Wien
    

Naturhistorisches Museum:

Fotos vom Naturhistorischen Museum Wien: links vom Voksgarten aus, Mitte: Haupteingang, rechts vom Maria Theresia Platz aus; © Wien-konkret



Fotos vom Naturhistorischen Museum Wien: links vom Voksgarten aus, Mitte: Haupteingang, rechts vom Maria Theresia Platz aus; © Wien-konkret

Adresse: Burgring 7, 1010 Wien  Besuchereingang: Maria-Theresien-Platz
Öffentliche Verkehrsmittel: U2, U3: Station Volkstheater; Straßenbahn: Linie D, 1, 2, 46, 49, Bus 2A, 48A: Dr.-Karl-Renner-Ring
Besucher: Im Jahr 2010 besuchten erstmals mehr als eine halbe Million Menschen das Museum und zwar exakt 527.744.
Unterkünfte in der Nähe: => Hotels Wien Zentrum
Telefon: 01-521 77
Website: www.nhm-wien.ac.at    



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Öffnungszeiten:

Mo, Do, Fr, Sa, So: 9 – 18.30 Uhr
Mi:                       9 – 21 Uhr
Dienstag geschlossen; 
Schließtage: 1. Jänner, 25. Dezember
 

Eintrittspreise & Führungspreise:

Eintrittspreise:
* b
is 19 Jahre: freier Eintritt! (Zählkarten sind am Ticketschalter erhältlich)
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Erwachsene: € 10
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Senioren, Besitzer der Vienna-Card, Ö1 Club-Mitglieder,
u. a. Ermäßigungsberechtigte: € 8
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Studenten, Lehrlinge, Soldaten und Zivildiener bis 27 Jahre: € 5
*
Gruppen (ab 15 Personen): pro Person: € 8

Führungskarten kosten € 2,50 (für Führungen im Schaubereich) und € 6,50 (für die Dachführung „Über den Dächern Wiens …") zzgl. Museumseintritt

Jahreskarte
Ab Dezember 2011 ist erstmals eine Jahreskarte für das Museum erhältlich.
Sie kostet 27 Euro 

NHM Hinter den Kulissen

Das Museum abseits der Schausäle - Ein Blick in die sonst nicht zugängliche Arbeitsbereiche:
jeden 1. Sonntag im Monat, 11.00 Uhr; jeden 3. Mittwoch im Monat, 17.30 Uhr
Führungskarte € 6,50



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Sonderausstellungen:

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seit 5. Oktober 2011 neugestalteter Sauriersaal wieder eröffnet

Einzigartige Skelette, lebensgroße Modelle und aufwendige Computeranimationen ermöglichen es, unmittelbar in die Welt des Erdmittelalters einzutauchen. Der Luftraum des neuen Sauriersaales wird von einem originalgroßen Pteranodon-Modell beherrscht.

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01. Februar 2012 - 30. Dezember 2013 Hallstattfarben

Textile Verbindungen zwischen Forschung und Kunst
Über 2.500 Jahre lang wurden im prähistorischen Bergwerk von Hallstatt durch das Salz nicht nur Textilien konserviert, es blieben sogar deren Farben erhalten. Die einzigartigen Funde bildeten die Grundlage für vielfältige interdisziplinäre Forschungsprojekte. Mit Farbstoffanalysen, Färbeexperimenten und Methoden der experimentellen Archäologie wurde versucht, den Entstehungsprozess der Stoffe und Farben nachzuvollziehen. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Ausstellung erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. 

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Ab 14. November 2012: Der neugestaltete Meteoritensaal



Die größte Meteoritenschausammlung der Welt präsentiert sich in neuem Gewand. Das neue Konzept beinhaltet den historischen Kern des Meteoritensaals, der aus Pultvitrinen mit Glasaufsätzen besteht. Alle bisherigen Wandvitrinen wurden durch neue Medienstationen ersetzt, die Spezialthemen (z.B. Einschlagskrater und Meteoriteneinschläge, Alter und Entstehung des Sonnensystems usw.) gewidmet sind.
Das neue Highlight der Sammlung, der Marsmeteorit „Tissint“, hat neben vielen anderen Highlights, wie dem Gründungsmeteoriten Hraschina oder dem Eisenmeteoriten Cabin Creek einen speziellen Platz eingerichtet bekommen.

