Wien

Fluglärm über Wien:



Foto: Flugzeuglärm über Wien


Worin liegt das Problem des Fluglärms in Wien?

1) Lage des Flughafens: Der Flughafen Schwechat liegt knapp außerhalb der Wiener Stadtgrenze und somit viel zu Nahe am dichtverbauten Wohngebiet

2) Durch die Internationalisierung der Wirtschaft gibt es viel mehr Passagiere, die regelmäßig kreuz und quer durch Europa fliegen. Das sind vor allem die Geschäftsleute. Unsere lieben Politiker sind natürlich auch viel im Flugzeug unterwegs zB nach Brüssel.

3) Unnötiger Transit:
Die AUA versucht möglichst viele Passagiere über ihren Hub in Wien-Schwechat abzuwickeln. D.h. diese Passagiere nutzen Wien nur zum Umsteigen. Das verursacht eine Landung und einen Start. Diesen Tranisverkehr könnte man auf andere Flughäfen verlagern, zB München oder Frankfurt oder Bratislava. Aber weil man ja Big Business machen will und möglichst viel Mitarbeiter am Flughafen beschäftigen will, nimmt die Politik (= SPÖ Wien & ÖVP NÖ) Umweltschäden und Lärmbelästigung der Anrainer in und um Wien in Kauf.

4) Billigflüge: Durch die billigen Flugreisen ist ein Urlaub im Ausland oft deutlich billiger, als in Österreich. Dazu kommt noch, daß das Wetter in Österreich oft unbeständig ist. Also fliegen einige zum Grillen am Strand Richtung Mittelmeer, Rotes Meer, Indischer Ozean oder in die Karibik.

5) Teure Bahn: Die Bundesbahnen haben aufgrund der guten alten Privilegien (zB Frühpensionen) enorm hohe Personalkosten. Weiters sind die Trassenkosten ebenfalls sehr hoch. Diese Kosten müssen auf die Passagiere in Form von Ticketpreisen umgewälzt werden. Die Bahn ist im Vergleich zum Fliegen ab ca. 500 Kilometer zu teuer und zu langsam.

6) Über Wien fehlt ein Flugverbot in der Nacht zB 23 Uhr - 6 Uhr

7) Kreisen in der Luft: Bei schlechter Einteilung und Spitzen zur Ferienzeit kreisen die Flieger rund um Wien. Das könnte noch optimiert werden.

8) Fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung beim Flughafen Wien:
Die EU-Kommission leitete gegen die Republik Österreich ein Vertragsverletzungsverfahren wegen der fehlenden Umweltverträglichkeitsprüfung ein. Diese ist nun seit Mai 2008 im Laufen.

(Exkurs: Die grüne Partei unternimmt - wie auch bei der Strahlungsproblematik der Handymasten - als Oppositionspartei viel zu wenig gegen diesen Umweltskandal. Die meiste Arbeit leisten die Bürgerinitiativen in Wien und Wien-Umgebung.)
 

Fluglärm über Wien hier am Beispiel Liesing (23. Bezirk):

Mehr über die => Bürgerinitiative in Wien-Liesing

Zum Starten des Videos 1x ins Bild klicken.




Resultat:

Aufgrund der stark zunehmenden Flugverkehrs kommt es in Wien zu immer größeren Fluglärm. Massive Anrainerproteste werden seitens der Regierung nobel übergangen. Es gibt bereits mehrere Bürgerinitiativen in Wien gegen den Fluglärm:

* Bürgerinitiative Stop-Fluglaerm Wien Süd-West STOP Fluglärm
* Vereinigung der Fluglärmbetroffenen von Wien, NÖ u. Bgld (AFLG) Fluglärm.at
* Überparteiliche Bürgerinitiative gegen"Abfluglärm Liesing" BI gegen Abfluglärm Liesing
* Bürgerinitiative Lärmschutz Laaberg: Fluglärm 10
* Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste" Fluglärm Liesing
* Verein Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Wien West: www.14gegenflieger.at
* Pressekonferenz Dachverband der BI => gegen 3. Piste 



Weiterführende Informationen:

* Allgemeine Informationen (zB Starts, Landungen, Betriebszeiten, usw.) => Flughafen
 

