Wien

Eckdaten Bürgerinitiative Liesing gegen den Fluglärm


Der 23. Wiener Gemeindebezirk, Liesing, war mit vielen teuren Wohngebieten in "Grünruhelage" (Mauer, Rodaun, Kalksburg, Siebenhirten, Alt- und Neu-Erlaa) und einem Naherholungsgebiet (Mauerer Wald) für die Ansiedlung von ruhebedürftigen Menschen besonders attraktiv.

Im Rahmen der agressiven Expansionspolitik des Wiener Flughafens wurde mit Wirksamkeit 1.4.2004 eine Abflugroute über Liesing gelegt. Der Beschluss dazu erfolgte in einem so genannten "Mediationsverfahren" in Abwesenheit eines Vertreters der Betroffenen und ohne Vorabinformation der Betroffenen. Gegen diese neue Abflugroute wurden 10.000 Unterschriften gesammelt. Trotzdem ist es aber bisher nur zu marginalen Verbesserungen gekommen. Weiters wurde aber inzwischen auch Landerouten über den 23. Bezirk gelegt, sodass zum Dröhnen der startenden Flugzeuge auch das Pfeifen der landenden Flugzeuge hinzukommt.

Ziele der Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste"
Die Bürgerinitiative "Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste" ist eine parteiunabhängige Plattform mit den folgenden Zielen:
   1. Rücknahme aller Flugrouten über Liesing
   2. kein Bau einer 3.Piste

Diese Ziele sind nicht gegeneinander abtauschbar, da eine 3. Piste zwangsläufig auch zu einer Verschlechterung der Situation führen wird.

Kontakt:
Dr. Martin Tögel: 1230 Wien, Ryserg. 39, Fluglaerm.Liesing@aon.at (Sprecher)

Spenden sind jederzeit erbeten und herzlich bedankt:
Empfänger: BI "Liesing gegen Fluglärm" 
Kontonummer:
00000081430 
BLZ: 32990


Infos und permanente Fluglärmmessung unter http://liesing.fluglaerm.at
 



Aktuelles:

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1.9.2014 BI Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste gegen Doris Bures als Nationalratspräsidentin

Die Antwort von (Ex)-Verkehrsministerin Bures auf eine parlamentarische Anfrage erweckt wieder einmal den Eindruck, dass Realitätsverweigerung ein wichtiger Bestandteil der österreichischen (Luftverkehrs-)Politik ist. Doch der Reihe nach. Vor mehr als einem Jahr wurde das Luftfahrtgesetz um die Bedachtnahme auf eine möglichst geringe Immissionsbelastung bei der Festlegung von An- und Abflugverfahren ergänzt. Wer geglaubt hat, dass Flugrouten von der Austro Control nun so festgelegt werden, dass auch möglichst wenig Menschen von gesundheitsschädlichem Fluglärm betroffen sind, hat sich wieder mal geirrt. Daher wollten auch die Grünen wissen, welche Rolle BMVIT und Austro Control (ACG) bei der für die Fluglärmbelastung entscheidenden Festlegung von Flugrouten spielen. Weiters wie die Verlegung einer Abflugroute auf dichtest besiedelten Gebiet wie Liesing mit der bestehenden Gesetzeslage in Einklang zu bringen ist. (Link zur parlamentarischen Anfrage www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_01826/index.shtml) Laut Antwort der (Ex-)Verkehrsministerin entspricht die Abflugroute Liesing der Bedachtnahme auf eine möglichst geringe Immissionsbelastung - führt also zu möglichst wenig Fluglärmbetroffenen. Nur dass sich diese Behauptung auch beim besten Willen nicht mit der Realität vereinbaren lässt. So gibt es dadurch alleine im 23. Bezirk, Perchtoldsdorf und Breitenfurt rund 100.000 von gesundheitsschädlichem Fluglärm Betroffene. Und entgegen den Behauptungen von Dr. Sommerbauer, Chef der Austro Control gegenüber seiner Ministerin, geht die Abflugroute Liesing auch nicht die ersten 17 km über unbesiedeltes Gebiet, sondern verlärmt zahlreiche Ortschaften in Niederösterreich und den Randbereich des 10. Bezirks, bevor sie den dicht besiedelten 23. Bezirk der Länge nach quert. Die Situation ist umso kurioser, als es zahlreiche Vorschläge für Alternativrouten gibt. Routen, wo um Größenordnungen weniger Menschen von gesundheitsschädlichem Fluglärm betroffen wären, was auch die durch Fluglärm verursachten Gesundheitskosten gegenüber einer Abflugroute Liesing entsprechend senken würde. Diese Vorschläge für vernünftigere Flugrouten wurden aber unter der Amtsführung von Frau Bundesministerin Bures konsequent ignoriert. Der Lärm und die damit verbundenen Schäden dürfen daher weiter von der Bevölkerung erduldet werden. Und was sagt der "zuständige" Wiener SPÖ Gemeinderat Valentin dazu? Er vertritt die Meinung, dass das Gebot der Immissionsminimierung dazu führen müsste, dass mit der 3. Piste Flugrouten gefunden würden, die Wien insgesamt entlasten sollten. Offensichtlich gibt es hier eine situationselastische Auslegung des Gesetzestextes. Dieser dient in Wahlkampfzeiten der Bürgerbeschwichtigung, wird aber scheinbar von Austro Control und Verkehrsministerium so interpretiert, dass Vereinbarungen in Privatveranstaltungen des Flughafens wie dem Dialogforum bereits ausreichend sind, sich über diesen Beschluss des Nationalrats hinwegzusetzen. Im Übrigen ist auch die Behauptung, die Abflugroute Liesing würde den Vorgaben der ICAO entsprechen, nicht nachvollziehbar, sehen diese doch auch das Umfliegen dicht besiedelter Gebiete vor.
   Schlussendlich bleibt zu hoffen, dass der neue Verkehrsminister seine Erfahrungen im Gesundheitsbereich auch in sein zukünftiges Amtsverständnis einfließen lässt. Schließlich ist es längst an der Zeit, im Interesse der Wähler und der vielen leicht vermeidbaren Fluglärmopfer neue Flugrouten festzulegen, die auch tatsächlich dem Minimierungsgebot im Luftfahrtgesetz entsprechen.
Rückfragehinweis: Parteiunabhängige BI "Liesing gegen Fluglärm und die 3. Piste"



25.7.2012 Treffen der BI Liesing gegen Fluglärm & 3. Piste



Monatliches Treffen am Mittwoch, dem 25.7.2012, um 19 Uhr
im griechischen Lokal Ambrosia,
Speisinger Straße 202, 1230 Wien 
bei Schönwetter im Gastgarten.
Beratungen zum UVP-Bescheid des Landes NÖ.
Einspruchsfrist bis 24. August 2012



26.8.2011: 3. Piste : Umweltverträglichkeitsgutachten zur 3. Piste - Realitätsverweigerung für Fortgeschrittene?

Soll umweltunverträglichste Variante zu Lasten der Steuerzahler durchgeboxt werden?
In der Umweltverträglichkeitserklärung zur 3. Piste werden je nach Variante und Version sehr unterschiedliche Flugroutenverwendungen angegeben. Die daraus erkennbare Anzahl an Starts die direkt über den 23. Bezirk verlaufen, wurde nach der offiziellen Auflage und damit der Möglichkeit Parteienstellung zu erhalten heimlich mehr als verzehnfacht. Womit die Liesinger vom Flughafen einmal mehr ausgetrickst wurden.

