Wien

Technisches Museum Wien





Copyright der Bilder: Technisches Museum Wien.

Adresse: Mariahilfer Strasse 212, 1140 Wien; gegenüber Schloss Schönbrunn
Telefon: 01-89998-0
Verkehrsanbindung: Straßenbahn: 52 oder 58 - Penzinger Straße, 10 - Johnstraße/Linzer Straße Bus: 10 A - Johnstraße/Linzer Straße, 57 A - Anschützgasse
U-Bahn: U3 - Johnstraße + 10 Minuten Fußweg, U4 - Schönbrunn + 10 Minuten Fußweg
PKW: Die Garage neben dem Museum ist ab Oktober 2011 wieder geöffnet! Nächstgelegener Parkplatz gegenüber dem Schloss Schönbrunn (APCOA Garage: Euro 3,90 / Stunde). Behindertenparkplätze vor dem Haupteingang Mariahilfer Straße.
Reisebusse: Parkmöglichkeit am Busparkplatz vor dem Schloss Schönbrunn



Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 9.00 - 18.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage 10.00 - 18.00 Uhr

Kassenschluss und letzter Einlass ist eine halbe Stunde vor Schließzeit!

Schließtage
Das Museum ist am 1. Jänner, 1. Mai, 1. November, 25. und 31. Dezember geschlossen.

Museumsshop
Der Museumsshop ist von Montag bis Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Bibliothek und Archiv
Montag, Donnerstag 13.00 - 18.00 Uhr
Dienstag, Mittwoch 9.00 - 14.00 Uhr
Freitag 13.00 - 16.00 Uhr

Schließtage zusätzlich zu oben genannten:
An Samstagen, Sonn- und Feiertagen sowie vom 14. Juli bis
31. August und vom 24. Dezember bis 7. Jänner ist der Lesesaal geschlossen.

 

Eintrittspreise:

Erwachsene € 12

Ermäßigte Eintrittspreise:
Schüler, Studenten, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener 19 bis 27 Jahre, SeniorInnen ab 60 Jahre (mit Ausweis!) -  € 10,  
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 19. Lebensjahr (mit Ausweis!) - FREI,
Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Begleitperson frei, wenn im Ausweis vermerkt) - FREI

Gruppentarife ab 15 Personen:
Erwachsene - € 9,50, Schüler, Studenten, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener 19 bis 27 Jahre, SeniorInnen ab 60 Jahre - € 7,50

Jahreskarten:
Erwachsene - € 24
Schüler, Studenten, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener 19 bis 27 Jahre, SeniorInnen ab 60 Jahre  - € 20

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Dauerveranstaltungen:

Bergwerksführung
Das bis ins Detail den Originalschauplätzen nachempfundene Schaubergwerk vermittelt allen einen unvergesslichen Eindruck vom Stein- und Braunkohlebergbau im 19. und 20. Jahrhundert.
Montag bis Freitag: 10:15;  Samstag, Sonn- und Feiertag: 13:15, Kosten € 3 pro Person / exkl. Eintritt, Dauer: ca. 45 min., Hinweis: Das Schaubergwerk ist nicht barrierefrei zugänglich.

Hochspannungsvorführung
Die Schau entführt Sie in die Welt der Ladungen, Ströme und elektromagnetischen Felder. Den Hochspannungsraum wird niemand so schnell wieder vergessen - da blitzt es, und es stehen einem die Haare zu Berge. Montag bis Freitag: 11.15; Samstag, Sonn- und Feiertag: 11.45 und 15.30 Uhr.  Kosten € 3 pro Person / exkl. Eintritt, Dauer: ca. 30 min.
Hinweis: Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass Besucher mit einem Herzschrittmacher leider nicht an einer Hochspannungsvorführung teilnehmen können.

LOK.Vorführung
"Zug fährt ab!" Der wertvollste Teil der Eisenbahnsammlung ist wieder im Museum zu besichtigen. Zu diesem Anlass gibt es LOK.vorführungen, die hier zu einem Lok.erlebnis werden. Vorführung der Dampf-Schnittlokomotive und der Elektrolokomotive. Kostenlose LOK.vorführungen im Bereich Energie. Samstag, Sonn- und Feiertag: 12.45, Dauer: ca. 15 min.


mehr Infos zu Sonderaktionen, Workshops und Führungen
=>  Veranstaltungskalender Technisches Museum

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Geschichte:

Die Entstehung des Museums ist eng mit dem Wirken von Wilhelm Franz Exner verbunden, der bereits seit seinem Besuch der Pariser Weltausstellung 1867 die Idee der Einrichtung eines großen österreichischen technischen Museums verfolgte. Die Idee konnte aber erst im Rahmen der Vorbereitungen zum 60-jährigen Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josephs I. umgesetzt werden. Die festliche Grundsteinlegung durch den Kaiser erfolgte am 20. Juni 1909, die Fertigstellung des Rohbaus - eines der ersten Stahlbetonbauten Österreichs - Ende 1912. die für 1914 geplante Eröffnung verzögerte sich allerdings durch den Ersten Weltkrieg bis zum 6. Mai 1918. Im März 1919 konnte bereits der 100.000ste Besucher begrüßt werden.
Die Basisfinanzierung erfolgte über eine staatliche Subvention. Die Gemeinde Wien stellte den Baugrund und einen Baukostenzuschuss zur Verfügung. Der Restbetrag wurde über Spenden aufgebracht. Im Gründungskomitee waren auch die Industriellen Arthur Krupp und Johann Kremenezky, die das Vorhaben finanziell unterstützten, weitere Förderer waren unter anderem Bernhard Wetzler und das Bankhaus Rothschild. Das Museumsgebäude bildet das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs nach einem Vorentwurf von Emil Ritter von Förster. Es wurden aus finanziellen Gründen lediglich 40 Prozent des ursprünglich genehmigten Entwurfes realisiert. Das Museum wurde bis 1922 von einem Verein betrieben, dann aus wirtschaftlichen Gründen verstaatlicht, da viele frühere Förderer mit dem Ende der Monarchie und den Wirren der Nachkriegszeit weggefallen waren. Seit dem 1. Jänner 2000 gehört das Museum aufgrund des Bundesmuseen-Gesetzes zu den so genannten ausgegliederten Bundesmuseen und trägt seither die Bezeichnung "wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts des Bundes".
Der Schwerpunkt der Ausstellungen liegt auf der Vermittlung technischer Konzepte. Deshalb gibt es eine große Zahl von Funktionsmodellen, die Besuchern die Möglichkeit geben, technische Vorgänge nachzuvollziehen, und dem technischen Fortschritt entsprechend immer wieder erneuert werden. Das Museum verfügt über zahlreiche, zum Teil recht große historische Demonstrationsmodelle, etwa aus dem Bereich der Eisenbahn, des Schiffbaus, der Luftfahrt und der Industrie. Herausragend sind dabei die funktionsfähigen Dampfmaschinen. Weiters ist im Technischen Museum eine der größten Sammlungen historischer Musikinstrumente in Österreich untergebracht.



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