Wien

Kunsthistorisches Museum Wien





Foto: Das Kunsthistorische Museum aufgenommen in der Herbstsonne Okt 2007; © Wien-konkret

Kunsthistorisches Museum,
Adresse: Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien (Dr.-Karl-Renner-Ring)
Telefon: +43 1 525 24- 4025  Email: tourist@khm.at

Öffentliche Verkehrsanbindung:
U-Bahn: U2 Museumsquartier, U3 Volkstheater,
Straßenbahn D, 1, 2, Bus 2A, 57A Burgring


Kunsthistorisches Museum Wien, Neue Burg
Adresse: Heldenplatz, 1010 Wien

Öffentliche Verkehrsanbindung:
U-Bahn: U3 Volkstheater, 
Straßenbahn D Burgring

Unterkünfte in der Nähe: => Hotels Wien Zentrum
 
 



Sammlungen des Kunsthistorischen Museums in der Neuen Burg:

Ephesos-Museum:
Größe und Glanz des antiken Ephesos (Türkei); um 1900 haben österreichische Archäologen wertvolle Zeugnisse versunkener Kultur nach Wien gebracht. Heute kann man im Ephesosmuseum u.a. 40 Meter des Frieses des Partherdenkmals bewundern. Der Fries gilt als das bedeutendste Relief der römischen Zeit in Kleinasien (2. Jh. n. Chr.).

Sammlung alter Musikinstrumente:
Die Sammlung verfügt über den weltweit bedeutendsten Bestand an Renaissance- und Barockinstrumenten. Ausgestellt ist auch die Zither auf der Anton Karas seine weltberühmte Melodie zum »Dritten Mann« gespielt hat; jener Flügel, auf dem Clara Schumann den Brahms-Saal eröffnete;sowie die Violine aus dem Nachlass von Leopold Mozart.

Hofjagd- und Rüstkammer:
Der Golddegen Maximilians II. (1527 – 1576), eine der schönsten Waffen der Welt, ist hier ebenso verwahrt wie der prächtige Reiterharnisch König Ferdinands von Aragon (1452 – 1516). Nahezu alle westeuropäischen Herrscherhäuser sind mit Objekten vom 15. bis ins frühe 20. Jahrhundert vertreten.



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Öffnungszeiten:

Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 - 21 Uhr ( Münzkabinett schließt um 18 Uhr)

Neue Burg: Mittwoch - Sonntag 10 - 18 Uhr
Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!
Von Juni bis August täglich geöffnet!

 

Eintrittspreise:

* Erwachsene  € 15
* ermäßigt € 11
* Jahreskarte  € 34
* Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren frei
* Führung  € 3



Geschichte:

1891 wurde das nach Entwürfen G. Sempers und C. von Hasenauers neu erbaute Haus am Ring, das im Sinne des Historismus gestaltet wurde, eröffnet. Entstanden ist das Museum aus den Sammlungen der Habsburger, vor allem aus der Portrait- und Harnischsammlung Ferdinands von Tirol, der Sammlung Kaiser Rudolfs II. (deren größter Teil jedoch verstreut ist) und der Gemäldesammlung von Erzherzog Leopold Wilhelm.

Insgesamt acht verschiedene Sammlungen befinden sich im Haupthaus sowie an verschiedenen Standorten wie der Neuen Burg und dem Schloß Schönbrunn – das Spektrum reicht von Objekten aus dem alten Ägypten, der Antike, dem Mittelalter und der Neuzeit bis etwa 1800.
Ein großer Schwerpunkt liegt in der Gemäldesammlung, die sich durch ausgesuchte Werke der Renaissance und des Barock auszeichnet.

Zu den bedeutendsten Exponaten der Gemäldegalerie zählen unter anderem Werke von Jan van Eyck,  Albrecht Dürer, Giuseppe Arcimboldo, Michelangelo Merisi da Caravaggio,  Peter Paul Rubens, Johannes Vermeer, Pieter Bruegel der Ältere

Zum Haus gehören ebenfalls: das Lipizzaner-Museum in der Stallburg sowie Schloß Ambras in Innsbruck, außerdem ist dem Haus seit Januar 2001 auch das Völkerkundemuseum und das Österreichische Theatermuseum angegliedert.
 

Saliera:

Das vergoldete Salzfass "Saliera" ist seit dem Diebstahl am 11.5.2003 nach Ende der offizielle "Langen Nacht der Museen" das berühmteste Ausstellungsstück des Kunsthistorischen Museums. Die Saliera ist nach der Fassung des Kunstdiebes R. Mang aus Wien seit 31.1.2006 wieder in der Kunstkammer des Mueseums zu besichtigen. Sie ist weitgehend ungeschädigt.
 





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Bericht über einen Museumsbesuch in KHM:

Am 17. 12. 2014 haben wir, zusammen mit Gästen, die Velasquez- Ausstellung besucht.
Im Kassenbereich herrschte erwartungsgemäß ziemlich großer Andrang und der Eingang war nicht leicht zu erkennen. Denn es steht zwar an mehreren Stellen groß „Ausgang“ auf den Glastüren, nur das bescheidene Papierschildchen mit der Aufschrift „Eingang“ steht  erst zwei Meter hinter den Türen, also bereits im Foyer drinnen. Und das ist  vom Kassenbereich aus nicht leicht zu sehen - wenn sich grad viele Menschen hin- und herbewegen!
   Ergo sind wir schließlich durch eine der Glastüren eingetreten, wo uns eine, na sagen wir mal: sehr barsche, Ticketkontroll - Dame zurück stamperte. Nicht uns allein - denn etliche verschreckte Japaner und andere Besucher, hatten denselben unverzeihlichen Fehler begangen.
   Durch die resche Zurechtweisung der Dame, ich glaube sie heißt „Koll“ oder so ähnlich, entstand sogleich ein ziemliches Durcheinander zwischen Hereinwollenden und wieder Zurückgeschickten. Erklärungsversuche ließ sie nicht gelten, wir (alle zwischen 60 und 70 Jahre alt) fühlten uns einigermaßen unhöflich abgekanzelt.
In der Garderobe deponierten wir unsere Mäntel und freuten uns schon auf die Gemälde.
Im 2. Saal sprach mich dann eine (nette) junge Dame an, dass ich meinen kleinen Stadtrucksack hier nicht tragen dürfe – was ich durchaus verstand! Also nahm ich ihn ab und wollte ihn in der Hand tragen, denn dafür hat er eine extra Trageschlaufe, man kann ihn auch als Handtasche benützen. Leider wurde das mit dem Hinweis „…der Oberkontrollor (im Hintergrund) hat mir ausdrücklich aufgetragen, dass ich sie auf jeden Fall zurückschicken muss!!“ nicht akzeptiert und so pilgerte ich zurück in den Keller.
   Der Garderobier dort war erstaunt und meinte, mein Rucksack sei doch eh kleiner als die meisten Damenhandtaschen, und wenn ich ihn in der Hand trüge, sei das überhaupt kein Problem. Andernfalls hätte er mir das Teil ja gleich bei der Mantelübernahme abgenommen…
   Verehrte Verantwortliche:
Wir haben uns als Besucher in Ihrem Museum nicht wohlgefühlt. Wir haben uns vor unseren Gästen geniert, die belustigt meinten, solche Unfreundlichkeiten seien sie von zu Hause nicht gewöhnt.
   Die Ausstellung hat uns zwar gefallen, aber es gibt, Gott sei Dank, so viele andere interessante Häuser und Ausstellungen in Wien – ins KHM gehen wir gewiss so bald nicht mehr.
Schade.
Margit H.           18. Dez. 2014