Wien

Weltmuseum / ehemals Museum für Völkerkunde, Wien



Adresse:
1010 Wien, Neue Burg  
Telefon:  01 525 24 5052 bzw. 5053 (Sekretariat).
Email: info@weltmuseumwien.at

Verkehrsanbindung:  U-Bahn: U1 & U4 Station Karlsplatz; U2 & U3 Volkstheater
Straßenbahn: Linie D & 2, Burgring.   



Öffnungszeiten:

Täglich außer Mittwoch von 10 bis 18 Uhr.
Freitag bis 21 Uhr

Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!



Geschichte:

Mit seinen einzigartigen Kulturschätzen, Objekten und Dokumenten des kulturellen Erbes aus allen Kontinenten zählt das Weltmuseum Wien weltweit zu den bedeutendsten Museen seiner Art. Die Objekte der Sammlung gehen dabei vor allem auf die über 500-jährige Sammeltätigkeit der Habsburger zurück. Nach einer umfassenden Renovierung sind die Sammlungen in 14 repräsentativen Sälen im imperialen Ambiente der Wiener Hofburg wieder erlebbar. Es wird über die Herkunftsregion der Objekte, ihren Weg nach Österreich und die Bedeutung hier und dort erzählt. Neben mehreren spannenden Sonderausstellungen erwartet die BesucherInnen zudem das cook café & bistro in der prachtvollen Säulenhalle.

Die Ursprünge des Museums Weltmuseums (ehemals Museum für Völkerkunde Wien) reichen zurück ins Jahr 1806. Mit dem Erwerb eines Teils der Cookschen Sammlungen wurde eine eigene „k.k. Ethnographische Sammlung im kaiserlichen Hofnaturalienkabinett eingerichtet und seit 1876 in der Anthropologisch-Ethnographischen Abteilung des Naturhistorischen Museums verwaltet. 1928 erfolgte schließlich die Gründung eines eigenen Museums für Völkerkunde im Corps de Logis der Neuen Burg.
Seit 2001 ist das Museum für Völkerkunde & das Österreichischem Theatermuseum Teil des  „Kunsthistorischen Museums“.



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Plünderung des Museums für Völkerkunde

Im Mai diesen Jahres (2012) haben wir das Völkerkundemuseum in Wien besucht und ein völlig leergeräumtes Museum vorgefunden. Es gab keinerlei Hinweise auf den Verbleib der berühmten Sammlungen (Cooksche Sammlung, Benin-Sammlung, Brasiliensammlung, der einzigartige Federkopfschmuck des Atztekenherrschers Montezuma).
Ich frage mich, wo diese bedeutenden und kulturhistorisch so wertvollen Sammlungen gebleiben sind und wann sie wieder ausgestellt werden?
Ich habe mich als leidenschaftlicher Besucher der Wiener Museen betrogen gefühlt. Im Haus zu sehen waren 2 wenig interessante Sonderausstellungen, wegen derer ich nicht gekommen war. Man irrt suchend durch das Haus, da es an Hinweisen und Hilfen mangelt.
Wo sind die alten und kostbaren Schätze geblieben?

Dr. Ute L.             1. Juli 2012



Sammlung wurde geplündert

In jungen Jahren habe ich fast jeden Sonntag-Vormittag das Völkerkundemuseum in der Hofburg besucht und kannte nahezu aufgestellten alle Exponate. Ich war sowohl vom Ambiente als auch von den reichhaltigen Schaustücken überwältigt. Für mich war und ist Kunst nicht allein das, was in Europa geschaffen worden ist, sondern mein Kunstbegriff umfaßt alles, was auf unserem gesamten Erdball geschaffen worden ist. Dies kann das Kunsthistorische Museum nicht bieten – aber dafür gab es das Völkerkundemuseum. Eigentlich keine Ethnologische, sondern eher eine weltumfassende Kunstsammlung.
   Nun, nach vielen, vielen Jahren war ich vor wenigen Tagen wieder im Völkerkundemuseum und musste mit Grauen und Entsetzen feststellen, dass diese wundervolle Sammlung ausgeraubt und ausgeplündert worden ist. Anders kann ich mir die leeren Säle nicht erklären.
Was jetzt dort zu sehen ist, ist mehr als beschämend. Kitsch füllt spärlich ein paar Räume, in denen Kunstwerke ausgestellt waren, an die ich mich in stolzer Trauer erinnere. Dieses Museum so seines Inhalts zu berauben, kann nicht Dummheit sein. Da steckt mehr dahinter – und seit gegen den ehemalige Vizekanzler, Innen- und Finanzminister ermittelt wird, kann ich mir gut vorstellen, dass hier unter der Hand ganz gezielt unschätzbare Kunstwerke den Besitzer wechseln sollen.
Es gab keinen vernünftigen Grund, den gesamten Inhalt des Museums irgendwohin und vermutlich auf Nimmerwiedersehen verschwinden zu lassen. Am Geld, wie mir ein Museumswärter anvertraute, kann es nicht liegen. Viele Museen greifen auf Volontäre zurück, um ihren Bestand praktisch kostenlos zu pflegen.
Was hier fehlt, ist eine kriminalpolizeiliche Untersuchung!

