". Man will Österreich offensichtlich jegliche Tradition rauben.

Christoph R.    22.1.2010




Stellungnahmen Österreichische Bundehymne

15.7.2011 APA-OTS Politikanalyse: Sommerthema Bundeshymne

Das Innsbrucker MediaWatch Institut erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (08. Juli bis 14. Juli 2011) nimmt Exministerin und Nationalratsabgeordnete Maria Rauch-Kallat die erste Position ein. Vizekanzler und ÖVP-Obmann Michael Spindelegger belegt den zweiten Platz, auf Rang drei folgt der oberösterreichische Landeshauptmann und ÖVP-Politiker Josef Pühringer. Exministerin und Nationalratsabgeordnete Maria Rauch-Kallat (Rang eins, 351 Nennungen) steht mit ihrem Vorstoß, auch die "Töchter" in die österreichische Bundeshymne aufzunehmen im medialen Fokus. Nachdem drei männliche Kollegen aus der ÖVP-Fraktion auf dem Plenartag länger, als zeitlich geplante Debattenbeiträge liefern, kann die ehemalige Frauenministerin den entsprechenden Antrag (der Frauen von SPÖ, ÖVP und den Grünen) aufgrund fehlender Redezeit nicht im Nationalrat präsentieren. Rauch-Kallat sieht das als Strafaktion von ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf (Rang 17, 87 Nennungen). Vizekanzler Michael Spindelegger (Rang zwei, 301 Nennungen) fordert Karlheinz Kopf auf, die Sache mit Rauch-Kallat intern zu klären. Er zeigt sich zudem aufgeschlossen dafür, den Text der Bundeshymne zu ändern. ...

Rückfragehinweis: MediaWatch Institut für Medienanalysen GmbH Julia Wippersberg Leiterin MediaWatch Tel.: +43/1/360 60-5960
OTS0133 2011-07-15/14:23



13.7.2011 "Die Presse"- Leitartikel: Die Töchter brauchen keine Hymne, sondern andere Söhne, von Doris Kraus

