Wien
    

28.11.-21.12.2014 Adventkonzertreihe in der stimmungsvollen Otto-Wagner-Kirche



Maroltinger Chor © Ernst Onheiser

Freuen Sie sich mit uns auf die Adventkonzertreihe in der stimmungsvollen Otto-Wagner-Kirche. Hier trifft Jugendstil auf Musik und Geschichte auf Gehör.
Das Eröffnungskonzert findet am Freitag, den 28.11.2014 statt, die anderen Konzerte können Sie an den folgenden vier Wochenenden vor Weihnachten genießen.
Eintritt frei, Spenden willkommen. Anmeldung nicht erforderlich.
ACHTUNG! Während der Konzertreihe beginnen die Samstags- und Sonntagsführungen um 15 Uhr.
Die Samstagsbesichtigungen entfallen.

Termine Adventkonzertreihe:
FR 28.11.2014 um 16:30 Uhr: Musikklassen VS Karl Toldt Weg
SA 29.11.2014 um 16:30 Uhr: Maroltinger Chorgemeinschaft
SO 30.11.2014 um 16:30 Uhr: Michaels Kammerchor 
SA 06.12.2014 um 16:30 Uhr: Nano-Titano
SO 07.12.2014 um 16:30 Uhr: Orgelkonzert Michael Wurstbauer & Pfarrchor Kordon  
SA 13.12.2014 um 16:30 Uhr: zwo3wir
SO 14.12.2014 um 16:30 Uhr: chorus delicti Wien  
SA 20.12.2014 um 16:30 Uhr: Pure Voices
SO 21.12.2014 um 16:30 Uhr: Allegro Vivace



Kirche am Steinhof 1904-1907

Die Kirche zum heiligen Leopold - besser bekannt unter "Kirche am Steinhof" oder "Otto-Wagner-Kirche" - wurde auf Wunsch Kaiser Franz Josephs auf dem 144 ha Areal der Heilanstalt für Nerven- und Geisteskranke am Steinhof (14. Bezirk) für die dortigen Patienten errichtet. Die Kirche ist dem hl. Leopold geweiht. Sie wurde in den Jahren 1904 -1907 nach Plänen von Otto Wagner erbaut.


Foto links: Der heilige Leopold sitzt am linken Glockenturm und hält eine Niederösterreich Fahne aus Gold - Fotos: Kirche am Steinhof (Kirche zum heiligen Leopold) von Otto Wagner -; © Wien-konkret



Foto links: Der heilige Leopold sitzt am linken Glockenturm und hält eine Niederösterreich Fahne aus Gold - Fotos: Kirche am Steinhof (Kirche zum heiligen Leopold) von Otto Wagner -; © Wien-konkret

Die Niederösterreichische Landes-Heil- und Pflegeanstalt "Am Steinhof", später dann Psychiatrisches Krankenhaus der Stadt Wien-Baumgartner Höhe, heute Otto Wagner-Spital im 14. Gemeindebezirk in Wien war zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung im Jahre 1907 die größte und modernste Irrenanstalt Europas. Deshalb wurde hier auch schon während des Baus der Irrenanstalt (heute Nervenheilanstalt) eine besondere Kirche für die Patienten errichtet.

Bei der Bevölkerung war der Baustil der Kirche zu Beginn sehr umstritten. Auch Erzherzog Ferdinand - der die Kirche feierlich eröffnete - hätte den Barockstil bevorzugt.

Auf einem Hang des Wienerwaldes (Gallitzinberg) gelegen stellt die Kirche am Steinhof ein weithin sichtbares Wahrzeichen Wiens und ein Hauptwerk des Wiener Jugendstils dar.
 

Fotos: Kirche am Steinhof von Otto Wagner; © Wien-konkret



Fotos: Kirche am Steinhof von Otto Wagner; © Wien-konkret/rechtes Bild ZVG

Die Kirche liegt am höchsten Punkt des Geländes der Heilanstalt. Da man so eine Kirche in der Stadt Wien aufgrund heftiger Widerstände nicht bauen hätte können, baute man diese eben in einer Irrenanstalt und selbst da gab es massive Proteste wegen der "Einfachkeit".

