Wien

Allgemeine Informationen zum Wiener Stephansdom:

Foto: Der Wiener Stephansdom; © Wien-konkret

Foto: Der Wiener Stephansdom;
© Wien-konkret

Öffnungszeiten:

Mo - Sa: 6.00 - 22.00 Uhr  
Sonn- und Feiertag: 7.00 - 22.00 Uhr 
Stephansdom steht ihnen innerhalb der angegebenen Öffnungszeiten jederzeit offen.


Gottesdienste im Dom zu Sankt Stephan:

an Sonn- und Feiertagen: 07:30 Uhr, 09:00 Uhr (Pfarrmesse oder Pfarrfamilienmesse), 10:15 Uhr (Hauptgottesdienst - Musikalische Gestaltung durch die Dommusik), 11:00 Uhr (Hl. Messe in lateinischer Sprache in der Unterkirche), 12:00 Uhr Hr. Messe, 17:00 Uhr (Vesper), 17:30 Uhr (Rosenkranz), 18:00 Uhr, 19:00 Uhr, 21:00 Uhr Hl. Messe

an Werktagen:
06:30 Uhr Hl. Messe (beim Maria Pócs-Altar)
07:15 Uhr Kapitelmesse mit integrierten Laudes
08:00 Uhr Hl. Messe (beim Maria Pócs-Altar)
12:00 Uhr Hl. Messe
17:00 Uhr Andacht (Samstag: 1.Vesper)
17:30 Uhr Rosenkranz
18:00 Uhr Hl. Messe
19:00 Uhr Hl. Messe (Samstag: in englischer Sprache)
 
Dompfarre St. Stephan
Stephansplatz 3, 1010 Wien
Kanonikus Mag. Anton Faber, Dompfarrer & Christian D. Herrlich, Kanzleileiter
Telefon: 01-51552 - 3530



Video: Video Stephansdom

Stephansplatz - Stephansdom von außen - Prozession um den Stephansdom -
Heilige Messe -
Pummerin - Raketenbeschuß zu Silvester
Video 27 MB; © Wien-konkret


Video-Start/Stop durch
Klick ins Bild





Wiener Stephansdom - Steffl - St. Stephans Cathedral

Modell des Stephansdoms

Bild: Modell 1:100 des Stephansdoms im Freien auf der Südseite der Kirche zum Angreifen gewidmet den Kindern, Sehschwachen und Blinden; © Wien-konkret

Der Stephansdom in Wien, der von den Wienern auch Steffl genannt wird, ist das bedeutendste Wahrzeichen Wiens.

Der Dom ist 107 m lang und 34 m breit. Er ist eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich; Teile des spätromanischen Baues von 1230 - 1263 sind noch erhalten. Der Stephansdom besitzt vier Türme: Der höchste davon ist der Südturm mit 137 m, der unvollendete Nordturm ist nur 68 m hoch. Links und rechts vom Haupteingang befinden sich die beiden Westtürme, die etwa 65 m hoch sind.

Zahlensymbolik:
Der Dom 111 Fuß breit und 333 Fuß lang. Der Südturm ist 444 Fuß hoch.
 

Das Äußere des Stephansdomes:

Foto 1: Westtürme des Stephansdoms; Foto 2: Dach des Domes - Südseite; Foto 3: Reliefs an der Außenmauer des Stephansdoms;



Foto links: Westtürme des Stephansdoms / Foto Mitte: Dach des Domes - Südseite / Foto rechts: Reliefs an der Außenmauer des Stephansdoms; Fotos: © Wien-konkret

Das Dach:
Es erhebt sich 37,5 m über dem Langhaus und 25,3 m über dem Chor mit einer Länge von 110 m. Es ist mit ca. 230.000 Dachziegel bedeckt, die in einem Zickzackmuster arrangiert sind. Über dem Chor ist auf der Südseite das Wappen Kaiser Kaiser Franz I., auf der Nordseite die Wappen der Stadt Wien und der Republik Österreich.

