Wien

Haus der Musik: Klangmuseum - Interaktive Bereiche - Live-Konzerte

Bilder: Außenansicht - mitmach Aktion als Dirigent - Hadyn Raum im Haus der Musik Wien,



Bilder: Außenansicht - Mitmach Aktion als Dirigent - Hadyn Raum im Haus der Musik Wien; © ZVG Haus der Musik

Adresse: Seilerstätte 30, 1010 Wien
Telefon: 01-513 48 50-0,  Internet: www.hdm.at    E-Mail: info@hdm.at
Öffentliche Erreichbarkeit: U1 & U3-Station Stephansplatz, U4 Station Stadtpark
 



Öffnungszeiten:

Täglich 10 - 22 Uhr
 

Eintrittspreise:

* Erwachsene € 13
* Schüler, Studenten (unter 27 J.), Senioren, Menschen mit bes. Bedürfnissen, Grundwehrdiener € 9
* Kinder unter 12 Jahren € 6,-; Kinder unter 3 Jahren frei
* Gruppen ab 10 Personen € 10,-
* Schülergruppen (ab 10 Personen) € 7,-



Über das Haus der Musik:

Klanggalerie im Haus der Musik,

Klanggalerie


Die Welt der Klänge entdecken
     Im  Haus der Musik tauchen die BesucherInnen auf sechs Etagen in die faszinierende Welt der Musik und Klänge ein. Wer will, kann sein eigenes musikalisches Talent am virtuellen Dirigentenpult erproben oder das Wiener Neujahrskonzert in bester Bild- und Tonqualität erleben. Auch den eigenen Walzer zu komponieren ist kein Problem. Besonders attraktiv sind die interaktiven Bereiche, wo man mit Klängen, Geräuschen und Instrumenten experimentieren kann. Außerdem gibt es einen großen Bereich zur Wiener Musikgeschichte. 
     "Ein Team von anerkannten Musikexperten, Designern, Toningenieuren und Ausstellungskuratoren hat zusammengearbeitet, um die Vision von einer Erlebniswelt zu realisieren, die eine unkonventionelle Hinführung zur Musik erlaubt. Wir wollen einerseits neue und überraschende Zugänge zur Musik und zu Klang- und Geräuschwelten vermitteln und andererseits einen spannenden Blick auf die Geschichte und Tradition der Wiener Musik- und Musikerpersönlichkeiten, der Dirigenten und Komponisten werfen", so Haus der Musik-Direktor Simon K. Posch. Das Haus der Musik ist Klang- und Erlebniswelt, musikhistorisches Museum, Veranstaltungscenter und musikalisches Labor in einem.

Über 60 interaktive Exponate 
     Das Klangmuseum lebt vom optimalen Wechselspiel zwischen natürlicher und elektronischer Klangerzeugung, die zu einer völlig neuen Art der Präsentation führt, um das Publikum auf neue
spielerische Wege der Musikerfahrung und eigenkreativen Musikproduktion hinzuweisen. Das Museumskonzept, die Installationen und virtuellen Objekte wurden in Zusammenarbeit mit vier heimischen Universitäten, zwei ausländischen Universitätsinstituten, Musikern, Musikwissenschaftlern und  Künstlern sowie Architekten, Tontechnikern und Studenten entwickelt. Die Zusammenarbeit brachte 67 neue Erfindungen hervor, die im Haus umgesetzt wurden. Für dieses neuartige Konzept hat das Haus der Musik zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem den Österreichischen Museumspreis.



Geschichte:

Gründungsstätte der Wiener Philharmoniker
     Das Haus der Musik befindet sich im denkmalgeschützten ehemaligen Palais Erzherzog Karl in der Wiener Innenstadt an der Seilerstätte. Das Palais hat in musikalischer Hinsicht eine ganz besondere Geschichte. Hier wohnte einst der Komponist und Dirigent Otto Nicolai, der im Jahr 1842 die Wiener Philharmoniker gründete und der heuer überdies seinen 200. Geburtstag feiert. Kaum ein anderer
Klangkörper wird dauerhafter und enger mit der Geschichte und Tradition der europäischen Musik in Verbindung gebracht als dieses Orchester. Seit fast 170 Jahren prägen die Mitglieder dieses Ensembles das musikalische Geschehen auch durch die Vielzahl an genialen Komponisten, Dirigenten und Interpreten, die mit dem Orchester zusammenarbeiten. 
     In den ehemaligen Prunkräumen des Palais ist heute das Museum der Wiener Philharmoniker untergebracht. Anhand von teilweise originalen Dokumenten wird die Geschichte des weltberühmten Orchesters und seiner herausragenden Interpreten dargestellt. In einem eigenen Vorführsaal kann man die besten Konzertmitschnitte anhören und sehen. Besonders beliebt ist das "Walzerwürfelspiel", das jedem Besucher erlaubt, seinen eigenen Walzer zu komponieren und abspielen zu lassen, sowie Notenausschnitte zu erwerben. 
     "Wir sind mit dem Haus der Musik auf besondere Art und Weise verbunden, nicht nur weil es Gründungsstätte unseres Orchesters ist, sondern auch weil es einen ganz besonderen Rahmen für die Präsentation unserer Geschichte und Tradition bietet. Wir fühlen uns wohl in diesem Haus, in dem Musik im wahrsten Sinne des Wortes lebt und zum Erlebnis wird", so Prof. Dr. Clemens Hellsberg, Vorstand der Wiener Philharmoniker.

   Zahlreiche prominente Stars aus der Musikszene zählen zu den Fans des Hauses, von Anna Netrebko über Nathalia Ushakova bis hin zu Maestro Zubin Mehta, der auch Ehrenpräsident des Hauses ist. Zehn Jahre nach der Eröffnung hat sich das Haus der Musik als fixer Bestandteil der Wiener Kulturszene etabliert und präsentiert pro Jahr bis zu 100 Konzerte und musikalische Veranstaltungen. 

   Seit dem Jahr 2005 gehört das Haus der Musik zur Wien Holding. "Wir haben dieses außergewöhnliche Haus ganz bewusst in unseren Konzern genommen, weil wir das hohe Potenzial dieses Erlebnismuseums schätzen. Das Haus der Musik hat Standards gesetzt, wenn es darum geht, Musik mit allen Sinnen erlebbar zu machen. Seit zehn Jahren zählt diese Wunderwelt der Töne zu den spannendsten Museen in Wien. Das zeigt auch die Besucherbilanz ganz eindrucksvoll. Seit der Eröffnung sind die Besucherzahlen bis dato um 60 Prozent gestiegen. Das Jahr 2009 - ein für alle Museen nicht einfaches Jahr - brachte einen neuen Besucherrekord. 205.000 Menschen haben unser Haus besucht. Ein Plus von fünf Prozent. Und auch im ersten Quartal 2010 haben wir eine Steigerung, die bei rund fünf Prozent liegt", so Wien Holding-Direktor Peter Hanke.





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Danke für kompetente und kindgerechte Führung

Ich war im Sommer mit 2 meiner Enkelkinder bei einer Führung im Haus der Musik. Leider habe ich den Namen des Mannes vergessen, der die Führung gemacht hat. Es war ein großer starker, eher dunkelhäutiger Herr. Ich möchte mich bedanken für die kompetente und kindgerechte Führung. Er hat es einmalig gut geschafft, die Kinder zu begeistern und ihnen dabei noch Wissen zu vermitteln. Dieser Nachmittag war ein echter Gewinn für uns.
Vielen Dank
 Helga B.       20. Sept. 2015