Otto Wagner trug auch viel für die Gestaltung des Innenraumes bei: Altäre, Tabernakel, ein hygienischer tropfender Weihwasserspender, Beleuchtungskörper, Beichtstühle und sogar die Messgewänder wurden nach seinen Entwürfen hergestellt. 

Eine besondere Atmosphäre im Innenraum der Kirche entsteht durch die Glasmosaikfenster von Koloman Moser (1868-1918). Mosers Riesenfenster gelten als der Höhepunkt der Glasfensterkunst im Zeitalter des Jugendstils.

Die Fassade ist mit weißem Carrara Marmor Steinplatten verkleidet. Auf der Frontseite sind vier Engel aus Bronze zu finden, die von Othmar Schimkowitz gefertigt wurden.

Auf den beiden niedrigen Glockentürmen sind Bronzefiguren des hl. Leopold und hl. Severin angebracht. Diese wurden von Richard Luksch gefertigt.

Der Kirche zum heiligen Leopold sehr ähnlich ist die wenige Jahre später fertiggestellte Karl Borromäus-Kirche am Wiener Zentralfriedhof.


Linktipp: Einen schönen Blick kann man vom Ottakringerbad auf die Kirche am Steinhof genießen.

Info: Die Kirche am Steinhof wurde um 12 Millionen Euro saniert und am 1. Oktober 2006 wiedereröffnet.
 
  

Der Altar der Kirche am Steinhof:





Bild links: Altarbild aus Mosaik ist 84 Quadratmeter groß und ist 4 Tonnen schwer
Bild Mitte: Jugendstilaltar
Bild rechts: Baldachin über dem Altar © Wien-konkret

Öffnungszeiten und Führungen:

Die Innen- und Außensanierung erfolgte nach Originalplänen des Architekten und Stadtplaners, sodass sich die Kirche heute wie bei ihrer Eröffnung im Jahr 1907 präsentiert. Am 1. Oktober 2006 wurde die "Anstaltskirche zum Hl. Leopold", wie sie richtig heißt, von Kardinal Christoph Schönborn und Bürgermeister Michael Häupl feierlich wiedereröffnet.

 

* die Kirche ist nur am Samstag von 15 - 17 Uhr, Sonntag von 12 - 16 Uhr und bei Messen offen, sonst geschlossen!

* Heilige Messe in der Kirche „St. Leopold“: Sonntag 9:30 Uhr;
Weihnachtsmesse voraussichtlich am 24.12.2013 um 16 Uhr.
Taufen, Hochzeiten und Segensfeiern auf Anfrage und nach Terminvereinbarung möglich.

* Besichtigung mit Führung:
a) Kirchenführung jeden Samstag um 15 Uhr und Sonntag 16 Uhr gibt es eine Führung (ganzjährig, keine Voranmeldung notwendig); Dauer ca. 50 Minuten. Samstags keine Gruppenermäßigung für Studenten und Pensionisten
b) montags 14 Uhr April-Okt : Sanatorium + Kirche
c) mittwochs 14 Uhr April-Okt : Jugendstilarchitektur am "Lemoniberg"
d) Gruppen nach Vereinbarung und auf Anfrage; Mindestgebühr für eine Kirchenführung  € 90 (Voranmeldung unbedingt notwendig)