Die Türme:
* Der Hauptturm ist 137m hoch und machte den Stephansdom zeitweilig zum höchsten Gebäude der Welt. Er hat einen quadratischen Grundriss, der durch ein raffiniertes Arrangenment von Giebeln allmählich in ein Achteck übergeführt wird. Unterhalb der Spitze ragen zwölf Fialentürmchen empor.
* Am unvollendeten Nordturm hängt die größte Glock Österreichs, die Pummerin.
* Westtürme: Links und rechts vom Haupteingang des Stephansdomes befinden sich die beiden "Heidentürme", die etwa 65 m hoch sind.

Eingänge in den Stephansdom:
* Das Hauptportal auf der Westseite, das Riesentor ist noch romanisch. es ist in einem trichterförmigen Portal, das nachträglich zum Platz hin erweitert wurde. In ihm sind Relieffiguren eingelassen.
* Seitlich sind das Singer- und das Bischofstor, zwei gotische Meisterwerke: sie sind in einem Spitzbogen arrangiert.
* Auch bei den Türmen gibt es Seiteneingänge, im Norden das Adlertor, im Süden das Primglöckleintor.

Mehr Infos => Das Äußere des Wiener Stephansdomes

 

Das Innere des Stephansdoms:

Foto: Mittelgang und Gemälde im Stephansdom; © Wien-konkret

Foto: Mittelgang und Gemälde im Stephansdom; © Wien-konkret

Altäre:
* Der Hochaltar von Tobias Pock ist eines der bedeutendsten Werke des Frühbarock in Österreich. Er stellt die Steinigung des Heiligen Stephanus dar, im Hintergrund ist eine Menschenmenge zu sehen, in der andere Heilige repräsentiert sind - ein Hinweis auf das Allerheiligenpatrozinium. In seinem Aufbau gleicht er einem Hausportal, er ist daher ein Porta-Coelis-Altar.
* Wiener Neustädter Altar aus 1447: Es handelt sich um einen typisch gotischen Flügelaltar. In der Predella (dem "Sockel") kommen nach Öffnen der Flügel kleine Maßwerkfensterchen zum Vorschein, hinter denen Reliquien aufbewahrt wurden. Auf der Werktagsseite ist ein kompliziertes Programm von 72 Heiligen zu sehen, im Inneren des Altares sind vergoldete Schnitzarbeiten, die Szenen aus dem Leben Mariens zeigen.
* An den Pfeilern und an den Seitenschiffen sind zahlreiche andere Altäre.

Drei Schiffe:
Das Langhaus des Domes ist dreischiffig, was ihn als Stadtpfarrkirche ausweist. Das Hauptschiff ist auf den Hauptaltar ausgerichtet, das linke Seitenschiff hat ein Marienprogramm, das rechte Seitenschiff ist den Aposteln gewidmet.

Die Kanzel:
Ein weiteres Meisterwerk der spätgotischen Plastik ist die Kanzel. Sie wurde lange Anton Pilgram zugeschrieben, wird aber heute eher mit Niclaes Gerhaert van Leyden in Verbindung gebracht. Auf dem Kanzelkorb sind die Portraits der vier Kirchenväter: Augustinus, Ambrosius, Gregorius und Hieronymus, die gleichzeitig die vier Temperamente und vier Lebensalter symbolisieren.

Kapellen:
Die Seitenkapellen sind die Barbara- und die Katharinenkapellen. Auch im Westen neben dem Haupteingang gibt es Kapellen, in der Tirna- oder Savoyenkapelle. links neben dem Eingang befindet sich das Grabmal des Prinzen Eugen. Darüber liegt die Valentinskapelle, in der die Reliquien des Doms aufbewahrt sind.

Orgel:
Auf der Westempore erblickt man die Riesenorgel, die sechstgrößte Kirchenorgel der Welt, die 1956 bis 1960 vom Wiener Orgelbauer Johann M. Kauffmann erbaut wurde. Sie besitzt vier Manuale, 155 Register und rund 10.000 Pfeifen, deren längste 12 m hoch ist.

