Wien

Kunsthalle Wien:

Adresse: Halle 1, Halle 2, Museumsplatz 1, A-1070 Wien
Verkehrsmittel: U2 & U3 Station "Volkstheater", U2 Station "Museumsquartier"
Infoline: +43-1-52189-33, Telefon: +43-1-52189-0

 



.

Öffnungszeiten:

Täglich 11 - 19 Uhr
Donnerstag 11- 21 Uhr
public space: 0 - 24 Uhr

.

Eintrittspreise:

* Erwachsene: € 8
* Ermäßigt € 6
* Studierende, Schüler, Lehrlinge: € 2
* Kinder (unter 10 Jahren) frei
* Gruppen (ab 10 Pers.) € 6
* Familienticket € 12

.



Über die Kunsthalle:

Beschreibung (laut Homepage):
Die Kunsthalle Wien ist die Ausstellungsinstitution der Stadt Wien für internationale zeitgenössische und moderne Kunst. Als temporärer Bau in Containerform von Adolf Krischanitz geplant, wurde die Kunsthalle Wien am Karlsplatz 1992 eröffnet. Der zuerst heftig umstrittene gelbe Container hat nicht nur das Wiener Stadtbild geprägt, sondern auch die Wiener Kunst- und Ausstellungsszene verändert. Neubau im Museumsquartier: Im Mai 2001 bezog die Kunsthalle Wien ihr neues Haupthaus im Museumsquartier. Am Karlsplatz wurde der gelbe Container zu einem Glaspavillon verkleinert. Der von Adolf Krischanitz geplante Glaskubus ist das fixe Zuhause des bis dato vagabundierenden project space der Kunsthalle Wien.
Über zwei Millionen Menschen haben seit 1992 die Ausstellungen der Kunsthalle Wien besucht. In 180 Ausstellungen wurden mehr als 2.000 Künstlerinnen und Künstler präsentiert (Stand April 2011).

 



=> Kommentare & Postings eintragen

 



11.4.2011 SPÖ-Woller zu Kunsthalle: "Vorwürfe sind restlos aufzuklären"


Zu den heute medial kolportierten Vorwürfen gegen den Direktor der Kunsthalle Wien, Gerald Matt, hält SP-Kultursprecher Ernst Woller fest: "Nach Auskunft des Vereinsvorstands der Kunsthalle Wien, gehen wir davon aus, dass die diesbezügliche Vorgangsweise durch entsprechende Beschlüsse gedeckt gewesen ist."
   Dennoch betont SP-Gemeinderat Woller, dass auch nur der Ansatz einer möglichen Unregelmäßigkeit restlos aufzuklären ist: "Wir sind selbstverständlich an vollster Transparenz, Kontrolle und der Aufklärung der Vorwürfe interessiert. Um sämtliche Anschuldigungen kritisch hinterfragen zu können, spricht natürlich auch nichts gegen eine zusätzliche Kontrolle, sei es nun durch die zuständigen Rechnungshofprüfer oder durch das Kontrollamt", so Woller.
   Abschließend weist der SP-Gemeinderat darauf hin, dass im nächsten Kulturausschuss der Follow-Up-Bericht vom Rechnungshofbericht 2007 auf der Tagesordnung stehen wird. Dieser bescheinigt, dass sämtlichen Empfehlungen des Rechnungshofes seitens der Kunsthalle Wien Folge geleistet wurde.
Rückfragehinweis:  SPÖ Klub Rathaus, Presse
OTS0203    2011-04-11/15:11



11.4.2011 Zum Artikel im Profil hält der Vorstand der Kunsthalle Wien fest

Sowohl die Ausstellungen im Parlament, als auch das Buchprojekt "Gespräche" wurden vom Vorstand der Kunsthalle Wien von Anfang an begrüßt und als Kooperationsprojekt zwischen österreichischem Parlament und der Kunsthalle Wien erachtet und durchgeführt, dies wurde sogar eigens im Vorstandsprotokoll vom 2.7.2009 festgehalten. So konnte sich die Kunsthalle Wien neben den Ausstellungen "Hommage an die Fotographie" und "Hommage an die Zeichnung" mit dem Kunsthalle-Wien-Projekt "Handlungsanweisungen" sowie Videos der Ursula-Blickle-Videolounge im Informationszentrum des Parlaments präsentieren. Ebenso wurde das Buch "Gespräche - Österreichs Kunst der 60er Jahre" in der Kunsthalle Wien, Project Space, mit großem Erfolg präsentiert. Für die Kunsthalle Wien war es dabei von Vorteil, dass diese wichtige Aufarbeitung der österreichischen Kunstgeschichte mit Mitteln des Parlaments finanziert werden konnte. Darüber hinaus hat Dr Matt, was das Buchprojekt angeht, gegenüber dem Vorstand von Anfang an besonderen Wert darauf gelegt, dass sämtliche externen Leistungen von Honoraren für Interviews über Druck und Graphik des Buches sowie Überstunden von Mitarbeitern gesondert aus dem Parlamentsbudget beglichen werden.
Die Kunsthalle Wien denkt daran, zu ihrem 20-Jahresjubiläum im nächsten Jahr eine weitere Publikation zur österreichischen Kunst der 70er Jahre zu initiieren.