Die Führungen im Otto-Wagner-Spital haben unterschiedliche thematische Schwerpunkte: Wer nur die Kirche erkunden will, ist jeweils am Samstag um 15 Uhr und am Sonntag um 16 Uhr gut aufgehoben. Erläuterungen speziell zum Sanatorium gemeinsam mit der Otto-Wagner-Kirche (montags) Sanatorium & Jugendstilkirche am Steinhof“ im Rahmen der Wiener Spaziergänge € 14, ermäßigt € 12, allgemein zur Jugendstilarchitektur am "Lemoniberg" (mittwochs) und zur Geschichte des Hauses bieten die Rundgänge von April bis Oktober jeweils um 14 Uhr. Die Kosten liegen zwischen sechs und vierzehn Euro.
* Besichtigung ohne Führung: bei freiem Eintritt jeden Samstag 16:00  bis 17:00 Uhr. Die Kirche steht ab diesem Jahr den Besuchern länger offen: Jetzt ist sie auch am Sonntag von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Reisegruppen sowie eigene Führungen sind in der Zeit nicht gestattet.  

Fotos: Die Mosaikfenster links, hinter der Orgel und rechts; © Wien-konkret



Fotos: Die Mosaikfenster links, hinter der Orgel und rechts; © Wien-konkret

* Kartenpreise & Anmeldung:
Die Tickets kosten für Erwachsene 8 Euro, Jugendliche 15-18 Jahre 6 Euro, max. 2 Kinder bis 15 Jahre gratis;
Studenten und Schüler in Gruppen ab 35 Personen mit Lehrpersonal  € 4
Führungen können ausschließlich nur mit hauseigenem Führer stattfinden!

Katharina Baier, Kulturbeauftragte: Telefon 01-910 60 - 11007
E-mail: katharina.baier@wienkav.at
 

„Jugendstilführung am Lemoniberg“:

Jugendstilführung: Mahnmal für zwischen 1940 - 1945 ermordeten 790 Kinder vor dem Jugendstiltheater - Der Weg auf den Lemoniberg hinauf zur Kirche am Steinhof (Hl. Leopold Kirche) - Ausstellung über den Krieg gegen die Minderwertigen und zur Geschichte der NS-Medizin; © Wien-konkret



Jugendstilführung:
1) Mahnmal für zwischen 1940 - 1945 ermordeten 790 Kinder vor dem Jugendstiltheater
2) Der Weg auf den Lemoniberg hinauf zur Kirche am Steinhof (Kirche zum Hl. Leopold Kirche) -
3) Ausstellung über den Krieg gegen die Minderwertigen und zur Geschichte der NS-Medizin => dann weiter zur Kirche; © Wien-konkret

Lemoniberg

Lemoniberg; © ZVG

Preise der Spezialführung:
 
Erwachsene EUR 12
Studenten, Jugendliche, Pensionisten EUR 10, Kinder frei
Auf Anfrage sind jederzeit Führungen für Gruppen möglich.
Mindestbetrag bei Privatgruppen EUR 120,-
Rabatt für Gruppen ab 25 Personen EUR 10,- pro Person

Unter dem Motto „Jugendstilführung am Lemoniberg - Otto Wagner Kirche & Jugendstiltheater“ finden auch im Jahr 2012 jeden Mittwoch von 4. April bis Oktober ab 14.00 Uhr Führungen entlang der Kulturachse im Otto Wagner Spital statt. Unsere staatlich geprüften FremdenführerInnen begleiten die Gäste 1,5 Stunden lang durch die Wunderwelt des Jugendstils.
   Die Führung beginnt im Foyer des Direktionsgebäudes. Am Weg zum Jugendstiltheater wird auf die Lichtstelen und die damit verbundene Geschichte der „Kinder vom Spiegelgrund“ eingegangen. (Zwischen 1940-1945 wurden in der "Wiener städtische Nervenklinik für Kinder", 800 Kinder - die für lebensunwert gehalten wurden - umgebracht. => lebensunwert.at)
Das Jugendstiltheater, das ursprünglich als Gesellschaftshaus für Patienten und Mitarbeiter errichtet wurde, wird derzeit renoviert und kann nur von Außen besichtigt werden. Seit 1973 werden hier zahlreiche wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen abgehalten. Selbst die Wiener Festwochen nutzen dieses einmalige Ambiente für Ihre Aufführungen.   
    Im Pavillon V lädt das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes zur hautnahen Begegnung mit der Vergangenheit. Die Ausstellung über die Opfer vom Spiegelgrund informiert und berührt jeden Besucher. 
   Das krönende Highlight der Führung ist mit Sicherheit die Otto Wagner Kirche, deren goldene Kuppel über ganz Wien strahlt.