Sarkophag Friedrich III.
Im Südchor ist das Grabmal Friedrichs III. Es ist aus Adneter Marmor und wiegt 8 Tonnen. Auf der Grabplatte ist eine portraitähnliche Darstellung des Kaisers, rundherum sind die Wappen seiner Besitzungen. Der ganze Sarkopharg wurde zwischen 1463 und 1479 von Niclaes Gerhaert van Leyden angefertigt.

Mehr Infos => Das Innere des Wiener Stephansdomes
 

Pummerin: Drittgrößte Glocke Europas

Foto: Nordturm des Stephansdoms mit Pummerin



Foto: Nordturm des Stephansdoms mit Pummerin; Bild rechts: Das Läuten der Pummerin zu Silvester; © Wien-konkret

Die größte Glocke wird Pummerin genannt und hängt im Nordturm. Sie ist die größte in Österreich und die drittgrößte in Europa. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1951 als Geschenk des Bundeslandes Oberösterreich aus dem Metall ihrer Vorgängerin erneut gegossen. Sie wird nur zu Neujahr und zu hohen katholischen Feiertagen geläutet. Insgesamt gibt es iom Stephansdom 22 Glocken.
 

Geschichte des Stephansdom:

Stephansdom Wien 1. Bezirk, Gemälde: Rudolf von Alt

Gemälde: Rudolf von Alt "public domain"

1137: Die Anfänge des Domes gehen auf das Jahr 1137 zurück, aus dem der Tauschvertrag von Mautern zwischen Markgraf Leopold IV. und dem Bischof von Passau überliefert ist.
1147: Fertigstellung der ersten Stephanskirche
1230-1245 entstand ein weiterer spätromanischer Bau, von dem das Westwerk noch erhalten ist. Dies besteht aus den beiden Heidentürmen und dazwischen dem Riesentor (=Haupteingang).
1258 brach ein Brand aus, die Obergeschoße der Heidentürme wurden erst danach gebaut.

Zwischen 1304 und 1340 wurde ein vergrößerter Chor gebaut, nunmehr schon im gotischen Stil.
1359 wurde der Grundstein für den gotischen Neubau des Langhauses gelegt, andererseits wurde ein von Passau unabhängiges Domkapitel eingerichtet.
seit 1365 Domkirche (Sitz eines Domkapitels)
1433 konnte der Südturm vollendet werden.
1474: Das gotische Langhaus wurde fertiggestellt. Zur selben Zeit wurde auch der Dachstuhl fertig. 
1469 endlich wurde Wien zum Bistum Wien erhoben, der Stephansdom wurde zur Kathedrale.
1450 legte Friedrich III. den Grundstein für den Nordturm. Die Bauarbeiten endeten 1511.
1511-1515 übernahm der Bildhauer und Baumeister Anton Pilgram die Leitung der Bauhütte und schuf u.a. die berühmte Kanzel, an der auch sein Selbstbildnis zu finden ist.
1647: Die Innenaustattung wurde barockisiert, vor allem der Hochaltar von Tobias Pock stammt aus dieser Zeit.
1683: Während der Türkenbelagerung wurde der Dom durch türkische Kanonenkugeln beschädigt. Aus den Kanonen der Belagerer wurde danach die große Glocke (die Pummerin) gegossen.
1723: Der Stephansdom wird Sitz des Erzbischofs von Wien
1862 wurde die Spitze des Nordturms abgetragen und mit einer Eisenkonstruktion verstärkt wieder aufgebaut. Dieser Vorgang musste einmal wiederholt werden, da die Spitze schief geworden war. Mehrere Phasen dieses Vorganges sind auf Aquarellen von Rudolf von Alt zu sehen.

1945: Der Dom wurde im April 1945 durch die US-Luftwaffe bombardiert, wobei das Dach leicht beschädigt wurde. Am 12. April 1945, dem Tag als die Sowjetarmee in Wien einmarschierte, entstand auch am Stephansdom durch Funkenflug der brennenden umliegenden Gebäude ein Brand, der den Dom sehr stark beschädigte.
In den Jahren nach dem Krieg wurde der Dom wieder aufgebaut.
 