OBS0004 5 CI 0078 26.Aug 11
§7 in den Luftverkehrsregeln sieht vor, dass möglichst wenig Menschen von vermeidbarem Fluglärm betroffen sein sollen. Statt auch über dichtest besiedelte Gebiete wie Liesing zu starten (schwarze Flugroute), sollte im Sinne des Gesetzes nur über möglichst unbesiedeltes Gebiet geflogen werden (Flugroutenvorschläge in grün). Mit etwas gutem Willen könnte so die Anzahl der Betroffenen sehr schnell minimiert werden.

OBS0005 5 CI 0069 26.Aug 11
Bei der Alternativvariante zur 3. Piste wurde im Variantenvergleich der Umweltverträglichkeitsprüfung des Flughafens von einer absurden Flugroutenverwendung ausgegangen. Starts nach Nordwesten auf der Piste Richtung Norden kurven dort über Schwechat und Rannersdorf nach Liesing. Damit sind auch alle darauf aufbauenden Berechnungen und Vergleiche ungeeignet die umweltverträglichste Variante festzustellen.

Die Gutachter für die 3. Piste gehen von einem aktuellen Zustand aus, wo dem Bürger seine Rechte entzogen wurden - von der EU wurde der bislang geführte Ausbau ohne UVP bereits mehrfach reklamiert. Dass das Megaprojekt 3. Piste laut Gutachtern trotz massiver Verkehrssteigerungen am Ende dennoch keine wesentlichen Auswirkungen hat, kann da nicht mehr verwundern. Glaubwürdig ist das allerdings nicht, denn laut Unterlagen soll z.B. die Anzahl der Starts über Liesing mit einer 3. Piste vervierfacht werden (Abbildung Szenarienvergleich). Rund 100 Starts pro Tag über den dicht besiedelten 23. Bezirk - ein Horrorszenario! Vielmehr stellt sich die Frage ob die Gutachter nicht auch von den nachträglichen Änderungen der Unterlagen einfach überrumpelt wurden? Generell entsteht der Eindruck, dass sich man sich bei der Bewertung der 3. Piste mehr an einer Wunschvorstellung als an den zahlreichen sachlichen Hinweisen in den Einsprüchen Betroffener orientiert hat. Andernfalls wäre zu erwarten, dass ein Variantenvergleich dessen Realitätsferne dann auch noch durch ein überarbeitetes Planszenario bestätigt wird, auch aktualisiert werden muss.
Darüber, warum eisern an einer falschen Anzahl an Flugbewegungen (Prognose mit Zahlen für 2010!), nicht (mehr) existierenden Flugrouten und einer absurden Flugroutenverwendung (Abbildung
Alternative Piste) als Bewertungsgrundlage festgehalten wird darf spekuliert werden. Ebenso über die Zielsetzung des so durchgeführten Variantenvergleichs.
So liegt die Vermutung nahe, dass der Flughafen in Wirklichkeit die umweltUNverträglichste Variante einer 3. Piste durchsetzen will und damit Anrainer und Steuerzahler unnötig belastet werden. Dieser Schluss drängt sich auf, denn mit der Ausrichtung einer 3. Piste direkt auf Wien und den dicht besiedelten Gebieten südlich davon kommt es zu einer Maximierung der vom zusätzlichen Fluglärm Betroffen.
Die in der Zeitung Österreich kolportierte Idee, Liesing mit einer 3. Piste wieder zu umfliegen, ist hingegen selbst dann gut, wenn sie tatsächlich aus dem Wiener Rathaus kommt. Besser wäre aber noch, wenn sich dort auch die Erkenntnis durchsetzt, dass es weder Flugrouten über dicht besiedelten Gebieten noch einer 3. Piste bedarf (Abbildung Abflugrouten nach Nordwesten).
Vielleicht kann die Podiumsdiskussion am 22. September um 19h im Haus der Begegnung in Liesing dazu beitragen. Ist das Thema doch "Einlösung politischer Versprechen zur Flugroute über Liesing - Wann?"

Parteiunabhängige BI "Liesing gegen Fluglärm und die 3. Piste"   26.8.2011



28.6.2011 Fluglärm: nachweisbar unnötige Flugroutenverlegung nach Liesing

Das Gedröhne von Flugzeugen, die noch nach 21 Uhr im Minutenabstand über Liesing starten, machen klar, dass das absurde Szenario welches den Liesingern seit Jahren geboten wird, kein Alptraum sondern die harte Realität ist. 
   Während die Austro Control seit Jahren behauptet, eine fünfte Flugroute über Liesing wäre aus Kapazitätsgründen unumgänglich notwendig gewesen, können laut UVE-Unterlagen zur 3. Piste bei steigenden Flugaufkommen sogar 15.5% aller Abflüge auf einer einzigen Flugroute abgewickelt werden und zwar auf genau jener, die von Ost nach West über das dichtest besiedelte Liesing verläuft. Womit aber auch ersichtlich ist, mit welcher Kapazität einer Flugroute man auch in Österreich mindestens planen darf - durchschnittlich 95 Starts pro Tag. Eine einfache Kopfrechnung zeigt, dass die durchschnittlich rund 200-250 Starts pro Tag von der Piste 29 also auch problemlos auf 3 Flugrouten abwickelbar sind und es somit sicher keiner fünften Flugroute bedurfte. (Davon abgesehen gehen sich 5 Flugrouten auch ohne Flugroute über Liesing mit immer noch ausreichendem seitlichen Abstand aus.)
   Und obwohl der Flughafen mittels Verdünnungseffekt durch Aufteilung von Flugrouten und eigenartigen Kriterien seit Jahren eine scheinbare Minimierung der Anzahl der Betroffenen vorrechnet, belegen jetzt seine Unterlagen zur 3. Piste, dass der Flugverkehr mit der Flugroutenverschiebung nach Liesing auf dichtes besiedeltes Gebiet konzentriert werden sollte. Damit würden aber auch die ohnehin viel zu hohen Flughafenkriterien von 45 dBA Dauerschallpegel deutlich überschritten werden. Dass im Gegensatz dazu auf der Nachbarflugroute, die über schon deutlich weniger dicht besiedeltes Gebiet verläuft, laut Einreichunterlagen zur 3. Piste nur halb so viele Abflüge gehen sollten und der angebliche zusätzliche Spielraum für Verbesserungen nicht einmal ansatzweise genutzt wird, lässt m.E. nur einen Schluss zu: Offensichtlich spielt die Anzahl der Betroffenen nicht die geringste Rolle, wenn es nur die kürzeste Flugroute ist.
   Scheinbar ging und geht es bei der Flugroutenverlegung nach Liesing in Wahrheit also nur um die rücksichtlose Durchsetzung der Interessen der Airlines, denen jeder minimale Umwege erspart werden soll, zumindest wenn dieser nicht andere Vorteile für die Aviation Group bringt. Womit sich der Flughafen offensichtlich einen Standortvorteil auf Kosten der betroffenen Bevölkerung und des Steuerzahlers verschafft. Denn die Allgemeinheit wird auch für die unnötig hohe Gesundheitskosten durch das Überfliegen unnötig vieler Menschen zur Kasse gebeten. Dazu kommt auch noch, dass der Steuerzahler brav Mineralölsteuer, Mehrwertssteuer und zumindest indirekt Grundsteuer zahlen muss, während der Flugverkehr eigenartigerweise von all diesen Abgaben befreit ist. Dass die Kosten der fehlgeschlagenen AUA-Expansion ebenfalls dem Steuerzahler aufgehalst wurden, passt da perfekt ins Bild.
   Es stellt sich aber auch die Frage, warum man jahrelang behauptet hat, mit einer 3. Piste dicht besiedeltes Gebiet entlasten zu wollen, während sich das genaue Gegenteil schon seit längeren in den Unterlagen des Flughafens finden dürfte? Hält man Bevölkerung und Fluglärmbetroffene tatsächlich für so dumm?
   Und wann fliegt man endlich so, dass es - wie aus den Luftverkehrsregeln abzuleiten ist - tatsächlich  möglichst wenig Betroffene gibt? An Vorschlägen dazu mangelt es ja nicht z.B. sollte zu Zielen im Nordwesten idealerweise so gestartet werden, dass die mehr oder weniger dicht besiedelten Siedlungsachsen möglichst vollständig umflogen werden, statt ausgerechnet über dichtest besiedeltes Gebiet zu starten:



Dr. Martin Tögel, 1230 Wien        28. Juni 2011



24.1.2011 Möglichkeiten zur Verringerung der Fluglärmbetroffenen:

Alternativen die tatsächlich zu signifikant weniger Fluglärmbetroffen führen sind
1. die Einstellung der Flugroute über Liesing und wenn möglich auch die Einstellung der Flugroute über Mödling,
2. die Änderung der Windstilleregelung im Pistenbelegungsplan, so dass nur noch dann über Wien geflogen wird, wenn es tatsächlich notwendig ist und
3. eine vernünftige Nachtflugregelung, bei der die Flugzeuge Wien und dessen dicht besiedelten Süden auch tatsächlich umfliegen.

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
lg, Martin Tögel, 1230 Wien        24.1.2011



24.1.2011 Neue Flugroute für Propellerflugzeuge und kleine Jets

Glaubt man den Aussagen von Herrn Gemeinderat Valentin soll Liesing dadurch massiv entlastet werden, dass in Zukunft von der Piste Richtung Westen nicht nur Propellerflugzeuge, sondern auch kleine Jets sofort nach dem Start eine Rechtskurve fliegen dürfen. Wenn auch diese Entwicklung in Anbetracht der erstmaligen  Berücksichtigung der Anzahl der Fluglärmbetroffenen für die dafür neu zu schaffende Flugroute äußerst positiv zu bewerten ist, so ist davon noch keine nennenswerte Entlastung Liesings zu erwarten.
   Denn erstens darf die neue Flugroute aus sicherheitstechnischen Gründen nur von Flugzeugen beflogen werden, die auch noch mit halber Triebwerksleistung die Kurve vor der Borealis schaffen. Damit wäre diese Flugroute überhaupt nur für relativ kleine und leise Jets verwendbar.
   Zweitens kommt die neue Route nur bei Nordwestwind zum Einsatz, also immer dann, wenn normalerweise ohnehin nicht über Liesing gestartet wird. Eine Verbesserung für Liesing ergibt sich somit nur in Ausnahmefällen, beispielsweise, wenn die Piste Richtung Norden gesperrt ist.
   Damit steht einer Mehrbelastung Liesings, die alleine im letzten Jahr im zweistelligen Prozentbereich gelegen ist, eine Entlastung gegenüber, die sich nur im Promille-Bereich bewegt.
   Die Unbekümmertheit, mit der hier quasi Placebos als Heilmittel verkauft werden, dürfte nicht zuletzt an einer fehlerhaften Diagnose liegen. So sind Gemeinderat Valentin und sowie das vom Flughafen bezahlte Dialogforum offensichtlich immer noch der Meinung, dass in Liesing die WHO Grenzwerte durch Fluglärm nicht überschritten werden. Unzählige Beschwerden über Weckflüge, zerstörte Erholungszeiten und Kinder, die abends nicht einschlafen können, werden so einfach ignoriert.
   Trotz zahlreicher Hinweise durch die BI "Liesing gegen Fluglärm" dürften dem Vorstandsmitglied des Dialogforums Valentin bei der Lektüre des Dokuments der Weltgesundheitsorganisation die entscheidenden Passagen bisher immer entgangen sein. So stellt die WHO fest, dass bei tieffrequentem Lärm niedrigere Grenzwerte als die angegebenen gelten müssen und dass für diskontinuierlichen Lärm auch der Maximalpegel heranzuziehen ist. Ganz abgesehen davon, dass diese weltweit gültigen Empfehlungen noch lange keine gesundheitliche Unbedenklichkeit garantieren.
   Vielmehr gibt es den naheliegenden und durch mehrere Studien bestätigten Verdacht, dass der Fluglärm in Liesing bereits eine gesundheitsschädliche Wirkung entfaltet, die auch den Steuerzahler jährlich viele Millionen Euros kostet. Dazu trägt nicht zuletzt die Konzentration der dröhnenden Überflüge in den Morgen- undAbendstunden bei.
   Will man im Interesse der Allgemeinheit die Anzahl der vom gesundheitsschädlichen Fluglärm Betroffenen tatsächlich massiv reduzieren und Wien weitgehend vom Fluglärm entlasten, wäre das auch kurzfristig möglich. So würde es reichen, den Pistenbelegungsplan dahingehend zu ändern, dass bei Windstille auch so wie jetzt schon bei Nordwestwind geflogen wird. Damit würde sowohl der Großteil der
Landungen als auch der Großteil der Starts über dem dicht besiedelten Wien schlagartig entfallen.
   Unabhängig davon ist aber auch die Frage zu stellen, ob tatsächlich mehr als drei Abflugrouten hinter der Linkskurve von der Piste Richtung Westen benötigt werden und ob die durch die Ausdehnung der Startrouten auf Wiener Stadtgebiet gewonnene Maximalkapazität für den Tag X jemals als Rechtfertigung dafür herhalten darf, das Wohngebiet von 100.000 Menschen dem täglichen Fluglärmterror auszusetzen?

Rückfragehinweis:  Parteiunabhängige Bürgerinitiative  "Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste", OTS0041    2011-01-24/09:39



9.11.2010: Kaum ist ein wenig die Sonne zu sehen, wird wieder verstärkt über Liesing geflogen.

Das könnte natürlich auch "Zufall" sein.
Was aber sicher kein Zufall ist, ist dass ausgerechnet bei Windstille im Minutentakt über Liesing geflogen wird, ist das doch auch im Pistenbelegungsplan der Austro Control nachzulesen. Gerade dann also, wenn der Fluglärm am meisten auffällt, wird - in den Phasen wenn besonders viele Flugzeuge am Flughafen Schwechat starten - systematisch über jene Startroute geflogen, unter der am meisten Menschen wohnen, während bei ausgeprägtem Nord/Westwind oder Süd/Ostwind für diese Destinationen andere Startrouten verwendete werden.