Foto: Organisatoren + Jugendstilführer nach der Eröffnungsführung; © Wien-konkret

Foto: Organisatoren + Jugendstilführer nach der Eröffnungsführung;
© Wien-konkret

Kontakt:

Katharina Baier, Kulturbeauftragte:
Telefon 01-910 60 - 11007
E-mail: katharina.baier@wienkav.at
Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien

Kulturbeauftragter Verwaltungsdirektion Sozialmed. Zentrum Baumgartner Höhe Otto-Wagner-Spital
Sozialmed. Zentrum Baumgartner Höhe Pflegezentrum
  
 

öffentliche Verkehrsverbindung:

* U-Bahn Linie U4 bis „Unter St.Veit“ dann Bus 47A bis „Psychiatrisches Zentrum“

* „Dr.Karl Renner Ring“ - Bus 48A ( Fahrtzeit 35 Minuten) bis „Psychiatrisches Zentrum“ oder

* U-Bahn Linie U3 bis Endstation „Ottakring“ dann Bus 48A bis „Psychiatrisches Zentrum“



Rückblick: Weihnachtsmette 2010 in der Kirche am Steinhof




Video: Weihnachtsmette Kirche am Steinhof 24. Dezember 2010, 16 Uhr
Videogröße 84 MB; Dauer: 23 min








Weihnachtsmette 2010 in der Kirche am Steinhof mit Weihnachtsbaum, Krippe, Friedenslicht von Bethlehem und von außen



Exkurs: Verbauung des Geländes rund um die Steinhof-Kirche:

Initiative Steinhof erhalten


Leider wird das Otto-Wagner Spitalsgelände in südöstlicher Richtung in Kürze verbaut werden.
Dagegen gibt es bereits Protest.

=> Bürgerintiative Steinhof erhalten
=> Bürgerversammlung Steinhof am 29.9.2011
 





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Besuch der Otto Wagner Kirche: Wir wurden nicht eingelassen

Ich war gestern bei der Otto Wagner Kirche und wollte mit meinem Bekannten eine Führung um 15 Uhr besuchen bzw. anschließend das Adventkonzert um 16.30 Uhr.
   Leider kamen wir einige Minuten zu spät beim Kircheneingang an, der bereits geschlossen war. Erst als auch eine andere, japanische Kleingruppe verwundert durch die Tür sah und klopfte wurde uns von einem Mitarbeiter geöffnet. Leider hat er es rigoros abgelehnt uns noch in die Kirche einzulassen obwohl es stark regnete und es bestimmt nicht gestört hätte, da ja keine Messe stattgefunden hat.
   Ich finde dies sehr kleinlich Gästen gegenüber, vor allem aus dem Ausland, die sicherlich nicht jeden Tag eine Führung nachholen können. Außerdem möchte ich noch anmerken, daß das Adventkonzert der Pfarre Kordon sehr nett - aber viel zu kurz (30 Minuten) angesetzt war. Bestimmt wäre das Repertoire auch für 1 Stunde Musikgenuß vorhanden gewesen. Postitiv anzumerken jedoch ist ,daß die Kirche sowohl  innen wunderschön als auch außen toll gelegen ist. (am höchsten Punkt im Park am Waldrand).
Mit freundlichen Grüßen
Manuela Z.      8. Dezember 2014



