Wien

* 9.10.2009 - 5.7.2010 „Darwins rEvolution“ (Sonderausstellung)

nhm Sonderausstellung DARWIN,

© Naturhistorisches Museum

Das Naturhistorische Museum Wien präsentiert vom 9. Oktober 2009 bis 5. Juli 2010 die Sonderausstellung „Darwins rEvolution“. Heuer jährt sich nicht nur der Geburtstag des berühmten englischen Naturforschers zum 200. Mal, auch die Veröffentlichung seiner Evolutionstheorie begeht ihren 150. Jahrestag. Grund genug für eine Sonderausstellung zu Ehren dieses bedeutendsten Evolutionstheoretikers. In einer spektakulären Schau wird das Leben Darwins betrachtet und seine Theorie der Evolution durch Selektion in Szene gesetzt.

Themen und Fragestellungen:
Charles Darwin – die kopernikanische Wende der Biologie.
Wie funktioniert Evolution?
Molekularbiologie: Revolution und Bestätigung.
Die Evolution des Menschen – ist der Mensch das Ziel der Evolution?
Quo vadis? – Wenn Mensch Evolution „macht“ …

Das Naturhistorische Museum wurde im Jahre 1889, nur wenige Jahre nach Darwins Tod, eröffnet und ist seinem Motto „Dem Reiche der Natur und seiner Erforschung“ bis heute verpflichtet. In diesem Sinne bildet die historische Ringstraßenarchitektur des Museums den idealen Rahmen für diese Sonderausstellung zum Charles Darwin-Jahr.

Reisen Sie in dieser Ausstellung durch die Zeit und erfahren Sie mehr über die Spielregeln des Lebens auf unserem Planeten! Entdecken Sie die Theorie, die unsere Sicht des Lebens von Grund auf revolutioniert hat und begegnen Sie einem der bedeutendsten Naturwissenschaftler der Welt, Charles Darwin!



Fotos vom Naturhistorischen Museum Wien: links vom Voksgarten aus, Mitte: Haupteingang, rechts vom Maria Theresia Platz aus; © Wien-konkret



Fotos vom Naturhistorischen Museum Wien: links vom Voksgarten aus, Mitte: Haupteingang, rechts vom Maria Theresia Platz aus; © Wien-konkret

Wichtigste Informationen über das Naturhistorische Museum (NHM):


Naturhistorisches Museum, Wien 1. Bezirk,
Maria-Theresien-Platz  Dr.-Karl-Renner-Ring
Website:
www.nhm-wien.ac.at    Telefon: 01-521 77

Verkehrsanbindung:
U-Bahn: U2, U3: Station Volkstheater 
Straßenbahn: Linie D, 1, 2, 46, 49, Bus 2A, 48A:
 

Öffnungszeiten:

Mo, Do, Fr, Sa, So: 9.00 Uhr – 18.30 Uhr
Mi:                       9.00 Uhr – 21.00 Uhr

Sonntag     1. November 2009    9 Uhr bis 18 Uhr 30
Dienstag     8. Dezember 2009    9 Uhr bis 18 Uhr 30
 

Dienstag geschlossen; 
Schließtage: 1. Jänner, 25. Dezember

Eintrittspreise & Führungspreise:

Eintrittspreise: 
* Erwachsene   € 8,-
*
Kinder 5 bis 14 Jahren, Schüler, Studenten,   € 3,50
* Lehrlinge, Zivildiener bis 27 Jahre
* Senioren, Vienna Card und Ö1 Club-Mitglieder  € 6,-
* Kinder bis 5 Jahre    frei

Familienkarten:
* 2 Erwachsene und 1 Kind : € 16,-
1 Erwachsener und 1 Kind : € 10,-
jedes weitere Kind : €   1,50

Gruppen: (ab 15 Personen)
*
Erwachsene : €   6,-
* Schüler / Studenten (Lehrveranstaltung) :€   2,-

Führungen:
* 
Führungen in der Schausammlung: €   2,-- pro Person
*
Führungen hinter die Kulissen bzw. Dach:  €   6,50 pro Person
Dark Side Führung (inkl. Eintritt): €  15,-- pro Person

Unterkünfte: Hotels in Wien



Geschichte des Naturhistorischen Museums:

Naturhistorisches Museum, © Wien-konkret

Foto: Naturhistorisches Museum Wien; © Wien-konkret

Kaiser Franz I, der Ehemann Maria Theresias, gründete im Jahr 1748 in der Hofburg eine Naturaliensammlung (ab 1766 öffentlich zugänglich).
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde diese um ein Tier- und ein Pflanzenkabinett erweitert, dessen Bestände sich durch Expeditionen und durch die Weltumsegelung der Fregatte Novara vergößerten.

Unter Kaiser Franz Joseph wurden die getrennten Bestände als "Naturhistorisches Museum" in einem prunkvollen Neubau an der Wiener Ringstraße zusammengeführt.

Das Gebäude wurde 1871-81 von G. Semper und C. Hasenauer zusammen mit dem Pendant, dem Kunsthistorische Museum, errichtet. Die Inschrift am Museumseingang lautet: "Dem Reiche der Natur und seiner Erforschung - Kaiser Franz Josef I - MDCCCLXXXL"

Hinzu kamen nun eine Anthropologische und eine Prähistorische Sammlung, die unter anderem die Venus von Willendorf, Funde aus dem Gräberfeld bei Hallstatt und Langobardengräber aus Niederösterreich enthält.

Das Naturhistorische Museum hat 6 Abteilungen: Mineralogische, Geologisch-Paläontologische, Prähistorische, Anthropologische und im Obergeschoss die Zoologische und die Botanische Sammlung mit 3 Millionen Herbarbögen).

Außerdem besitzt es mit 900 Exponaten die größte ständige Meteoritenschau der Welt. Neben der reinen Sammlungstätigkeitgilt das Museum auch als Stätte der naturwissenschaftlichen Forschung.

Sehenswertes der Prähistorischen Abteilung:
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Venus von Willendorf
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Sitzfigur aus dem bulgarischen Thrazien
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Tonfigur aus Sipinci
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Schatzfund von Gorodnicja
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Pfahlbaufunde aus dem Moor von Ljubljana
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Dünn- und dicknackige Flintbeile aus Dänemark
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Goldscheiben aus Stollhof und Tiszaszölös
* Glockenbecher aus Niederösterreich und Sizilien
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Bronzedepot von Sobechleby
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Gürtelzierate aus vergoldetem Bronzeblech, Rothengrub
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Tragsack, Fellmützen, Schöpfgefäss, Kelchschale, Griffteil eines Eisenschwertes, Eimerdeckel und Antennendolch aus Hallstatt
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Situla von Kuffern
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Halsschmuck aus Bronze von Sinosevic
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Krieger von Idrija pri Baci
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Goldener Halsreif aus Oploty
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Keltischer Bronzehelm von Hateg
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Keltische Schwerter aus Batina





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