Der einzige Vorteil dieser Lösung für die Liesinger ist, dass damit auch klar dokumentiert ist, dass die Flugroute 2004 nicht aus zwingenden Kapazitätsgründen überfallsartig auf den Süden Wiens verlegt wurde, sondern dass die Zerstörung der Lebensqualität und Gesundheit von 100.000 Menschen ein "Verhandlungsergebnis" ist, bei dem andere über Liesing entschieden haben.

Daher fordere ich einmal mehr die umgehende Einstellung der unsinnigen Abflugrouten über Liesing!

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien           9. November 2010



12.6.2010 Infoveranstaltung der BI "Liesing gegen Fluglärm" am Maurer Berg

Infoveranstaltung der BI "Liesing am 12.6.2010 gegen Fluglärm" am Maurer Berg

Die Infoveranstaltung am Rande des "Tages der Artenvielfalt" hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits Interesse, Zustimmung und die Unterstützung für unser Anliegen von vielen Menschen, die am Weg zur Großveranstaltung auf das Thema Fluglärm und Gesundheitsgefährdung angesprochen wurden. Andererseits die ablehnende Haltung der Wiener Stadtregierung, die das von ihr geschaffene Problem möglichst zu ignorieren versucht.
 
Ein Beispiel: Trotz polizeilicher Anmeldung wurde uns von der MA-49 die Verteilung von Informationen auf jenem Teil der Kalksburger Strasse untersagt, der als Forststrasse deklariert ist. Ein bürokratischer "Kraftakt", der wiederum von einem Passanten wie folgt kommentiert wurde: "Das Imperium schlägt zurück!".

Dass Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima auch am Rückweg von ihrer Veranstaltung im Unterschied zum niederösterreichischen Umweltlandesrat Dr. Pernkopf nicht einmal bereit war, Informationsmaterial zum Thema Fluglärm entgegenzunehmen, war trotzdem irgendwie erstaunlich. Hatte doch gerade sie den Liesingern versprochen, dass es durch die neue Flugroute zu keiner zusätzlichen Lärmbelastung kommen wird.  Leider löst sich das Fluglärmproblem nicht dadurch, dass man dieses konsequent ignoriert. So führt Fluglärm selbst im Schlaf zu einem Anstieg des Blutdrucks.
 
Obwohl nicht offizieller Teilnehmer am Tag der Artenvielfalt dürfte es der BI "Liesing gegen Fluglärm" ganz gut gelungen sein, auf die Zerstörung des Naherholungsgebiets durch die seit 2004 aus politischen Gründen nach Liesing verlegten Flugrouten aufmerksam zu machen. Denn die Luftballons mit den Slogans "Lebensqualität statt Fluglärm!" und "5 Jahre Fluglärmterror über Liesing sind genug!" waren auf Großveranstaltung allgegenwärtig (siehe rechtes Foto).
 
Stellt sich die Frage, wann man seitens der Politik endlich reagiert und der volkswirtschaftliche Hausverstand zum Durchbruch kommt! Denn minimal kürzere Flugrouten für die Airlines können einfach nicht wichtiger sein, als die Lebensqualität und Gesundheit von 100.000 Betroffenen. 

Martin Tögel, 
Sprecher der BI "Liesing gegen Fluglärm"    E-mail 14. Juni 2010



* 21.4.2010 Stellungnahme zum Flugverbot am Wochenende (Aschewolke aus Island):

Es ist ein eigenartiges Gefühl, wenn durch solch ein Naturereignis die verlorene Lebensqualität - wenn auch nur kurzfristig - zurückerlangt wird. Bedauerlich nur, dass dieser urlaubsähnliche Zustand für 100.000e Fluglärmbetroffene nur deshalb nicht lange anhalten wird, weil man seitens der Airlines und der Austro Control nicht bereit zu sein scheint, möglichst über unbesiedeltes Gebiet zu fliegen. Dabei dürften Mehrkosten für die Fluggesellschaften weit unter den damit einsparbaren Gesundheitskosten liegen.
 
Mit freundlichen Grüßen, 
Parteiunabhängige Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und die 3. Piste"
21. April 2010



19.03.2010 Nachweisbarkeit der Gesundheitsschädlichkeit von Fluglärm

Gesundheitsschädlichkeit von Fluglärm

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Jetzt ist es amtlich: Fluglärm macht krank
Überflüge über dicht besiedeltes Gebiet sind volkswirtschaftlich unsinnig und gesundheitspolitisch unverantwortlich. In Deutschland ist es jetzt "amtlich". Fluglärm in der Umgebung des Flughafens Köln-Bonn erhöht das Erkrankungsrisiko dramatisch. Dass das in den betroffenen Gebieten rund um Wien Schwechat ähnlich sein wird, leugnen wohl nur mehr eingefleischte Fluglobbyisten.Aber der Reihe nach: Das deutsche Umweltbundesamt hat erst kürzlich eine wissenschaftliche Untersuchung von Prof. Dr. Greiser über die Gesundheitsschädlichkeit von Fluglärm publiziert. DieStudie beruht auf Daten von ca. 1 Mio. Versicherten rund um den Flughafen Köln-Bonn. Das erschütternde Ergebnis: Schon ab einem mit 35,25 dBA beinahe noch paradiesisch niedrigen 24-Stunden-Dauerschallpegel für Fluglärm steigt bei Männern und Frauen das Risiko, an Herz- und Kreislauf zu erkranken, mit jedem zusätzlichen Dezibel linear an. Bei Frauen ist dasErkrankungsrisiko für Depression stark erhöht. Eine entsprechende Studie für Krebserkrankungen istbisher aus politischen Gründen nicht veröffentlicht worden. Die Ergebnisse aus beiden Studien sind in der Abbildung „Anstieg des Erkrankungsrisikos durch Fluglärm“ zusammengefasst.

Mehr Info => Fluglärm macht krank



18.3.2010 spätabendlicher Fluglärm im 23. Bezirk

Fluglärmmessung in Liesing 2010

Lärmmessung in Liesing am 18.3.2010; © ZVG / vergrößern mit Klick ins Bild

Auch heute wieder abendliches Gedröhne im Minutentakt über dicht besiedelten Wohngebiet!

Obwohl es in inzwischen ausreichend Beweise gibt, dass Fluglärm ab bereits deutlich niedrigeren dBA Durchschnittswerten als es den Liesingern zugemutet wird, gesundheitsschädlich ist, scheint es der Austro Control ziemlich egal zu sein, wie viele Menschen in den sensiblen Tagesrandzonen mit Fluglärm belastet werden.