Stellungnahmen Fluglärm

8.10.2013 Österreichisches Nachtflugverbot gefordert


Das Umdenken muß im österreichischen Volk und bei den Abgeordneten im österreichischen Parlament beginnen. In Österreich hat nämlich das Volk das Sagen (Artikel 1 der Bundesverfassung) und hoffentlich nicht die Lobbis, Brüssel oder die EU. Die Luftfahrtlobbies werden immer die Gewinnmaximierung und Sicherheit der Luftfahrt als oberste Ziele haben und nicht den Umweltschutz oder die Anrainerinteressen. Eh logisch oder?
   Inhaltlich unterstützt die EU-Austrittspartei das Nachtflugverbot in Österreich. (Wir wollen aber nicht in die Souveränität anderer Länder eingreifen. Das soll jedes Land selbst regeln können.)
   Eine Regelung durch "Brüssel" (EU-Kommission?) lehnen wir ab. Das wäre ein unzulässiger Eingriff in Österreichs Selbstbestimmungsrechte. Außerdem ist zu befürchten, dass die EU als Wirtschaftsunion im Sinne der Luftfahrtlobby entscheidet und nicht im Sinne der Bevölkerung.
   Mehr Infos => Nachtflugverbot für Österreich



8.10.2013 Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Wien West und Wienerwaldgemeinden EU-weites Nachtflugverbot gefordert


Die Fluglärmbelastung über Wien hat in den letzten Tagen wieder einen traurigen Höhepunkt erreicht. Ab fünf Uhr früh gab es am Samstag (5.10.) für viele Menschen in der Westeinflugschneise keinen ruhigen Schlaf mehr. In Deutschland fängt man bereits an, die Gesundheitskosten der Nachtflüge zu berechnen. Nach Aussage des Präsidenten des deutschen Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, werden allein im Raum Frankfurt in den nächsten zehn Jahren durch Fluglärm zusätzliche Kosten von etwa EUR 400 Millionen nur für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Patienten entstehen (Der Spiegel 11/2012).
   "Das Umdenken muss in Brüssel stattfinden, wo die Luftfahrtlobbies das Sagen haben. Auf nationaler Ebene wird sich das Problem nicht lösen lassen.", sagt EU-Expertin Rechtsanwalt Heger und fügt hinzu "Wir rechnen mit einer europaweiten Bürgerbewegung. Das Nachtflugproblem ist auf mehreren europäischen Flughäfen mittlerweile extrem drückend geworden."
Rückfragehinweis: Verein Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Wien West und Wienerwaldgemeinden, Tel: 0681 209 269 46  Web: http://www.14gegenflieger.at/ 



14.3.2013: EuGH ebnet weg für Sammelklage

Europäischer Gerichtshof gibt Klägerin im Fluglärmstreit  in entscheidenden Punkten Recht und macht Sammelklagen möglich.
Der Europäische Gerichtshof in Luxembourg hat heute sein Urteil im Vorabentscheidungsverfahren über die Auslegung der Umweltverträglichkeitsprüfungs-Richtlinie gesprochen. Dabei gab er der Klägerin im Ausgangsverfahren in den entscheidenden Punkten Recht: 
   Frau Dr. Leth hatte mit einer Staats- und Amtshaftungsklage gegen die Republik und das Land Niederösterreich eine Entschädigung für die Wertminderung ihrer Liegenschaft und die Feststellung der Haftung für drohende Gesundheitsschäden verlangt. Die Republik Österreich hatte argumentiert, dass sich ein Einzelner nicht auf die UVP-Richtlinie berufen könne, bzw. daraus keine subjektiven Rechte ableiten könne, und dass die UVP-RL überdies nur die Substanz als Schutzzweck habe (also zB, wenn ein Flugzeug auf ein Haus stürze), nicht aber sog. reine Vermögensschäden (also zB die fluglärmbedingte Wertminderung eines Hauses).

Der EuGH hat nun Folgendes ausgesprochen:
Im Rahmen eines Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens (an sich) müssen die Auswirkungen des fraglichen Projektes auf den Wert von Sachgütern nicht erhoben und bewertet werde (vgl RZ 30)
Die Verhütung von Vermögensschäden ist vom Schutzzweck der UVP-Richtlinie umfasst, soweit diese Schäden unmittelbare wirtschaftliche Folgen von Auswirkungen des Projektes sind (vgl RZ 36).
Die UVP-Richtlinie verleiht den betroffenen Einzelnen einen Anspruch darauf, dass die zuständige Stellen des betreffenden Mitgliedsstaates die Umweltauswirkungen des fraglichen Projekts bewerten (...) vgl RZ 32, 36 und 44.

