|
Informationen zur Zeckenimpfung in WienMan sollte bei jeder Impfung auch das Risiko von Impfschäden beachten. Um seinen Risiko eines Impschadens zu vermeiden kann man z.B. einen Antikörpertest machen. Daraus ergibt sich, ob man überhaupt eine Impfung braucht und wenn ja mit welcher Dosis. Es gibt auch Spezialisten-Meinungen, dass man mit Impfungen das Imunsystem des menschen gar nicht heben kann.
Wenn Sie sich dennoch impfen lassen wollen, da ist folgendes zu beachten: Wogegen kann ich mich impfen lassen? * FMSE: "Erste" Zeckenkrankheit JA * Borreliose: "Zweite" Zeckenkrankheit NEIN
Kosten einer Zeckenimpfung (Stand 2011): Gesundheitsämter der Stadt Wien: Impfstoff + Impfung Erwachsene: € 15,10 Kinder: € 13,80
Apotheken: Erwachsene Normalpreis € 40 Kinder Normalpreis € 35 Manche Krankenkassen geben einen Zuschuß, der unterschiedlich hoch ist.
Wo kann man sich impfen lassen? Bei den Bezirksgesundheitsämtern und bei den praktischen Ärzten


Zeckenimpfung2004 erkrankten zahlreiche Österreicher an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Die meisten Erkrankten waren über 40 Jahre alt. „Nur eine Impfung bietet Schutz", sagt Dr. Susanne Schunder-Tatzber vom Österreichischen Roten Kreuz. Das Risiko, einer Zecke zu begegnen, ist in Österreich groß. Nicht nur Menschen, die sich berufsbedingt in der freien Natur bewegen, sind gefährdet, sondern auch Spaziergänger, Schwammerlsucher oder Sportler. "Zecken treten besonders am Waldrand auf, sind aber genauso in den städtischen Parks zu finden", so Schunder-Tatzber. Bricht FSME nach einem Zeckenbiss aus, kann die Krankheit selbst nicht behandelt werden. Nur die Symptome lassen sich lindern. FSME greift die Gehirnsubstanz an und kann auch Lähmungen hervorrufen. Zu den ersten Symptomen zählen Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Genickstarre. Zu 100 Prozent schützt nur die Impfung. Nach der abgeschlossenen Grundimmunisierung (bestehend aus drei Teilimpfungen: erste und zweite Teilimpfung in Abstand von 1 - 3 Monaten, dritte Teilimpfung 9 bis 12 Monate nach der zweiten Teilimpfung) ist die erste Auffrischungsimpfung drei Jahre später vorzunehmen und dann alle weiteren Impfungen - bis zum 60. Lebensjahr - in einem Fünf-Jahres-Rhythmus. Ab dem 60. Geburtstag soll dann wieder alle drei Jahre der Impfschutz erneuert werden, da im höheren Alter das Immunsystem geschwächt ist und der Impfschutz somit schneller nachlässt. Diese Impfintervalle werden vom Impfausschuss des Obersten Sanitätsrates empfohlen. Schunder-Tatzber: "An der Impfung sollte eigentlich für niemanden ein Weg vorbeiführen. Selbst wenn die Zecke leicht selbst entfernt werden kann, ist eine Infektion nicht ausgeschlossen. Zum Entfernen von Zecken sollte man eine spezielle Pinzette benutzen, die in Apotheken gekauft werden kann. Eine Zecke sollte gerade, ohne zu drehen, herausgezogen werden. Wer nicht geimpft ist, sollte nach einem Zeckenbiss auf jeden Fall zum Arzt. Treten später Rötungen oder Entzündungen an der Bissstelle auf, ist ebenfalls ein Arzt aufzusuchen." Der Impfstoff wird in zwei Dosen angeboten: für Kinder und Jugendliche ist bis zum 16. Lebensjahr und für Erwachsene. Die Krankenkassen leisten einen Zuschuss.
Copyright: Rotes Kreuz 


=> Kommentare & Postings eintragen
Der Preis sollte gefälligst überall gleich seinwie gibt es das die zeckenimpfung für kinder in oberösterreich 8,8€ kostet und in wien freundlicherweise und groß posaunt supergünstige 25€. Und das bei meinem Sozialversicherungsbeitrag von 9147,18 im Jahr. Der preis sollte gefälligst überall gleich sein, denn der sozialversicherungsbeitrag ist es auch, außerdem könnte diese impfung ruhig in den 9147,18 includiert sein. sind in diesem land schon alle verrückt geworden?
peter v. 27. März 2012 

Zeckenimpfung verweigertGuten Tag! Ich (63) wollte mich wieder der Zeckenimpung unterziehen. Das letze mal war ich am 16. April 2009. Nun wurde mir die Impfung mit der Begründung verweigert, dass die 3 Jahre noch nicht um sind und erst 14 Tage vor der Frist, also am 2. April zur Impfung kommen darf. Ist es wirklich so? Von so einer Regelung habe ich noch nie gehört. Was stimmt wirklich?
MfG A. T. 1. März 2012
Antwort: Kenne diese Regelung nicht. Ich wohne übrigens im Wienerwald und habe mich schon seit 20 Jahren nicht mehr impfen gelassen. Man sollte bei jeder Impfung auch das Risiko von Impfschäden beachten. Habe z.B. einen Antikörpertest bezüglich Tetanus gemacht und der ergab, dass ich noch zumindest weitere 10 Jahre keine Tetanusimpfung brauche! Des weiteren wird von immer mehr Fachleuten Impfungen grundsätzlich in Frage gestellt und zwar ob die überhaupt zu einem verbesserten Schutz führen. Das wichtigste für den Körper sind eine gesunde Lebensweise und Vitamine. Dann hat man die besten Abwehrkräfte. R. M. 

Beschwerde über die Kosten der ZeckenimpfungNach Ihrer Angabe kostet die Zeckenimpfung ohne Zuschuß der Krankenkasse 15,70 Eur und mit 12 Eur. Gestern habe ich in einer Wiener Apotheke (Kurzentrum Oberlaa) für den Impfstoff mit Abzug der Krankenkasse über 25 Eur bezahlt. Hier sind über 100 % Differenz !
Wolfgang St. 6. April 2011
Anmerkung Wien-konkret: Bei den Gesundheitsämtern hätte der gleiche Impfstoff für die Zeckenimpfung nur ca. die Hälfte gekostet, da dort die Preise kostendeckend und nicht gewinnorientiert angesetzt sind. 

|