So waren heute alleine zwischen 20:00 und 21:30 20(!) Starts mit bis zu 78 dBC über dem dicht besiedelten Liesing zu verzeichnen - also objektiv nachweisbar gesundheitsschädlicher Dauerstress statt erholsamer Abend oder gar Nachtruhe, womit sich auch eine gewisse Ähnlichkeit zum Flughafen Köln-Bonn nur schwer abstreiten lässt.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien 



20.1.2010: ab 7:10 Uhr bis zu 75 Dezibel lautem Fluglärm ausgesetzt

An
umwelttelefon@vie-umwelt.at, p.kleemann@viennaairport.com, info@austrocontrol.at, fbm@bmvit.gv.at, doris.bures@spoe.at, manfred.bialonczyk@bmvit.gv.at, kontakt@ullisima.at

CC:
werner.faymann@spoe.at, buergermeister@magwien.gv.at, h.kaufmann@viennaairport.com, buero.berlakovich@lebensministerium.at, obu@lebensministerium.at, robert.thaler@lebensministerium.at, erich.valentin@spoe.at, manfred.wurm@wien.gv.at, roman.stiftner@oevp-wien.at, Ernst.Paleta@wien.oevp.at, wolfgang.erhard@oevp-wien.at, christian.deutsch@spoe.at, petra.bayr@spoe.at, post@wua.magwien.gv.at, peter.kostelka@volksanw.gv.at, ruediger.maresch@gruene.at, georg.irsa@gruene.at, marianne.bernold@gruene.at, eva.glawischnig-piesczek@gruene.at, toni.mahdalik@fpoe.at, josef.bucher@parlament.gv.at, westenthaler@bzoe.atgabriela.moser@gruene.at


Beschwerde über den Fluglärm im 23. Bezirk - dröhnende Überflüge von früh bis spät - in Zukunft trotz Gesundheitsschädlichkeit per Verordnung zumutbar?!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich beschwere mich über den unzumutbaren und gesundheitsschädlichen Fluglärm in Liesing. Nachdem in den letzten beiden Tagen von früh bis spät über Liesing gedröhnt wurde, werden auch heute früh 100.000 Menschen ab 7:10 bis zu 75 Dezibel lautem Fluglärm ausgesetzt.

Diese unnötig hohe Anzahl an Betroffenen wäre leicht vermeidbar, wenn bei der Planung der Flugrouten die Interessen der Allgemeinheit und damit der Wähler und nicht die der Aviation Group im Vordergrund stehen würden.

Statt sich aber im Infrastrukturministerium endlich um eine vernünftige Flugroutenplanung zu kümmern, verordnet man dort lieber, dass nachweislich gesundheitsschädlicher Fluglärm entgegen den WHO-Richtlinien und EU-Richtlinien in Zukunft zumutbar sein soll. Von der Einhaltung der SPÖ-Wahl-Versprechen, dass es in Liesing zu keiner merk- und messbaren Belastung durch Fluglärm kommen wird, also keine Spur.

Weiters darf ich darauf aufmerksam machen, dass ich von der Austro Control noch immer keine Antwort betreffend der Anfrage zu den sich über Liesing kreuzenden startenden und landenden Flugzeugen erhalten habe.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien             20. Jänner 2010



* 1.12.2009 Treffen der BI Liesing gegen Fluglärm

BI gegen den Fluglärm in Liesing,

Dienstag, 1. Dezember 2009 um 19h  Infoabend der BI Liesing gegen Fluglärm und die 3. Piste zum Thema "rücksichtloser Flughafenausbau und die Folgen für Liesing",

Treffpunkt: Gasthaus Brandauer Gesslg. 4 (Saal oben) / Mauer Hauptplatz 1230 Wien,

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien         E-mail 10.11.2009



Unterschriftenliste zur nachträglichen UVP Flughafen


Wollen Sie auch etwas gegen den Fluglärm in Liesing machen?

1. Am besten drucken Sie sich das PDF-Formular aus

2. Sammeln Unterschriften in ihrem Freundeskreis

3. Bitte (auch unvollständig ausgenützte Listen) zurücksenden an:
BI Liesing gegen Fluglärm Postfach 11, 1238 Wien

4. Eintragungslokale: Weiters liegen Unterschriftsliste auf bei:
* Paracelsus Apotheke, Speisinger Straße 260, 1230 Wien
SECOND-HAND RODAUN, Breitenfurter Straße 457/7/01, 1230 Wien (Mo-Fr 9.30-14h, Mi 9.30-17h und Sa 9-12h )

5. Eintragungsschluß 30.11.2009

Vielen Dank im Voraus 
Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste"
Vertreter gem. § 19 Abs 5 UVP-G:
Dr. Martin Tögel  Rysergasse 39, 1230 Wien



* 11.11.2009 Treffen der BI Liesing gegen Fluglärm

BI gegen den Fluglärm in Liesing,

11.11.2009 Treffen der BI Liesing gegen Fluglärm ab 19h - Unterschriftenlisten

Treffpunkt: Gasthaus Brandauer Gesslg.4 / Mauer Hauptplatz 1230 Wien,
Tisch rechts hinten

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien         E-mail 10.11.2009



Fluglärm: Stellungnahme zur nachträglichen Umweltverträglichkeitsprüfung des Flughafens Schwechat unterzeichnen!

Bilder: Bürgerproteste gegen den Fluglärm in Wien-Liesing



Bilder: Bürgerproteste gegen den Fluglärm in Wien-Liesing; © ZVG / vergrößern mit Klick ins Bild

5 Jahre Fluglärmterror über Liesing sind genug!
Liesinger fordern Einstellung der Flugrouten!

Die parteiunabhängige Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste" hat alleine 2009 bereits neun Informations- und Diskussionsveranstaltungen in verschiedensten Teilen Liesings durchgeführt.

Die Schlussfolgerungen aus den unzähligen Gesprächen sind:
1. Die meisten Menschen in Liesing empfinden den Fluglärm nach wie vor als unzumutbare Belästigung
2. Aufreger Nr. 2 ist die Belastung mit gesundheitsschädlichem Feinstaub aus dem Flugverkehr
3. Weiters gibt es kein Verständnis für
    o die enormen Steuermittel, die von der AUA verflogen wurden
    o die unglaublichen Baukostenüberschreitungen beim Skylink mit der Erwartungshaltung, dass es wieder einmal den Steuerzahler treffen wird
    o die Verlegung der Flugrouten von Brunn/Gebirge nach Liesing, Perchtoldsdorf und Breitenfurt, um auf Kosten der Bevölkerung Gewinn bzw. weniger Verluste zu machen (siehe Grafik)
4. Vielmehr gibt es die Forderung, so zu fliegen, dass möglichst wenige Menschen von den negativen Auswirkungen des Flugverkehrs betroffen sind. Ein Blick auf die Landkarte verdeutlicht, dass es hier rund um den Flughafen genügend Alternativen über wenig bis nicht besiedeltes Gebiet gibt.

Bei einer Protestveranstaltung im Wiener Gemeinderat (siehe Foto, 18.9.2009) hat die BI "Liesing gegen Fluglärm" die Wiener Stadtregierung auf diesen Missstand aufmerksam gemacht. Die Liesinger haben endgültig genug von Fluglärm, krebserregendem Feinstaub und nicht eingehaltenen Versprechen. Daher wird die sofortige Einstellung aller Flugrouten (Starts und Landungen) über dem dicht besiedelten Liesing gefordert!

Bei der letzten Info- und Diskussionsveranstaltung wurden trotz des kalten Wetters von engagierten Bürgern bereits über 60 Stellungnahmen zur nachträglichen Umweltverträglichkeitsprüfung des Flughafens unterschrieben(siehe Foto).
Unterschriftenlisten und nähere Informationen finden sich im Internet unter http://liesing.fluglaerm.at.