Nur das Unterlassen einer Umweltverträglichkeitsprüfung verleiht dem Einzelnen grundsätzlich noch keinen Anspruch auf Ersatz eines reinen Vermögensschadens (vgl RZ 47)

Geschädigte haben jedoch einen Entschädigungsanspruch, wenn drei Voraussetzungen erfüllt sind: Die unionsrechtliche Norm, gegen die verstoßen worden ist, bezweckt die Verleihung von Rechten an die Geschädigten, der Verstoß gegen die Norm ist hinreichend qualifiziert, und zwischen diesem Verstoß und dem den geschädigten entstandenen Schaden besteht ein unmittelbarer Kausalzusammenhang (vgl RZ 41)
   Es ist Sache des nationalen Gerichts, zu prüfen, ob die Anforderungen des Unionsrechts, die für den Entschädigungsanspruch gelten, ua. das Vorliegen eines unmittelbaren Kausalzusammenhangs zwischen dem behaupteten Verstoß und den erlittenen Schäden erfüllt sind.
   „Wir sind mit dieser Entscheidung sehr zufrieden. Wenn im fortgesetzten Verfahren vor dem österreichischen Amtshaftungsgericht unter Beweis gestellt werden kann, dass die eingetretenen Schäden – nämlich die Wertminderung ihrer Liegenschaft – in direktem Kausalzusammenhang mit der Unterlassung der Umweltverträglichkeitsprüfung für die Ausbauten des Flughafens Wien Schwechat stehen, bzw. die Wertminderung nicht oder zumindest nicht in dieser Höhe eingetreten wäre, wenn eine UVP durchgeführt worden wäre und zB entsprechend Auflagen wie Flugbeschränkungen oder andere Flugrouten beschlossen wären, werden wir mit dem Klagsanspruch durchdringen“ erläutert RA Dr. Wolfram Proksch. „Diese Entscheidung ebnet damit auch den Weg für eine Sammelklage für die Vielzahl der weiteren betroffenen  und geschädigten Anrainer des Flughafens Wien-Schwechat.“

Rückfragen: RA Dr. Wolfram Proksch, Nibelungengasse 11/4, 1010 Wien, Tel: 01- 877 04 54



30.5.2011 Hoteliervereinigung schadet Wiener Tourismus

Der weitere Ausbau des Wiener Flughafens zur zentralen Drehscheibe für den mittel- und osteuropäischen Raum, wie er von der Wiener Landesvorsitzenden der Österreichischen Hoteliervereinigung kürzlich wieder gefordert wurde, schadet dem Tourismus ebenso wie der Umwelt, bringt aber keine zusätzlichen Gäste nach Wien.
   Jene Fluggäste, die Wien als Umsteigeflughafen nutzen, generieren Lärm, Schmutz und Umweltzerstörung, ohne auch nur eine Minute daran zu denken, in Wien zu verweilen. Jene, die als Gäste bleiben wollen, schätzen es wenig, wenn ihnen die Flugzeuge um die Ohren dröhnen. Mit dem Ausbau des Skylink ebenso wie mit der 3. Piste am Flughafen Wien verliert die Region immer mehr jene Lebensqualität, für die Wien und seine Umgebung berühmt sind und die jedes Jahr Millionen Gäste in die Region lockt.
   Die Hoteliervereinigung sollte sich nicht gegen die Interessen ihrer Mitglieder vor den Karren der Flughafenlobby spannen lassen.

Rückfragehinweis:   Verein Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Wien West und Wienerwaldgemeinden
   E-Mail: office@14gegenflieger.at; Tel: 0681 10661494

OTS0042    2011-05-30/09:39



27.4.2011 Grüne Wien / Maresch: Fluglärm gemeinsam mit Austro Control reduzieren


"Die Grünen Wien setzen sich weiter dafür ein, den Fluglärm in Wien zu reduzieren", so der Umweltsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch anlässlich des heutigen "Tag des Lärms". "Im
rotgrünen Koalitionspakt haben wir als zentrale Maßnahme zum Thema Fluglärm mit der SPÖ vereinbart, dass es Gespräche mit der Austro Control GmbH geben wird. Ein erster Termin wird bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen stattfinden. Hier wird dann über An- und Abflugrouten, über Nachtflüge und über eine Kooperation mit dem Flughafen Bratislava diskutiert werden", so Maresch weiter. "Als Ergebnis dieser Gespräche erwarte ich mir eine deutliche Verbesserung der Situation der fluglärmbelasteten Wiener Bevölkerung."
   "Auch der Ausbau des Radwegenetzes und des öffentlichen Verkehrs in Wien wird in den nächsten Jahren unter der rot-grünen Regierung Vorrang haben und damit viele Menschen zum Umstieg vom Auto auf jene Verkehrsmittel bewegen, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die Lärmbelastung in Wien reduzieren werden", so Maresch abschließend.
Rückfragehinweis:  Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814,
OTS0203    2011-04-27/13:30