 Utl.: Ausgabe vom 14.7.2011
Es ist irgendwie bezeichnend: Mit Verspätung werden Österreichs Frauen in einem Lied verankert, das kaum einer vollständig kennt und an dem nicht mehr viel stimmt. Es ist fast vollbracht, es ist so gut wie geschafft. Österreichs Bundeshymne wird adaptiert, modernisiert und erweist demnächst offiziell auch den großen Töchtern des Landes ihre Reverenz. Halleluja! Erfreulich ist daran allerdings vor allem, dass es in der ÖVP mit Michael Spindelegger einen Chef gibt, der wenigstens hin und wieder ein bisschen Gespür dafür entwickelt, wie die Partei eigentlich beim Wähler ankommt. Selbst wenn es nur die Wählerin ist. Und Spindelegger hat offenbar erkannt, dass das Verhalten seiner Parteikollegen im Parlament rund um die Präsentation des Entwurfs von Maria Rauch-Kallat (ebenfalls ÖVP) zur Hymnenänderung nicht so wirklich der Heuler war. Zum Heulen, das schon eher. Die Taktik, Rauch-Kallat mit Endlosreden über Zuchtschweine und Süßstoff daran zu hindern, ihren Vorstoß zu begründen, hatte das intellektuelle Niveau der Altersklasse, die gern "Furz" sagt und mit Gatschknödeln wirft. Die Rechtfertigung dafür war, dass Rauch-Kallat sich vorher nicht mit der Klubführung abgesprochen und den Antrag gemeinsam mit Vertreterinnen anderer Parteien eingebracht hatte. Und das geht so nicht. Zumindest nicht in Österreich.
   Was uns vor die Frage stellt, was die offizielle Beschwörung der großen Töchter eigentlich bringen soll. Sicher, es ist eine nette Geste. So aus dem Stegreif fielen einem im Zusammenhang mit dem Komplex Gleichstellung  / Gleichbehandlung / Gleichberechtigung, um den es hier ja geht, allerdings auch noch ein paar andere Gesten ein. Vielleicht nicht alle ganz ladylike, sicher aber aussagekräftiger als die Mädels in der Hymne. Den meisten großen und kleinen Töchtern dürfte es ziemlich egal sein, ob sie in Zukunft vor jedem zum Fiasko verdammten Fußballländerspiel explizit erwähnt werden. Und das ganz zu Recht. Denn ist es wirklich so ein Renommee, in einem Lied vorzukommen, das kaum noch einer vollständig kennt (tut mir leid, das ist einfach so) und an dem außer der Topografie mit Berg und Strome praktisch nichts mehr stimmt? Die Hämmer sind in billigere Produktionsländer abgewandert, das starke Herz droht zu verfetten (glaubt man zumindest den Übergewichtsstatistiken), und dass Österreich mutig in irgendwelche neuen Zeiten schreitet, kann man selbst mit sehr viel Fantasie nicht behaupten. Nicht angesichts der fest verankerten Besitzstandswahrungs-, Abschottungs- und "Ich fürcht mich vor allem Neuen"-Mentalität. Genau diese Mentalität aber ist es, die Österreichs Töchtern viel mehr zu schaffen macht als alle hymnischen Auslassungen. Was sie bewirkt, liegt auf der Hand: zu wenig oder zu halbherzige Unterstützung bei der Kinderbetreuung, die auch viele gut ausgebildete Frauen in die Teilzeitfalle tappen lässt, eine Gehaltsschere, die sich nicht und nicht schließen will, und zu wenig Frauen in Führungspositionen.
   Dazu kommt jetzt offenbar noch ein neues Element. Österreichs Männer wollen nicht mehr so gern Vater werden - und zwar angeblich, weil ihnen erstens Windelwechseln und Arbeiten dann doch zu anstrengend sind und weil sie zweitens Angst haben, dass ihnen ihre (wirtschaftlich unabhängigen) Frauen samt Kindern irgendwann abhanden kommen könnten. Nicht ganz die Söhne, die die großen Töchter verdienen würden. Dahinter steckt nämlich eine in ihrer Deutlichkeit verblüffende Absage an ein zeitgemäßes Familienleben mit Lastenteilung, ohne das Österreichs Frauen sich die echte Gleichstellung weiterhin aufzeichnen dürfen. Da können wir lange so tun, als würden wir gerne verstehen, wie das die Schweden machen oder die Dänen. Solange sich weite Teile der österreichischen Gesellschaft so benehmen, als würden sie sich ihre Frauen in Wahrheit zurück an den Herd wünschen, werden wir es nicht kapieren. Ohne den Vorstoß von Rauch-Kallat und Kolleginnen schmälern zu wollen, könnten die hymnischen Töchter leider vor allem den Männern vom Typ Gatschknödel-Schmeißer nützen. Denn die werden bei der nächsten Forderung aus dem Dunstkreis der Gleichbehandlung garantiert süffisant feststellen: "Na, was denn noch? Reicht euch die Bundeshymne vielleicht nicht?

Rückfragehinweis: Die Presse Chef v. Dienst Tel.: (01) 514 14-445
OTS0187 2011-07-13/18:06



20.1.2011 Bundeshymne - BZÖ-Schenk: Hat Österreich keine anderen Probleme?

BZÖ über Änderungswünschen bei der österreichischens Bundeshymne

"Haben wir keine anderen Probleme in Österreich, als den Text der Bundeshymne?", fragt sich BZÖ-Frauensprecherin Martina Schenk. "Anstatt sich um die immer größeren Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen oder echte Diskriminierungen zu kümmern, wird eine absolute Sinnlosdebatte rund um die Bundeshymne geführt", so Schenk. Es sei durchaus positiv, wenn es mit der Christina Stürmer Version der Bundeshymne eine inoffizielle jugendliche Variante gebe, aber die offizielle Bundeshymne müsse unverändert bleiben.