Rückfragehinweis:
   Parteiunabhängige BI "Liesing gegen Fluglärm und die 3. Piste"
   Email: liesing@fluglaerm.at
   Homepage: http://liesing.fluglaerm.at



* 10.11.2009 Flughafenausbauten mit kapazitätssteigernder Wirkung

BI gegen den Fluglärm in Liesing,

An
umwelttelefon@vie-umwelt.at,
p.kleemann@viennaairport.com,
info@austrocontrol.at


Sehr geehrte Damen und Herren!

Und wieder widerlegt das abendliche Gedröhne über dem 2003 noch fluglärmfreien Gebiet in Liesing eindrucksvoll jene Behauptungen über die Verringern der Lärmbelastungen, die sich im Umweltverträglichkeitsbericht des Flughafens finden, der zu den zahlreichen Flughafenausbauten mit kapazitätssteigernder Wirkung verfasst wurde. Sind doch die Flugverkehrsverlagerungen nach Liesing sowohl laut Herrn Gemeinderat Valentin als auch laut Herrn Woborsky von der Austro Control aus Kapazitätsgründen erfolgt und stehen damit direkt mit den Flughafenausbauten in Zusammenhang.

Solange die in diesem Zusammenhang nach 2003 überfallsartig erfolgten Flugroutenverschiebungen auf das dicht besiedelte Liesing nicht zurückgenommen werden, sollte man den Bericht über die Umweltauswirkungen der Flughafenausbauten daher ehrlicherweise UmweltUNverträglichkeitsbericht nennen!

Mit freundlichen Grüßen,
 
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien         E-mail 10.11.2009

Infos und permanente Fluglärmmessung unter http://liesing.fluglaerm.at



* 18.9.2009: Protestaktion gegen Fluglärm im Wiener Gemeinderat

Fluglärm im Wiener Gemeinderat am 18.9.2009

Fluglärm im Wiener Gemeinderat als Transparent; © ZVG


Der rücksichtlose Flughafenausbau zum Transitflughafen hat nicht nur zu einem Finanzskandal um den Skylink geführt.

Mit der Verlegung von Flugrouten auf das dicht besiedelte Liesing für die AUA hat man auch einen Umweltskandal geschaffen. Auf diesen hat die parteiunabhängige Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste" daher auch während der Skylink-Diskussion im Gemeinderat aufmerksam gemacht!

Der am Foto sichtbare stumme Protest war erst der  Anfang. Auf zwei weitere Transparente mit
"5 Jahre Fluglärmterror über Liesing sind genug!" und "Fluglärm + krebserregender Feinstaub über Liesing NEIN Danke!"

reagierte die Rathauswache dann mit einem verärgerten: "Das ist aber jetzt nicht mehr lustig!" Antwort, die auch im Gemeinderatssaal gut zu hören war: "Nicht mehr lustig ist es, seit 5 Jahren täglich überflogen zu werden!"



* 15.9.2009: "Geiz ist geil" auf Kosten der Bevölkerung

Startende und landende Flugzeuge dröhnen über Liesing wieder einmal um die Wette. Die damit erzielbaren Einsparungen sind im Vergleich zum Umsatz eines Flughafens, den Kosten des Skylinks oder des 500 Mio. Euro Geschenks des Staats an die Lufthansa eigentlich vernachlässigbar. Aber offensichtlich steht man bei der Aviation Group auf dem Motto "Geiz ist geil" - zumindest solange die Kosten wer anderer zahlt, was problemlos möglich sein scheint. Denn für die unnötig hohen Gesundheitskosten durch das Überfliegen dicht  besiedelter Gebiet wird ebenso wie für fehlende Kerosin-, Grund- und Ticketsteuer letztlich ohnehin nur der Steuerzahler zur Kasse gebeten!
 
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien



* 4.9.2009 AUA Verkauf entzieht den Flugrouten über Liesing die Grundlage


Die überfallsartige Verlegung der Abflugroute von Brunn/Gebirge nach Liesing, die zu zigtausenden neuen vom täglichen Fluglärmterror Betroffenen geführt hat, wurde immer mit der Förderung der damals noch österreichischen Fluglinie AUA begründet. Seit kurzem ist die AUA ein Teil des deutschen Lufthansa Konzerns, daher ist spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, diese und die anderen seit 2004 nach Liesing verlegten Flugrouten einzustellen.
5 Jahre gesundheitsschädlicher Fluglärmterror über Liesing sind genug!

BI Liesing gegen Fluglärm  4.9.2009



* 1.7.2009: Bürgerinformation auf der Straße bei der U6 Station:

Bilder von der Straßeninformation gegen Fluglärm in Wien



Bilder von der Straßeninformation am 1. Juli 2009 bei der U-Bahn Station Erlaa Straße; © Wien-konkret

Straßeninformation: Die Bürgerinitiative Liesing informierte interessierte Bürger über den Fluglärm in Wien und was man dagegen machen könnte, wenn die Politik es wollte. Es waren auffällig viele Jugendliche interessiert, aber auch ein Polizist wollte Aufklärung und informierte sich vor Ort.
Das ganze hat am 1.7.2009 bei der U6-Station Erlaaer Straße von 17 Uhr bis 18:30 Uhr stattgefunden.

Anmerkung: Übrigens hat just an diesem Tag die EU-Kommission wieder keine Zustimmung zur Subventionierung der AUA (und damit des Fluglärms) durch den österreichischen Staat gegeben. Der 500 Millionen Staatszuschuß ist weiter in Schwebe, ebenso die Zukunft der AUA.
Mehr zur => AUA Übernahme



* Flugrouten über Liesing im Umweltbereich ein ähnlich unnötiges Desaster, wie der Skylink im Finanzbereich

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die vielen dröhnenden Überflüge über Liesing helfen den Flughafen bei der Bewältigung der aktuellen Probleme auch nicht weiter. Vielmehr sind die Flugrouten über Liesing im Umweltbereich ein ähnlich unnötiges Desaster, wie das Skylink-Gebäude am Flughafen-Schwechat im Finanzbereich. Nur dass sich beim Skylink das Problem auf ein Gebäude und viel Geld konzentriert während Flugroutenverschiebung nach Liesing die Gesundheit von 100.000 Menschen betrifft.
Die Wendung, die sich in der Flughafenpolitik abzeichnet, sollte daher nicht bei einem Baustopp für den Skylink halt machen, sondern u.a. auch gleich die Flugroutenverschiebung nach Liesing rückgängig machen. Denn der Zweck dieser Flugrouten über dicht besiedeltes Gebiet erschließt sich ohnehin nur in Zusammenhang mit einer 3. Piste und die braucht in absehbarer Zeit auch keiner.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien           E-mail: 26.6.2009
Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste"



* Gesundheitskosten des Flugverkehrs über Wien:

Offener Brief:

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Hier noch Nachtrag zu den Beschwerden über den unzumutbaren Fluglärm am Montag in Liesing, dem Wohngebiet von 90.000 Menschen. Die - wie immer erst 2 Tage später verfügbaren - Flugspuren zeigen die enorme Belastung Liesing durch Starts und Landungen:

    * Mehr als ein Dutzend Landungen aus der laut Luftverkehrsregeln falschen Richtung, womit Liesing ähnlich stark belastet wird, wie die so genannte Westeinflugsschneise, während aus der laut Luftverkehrsregeln richtigen Richtung (d.h. vom Norden her) nicht eingekurvt wird:
    * 50 Starts alleine auf den Flugrouten LANUX1C, KOVEL1C und STO1C die alle über Liesing zu Nordwestdestinationen gehen und zu denen es Alternativen mit um Größenordnungen weniger Betroffene gibt, da Wien bei den Starts auf der entsprechenden Piste Richtung Nordnordwest großräumig umflogen wird.
    * zusätzlich Starts auf der Nachtflugroute SNU, die von Süden kommend unnötig früh auf dicht besiedeltes Gebiet geleitet werden. 
 