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Ab 30. Jänner 2013: „Hominidenevolution“

Die neue Anthropologie-Dauerausstellung behandelt den Entstehungsprozess des Menschen. Die neue Ausstellung wird nach 16 Jahren Schließzeit zu besichtigen sein.
Zwei große Themenräume - der aufrechter Gang und die Gehirnevolution - werden in den beiden Sälen XIV und XV abgehandelt. Für die Umsetzung wurde eine modulartige Aufbereitung der Wissensinhalte gewählt, die sowohl einen spielerischen, interaktiven Zugang und wie auch die Möglichkeit zur Vertiefung in komplexere Themencluster ermöglicht.

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Ab 13. März: „KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens“

Mehr als 36 Millionen BesucherInnen haben Gunther von Hagens „KÖRPERWELTEN“ seit 1996 weltweit gesehen.
Die Ausstellung nimmt die BesucherInnen mit auf eine spannende Selbstentdeckungsreise durch den menschlichen Körper. Über 200 echte menschliche Präparate zeigen den Körper im Lauf der Zeit: wie er entsteht, reift und wächst, den Höhepunkt erreicht und schließlich schwächer wird - von der Zeugung bis ins hohe Alter. Eindrücke, die zum intensiven Nachdenken auffordern und berühren.



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Geschichte:

Naturhistorisches Museum, © Wien-konkret

Foto: Naturhistorisches Museum Wien; © Wien-konkret

Kaiser Franz Stephan von Lothringen, der Ehemann Maria Theresias, gründete im Jahr 1748 in der Hofburg eine Naturaliensammlung (ab 1766 öffentlich zugänglich).
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde diese um ein Tier- und ein Pflanzenkabinett erweitert, dessen Bestände sich durch Expeditionen und durch die Weltumsegelung der Fregatte Novara vergrößerten.

Unter Kaiser Franz Joseph wurden die getrennten Bestände als "Naturhistorisches Museum" in einem prunkvollen Neubau an der Wiener Ringstraße zusammengeführt.

Das Gebäude wurde 1871-89 von G. Semper und C. Hasenauer zusammen mit dem Pendant, dem Kunsthistorischen Museum, errichtet. Die Inschrift am Museumseingang lautet: "Dem Reiche der Natur und seiner Erforschung - Kaiser Franz Josef I - MDCCCLXXXL"

Hinzu kamen nun eine Anthropologische und eine Prähistorische Sammlung, die unter anderem die Venus von Willendorf, Funde aus dem Gräberfeld bei Hallstatt und Langobardengräber aus Niederösterreich enthält.

Das Naturhistorische Museum hat 6 Abteilungen: Mineralogische, Geologisch-Paläontologische, Prähistorische, Anthropologische und im Obergeschoss die Zoologische und die Botanische Sammlung mit 3 Millionen Herbarbögen.

Außerdem besitzt es mit 900 Exponaten die größte ständige Meteoritenschau der Welt. Neben der reinen Sammlungstätigkeit gilt das Museum auch als Stätte der naturwissenschaftlichen Forschung und als eines der 10 besten Museen der Welt..

Sehenswertes der Prähistorischen Abteilung:
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Venus von Willendorf
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Sitzfigur aus dem bulgarischen Thrazien
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Tonfigur aus Sipinci
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Schatzfund von Gorodnicja
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Pfahlbaufunde aus dem Moor von Ljubljana
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Dünn- und dicknackige Flintbeile aus Dänemark
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Goldscheiben aus Stollhof und Tiszaszölös
* Glockenbecher aus Niederösterreich und Sizilien
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Bronzedepot von Sobechleby
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Gürtelzierate aus vergoldetem Bronzeblech, Rothengrub
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Tragsack, Fellmützen, Schöpfgefäss, Kelchschale, Griffteil eines Eisenschwertes, Eimerdeckel und Antennendolch aus Hallstatt
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Situla von Kuffern
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Halsschmuck aus Bronze von Sinosevic
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Krieger von Idrija pri Baci
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Goldener Halsreif aus Oploty
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Keltischer Bronzehelm von Hateg
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Keltische Schwerter aus Batina





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