Rückfragehinweis:    Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
OTS0117    2011-01-20/11:18



23.1.2010: FPÖ-Gartelgruber: Keine Experimente mit der Bundeshymne!

FPÖ Österreichische Bundeshymne

Pseudo-feministische Umtextungs-Versuche sind völlig unangebracht

"Die Idee, an unserer Bundeshymne herumzudoktern war schon damals deplatziert, als sie noch von Heide Schmidt und auch Rauch-Kallat vertreten wurde - und sie wird auch im Zeitenverlauf nicht besser. Offenbar ist das Hinein-Reklamieren von Töchtern in den Text der Hymne aber alle zehn bis zwölf Jahre ein Aufhänger für pseudo-feministischen Aktionismus", erklärt FP-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber.

"Wenn dann aber auch noch ein Gesetzesvorschlag zur offiziellen Änderung der Hymne eingebracht werden soll, wie von Frau Ministerin Heinisch-Hosek angedacht, geht das entschieden zu weit. Keiner benachteiligten Frau ist damit geholfen. Vielmehr verunstaltet man das sprachliche Kunstwerk von Frau von Preradovic. Zudem muss man eben manche Dinge einfach aus ihrer Zeit heraus sehen und verstehen." Die Ministerin wäre besser beraten sich den tatsächlichen Problemen der Frauenpolitik, wie etwa der Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz, zuzuwenden, statt mit derartigen Scheindiskussionen von ihrer Erfolglosigkeit abzulenken, schloss Gartelgruber.

Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub, Tel.: 01/ 40 110 - 7012
OTS0022    2010-01-23/11:19



22.1.2010: BZÖ-Schenk: Hat Österreich keine anderen Probleme?

BZÖ Österreichische Bundeshymne

Ein "klares Nein" kommt vom BZÖ zu den Plänen von Frauenministerin Heinisch Hosek den Text der österreichischen Bundeshymne zu ändern. "Haben wir keine anderen Probleme in Österreich, als den Text der Bundeshymne?", fragt sich BZÖ-Frauensprecherin Martina Schenk. "Anstatt sich um die immer größeren Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen oder echte Diskriminierungen zu kümmern, beginnt wieder einmal eine Frauenministerin eine absolute Sinnlosdebatte rund um die Bundeshymne", so Schenk. Es sei durchaus positiv, wenn es mit der neuen Christina Stürmer Version der Bundeshymne eine inoffizielle jugendliche Variante gebe, aber die offizielle Bundeshymne müsse unverändert bleiben.

Schenk sieht in dem Hosek-Vorstoß ein klares Ablenkungsmanöver, um das bisherige frauenpolitische Versagen der Ministerin zu kaschieren.

Rückfragehinweis:    Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
OTS0216    2010-01-22/16:27



22.1.2010 Grüne Schwentner: Leistungen der Töchter des Landes nicht ignorieren

Grüne Österreichische Bundeshymne

Grüne fordern seit Jahren Änderung der Bundeshymne

Die neu aufgeflammte Diskussion um eine Textänderung der Bundeshymne nimmt Judith Schwentner, Frauensprecherin der Grünen, zum Anlass, um an eine alte Grüne Forderung zu erinnern: "Eine Bundeshymne, in der die Hälfte der Bevölkerung einfach unerwähnt bleibt, ist nicht geeignet, das Land umfassend zu repräsentieren. Die Leistungen der Töchter dieses Landes müssen auch gewürdigt werden. Eine Anpassung des Textes der Bundeshymne an die Realität einer modernen Gesellschaft, in der auch Frauen den ihnen zustehenden Platz erhalten, ist daher längst überfällig." Die Grünen drängen schon lange auf eine Textänderung der Bundeshymne, die die großen Töchter des Landes nicht länger ignoriert. Schließlich werde diese Hymne auch bei der Ehrung besonderer Leistungen von Frauen gespielt, wie zum Beispiel im Sport.