27.4.2011 FPÖ-Mahdalik: "Tag des Fluglärms" findet in Wien 365 Mal statt


SPÖ und Grüne weiter als Flugverkehrslobbyisten.
246.000 Starts und Landungen in Schwechat im Jahr 2010, die mit der 3. Piste auf 460.000 hinaufgeschnalzt würden, zeigen, dass in Wien jeder Tag ein "Tag des Fluglärms" war und ist,
betont der Wiener FPÖ-Fluglärmsprecher LAbg. Toni Mahdalik anlässlich des "Internationalen Tages gegen den Lärm". Ein um 20% höheres Herzinfarktrisiko und massive Einbußen bei der Lebensqualität bzw. Wertminderungen bei Grundstücken und Wohnobjekten sind etwa die Begleiterscheinungen des Fluglärmterrors über Wien, die von der rotgrünen Stadtregierung schön geredet oder negiert werden.
   Ob in Liesing, am Laaer Berg oder in Essling - insgesamt 300.000 Menschen in Wien zählen zu den Betroffenen der flughafenhörigen Politik von Brauner, Sima & Vassilakou. Die Deckelung der Flugbewegungen über Wien in absoluten Zahlen, die Streichung der Flugroute über Liesing, die Einführung des gekurvten Anfluges und eines absoluten (bis auf Ambulanzflüge) Nachtflugverbotes werden von der FPÖ daher weiter vehement gefordert, hält Mahdalik fest.        
Rückfragehinweis:   FPÖ-Wien  01-4000-81747
OTS0192    2011-04-27/13:08

 



29.3.2011 Dröhnende Starts über Wiener Gebiet nach 21 Uhr im Widerspruch zu Aussagen von Flughafenpolitikern und Austro Control

BI gegen den Fluglärm in Liesing,

Trotz wiederholter Aussagen von Herrn SP-Gemeinderat Valentin, dass die Nachtflugregelung Überflüge über Liesing zwischen 21 Uhr Abends und 7 Uhr Früh unmöglich mache, wird in dieser besonders sensiblen Zeit regelmäßig über das dichtest besiedelte Liesing gedröhnt. Das betrifft nicht nur die - aus Sicht der Lärmvermeidung - geradezu schildbürgerhafte Nachtflugroute Richtung Sollenau, welche bereits ab 2 km Flughöhe direkt über dicht besiedeltes Gebiet nach Wien führt, sondern auch in den Flugspuren als "Propeller-Flüge" verharmloste Starts mit besonders lauten Turbo-Props, die so gut wie täglich zwischen 21 und 22 Uhr mit 70 - 80 Dezibel Spitzenschallpegel von Ost nach West über den Bezirk hinwegdröhnen.
   Interessanterweise dürften letztere in den Flugspuren der ACG trotzdem der Nachtflugroute SNU nach Sollenau zugeordnet werden, obwohl hier nicht einmal der Versuch unternommen wird, in diese Richtung zu fliegen. Gleichzeitig wird nach dem Überqueren des 23. Bezirks auch Richtung Westen weitergeflogen, also offensichtlich zu Flughäfen, zu denen gar nicht über Liesing gestartet werden sollte.
   Aus dem nächtlichen Fluglärmterror ergeben sich somit auch einige Fragen, die über die ganz offensichtlich unnötige Belastung dichtest besiedelten Gebiets hinausgehen:
   1. Werden nächtliche Starts über Wiener Gebiet in der Flughafenstatistik einfach dadurch beschönigt, dass diese einer nicht geflogenen Nachtflugroute zugeordnet werden? Und ist der feste Glaube an die so gewonnenen Zahlen des Flughafens der Grund für die fortgesetzte Realitätsverweigerung mancher Politiker?
   2. Warum gibt es ausgerechnet für die Verlagerung von Starts auf das Wohngebiet von 100.000 Menschen eine Ausnahme von der vom Vertreter der Austro Control im Dialogforum geradezu als Dogma vertretenen fixen Zuordnung von Destinationen zu bestimmten Flugrouten?  Warum sollte es - so wie behauptet - unmöglich sein, Liesing Sonntag Früh zu umfliegen, während es umgekehrt offensichtlich gar
kein Problem ist, Flugverkehr von weniger dicht besiedeltem auf dichtest besiedeltes Gebiet zu verschieben?
   3. Kann es sein, dass viele der angeblichen Sachzwänge in Wirklichkeit bloß selbst definierte Regeln der Austro Control darstellen, deren Ziel die rücksichtlose Durchsetzung der Interessen der Aviation Group ist?