Mehr unter => Geschichte des Stephansdoms
 

Foto: Stephansplatz mit Touristen; © Wien-konkret

Foto: Stephansplatz mit Touristen;
© Wien-konkret


V
erkehrsanbindung:

U-Bahn: Linie U1 und U3 Station Stephansplatz


Stadtspaziergang - Führungen:
Treffpunkt: vor dem Portal des Wiener Stephansdoms (Telefon: + 43 676 756 39 31)

Erwachsene: 13 €  Wiencard: 12 €   Kinder: 7 € 



 



Hotel Am Stephansplatz (4 Sterne Hotel):

Hotel Am Stephansplatz, 1. Bezirk Wien / Vienna

Hotel Am Stephansplatz,
1. Bezirk Wien / Vienna

Anschrift: Stephansplatz 9, 1010 Wien
Zimmer / Rooms: 56   Preise / Prices: € 105 - € 330

Beschreibung des Hotels: Das Hotel am Stephansplatz ist im Zentrum Wiens gelegen, direkt gegenüber dem Wiener Stephansdom. Das Haus wurde nach 299 Tagen Renovierung und aufwändiger Umgestaltung am 22. April 2005 neu eröffnet. Lernen Sie ein Hotel kennen und schätzen, das architektonische Funktionalität mit einer warmen und sinnlichen Atmosphäre verbindet. Sie werden sich in unserem Haus während Ihres Aufenthalts in Wien wohlfühlen und von der zentralen Lage profitieren.  Kostenpflichtiger Parkplatz, Bar, 24 Stunden Rezeption, Zeitung, Terrasse, Nichtraucherzimmer, Zimmer/Einrichtungen für Behinderte, Familienzimmer, Lift, Hotelsafe, Valet Parken, Heizung, Gepäckzimmer, Einkaufsarkaden, Frühstücksbuffet, Sauna, Fitnesscenter.

Hotelzimmer reservieren => Klick





=> Kommentare & Postings eintragen

 

Lob

Sehr schön und ansprechend !

Dkfm. Walter K.    12. April 2011



Dommünzen

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich habe zwei verschiedene Münzen vom Dom. Leider finde ich nirgens eine Beschreibung über den Grund und die Verwendung der Prägung. Ich bitte Sie um eine Nachricht. Vielen Dank im Voraus.
 
Mit freundlichen Grussen nach Wien
Horst H.     93354 Siegenburg, Deutschland

Anmerkung Wien-konkret: Am besten das Dommuseum befragen: Dom- und Diözesanmuseum
1010 Wien | Stephansplatz 6 (Durchgang Wollzeile), Telefon +43 (0) 1 51552-3689



Aktion der Wiener Grünen gegen Aufzugsgebäude am Stephansplatz

Die Wiener Grünen errichteten am Donnerstag 10.12.20009 im Zuge einer Protestaktion ein 1:1-Modell des geplanten Aufzugsgebäudes am Stephansplatz. Dies sei notwendig um das 64 Quadratmeter große und fünf Meter hohe Projekt unmittelbar neben dem Stephansdom zu veranschaulichen, so GRin Sabine Gretner. Die ab Jänner 2010 geplanten Umbauarbeiten würden zudem auch einen neuen Zugang für das Diözesanmuseum und einen neuen Standort für die Dombauhütte, unter der Erde, umfassen. Die Wiener Grünen kritisierten erneut, dass keine Präsentation des Projektes stattgefunden habe. Dies sei jedoch "unbedingt erforderlich", da die Wienerinnen und Wiener in den Entscheidungsprozess rund um das "12 Millionen Euro Bauvorhaben" eingebunden werden müssten. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten die Grünen anschließend ein mögliches Alternativprojekt. Der Entwurf dazu stammt von Bernhard Wolf, dessen Diplomarbeit dieses Thema im Juni 2009 behandelte. Anhand seines Konzeptes würden die geplanten Bauvorhaben in die Innenhöfe des Erzbischöflichen Palais verlegt. Die in dem Konzept vorgesehene, rund 600 Quadratmeter große "Ausstellungsfläche" sei für die Grünen ein "besserer Standort sowohl für die Dombauhütte als auch für das Diözesanmuseum und den Souvenirshop".

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Telefon: 01 4000-81814,
OTS0141    2009-12-10/11:53