"Der Text der Bundeshymne ist nicht in Stein gemeißelt. Viele Frauen fühlen sich mit Recht durch die bestehende Version der Bundeshymne diskriminiert, das muss geändert werden. Schließlich würde eine Textänderung die Verdienste von Frauen, also auch jene der Dichterin der Hymne, Paula von Preradovic, ehren", so Judith Schwentner.

Rückfragehinweis:   Die Grünen     Tel.: +43-1 40110-6697   
OTS0075    2010-01-22/10:56



22.1.2010 BZÖ-Markowitz begrüßt Neuinterpretation der Bundeshymne

BZÖ Bundeshymne

Niemand muss ich Sorgen machen, dass der Herr Bundespräsident beim nächsten Staatsbesuch zu Christina Stürmer abrockt

BZÖ-Jugendsprecher NAbg. Stefan Markowitz begrüßt die Neuinterpretation der österreichischen Bundeshymne durch Christina Stürmer. "Wenn ein österreichisches Aushängeschild wie Christina
Stürmer hier federführend mitwirkt, ist das nur positiv. Eine neue Version der Bundeshymne würde das Österreich-Bewusstsein der Jugend und den Stolz auf unsere Heimat stärken. Viele Jugendliche hören unsere schöne Hymne hauptsächlich in Fußballstadien bei Länderspielen der österreichischen Nationalmannschaft und singen dabei leidenschaftlich mit. Ich rege an, dass die Neuinterpretation beim nächsten Ländermatch präsentiert wird, um auch internationale Aufmerksamkeit zu erreichen."

Für Markowitz ist die Aufregung und Kritik völlig unverständlich. "Ich denke, dass sich weder der Verleger des Originaltextes noch sonst wer Sorgen machen muss, dass der Herr Bundespräsident beim nächsten Staatsbesuch am roten Teppich zu Christl Stürmer abrocken wird", so der BZÖ-Jugendsprecher.

Rückfragehinweis:   Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
OTS0104    2010-01-21/11:41



18.1.2010 SPÖ Claudia Schmied: Startschuss zur neuen Informationskampagne des Bildungsministeriums

SPÖ Bundeshymne

"In jedem Kind stecken große Talente, wir müssen sie gut fördern"

"Die Bildungsreform in Österreich geht uns alle an", betonte Bildungsministerin Claudia Schmied bei der Präsentation der neuen Informationskampagne zur Bildungsreform am Montag. Unter dem Titel "Heimat bist du großer Söhne und Töchter" soll die Bedeutung der Bildung für unsere Kinder und die Zukunft unseres Landes unterstrichen werden. Das Thema Bildung sei ein Thema nationaler Bedeutung und müsse auf eine größere Ebene gebracht werden, erklärte Schmied, die weiters bekräftigte: "Wir müssen das Gemeinsame und das Ziel über alle ideologischen und parteipolitischen Grenzen hinweg herausarbeiten und gemeinsam an einer Verbesserung unseres Schulsystems arbeiten."

   Die neue Kampagne wird von zahlreichen prominenten Personen, wie Mirna Jukic unterstützt. Eigens für die Begleitmusik des TV-Kurzfilms hat Popstar Christina Stürmer die österreichische Bundeshymne mit neuen Textteilen "Heimat bis du großer Söhne und Töchter" erweitert und durch schnellere Rhythmen aufgepeppt. "Ich freue mich besonders, dass wir so zahlreiche prominente Unterstützerinnen und Unterstützer für diese wichtige Kampagne gewinnen konnten", so Schmied, die klar stellte: "Es ist hoch an der Zeit, dass wir uns darauf besinnen, worum es geht, und parteipolitische Taktiken hinten anstellen. Diese Kampagne stellt unsere Kinder in den Mittelpunkt und erinnert uns an ihr unendliches Potential. Es ist unsere Aufgabe, dieses Potential gut zu fördern", erklärte Schmied abschließend.

Rückfragehinweis:   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
   Tel.: 01/53427-275
OTS0236    2010-01-18/14:27