Rückfragehinweis: Parteiunabhängige Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste"



29.3.2011 Grüne Wien: Verhandlungen mit der Austro Control zum Fluglärm starten im Mai


"Im rotgrünen Koalitionspakt haben wir als zentrale Maßnahme zum Thema Fluglärm mit der SPÖ vereinbart, dass es Gespräche mit der Austro Control GmbH geben wird", berichtet der Grüne Umweltsprecher Rüdiger Maresch. Nun ist für diese Verhandlungen ein erster Termin fixiert worden. "Anfang Mai werden wir über An- und Abflugrouten, über Nachtflüge und über eine Kooperation mit dem Flughafen Bratislava reden", so Maresch weiter. "Als Ergebnis dieser Gespräche erwarte ich mir eine deutliche Verbesserung der Situation der fluglärmbelasteten Wiener Bevölkerung."
   "Im Gegensatz zur FPÖ, welche regelmäßig mit inhaltsleeren Presseaussendungen im Nebel herumstochert, schaffen wir Fakten und arbeiten an einer Verbesserung der Situation. Denn an einer echten Verbesserung ist die FPÖ ja nicht wirklich interessiert, sonst hätten sie nicht unseren Antrag im Dezember-Gemeinderat auf Aufnahme dieser Gespräche mit der Austro Control abgelehnt", so Maresch abschließend.
Rückfragehinweis: Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814,
OTS0085    2011-03-29/10:45



28.3.2011 FPÖ-Mahdalik: Flugärmsonntag in Liesing mit 78 Dezibel ab 7 Uhr


Die Grünen beschäftigen sich mit Fahrradstraßen und anderen Pimperlthemen, die der Bevölkerung meilenweit am Gesäß vorbei gehen, statt ihre Wahlversprechen wie etwa die Rücknahme der Flugroute über Liesing einzulösen, kritisiert FPÖ-Fluglärmsprecher LAbg. Toni Mahdalik. Darum wurden am Sonntag wieder zehntausende Menschen im 23. Bezirk um 7 Uhr brutal aus dem Schlaf gerissen.
   Mit bis zu 78 Dezibel dröhnten die Flieger einmal mehr über die Liesinger Wohngebiete und machten nicht nur gesunden Schlaf sondern in Folge auch jede Erholung unmöglich. Maresch jappelt dem roten Fluglärmcapo Valentin brav nach und gibt den Beschwichtigungshofrat. Man muss sich für den grünen Hochverrat an den Wählern wirklich schämen, sagt Mahdalik.         
   Dabei hatte der grüne Fluglärmsprecher die Streichung der Flugroute über dem 23. Bezirk im Wahlkampf als "unverhandelbare Voraussetzung" für eine Regierungsbeteiligung von Vassilakou & Co. bezeichnet. ...
Rückfragehinweis:   FPÖ-Wien   4000/81747
OTS0085    2011-03-28/11:11



4.10.2010: FPÖ-Mahdalik spricht sich gegen 3. Fluglärmpiste aus

FPÖ gegen 3. Fluglärmpiste Wien-Schwechat

Der Wiener FPÖ-Fluglärmsprecher LAbg. Toni Mahdalik spricht sich einmal mehr vehement gegen den Bau der 3. Piste am Flughafen aus, welche die Zahl der Flugbewegungen auf bis zu 460.000 hinauf schnalzen würde. Das von SPÖ und ÖVP unterstützte Projekt würde die schon jetzt unerträgliche Fluglärm- und damit Gesundheitsbelastung für über 300.000 Menschen in Wien massiv ansteigen lassen.
Die FPÖ fordert darüber hinaus die Rücknahme der 2004 von der SPÖ über den 23. Bezirk gelegten Flugroute und die Deckelung der Flugbewegungen über Wien in absoluten Zahlen. Zudem müssen Fluglärmmessungen künftig auch in dB(C) erfolgen, um das besonders störende tieffrequente Dröhen zu erfassen, sowie ein Nachtflugverbot für ganz Wien von 21 bis 7 Uhr verhängt werden, so Mahdalik.
Rückfragehinweis: FPÖ-Wien 01-  4000/81747
OTS0189    2010-10-04/12:56



28.9.2010: Wieder schwere Beeinträchtigung der Lebensqualität durch Fluglärm in Wien

"Ich wohne im 15. Bezirk, arbeite im 14., meine Kinder gehen im 6. Bezirk zur Schule. Die letzten Herbsttage waren vom Wetter her herrlich ( 20.-24.9.2010), jedoch extrem belastet vom Fluglärm. Meine Lebensqualität wird dadurch stark beeinträchtigt. Ein Tag im Prater ist dann zwischendurch eine richtige Erholung." - so die Worte einer Wienerin, die sich verzweifelt an unsere Bürgerinitiative gewendet hat. 
   Und immer wieder stellt sich die Frage: Warum kümmert sich Bürgermeister Häupl nicht um dieses schwerwiegende Problem? Warum hängt er seiner Umweltstadträtin einen Maulkorb um, sodass diese sich nicht traut, den Fluglärm zu bekämpfen? Warum lässt er mit SP-Gemeinderat Valentin einen Fluglärmsprecher agieren, mit dem die Wiener(innen) an den Flughafen sprichwörtlich "verkauft und verraten" sind?
   Und schließlich:  Warum versickern am Flughafen Wien, den die Stadt gemeinsam mit Niederösterreich (verbunden über einen Stimmbindungsvertrag als Aktionäre des Flughafens) dominiert, gigantische Millionenbeträge?
Die Bürger würden es gerne wissen.

