Wien
    

Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Mumok, Wien 7

C) Rupert Steiner, MQ E+B GesmbH, Abdruck frei für redaktionelle Verwendung

Adresse: MUMOK im MuseumsQuartier Wien, 7. Bezirk, Museumsplatz 1
Öffentliche Verkehrsmitteln: U2: Museumsquartier, U2, U3: Volkstheater
Telefon: 01- 525 00

Öffnungszeiten:
Mo 14-19h,Di-So 10-19 h, Do 10-21 h,

Eintrittspreise: Regulär: € 9,-;
ermäßigt: € 7,20 (Senioren, Gruppen ab 10, Club Ö1, Wien-Karte, 
ermäßigt: € 6,50 für Studierende bis 27 Jahre, Zivil- und Präsenzdiener, Arbeitslose;
Freier Eintritt: Kinder & Jugendliche unter 19 Jahre, Mitglieder der Gesellschaft der Freunde der Bildenden Künste, MUMOK Friends Mitglieder, Jahreskartenbesitzer, IAA Mitglieder, Inhaber Hunger auf Kunst & Kultur Ausweises.

Führungen:
jeden Donnerstag 19.00 Uhr, jeden Samstag 14.00 Uhr, jeden Sonntag 14.00 und 16.00 Uhr, Führungsteilnahme kostenlos mit Ausstellungsticket

Kinder-/ Familienprogramm: Jeden Sonntag 14.00-16.00 Das MUMOK für alle von 6 bis 12. Workshop für Familien mit Kindern.

Gesamtfläche: 14.500 m², Ausstellungsfläche: 4. 515 m², Depotfläche: 1.223 m²  
 



4. 2. - 28. 5. 2012: Claes Oldenburg: The Sixties

Claes Oldenburg hat die Entwicklung der Kunst seit den 1950er Jahren maßgeblich geprägt:
als ein Hauptvertreter des Happening, der Pop Art, der Installationskunst sowie mit seinen monumentalen Large Scale Projects.



Allgemeines über das Mumok:

Das Mumok - das größte österreichische Museum für moderne und zeitgenössische Kunst.Mit seinen Sammlungsschwerpunkten Pop Art und Fotorealismus (Österreichische Ludwig Stiftung), Fluxus und Nouveau Réalisme (Sammlung Hahn) und dem Wiener Aktionismus verbindet das Museum auf einzigartige Weise die Höhepunkte gesellschafts- und realitätsbezogener sowie performativer Kunst des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus befinden sich in der Sammlung des Museums wesentliche Werke der Concept Art, Minimal Art, Land Art und Arte Povera sowie die Installations- und Objektkunst der jüngsten Vergangenheit und mediale Arbeiten der Gegenwartskunst. Die Sammlung des MUMOK umfasst etwa 7.000 Werke.
 
Für die wechselnden Ausstellungen stehen im Museum sechs Ebenen zur Verfügung.
 
 

Architektonisches Konzept von Ortner & Ortner

Von außen erscheint das Gebäude als dunkler, geschlossener Block, das gekrümmte Dach an den Ecken weit nach unten gezogen. Monolithisch in anthrazitgrauer Basaltlava an Fassaden und Dachflächen ist der Baukörper deutlich vom angrenzenden Niveau abgesetzt und vermittelt den Eindruck aus der Tiefe aufzutauchen. Große zusammenhängende Raumeinheiten gewährleisten im Inneren ein Maximum an Flexibilität.

Eine 10 Meter breite Freitreppe führt zur Eingangsebene 4 m über dem Hofniveau. Im Inneren teilt eine von oben belichtete Halle das Museum über alle Geschoße in zwei unterschiedlich proportionierte Raumgruppen.

Die Eingangsebene befindet sich höhenmäßig in der Mitte des Gebäudes. Zwei Hauptausstellungsebenen liegen darüber, zwei darunter, ein weiteres Untergeschoß wird für Depots und Haustechnik genutzt. Auf der einen Seite der Erschließungshalle 5 finden sich übereinander gestapelt ca. 700 m2 große und 5 m hohe stützenfreie Ausstellungsebenen, die flexibel unterteilbar sind, auf der anderen Seite intimere 'Kabinette', 3,50 m hoch und je 250 m2 groß. Dazwischen liegen, frei in die 35 m hohe Halle gestellt, die Personenliftgruppe und der Lastenlift. Stege verbinden die unterschiedlichen Ebenen.

Direkt am Foyer befinden sich die erste große Ausstellungsebene, der Shop und – im Zwischengeschoß am Übergang zum Altbau (Spange) – das Café. Der separat bespielbare Veranstaltungsbereich liegt unter der Freitreppe. Die Büros der Verwaltung wurden im angrenzenden, über die Spange erreichbaren Altbautrakt eingerichtet. Die Anlieferung und Werkstätten sind im Ovaltrakt untergebracht und mit einem unterirdischen Tunnel an den Neubau angeschlossen.

Die Museumsräume beschränken sich in ihrer architektonischen Ausformung auf großzügige Reduktion. Ein differenziertes und flexibles Kunstlichtsystem schafft optimale Präsentationsbedingungen. Über eine große Aussparung in der gekrümmten Decke erhält der oberste Ausstellungsraum auch Tageslicht. Die übrigen schlitzartigen Öffnungen sowie das Panoramafenster im obersten Geschoß dienen als Ausblicke und zur Orientierung.

Die verwendeten Materialien sind:
Basaltlava: für Fassade, Dach, Wand und Boden in der Halle
Gusseisen: für die Stege, Stufen und Wandverkleidungen im Erschließungskern der Halle
Glas: für Brüstungen und Umwehrungen;
Terrazzo: für Böden in den Museumsräumen und allen übrigen öffentlichen Bereichen.
 
Copyright: Mumok 



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