Wien

Bestattungsmuseum Wien

Adresse: NEU ab Oktober 2014: Simmeringer Hauptstraße 234, 1110 Wien
Aufbahrungshalle 2 (Untergeschoß) des Wiener Zentralfriedhofs
(nächster Zugang: Tor 2)

Öffis: Straßenbahn Linie 71 

Rückfragehinweis:
Dr. Ruth Praschek
Tel.: 01-76070 DW 28091
E-Mail: ruth.praschek@bfwien.at



Erweiterte Öffnungszeiten ab 1.1.2016:

Montag – Freitag 9 – 16.30 Uhr
Sa (von 1.3. – 2.11.) 10.00 – 17.30 Uhr
Weitere Samstage, Sonn- und Feiertage sowie 24. und 31.12. geschlossen

Eintrittspreise:

* Erwachsene: 6  Euro
* Ermäßigt: 5 Euro (Personen über 60 Jahre, Wien-Karten-InhaberInnen, Menschen mit Behinderung, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener, Studierende bis zum 27. Lebensjahr, Gruppen ab 10 Personen)
* Kinder und Jugendliche bis zum 19. Lebensjahr frei
Audioguide 6 Euro, Führung 4 Euro pro Person, Schüler im Klassenverband 1,50 Euro pro Person
Führungen nach Voranmeldung für Gruppengrößen zwischen 10 und 15 Personen.

Die Permanentschau des Bestattungsmuseums

Die Sammlung wird gänzlich neu präsentiert. Mehr als 250 Exponate warten darauf, entdeckt zu werden: darunter eine Kutsche für Leichentransporte aus der Zeit um 1900, Uniformen von der üppigen Tracht nach dem Spanischen Hofzeremoniell bis zum schlichten Talar der Gegenwart sowie das erste Grabbuch des Wiener Zentralfriedhofs aus 1874. Aber auch ein Herzstichmesser und ein Rettungswecker, die davor bewahrten, lebendig begraben zu werden, sowie ein wieder verwendbarer Sarg, wie ihn Joseph II. 1784 allen Untertanen verordnete.
13 Monitore präsentieren Bildmaterial aus den Archiven der Bestattung und Friedhöfe Wien, ebenso Filme wie den Trauerzug Albert Baron Rothschilds aus 1911, der auf dem Jüdischen Teil des Zentralfriedhofs begraben liegt. Zwei Guckkästen zeigen die verschiedenen Begräbnisklassen. Und eine Audiostation bringt die Hits der Wiener Trauermusik. Die Storyline der Permanentausstellung zur „Schönen Leich“ folgt den Abschnitten eines Trauerfalls: gestorben – betrauert – geführt – bestattet – erinnert.

08.10.2014 Eröffnung: Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof

Das Bestattungsmuseum auf Europas zweitgrößtem Friedhof unter der historischen Aufbahrungshalle 2 wurde wieder eröffnet. Von 1967 bis 2013 befand sich das Museum an der ehemaligen Zentrale der Bestattung Wien in Wien 4, Goldeggasse 19.
Auf 300 Quadratmetern gibt das nun zeitgemäße, moderne und interaktive Unternehmensmuseum der Bestattung und Friedhöfe Wien BesucherInnen einen Einblick in die Entwicklung des Wiener Bestattungswesens, die Geschichte der Wiener Friedhöfe und die Eigenheiten des „Wiener Totenkults“ vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

Geschichte:

Das Museum wurde 1967 gegründet und 1987 von Wittigo Keller neu gestaltet. Das Bestatten der Toten war stets ein Anliegen der Gemeinschaft, das der Fürsorge für den Toten diente oder den Zweck verfolgte, den Leichnam, vor dem man Angst hatte, zu beseitigen. Dabei wurde eine Fülle von Bräuchen vollzogen, die dem Verstorbenen, aber auch seinen Hinterbliebenen zugute kommen sollten. Das Bestattungsmuseum stellt rund tausend Exponate des Bestattungswesens (Särge, Karren, Totengräberutensilien etc.) aus und informiert über das historische und aktuelle Bestattungswesen in Wien.



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