verspäterer Einlass verärgert Besucher

Werte Damen und Herren,
ich war mit meiner Familie und Freunden aus Deutschland Samstag, den 08.12.12 am Adventmarkt am Lemoniberg.
Besonderes Interesse galt der Otto-Wagner-Kirche und deren Besichtigung.
Auf Ihrer Website http://www.wien-konkret.at/kultur/kirchen/am-steinhof/ sind die Öffnungszeiten der Kirche wie folgt angegeben:
Besichtigung ohne Führung: bei freiem Eintritt jeden Samstag 16:00  bis 17:00 Uhr.
   Es waren auf der Kirchentüre zwei Zettel vorhanden. Einer etwas oberhalb, der auf die obengenannten Öffnungszeiten hinwies  und ein zweiter darunter, der auf die Verzögerung durch das nachfolgende Konzert hinwies.
   Um 16:00 Uhr vor dem Kirchenportal angelangt, wurde uns von einem zuständigen Herrn vor der Kirche mitgeteilt, dass wegen dem Konzert (aus welchem Grund auch immer), heute erst ab 16:15 Uhr Einlass sei, obwohl die Türe offenstand und es keinen ersichtlichen Grund (die vorhergehende Führung war längst beendet; vielleicht Standpunkt “mir san mir”) gab, weshalb uns (mit Kindern) zugemutet wurde, weitere 15 Minuten in klirrender Kälte davor zu warten.
   Unsere deutschen Freunde und meine Familie traten unverrichteter Dinge wieder den Heimweg an. Es waren auch andere Personen zugegen, die es kopfschüttelnd zur Kenntnis nahmen.
   Die Besucher unserer herzlichen Wienerstadt waren verärgert bezüglich des Kleinbürgertums dieses zuständigen Herren und auch wir staunten nicht schlecht.
Aber “WIEN IST ANDERS” wird den Touristen wieder einmal deutlich vor Augen geführt.
  Bedanken kann man sich für die negative Wien-Werbung bei den Herrschaften, die strikt ihre Vorgehensweise verteidigen und sich vor Wiens Sehenswürdigkeiten stellen und wegen nicht nachvollziehbarer 15 Minuten die Besucher (Gäste) verärgern.
   Sie werden aber sicher in Beantwortung meines Schreiben einen Grund finden, um solch selbstherrliches Spießbürgertum zu rechtfertigen.
Ich werde dies dann an unsere bereits abgereisten Freunde nach Deutschland weiterleiten.
In Erwartung Ihrer Antwort.
Robert L.          9. Dez. 2012



ein Juwel das seines gleichen sucht

sehr geehrte damen und herrn!
Bei meinem ersten langem Besuch auf diesem Areal war ich begeistert von der Schönheit, der Natürlichkeit in die, diese Anlage eingefügt wurde, der Harmonie, den Denkmälern, und der Krönung, der Kirche, ein Juwel das seines gleichen sucht. Erschrekend fand ich diese Betäubtheit von Mensch und Tier, diese Leere, diese Traurigkeit und der misslungene Versuch positive Sätze auf Holzstämme zu prägen. Alle Menschen die mir begegneten, einen Gottesdienstbesuch mit eingeschlossen, wirkten "verrückt, unruhig, unglücklich und traurig". Das Unrecht das auf diesem gesamten Gelände geschehen ist, lässt sich eben nicht mit Renovierungen und einer Ausstellung begleichen, wo die Aufsichtsperson keinerlei Interesse an dem Thema hat. Wie weit der Mensch damals neben sich stand und auch heute noch steht, ist bei jedem Schritt deutlich spürbar.
Möge jetzt die Zeit gekommen sein, das der Segen Gottes wieder in die Otto-Wagner-Kirche zurückkehrt, und sich über das gesamte Gelände ausbreitet.