Mag. Thomas Häusle, Präsident
Mag. Siegfried Menz, Vizepräsident

Rückfragehinweis:   KUNSTHALLE wien,  Museumsplatz 1, A-1070  Wien,  Tel.: +43-1-521 89-1222
OTS0194    2011-04-11/14:30

 



11.4.2011 ÖVP Wien: Überprüfung der schwerwiegenden Vorwürfe gegen Gerald Matt dringend notwendig


Die Vorwürfe sind schwerwiegend. Der Direktor der Kunsthalle Gerald Matt soll Mitarbeiter der Kunsthalle für private Zwecke eingesetzt haben. Die im heutigen Profil erhobenen Anschuldigungen benötigen dringend eine objektive Aufklärung. Hier ist die Stadt Wien, die mit über 4 Millionen Euro Subvention den Großteil des Betriebs der Kunsthalle finanziert, gefordert. "Für SP-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny herrscht akuter Handlungsbedarf. Es kann nicht sein, dass schon wieder ein Direktor einer Kulturinstitution in Wien das ihm anvertraute Haus und seine Mitarbeiter für private Zwecke missbraucht. Um diesen Sachverhalt zu klären, wird die ÖVP Wien ein Prüfersuchen an das Kontrollamt stellen", so ÖVP Wien Landespartei- und Klubobfrau LAbg. Christine Marek.
   Schon in den letzten Jahren gab es immer wieder kritische Berichte zur Gebarung der Kunsthalle von Rechnungshof und Wiener Kontrollamt. Im letzten Follow-Up Bericht des Rechnungshofes aus dem Jahre 2009 wurde der Kunsthalle vorgeworfen, die Empfehlungen aus dem Jahre 2005 nur teilweise umgesetzt zu haben. Laut diesem Bericht bestand nach wie vor bei den Eintrittserlösen sowie bei den Verkaufszahlen und den Altbeständen der Kataloge Handlungsbedarf. Neben der Jahressubvention von 4,1 Millionen Euro für die Kunsthalle ist auch die "Kunst im
öffentlichen Raum Ges.m.b.H" angesiedelt, die weitere 800.000 Euro Subvention erhält.
   "Es kann nicht sein, dass sich Direktoren von Kulturinstitutionen immer mehr Funktionen, Standorte und Subventionen aneignen, dann aber kaum ihrer eigentlichen Arbeit nachkommen, sondern diese lieber ihren Mitarbeitern aufbürden und selbst als unabhängige Autoren und Künstler auftreten wollen. Wir werden diesbezüglich an den Kulturstadtrat Mailath-Pokorny einige entsprechende Fragen richten",
so die Kultursprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Isabella Leeb.
   "Die Vorwürfe sind jedenfalls derart erheblich, dass wir uns auch weitere rechtliche Schritte diesbezüglich vorbehalten. Wir werden jetzt sehr genau beobachten, was der Kulturstadtrat in dieser Angelegenheit selbstständig unternimmt, oder ob er versucht, die Sache zu verharmlosen und unter den Tisch fallen zu lassen", so Marek abschließend.

Rückfragehinweis:  ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien   Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916,

OTS0168    2011-04-11/13:17

 



9.4.2011: "profil": Vorwürfe gegen Kunsthallen-Direktor Gerald Matt

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, soll Wiens Kunsthallen-Direktor Gerald Matt Mitarbeiter seines Hauses eingesetzt haben, um einen privaten Auftrag abzuwickeln.
Matt hatte für ein gemeinsam mit dem Nationalrat herausgegebenes Buch sowie für zwei Ausstellungen im Hohen Haus 15.000 Euro Honorar erhalten. So ist die 634 Seiten starke Interviewsammlung "Österreichs Kunst der 60er-Jahre" zwar dezidiert als Matts Projekt ausgewiesen, dennoch mussten sich auch Kunsthallen-Mitarbeiter in ihrer Arbeitszeit dem Buch widmen. Auf "profil"-Anfrage reagiert Matt verstimmt: "Wir haben ein sehr genaues Zeiterfassungssystem, das exakt jene Zeiten aufzeichnete, in denen sich Kunsthallen-Mitarbeiter der Publikation widmeten." Zwischenzeitlich soll er die involvierten Kunsthallen-Mitarbeiter extra honoriert haben - allerdings erst, nachdem er von den "profil"-Recherchen erfahren hatte.
Der grüne Kultursprecher Wolfgang Zinggl hat eine parlamentarische Anfrage zur Causa eingebracht. Matt könne nach 15 Jahren an der Spitze der Kunsthalle offenbar "für ihn zur Gewohnheit gewordenes Unrecht nicht mehr erkennen", so Zinggl.
Rückfragehinweis:   "profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
OTS0006    2011-04-09/08:00