Weltwassertag - World Water Day |  | 
|  Foto: Bestes Trinkwasser aus der Wiener Hochquellwasserleitung - neuer Trinkbrunnen im Wien-Energie Haus in 1060 Wien. © R.M.
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Ein sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben, ist ein Privileg. Selbst in den Industrienationen wie USA und Teile Europas kauft man Trinkwasser mittels Kanister oder Flaschen im Supermarkt. Dabei wird nicht immer Mineralwasser gekauft, sondern auch ganz normales Trinkwasser.
Weltweit schaut die Lage noch schlechter aus. Die Hälfte der Menschheit hat keine Latrinen und Abwasserentsorgung, jeder sechster Mensch hat keinen Zugang zu Trinkwasser. Nun will die internationale Gemeinschaft den Wassernotstand bis zum Jahr 2015 halbieren.
Im kommenden Jahr soll es eine EU-Wasser-Rahmenrichtlinie rechtskräftig werden. Darin wird ein umfassender Schutz von Wasser-Ressourcen vorgesehen werden.
Der Weltwassertag ist eine Initiative der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1992. 

Geschichte der Wiener Wasserversorgung* Römerzeit: Die Römer bauten kleine Wasserleitungen aus dem Raum Perchtoldsdorf / Gumpoldskirchen nach Wien * Mittelalter: Bis zum 16 Jahrhundert erfolgte die Wasserversorgung Wiens ausschließlich über Hausbrunnen * 1553: Erste Wasserleitung, die "Siebenbrunner Hofwasserleitung" versorte den Kaiserhof und ein paar umliegende Gebüde in der Wiener Innenstadt mit Wasser * 1565: Älteste städtische Wasserleitung von Hernals in den 1. Bezirk (Hoher Markt) * 18. Jahrhundert: Wassernotstand und Epidemien * 1804: Albertinische Wasserleitung von Hütteldorf in die Vorstädte * 1841-1846: Kaiser-Ferdinands-Wasserleitung; erste Wasserleitung mit verzweigtem Rohrnetz im Donaukanalbereich * 1870-1873: Bau der 1. Wiener Hochquellwasserleitung unter Kaiser Franz Josef. Sie ist 120 Kilometer lang und liefertvheute noch 45% der Wiener Wasserversorgung. * 1888: Bereits 90% der Haushalte sind an die Hochquellwasserleitung angeschlossen; Hausbrunnen wurden durch Bassenas am Gang abgelöst * 1900-1910: Bau der 2. Hochquellwasserleitung; Sie ist 180 Kilometer land; Eröffnung am 2.12.1910 durch Kaiser Franz Josef; Brause- und Voksfreibäder wurden zur Erhöhung der Volksgesundheit errichtet. Sie liefert ca 51% der Wiener Wasserversorgung. * Wasserbehälter 1873 - 2004: Um Wasserschwankungen ausgleichen zu können, wurden Wasserbehälter gebaut. Der älteste Wasserbehälter stammt aus dem Jahr 1873 (Rosenhügel), der jüngste aus dem Jahr 2004 (Schafberg).
Quelle: Webservice der Stadt Wien. => Klick 

Wiener Wasser aus neuem Trinkbrunnen |  | 
|  Foto: Kurzansprache zur Trinkbrunneneröffnung von Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima; © R. M.
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Heute 22. März 2006, am Weltwassertag, wurde ein neuer Trinkbrunnen im Wien-Energiehaus in der Mariahilferstaße in Betrieb genommen. Umweltstadträtin Fr. Mag. Ulli Sima begrüßte ca. 120 Besucher und hielt eine sehr kurze Ansprache. Wasser ist das Lebensmittel Nummer 1 für den Menschen. Der Mensch besteht zu 2/3 aus Wasser. Da sie selber schon sehr durstig war, nahm sie auch gleich die Eröffnung des Trinkbrunnens vor. Sodann wurden von ihr die Wassergläser mit Hochquellwasser aus dem neuen Trinkbrunnen gefüllt und an das Publikum verschenkt. 
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|  Fotos: Fr. Mag. Ulli Sima und Dr. Erich Haider; RE: ergänzt durch DI Friedrich Pink und DI Hans Sailer
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|  Foto: Wasserwerke Betriebs- vorstand DI Hans Sailer verkostet Wiener Hochquell- wasser aus dem neuen Trinkbrunnen; © R.M.
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Dabei standen ihr eine Reihe von Männern zur Hilfe: Wien Energie-Geschäftsführer Direktor Dipl.-Ing. Friedrich Pink und Dr. Erich Haider, sowie Wasserwerke-Betriebsvorstand Dipl.-Ing. Hans Sailer.
Der Trinkbrunnern wird Besuchern des Wien-Energie Hauses auch künftig kostenlos zur Verfügung stehen.
Info: Ganz Wien verbraucht an einem Tag durchschnittlich 400.000 Kubikmeter Wasser. Höchster Tagesverbrauch von 499.180 Kubikmeter Wasser war am 28. Juni 2005  |  | 
|  Foto: Wasserfall im Wien-Enegie Haus; © R.M.
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Kontakt bei den Wiener Wasserwerken: Astrid Rompolt Grabnerg. 4-6, 1060 Wien Tel.: 01 59959-31071
Weiterführende Links:
* Die Wasserqualität des Wiener Trinkwassers; Untersuchung vom 25. September 2005 nach den Herkunftsquellen 1. und 2. Hochquellwasserleitung und Wasserwerk Lobau => Klick
* Geringe Wasserhärte des Wiener Wassers mit weniger als 10 Grad deutscher Härte; daher werden weniger Waschmittel benötigt (Stufe I der Dosierung). => Klick
* Wiener Wassercharta: Seit dem 2001 steht das Wiener Trinkwasser unter einem Verfassungschutz; => Klick
* Wasserturm Favoriten * Wiener Hochquellwasser für Gablitz und Mauerbach : Volksbefragung am 18.1.2009


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