Rückfragehinweis: Verein Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Wien West und Wienerwaldgemeinden
   office@14gegenflieger.at; Tel: 0681 10661494
OTS0010    2010-09-28/08:08



12.9.2010 FP-Mahdalik: Liesingterror - SPÖ und ÖVP weiter auf Flughafenkurs

FPÖ gegen Fluglärmterror in Liesing

Bei der Podiumsdiskussion der BI "Liesing gegen Fluglärm" glänzte die SPÖ durch Abwesenheit während ÖVP-Umweltsprecher und Liesinger Spitzenkandidat Roman Stiftner offenbar zu feig war, sich den Fragen der Bürger zu stellen. An dieser Geringschätzung der betroffenen Bevölkerung kann abgelesen werden, dass SPÖ und ÖVP stramm die Linie des Flughafens verfolgen, die Gesundheit und Lebensqualität von insgesamt 300.000 Menschen in Wien für sie weiter zweitrangig sind, hält FPÖ-Fluglärmsprecher LAbg. Toni Mahdalik fest.
    Der anwesende ÖVP-BvStv. tat zwar seine persönliche Meinung zur Flugroute über den 23. Bezirk kund, war jedoch außer Stande, die Landeslinie der ÖVP klar darzulegen. Die ÖVP windet sich also wie so oft aalmäßig durch eine wichtige Diskussion. Grund dafür ist die 20%-Beteiligung des ÖVP-regierten Landes Niederösterreich am Flughafen und massive wirtschaftliche Interessen von ÖVP-Mandataren auf Landes-und Bundesebene. Zudem möchte die Wiener ÖVP-Chefin Marek mit aller Gewalt Vizebürgermeisterin werden und biedert sich auch mit einer rein finanzorientierten Fluglärmpolitik bei der SPÖ an.
    Die FPÖ bleibt indes bei ihrer Linie und fordert die Rücknahme der 2004 von der SPÖ überfallsartig über den 23. Bezirk gelegten Flugroute und die Deckelung der Flugbewegungen über Wien in absoluten Zahlen. Darüber hinaus müssen Fluglärmessungen künftig auch in dB(C) erfolgen, um das besonders störende tieffrequente Dröhen zu erfassen, sowie ein Nachtflugverbot für ganz Wien von 21 bis 7 Uhr verhängt werden. Es ist daher zu hoffen, dass die bürgerfeindliche Fluglärmpolitik von SPÖ und ÖVP am 10. Oktober von den Wählern entsprechend abgestraft wird, sagt Mahdalik.       

Rückfragehinweis:   FPÖ-Wien 01-4000-81747
OTS0014    2010-09-12/10:57



* 10.11.2009 FPÖ-Mahdalik: Skylink ist Garage: SPÖ hält Menschen für verblödet

FPÖ Wien Fluglärm,

400 Mio. Euro Investitionen auch ohne Skylink

Wenn SPÖ-Fluglärm-Capo Valentin allen Ernstes behauptet, dass am Flughafen nur eine neue Garage gebaut wird und keine Steigerung des Passagier- und damit auch Fluglärmaufkommens geplant ist, so dürfte er die Bevölkerung für völlig verblödet halten, ist der Wiener FPÖ-Flugverkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik über die Arroganz des roten Fluglärm-Pflichtverteidigers erbost.
   Zum einen blendet Valentin aus, dass am Flughafen auch ohne Skylink 400 Mio. Euro in neue Flugzeugabstellflächen, ein Air Cargo Center und dergleichen investiert werden, die selbstverständlich auf mehr Flugbewegungen und mehr Passagiere abzielen. 
   Zum anderen weiß Simas Kettenhund offenbar nicht mehr, was er spricht, wenn er das Skylink-Milliardenfiasko als "Garagenbau" hinstellt und damit die ungenierte Schützenhilfe der SPÖ-Umweltstadträtin für die Flugverkehrsindustrie rechtfertigt. 
   Wenn Sima und Valentin glauben, dass ihre Geschichten aus 1001 Nacht auch nur einen der über 300.000 Fluglärmgeschädigten in Wien über die verlogene Vorgangsweise der SPÖ in Sachen Fluglärm hinwegtäuschen können, so sitzen sie einem fatalen Irrtum auf. 2010 wird auch hier abgerechnet, kündigt Mahdalik an.

