Wien

Allgemeines zum Globenmuseum:

Was: Globenmuseum
Wo: Palais Mollard, Herrengasse 9, 1010 Wien
Betreuung: durch die Österreichische Nationalbibliothek
Öffnungszeiten: Di., Mi, Fr., So. 10-18 Uhr / Do 10- 21 Uhr /  Montag geschlossen

Führungen nach Vereinbarung: 
Tel. (+43 1) 53410-464, -261

Eintrittspreise: Erwachsene 3 Euro; ermäßigt 2 Euro



Fotos: (li.) verschiedene Globen im Globenmuseum in Wien (Mitte:) Führung (re.) Serienproduktion von Globen; © Wien-konkret



Fotos: (li.) verschiedene Globen im Globenmuseum in Wien (Mitte:) Führung (re.) Serienproduktion von Globen; © Wien-konkret

Über das Globenmuseum:

Das Globenmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek ist weltweit das einzige Globenmuseum. Gezeigt werden Erd- und Himmelsgloben, Globen des Mondes und verschiedener Planeten, und Instrumente aus der Globenkunde. Der Bestand des Museums umfasst mehr als 500 Objekte, 250 Exponate sind im Museum zu sehen. Das Hauptgewicht der Sammlung liegt bei Globen, die vor 1850 angefertigt wurden.

Die Aspekte der Globenkunde werden an Themenschwerpunkten vermittelt: die Geschichte der Globen, ihre Herstellung, die Bandbreite der auf Globen dargestellten Themen und kulturgeschichtlich relevante Fragestellungen, wie etwa die Verwendung von Globen.

Die Globen wurden aus ganz verschiedenen Materialien gefertigt zB aus Holz, Stein, Glas, Metall, Papiermache oder wie in der jüngeren Vergangenheit aus Plastik. Man unterscheidet die Einzelfertigung - wo der Globus händisch bemalen wird - von der Serienfertigung - wo das Kartenbild auf Papiersegmente gedruckt wird, welches dann auf die Globuskugel geklebt wird. Eine Lackschicht darüber schützt den Globus vor Beschädigungen. All das können Sie im Globenmuseum bewundern.


Bilder: (li.) Metallglobus von Daniel Scheyrer: astronomisches Instrument mit Uhrwerk und mit drehbarem Himmelsglobus; Steyr ?, 1624, (Mitte:) über ein Meter großer Globus von 1835, (re.) Taschenglobus von John Senex; London 1750; © Wien-konkret



Bilder: (li.) Metallglobus von Daniel Scheyrer: astronomisches Instrument mit Uhrwerk und mit drehbarem Himmelsglobus; Steyr ?, 1624, (Mitte:) über ein Meter großer Globus von 1835, (re.) Taschenglobus von John Senex; London 1750; © Wien-konkret

Die Erd- und Himmelsgloben wurden in der Vergangenheit auch für wissenschaftliche Berechnungen verwendet. Dazu benötigte man besonders präzise Globen mit zusätzlichen Messeinrichtungen wie zB.: Horizontring, Meridianring, Höhenquadrant, Stundenring und Stundenzeiger sowie einen Kompass. Damit konnten zahlreiche astronomische Fragestellungen mit ausreichender Genauigkeit direkt abgelesen werden, also ohne zusätzliche Berechnungen.
 

Fernroh & Himmelsgloben:

Fernrohre waren die Basis für Himmelgloben. Die Erfindung des Fernrohres geht auf das Jahr 1608 zurück. Der niederländische Brillenhersteller Hans Lippershey erfand in Middelburg ein einfaches Fernrohr. Als Objektiv verwendete Lippershey eine konvexe, als Okular eine konkave Linse. Sein erstes Fernrohr lieferte aufrecht stehende Bilder mit einer nur geringen Vergrößerung. Aus diesem Grund fand es in der Öffentlichkeit leider keine rechte Anerkennung.

Der italienische Professor Galileo Galilei erkannte, welch bahnbrechende Erfindung Lippershey gelungen war. Galilei entwickelte die Idee Lippershey weiter und baute ein eigenes, wesentlich besseres Fernrohr und nutzte es für die Astronomie. Er stellt es am 21. August 1609 in Venedig vor. Sein Fernrohr ermöglichte bereits 20 bis 30-fache Vergrößerungen.
 

Mondglobus

Fotos von Mondgloben im Globenmuseum Wien; © Wien-konkret

Fotos von Mondgloben im Globenmuseum Wien; © Wien-konkret

Mit der Erfindung des Fernrohres begann man auch die Oberfläche des Mondes zu erforschen. Die Beobach- tungsergebnisse der Astronomen wurden zunächst in Karten dokumentiert. Der älteste erhaltene Mondglobus stammt von John Russel (1745 - 1806), einem englischen Maler. Er stellte 1797 eine geringe Anzahl von Mond- globen in London her. Die Serienfertigung von Mondgloben begann in Wien. Josef Riedl entwarf Mondgloben, die ab 1849 vom Globenfabrikanten Franz Schöninger gefertigt wurden. Die Rückseite des Mondes blieb bis zum Weltraumflug-zeitalter unbekannt. Seit der bemannten Mondlandung 1969 ist das Interesse an Mondgloben allerdings massiv zurückgegangen.
 

Computer-präsentationen im Museum:

Das Museum zeigt aber nicht nur dreidimensionale Objekte: Digitale Präsentationen bieten eine spannende Verbindung zwischen den alten, unberührbaren Ausstellungsstücken und modernen Vermittlungsformen. Großformatige Flatscreen–Präsentationen bieten Basisinformationen zum Museum und seinen Objekten.
 



Horoskope von Ingrid Noe Nordberg:

Foto: Ingrid Noe-Nordberg

Foto: Ingrid Noe-Nordberg

HOROSKOPE STELLEN EINE NAVIGATION
DURCH DAS EIGNE LEBEN DAR!

Wer einen Weg zu  finden hat, den er noch nicht kennt, und doch von A nach B gelangen will, holt sich Informationen ein, sowohl über den eignen Standpunkt als auch über das angestrebte Ziel. So selbstverständlich wie ein Stadtplan zur Wegfindung z.B. in Wien, genutzt wird, so kann auch ein Horoskop helfen, das Hier und Jetzt und das Ankommen anschaulich zu machen.

Ihre Ingrid Noe Nordberg

PS: Hier finden Sie das aktuelle Monatshoroskop



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