Offensichtlich scheint man seitens der Austro Control bestrebt, den Liesinger gegenüber eine Machtdemonstration abzuliefern, statt den Vorschlägen, so zu fliegen, dass möglichst wenig Menschen durch Fluglärm belastet werden, nachzukommen!
 
Daher stellt sich einmal mehr die Frage, wer kontrolliert die Austro Control?
 
Das vom Flughafen finanzierte Dialogforum welches, für die massiven Verschlechterungen der letzten Jahre hauptverantwortlich ist oder ein Infrastrukturministerium, welches Grenzwerte für richtig hält, nach denen der Flugverkehr im Großraum Wien unter Tags ohnehin nur 7 Betroffene zur Folge hat?
 
Dass in Wien die Gesundheitskosten (mehr Lungenkrebsfälle u.ä.)  jetzt schon höher sind, als in anderen Teilen Österreichs, sollte jedenfalls auch für die Entscheidungsträger Anlass genug sein, darüber nachzudenken, ob nicht wenigstens so geflogen werden sollte, dass möglichst wenig Menschen durch Fluglärm belastet werden. Nachdem Flugrouten kaum Infrastruktur benötigen, sollte dass ja nicht weiter schwierig sein. Noch dazu, wo es z.B. im Fall bis 2004 auch keine Notwendigkeit gab, über Liesing zu starten oder landen und es auch jetzt noch Alternativen mit um Größenordnungen weniger Betroffenen gibt.
 
Oder soll der Steuerzahler weiterhin für die Gesundheitskosten aufkommen, die sich nur dadurch ergeben, dass 100.000e Menschen unnötig mit Fluglärm und anderen krebserregenden Emissionen aus dem Flugverkehr belastet werden?
 
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien           17. Juni 2009



* möglichst vielen Abschied von der nationalen Fluglinie erleichtern...

Rund um 20h hat sich die faktische Windstille auch bis zur Austro Control durchgesprochen. Es wird daher jetzt nicht mehr über Liesing und den Westen Wiens gelandet.
 
Stattdessen wird über Liesing gestartet und vermutlich über den Norden Wiens gelandet. Offensichtlich will man möglichst vielen den Abschied von der nationalen Fluglinie erleichtern. Dröhnende Überflüge durch AUA-Maschinen im Minutentakt wirken da besonders gut!
 
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien              15. Juni 2009



* 13.6.2009: Straßen-Diskussion: 5 Jahre Fluglärmterror sind genug!

gegen Fluglärm in Wien Liesing

Foto: Informationsveranstaltung gegen Fluglärm in Wien Liesing am 13.6.2009

Information und Diskussion
Samstag, 13.6.2009 von 10-12h
Atzgersdorf-Mauer, Gatterederstrasse 11-15
(bei den Einkaufsmärkten)
Parteiunabhängige Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste"  => http://liesing.fluglaerm.at

Am Samstag, den 13.6.2009, fand in Atzgersdorf-Mauer eine weitere Veranstaltung der Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und die 3. Piste" statt. Motto der Serie an Veranstaltungen ist "5 Jahre Fluglärmterror über Liesing sind genug". Denn die Liesinger sind nicht bereit, sich mit den überfallsartig über sie gelegten Flugrouten abzufinden. Der Sprecher der Bürgerinitative, Dr. Martin Tögel dazu: "Permanente Ruhestörung durch Fluglärm ist gesundheitsschädlich. Und es gibt keinen vernünftigen Grund, ausgerechnet über dicht besiedeltes Gebiet zu fliegen. Die seit 2004 über Liesing errichteten Flugrouten müssen daher wieder zurückgenommen werden!"
 
Bei den zahlreichen Diskussionen ging es auch nicht, ob man jetzt in den Urlaub fliegen darf oder nicht, sondern um einen sinnvollen und nachhaltigen Einsatz des Verkehrsmittels Flugzeug. Und dazu gehört auch, dass so geflogen wird, dass möglichst wenig Menschen vom Fluglärm betroffen sind. Denn auch die vom Steuerzahler zu finanzierenden Gesundheitskosten steigen mit der Anzahl der von massiven Fluglärm Betroffenen.
 
Weitere Informationsveranstaltungen in ganz Liesing sind geplant, ist doch objektiv messbar das Wohngebiet von etwa 90.000 Menschen betroffen.



* 7.6.2009 unzumutbarer Fluglärm in Liesing

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich beschwere mich über den unzumutbaren Fluglärm in Liesing heute Sonntag (7.6.2009; Tag der Europawahl) und ersuche um die unverzügliche Einhaltung der Luftverkehrsregeln, welche die Vermeidung von unnötigem Fluglärm - insbesondere über dicht besiedelten Gebieten wie Liesing - vorschreiben!

Weiters fordere ich auch die vollständige Rücknahme der seit 2004 über Liesing gelegten Flugrouten, die entgegen allen Versprechungen zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität und Gesundheit von 100.000 Betroffenen führen und zu der es genug Alternativen mit um Größenordnungen weniger Betroffenen gibt!

Behauptungen, dass die Flugrouten über Liesing aus kapazitätsmäßigen Erfordernissen nötig wären, lassen sich an Hand der Flugspuren nicht bestätigen. Mir ist kein einziger Überflug bekannt, der nicht innerhalb eines Zeitfensters von einer halben Stunde über eine andere Startroute mit deutlich weniger Betroffenen abzuwickeln gewesen wäre. Weder findet sich ein solches Beispiel in den Flugspuren noch habe ich auf diesbezügliche mehrfache Auskunftsersuchen eine Antwort erhalten. Vielmehr scheint es so zu sein, dass besonders an Sonn- und Feiertagen aber auch nach 20h ohne Notwendigkeit über Liesing geflogen wird.

Ein typisches Beispiel ist der Pfingstmontag:
 4 Starts am Pfingstmontag zwischen 8:00 und 9:00  über  die  Flugroute über Liesing (LANUX1C) während die MOTIX1C und SITN4C/SITNI2X nicht verwendet wurden.

Flugspuren über Liesing

Bild: Flugspuren über Liesing am Pfingstmontag 1.6.2009

Dass die Flugroute über Liesing überhaupt aus kapazitätsmäßigen Erwägungen je notwendig (gewesen) sein sollte, ist auch wenig glaubhaft. So dürften sich die Starts, welche von einer Piste überhaupt möglich sind, auch problemlos mit 4 Flugrouten bewältigen lassen. Weiters scheint es auch eine Alternativen für eine 5. Flugroute von der Piste 29 Richtung Südwesten über deutlich weniger dicht besiedeltem Gebiet zwischen den Flugrouten SITNI2X und UMBIL1C zu geben.

Daher ist und bleibt es unverständlich, warum überhaupt über dicht besiedeltes Gebiet so gestartet wird, dass die Anzahl der Betroffenen um Größenordnungen höher als notwendig ist!