Fritz D.             5. Februar 2012

Anmerkung Wien-konkret: Für die Bundesmuseen ist die Ministerin Dr. Claudia Schmied (SPÖ). Davor war sie Vorstand bei der inzwischen notverstaatlichten Kommunalkredit-Bank.



Besuch des Völkerkundemuseums

Mein Besuch des Museums für Völkerkunde hat meine Erwartungen bei weitem nicht erfüllt. Ich hatte das Gefühl, im Museum eines Museums zu sein. Es gab, bei Nichtinanspruchnahme einer Führung keinerlei Richtungshinweise, Orientierungsplan, vermutlich keine Audioguides, ich fühlte mich verloren und verlassen. Man hatte das Gefühl, dass die Verantwortlichen sich noch nie in die Rolle eines Besuchers versetzt haben. Nicht einmal vor verschlossenen Türen gab es Hinweise, ob und wie es weitergeht. Die schriftlichen Erklärungen der Exponate empfand ich dürftig und für Nicht-Experten z.T unverständlich. Die Sammlungen, kann sein dass ich mich irre - machten auf mich den Eindruck einer Privatsammlung der sehr geschätzten Frau Etta Becker -Donner. Also wenn, wie in der Homepage vermerkt dieses Museum zu den bedeutendsten ethnologischen Sammlungen der Welt zählt, frage ich mich was diesen Ruf rechtfertigt. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich mich irre.

Ing. Josef P.             16. Jänner 2012



Beschriftungsprobleme bei der Ausstellung "Wald Baum Mensch"!

Sehr geehrte(r) Herr/Frau Kurator(in) der Ausstellung "Wald Baum Mensch"!

Die Ausstellung an sich ist großartig, breit angelegt, gut konzipiert und ungeheuer interessant. ABER: Was hat Sie bewogen, die Beschriftung der Exponate so anzulegen, daß man sich die Legenden oft erst zusammensuchen muß; daß sie häufig so entlegen angebracht sind, daß man sie gar nicht findet, oder sich umdrehen bzw. ein Stück gehen muß, um das Exponat for Augen zu haben? Zumindest die größeren Stücke sollten unmittelbar daneben beschriftet sein. So aber muß man sich die Informationen erst zusammenklauben, wenn man sie überhaupt findet. Besonders schlimm ist das im letzten Raum. Ich muß gestehen, daß ich verdrossen weggegangen bin. Ich liebe das Museum f. Völkerkunde und sehe mir jede Ausstellung an. Eine so ungeschickte und für den Benützer unfreundliche Beschriftung habe ich noch nicht erlebt. - Eine Ihrer Saalhüterinnen, eine Studentin, gab mir übrigens vorbehaltlos recht. Verschiedene BesucherInnen hätten ihr gegenüber dieselbe Beschwerde geäußert.
Zur Zusammenstellung der Objekte: Eine so breit angelegte Auswahl muß natürlich subjektiv sein, aber als Beispiel für die Nutzung von Holz wäre die Papiererzeugung doch sehr wichtig gewesen. Warum ist sie unter den Tisch gefallen? Dagegen halte ich das Komponierhäuschen von Gustav Mahler für sehr entbehrlich.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Susanne S.                  6. November 2011



Komplettöffnung des Völkerkundemuseums gefordert

Sehr geehrte Museumsdirektion !

Es ist ein Skandal, dass nunmehr schon seit mehreren Jahren das Völkerkundemuseum, obwohl es reichhaltigste Museumsstücken aus aller Welt besitzt, nach wie vor nur die Sammlungen Süd- und Südostasien / Hymalajaländer, ihren auch an anderen Gebieten interessierten Besuchern und auch den Fachstudenten, präsentieren kann. Wie lange wird noch umgebaut und gestaltet???
Ist denn niemand da, der sich für ein vollkommenes Völkerkundemuseum bei den zuständigen Behör-den engagiert und einsetzt will ?
Es ist ein Armutszeugnis für Österreich an der besonders heute so wichtigen Präsentation anderen Kulturen, so desinteressiert zu sein.
Bitte kommen Sie mir nicht mit der Ausrede, es wäre zu wenig Geld da, wenn das zuständige Ministerium es will, dann geht es ganz bestimmt. Wenn der Beamtenapparat zu unbeweglich ist, könnten Sie doch, wenn die baulichen Arbeiten im Museum schon beendet sind, die Studenten als ehrenamtliche Hilfkräfte zur Ausgestaltung der Sammlungen mitarbeiten lassen.

Mag. Renate W.             20. Oktober 2011