 Rückfragehinweis:    FPÖ-Wien   01-4000/81747
 OTS0251    2009-11-10/14:27



* 10.11.2009 SPÖ-Valentin: FPÖ-Mahdalik will Wienerinnen und Wiener für dumm

SPÖ Fluglärm,

"Der Umweltverträglichkeitsbericht, der derzeit über die Bauvorhaben der Flughafen Wien AG erstellt wird, lässt nach rechtlicher Prüfung keine Parteienstellung im Verfahren zu", stellt der Vorsitzende des Umweltausschusses des Wiener Gemeinderates, SP-Gemeinderat Erich Valentin klar, "Wenn der Abgeordnete Mahdalik also mit Angriffen auf die Stadt Wien den Eindruck zu erwecken versucht, die Stadt unterlasse wichtige Maßnahmen, so tut er das wider besseren Wissens. Das ist eine skandalöse Irreführung der Bevölkerung."
   Der inhaltliche Zusammenhang zwischen einer Garage am Flughafen und der Steigerung der Tourismuszahlen ist Valentin schleierhaft: "Ich bezweifle, dass jemand wegen einer neuen Garage am Flughafen nach Wien reist", sagt Valentin.
   "Gemeinschaftsrechtlich ist es bei diesem Verfahren - Verfahrensführer ist das Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie- unmöglich, Parteienstellung zu erlangen", betont Valentin, "und wenn Mahdalik gleichzeitig ein Landeverbot für besonders laute Flugzeuge fordert, dann versucht er, die Menschen für dumm zu verkaufen. Dieses Landeverbot gibt es in Wien nämlich seit Jahren!"
   "Es wird wieder einmal deutlich, wie die FPÖ die Bevölkerung bewusst mit falschen Informationen versorgt, das ist äußerst bedauerlich", sagt Valentin, "die SPÖ konzentriert sich im Gegensatz dazu lieber darauf, wesentliche Verbesserungen im täglichen Leben der Wienerinnen und Wiener zu schaffen."

Rückfragehinweis: SPÖ Rathausklub, Presse
Mag. (FH) Evelyn Bäck
Tel.: Tel.: (01) 4000-81 922 Mobil: 0676 8118 81 922 mailto:evelyn.baeck@spw.at
OTS0221 2009-11-10/13:33

Mag. Anita Voraberger
Mediensprecherin Umweltstadträtin Ulli Sima
Tel. 01/4000 81 353



* 10.11.2009 Flughafenausbauten mit kapazitätssteigernder Wirkung

BI gegen den Fluglärm in Liesing,

An
umwelttelefon@vie-umwelt.at,
p.kleemann@viennaairport.com,
info@austrocontrol.at


Sehr geehrte Damen und Herren!

Und wieder widerlegt das abendliche Gedröhne über dem 2003 noch fluglärmfreien Gebiet in Liesing eindrucksvoll jene Behauptungen über die Verringern der Lärmbelastungen, die sich im Umweltverträglichkeitsbericht des Flughafens finden, der zu den zahlreichen Flughafenausbauten mit kapazitätssteigernder Wirkung verfasst wurde. Sind doch die Flugverkehrsverlagerungen nach Liesing sowohl laut Herrn Gemeinderat Valentin als auch laut Herrn Woborsky von der Austro Control aus Kapazitätsgründen erfolgt und stehen damit direkt mit den Flughafenausbauten in Zusammenhang.

Solange die in diesem Zusammenhang nach 2003 überfallsartig erfolgten Flugroutenverschiebungen auf das dicht besiedelte Liesing nicht zurückgenommen werden, sollte man den Bericht über die Umweltauswirkungen der Flughafenausbauten daher ehrlicherweise UmweltUNverträglichkeitsbericht nennen!

Mit freundlichen Grüßen,
 
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien         E-mail 10.11.2009

Infos und permanente Fluglärmmessung unter http://liesing.fluglaerm.at



* 10.11.2009 FPÖ-Mahdalik: Ex-Post-UVB Skylink - SPÖ-Sima auf Fluglärmkurs

FPÖ & Fluglärm in Wien und UVP,

SPÖ-Umweltstadträtin Sima will den von den EU vorgeschriebene Ex-Post-UVB (Umweltverträglichkeitsbericht) zum Flughafen-Neubau Skylink nicht dazu nutzen, die unerträgliche Fluglärmsituation über der Bundeshauptstadt in der Stellungnahme zu thematisieren und erledigt damit einmal mehr das Geschäft der Flugverkehrsindustrie, kritisiert FPÖ-Flugverkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik im Namen von über 300.000 Fluglärmgeschädigten.

Die FPÖ dagegen unterstützt die Forderungen der engagierten Bürgerinitiativen im Westen, Südwesten und Osten Wiens gegen den Fluglärmterror weiter voll und ganz:   

-Die Einhaltung der WHO-Grenzwerte von max. 55 LAeq[dB] über 16 Stunden am Tag und max. 40 LAeq[dB] über 8 Stunden in der Nacht; Berücksichtigung der Einzelereignisse und des Grundlärmpegels für die Beurteilung der Lärmbelastung und -begrenzung entsprechend WHO-Empfehlung und wirksame Gegenmaßnahmen bei Überschreitungen.