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien        http://liesing.fluglaerm.at   
Parteiunabhängige Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste"
E-mail:  7.6.2009  



Infoveranstaltungen: 5 Jahre Fluglärmterror über Liesing sind genug

Fluglärm Liesing



Fotos links und Mitte: am Maurer Hauptplatz; rechts am Liesinger Platz; © ZVG

Unter dem Motto "5 Jahre Fluglärmterror über Liesing sind genug" hat die parteiunabhängige "Bürgerinitiative Liesing gegen Fluglärm und die 3. Piste" drei Infoveranstaltungen in Kooperation mit den Liesinger Grünen durchgeführt. Am Freitag den 8.5.2009 fand eine am Liesinger Platz und eine in Alt-Erlaa statt, am Samstag den 9.5.2009 eine am Mauerer Hauptplatz.
 
Dabei sind sowohl Infofolder als auch die gelben Luftballons mit dem Slogan "5 Jahre Fluglärmterror sind genug!" auf großes Interesse gestoßen. In den Gesprächen ging es den Menschen nicht nur um die Betroffenheit durch Fluglärm. Es herrscht offensichtlich auch größtes Unverständnis darüber, dass überhaupt über Liesing geflogen wird, wenn es doch eine Reihe von Alternativen gibt.
 
Am Samstag war auch die grüne Parteispitze anwesend, um sich in aller Ruhe über die Problematik der Liesinger Flugrouten zu informieren. Die Grünen sprachen sich dabei einmal mehr klar für die Rücknahme der Flugrouten über Liesing aus, entspricht das doch ihrer allgemeinen Forderung, dass Flugrouten soweit als möglich über unbesiedeltes Gebiet verlaufen müssen.

Bei diesem Sachthema gibt es offensichtlich Übereinstimmung mit den Bezirksvertretern von ÖVP und FPÖ, die deshalb ebenfalls zur Veranstaltung gekommen waren.
 
Weitere Informationsveranstaltungen sind in Planung. "Schließlich ist permanente Ruhestörung durch Fluglärm gesundheitsschädlich und es gibt keinen vernünftigen Grund, ausgerechnet über dicht besiedeltes Gebiet zu fliegen. Die seit 2004 über Liesing errichteten Flugrouten müssen daher wieder zurückgenommen werden!" so das zusammenfassende Statement der parteiunabhängigen "Bürgerinitiative Liesing gegen Fluglärm und die 3. Piste" zur Fluglärmproblematik in Liesing.
 
Hinweis: Das nächste Treffen der "Bürgerinitiative Liesing gegen Fluglärm und die 3. Piste" findet am Donnerstag, den 28. Mai 2009 um 19h im Gasthaus Brandauer am Maurer Hauptplatz statt.
Nähere Infos gibt es unter http://liesing.fluglaerm.at
 



Lärmmessnetz Liesing: Objektive Lärmmessungen zum Nachweis unzumutbaren Fluglärms



Dass dabei laut Lärmmessung der BI-Liesing auch die Richtwerte für Lärm der Weltgesundheitsorganisation WHO alleine durch den Fluglärm massiv überschritten wurden, macht das Gesundheitsproblem statistisch fassbar. So wurde unter Tags ein energieäquivalenter Dauerschallpegel (LEQ) von 58.1 Dezibel erreicht, was deutlich über den oberen WHO-Richtwerten von 50 bzw. 55 Dezibel ist. Am Abend wurde 57.7 Dezibel Dauerschall erreicht, was je nach Richtwert und Anpassung für den Abend (5-10 Dezibel) bis zu 17,7 Dezibel über den Richtwert der WHO war!

Unfassbar bleibt, warum man in Österreich 100.000 Menschen einfach so in ihrer Lebensqualität und Gesundheit beeinträchtigt und dabei nicht einmal vor der permanenten und massiven Überschreitung internationaler Standards zurückscheut, die es nahe legen, lieber nicht ins Freie zu gehen.

Fluglärmmessung Maurer Berg

Fluglärmmessung Maurer Berg 12.4.2009; vergrößern mit Klick ins Bild

Mit Hilfe der Lärmmessungen lassen sich Beschwerden über unzumutbaren Fluglärm objektiv belegen. Um sich über den aktuellen Lärm in ihrer Umgebung zu informieren klicken Sie einfach auf 
http://liesing.fluglaerm.at/Laermmessungen.html





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* 23.9.2009 FPÖ-Mahdalik: Fluglärm - 100.000 Liesinger klagen an

FPÖ Fluglärm Liesing

SPÖ und ÖVP weiter im Sold der Flugverkehrsindustrie

Eines muss man SPÖ und ÖVP in Wien lassen - sie sind konsequent. Häupl, Brauner, Hahn & Co. sind konsequent auf der Seite der Flugverkehrlobby und missachten konsequent das Recht auf Lebensqualität von heute bereits 100.000 Menschen in Liesing, charakterisiert FPÖ-Fluglärmsprecher LAbg. Toni Mahdalik die eiskalte rotschwarze Politik auf dem Rücken der Bürger.

Seit dem Jahr 2004 schädigt die Flugroute über dem 23. Bezirk die Gesundheit der betroffenen Menschen und drückt die Lebensqualität gegen Null. Um den Fluglinien eine zusätzliche Flugminute und ein wenig mehr Treibstoffverbrauch zu ersparen, wollen SPÖ und ÖVP die Flugschneisen partout nicht über dünn besiedeltes Gebiet außerhalb der Stadtgrenze führen.

Häupl, Brauner, Hahn & Co. sollten sich rasch aus den Fängen der Flugverkehrslobby lösen, sonst werden SPÖ und ÖVP bei der Wahl 2010 die Rechnung für ihre brutale Politik präsentiert bekommen, warnt Mahdalik.

Quelle & Rückfragehinweis:    FPÖ-Wien, 01-4000/81747
OTS0256    2009-09-23/13:58



* 2.6.2009 FPÖ-Mahdalik: 70 dB-Fluglärmterror in Liesing am Pfingstmontag


Auch am gestrigen Feiertag donnerten die Flieger ab 7 Uhr mit über 70 dB über die bis 2004 ruhigen Liesinger Wohngebiete und rissen die Bewohner brutal aus dem Schlaf, berichtet FPÖ-Fluglärmsprecher LAbg. Toni Mahdalik und fordert erneut die Rücknahme der unmenschlichen und gesundheitsschädigenden Flugroute über dem 23. Bezirk, der heute bereits 100.000 Einwohner zählt.

Wenn Häupl, Brauner & Co. endlich bereit wären, sich für das Ende des Lärmterrors in Liesing zu engagieren und den Fluglinien 1(!) Minute mehr Flugzeit "zuzumuten", wäre das ein großer Schritt für die Lebensqualität und Gesundheit der Menschen im 23. Bezirk. Leider macht die Wiener SPÖ macht ihrem Ruf als geldgieriger Chef-Lobbyist der Flugverkehrsindustrie weiter alle Ehre und hilft den Fluglinien weiter Zeit und Geld zu sparen, kritisiert Mahdalik.

Rückfragehinweis:   FPÖ-Wien    01-4000/81747
OTS0204    2009-06-02/13:07