Alles Liebe
Karin K.                16. Juli 2012

Kommentar Wien-konkret: Derzeit wird leider gerade ein architektonisches Verbrechen am Steinhof Areal verübt. Es wird gerade ein "modernes" Rehabilitationszentrum" gebaut. siehe => Verbauung der Steinhofgründe



Kirche am Steinhof ähnelt der Karl Borromäus Kirche

Die Kirche zum Hl. Leopold von Otto Wagner wurde 1907 vor der Kirche zum Hl. Karl Borromäus von Max Hegele auf dem Zentralfriedhof fertiggestellt. Dem Projekt des Architekten Max Hegele wurde aber bereits 1899 der 1. Preis beim Wettbewerb zur Fertigstellung des Wr. Zentralfriedhofs zuerkannt. Vorsitzender der Jury zur Fertigstellung des Zentralfriedhofs war Otto Wagner. Die Kirche am Steinhof ähnelt also richtigerweise der 1911 auf dem Zentralfriedhof errichteten Kirche. Otto Wagner hat jedoch bei seiner Kirche dem Jugendstil zu einer Hochblüte verholfen. 

Herbert R.              30. Nov 2011



Messe St. Leopold am 15.11.?

Ich wollte mich erkundigen, wann in der Steinhof Kirche St. Leopold am 15. November (Leopolditag) eine Hl. Messe gelesen wird.
Vielen Dank !

Klaus U.    15. November 2011, 13:52 Uhr

Antwort Wien-konkret: Nein, leider gibt es heute keine Messe mehr.



Messe in der Steinhof Kirche

BETRIFFT: Anfrage
Ich möchte mich informieren, wann die Messe am 25. Dezember in der Steinhof Kirche gefeiert wird?

Danke, liebe Grüße
Elisabeth P.                  E-mail 11. Dezember 2010

Anmerkung Wien-konkret: Am besten hier anrufen: Mag. Ralph Guth, Kulturreferent, Telefon 01- 910 60 - 11007



Psychiatrische Klinik Steinhof als "Irrenanstalt"?

Ich finde es gerade zu schauerlich, dass in einem Kulturartikel über die Kirche in Steinhof die Psychiatrische Klinik Steinhof, Baumgartner Höhe, ständig als "Irrenanstalt" bezeichnet wird!! Und DAS im 21. Jhdt!! Ich bin entsetzt! Bitte ändern Sie das! Es wirfst kein gutes Licht auf die MitarbeiterInnen dieser Website!! Außerdem würde auch der langjährige Abteilungsleiter an dieser Klinik Dr. Viktor Frankl so etwas nicht für gut heißen! Mich entsetzt es....

Mit gut gemeinten Grüßen,
Caroline K.                               Email: 10. Oktober 2010

Anmerkung Wien-konkret: Die Kirche am Steinhof wurde gerade deshalb dort gebaut, weil es eine Irrenanstalt war. Man wollte den damals umstrittenen Baustil nicht der "normalen" Bevölkerung zumuten. Übrigens war man damals stolz darauf, dass es die damals modernste Irrenanstalt Europas war. Lernen Sie Geschichte hätte unser Altkanzler Bruno Kreisky gesagt.
Im übrigen handelt der Artikel von der Kirche am Steinhof und nicht von der psychiatrischen Klinik.



Jugendstiltheater Steinhof muss schließen ???

"...Nach 30 Jahren Theaterbetrieb fällt am Montag der letzte Vorhang für das Jugendstiltheater in Steinhof. Es soll wegen einer Sanierung geschlossen werden. Ein Vorwand, glauben die Theaterbetreiber.   ..."
Quelle: diepresse.com/home/kultur/news/523551/index.do

Sehr geehrter Herr Mag. Marschall!
Sie haben auf Wien-konkret eine so schöne und ausführliche Beschreibung rund um die Steinhofkirche - das Jugendstiltheater ist ein einzigartiges JUWEL - es muß daher in dieser Banausenstadt dieses Schicksal erleiden, wahrscheinlich schon eine Vorleistung auf den vor 2 Jahren stattgefundenen Verkauf des Ost-Areals an die gemeindeeigene GESIBA (mit Option auf die Westhälfte): Bebauung mit über 600 Luxus- und Sozialwohnungen (ohne Infrastruktur)!

LG  CR          E-mail 23. November 2009