- Landeanflug auf Piste 11 analog dem Anflugverfahren auf den John F. Kennedy Flughafen mit Scheitelpunkt der Anflugkurve auf Höhe Zentralfriedhof - gekurvtes Umfliegen des Stadtgebietes; Bis dahin absolute Deckelung der Anflüge auf die Piste 11 mit den Landezahlen von 1998.

- Abschaffung sämtlicher "Incentives", die den Flugverkehr anlocken.

- Landeverbot für laute Maschinen, so z.B. der Kategorie Tupolew-154.

Darüber hinaus fordert die FPÖ ein Nachtflugverbot endlich auch über dem 22. Bezirk, wo 25.000 Menschen in Essling und Süssenbrunn unter dem unerträglichen Fluglärm zu leiden haben. Das alles dürfte Sima völlig kalt lassen, weicht die sonst auf umweltbewusst machende Stadträtin hier um keinen Millimeter von der rein nach finanziellen Kriterien ausgerichteten SPÖ-Parteilinie ab, sagt Mahdalik.    

Rückfragehinweis:    FPÖ-Wien 01- 4000/81747
   OTS0176    2009-11-10/12:31

Anmerkung Wien-konkret: Wir habe Frau Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) um eine Stellungnahme dazu gebeten. Sobald diese einlangt, wird diese hier online gestellt. Von den Grünen hört man leider auch nichts zum Thema Fluglärm in Wien.
 



* 23.9.2009 FPÖ-Mahdalik: Fluglärm - 100.000 Liesinger klagen an

FPÖ Fluglärm Liesing

SPÖ und ÖVP weiter im Sold der Flugverkehrsindustrie

Eines muss man SPÖ und ÖVP in Wien lassen - sie sind konsequent. Häupl, Brauner, Hahn & Co. sind konsequent auf der Seite der Flugverkehrlobby und missachten konsequent das Recht auf Lebensqualität von heute bereits 100.000 Menschen in Liesing, charakterisiert FPÖ-Fluglärmsprecher LAbg. Toni Mahdalik die eiskalte rotschwarze Politik auf dem Rücken der Bürger.

Seit dem Jahr 2004 schädigt die Flugroute über dem 23. Bezirk die Gesundheit der betroffenen Menschen und drückt die Lebensqualität gegen Null. Um den Fluglinien eine zusätzliche Flugminute und ein wenig mehr Treibstoffverbrauch zu ersparen, wollen SPÖ und ÖVP die Flugschneisen partout nicht über dünn besiedeltes Gebiet außerhalb der Stadtgrenze führen.

Häupl, Brauner, Hahn & Co. sollten sich rasch aus den Fängen der Flugverkehrslobby lösen, sonst werden SPÖ und ÖVP bei der Wahl 2010 die Rechnung für ihre brutale Politik präsentiert bekommen, warnt Mahdalik.

Quelle & Rückfragehinweis:    FPÖ-Wien, 01-4000/81747
OTS0256    2009-09-23/13:58



* 23.9.2009 FPÖ-Mahdalik: Fluglärmorgien in Essling - Ausschlafen unmöglich

FPÖ Donaustadt Fluglärm

SPÖ und ÖVP rauben 15.000 Menschen den Schlaf

In den vergangenen Tagen war im Osten Donaustadts an Ausschlafen wieder einmal nicht zu denken, kritisiert FPÖ-Fluglärmsprecher LAbg. Toni Mahdalik den Höllenlärm noch vor dem Morgengrauen. 15.000 Menschen in Essling wurden aus den Betten gerissen, weil sich SPÖ und ÖVP weigern, ein Nachtflugverbot endlich auch über dem 22. Bezirk einzurichten. Unter anderem dafür kann auch
auf der Homepage www.fluglaermstopp.at.tt unterschrieben werden.  
Die FPÖ hat dieses mit Anträgen in Bezirksvertretung und Gemeinderat mehrmals eingefordert, wurde von den rotschwarzen Fluglärmlobbyisten jedoch stets niedergestimmt. 10 Mio. Euro jährliche Dividende zählen für Häupl, Brauner, Hahn & Co. offenbar mehr als die Gesundheit und Lebensqualität von 15.000 Menschen. Diese eiskalte Politik wird jedoch bei der Wahl 2010 abgestraft werden, ist Mahdalik überzeugt.
Rückfragehinweis:   FPÖ-Wien  01- 4000/81747    OTS0189    2009-09-23/12:33



* 17.8.2009 FPÖ-Mahdalik: Sonntägliche Fluglärmorgien im 22. Bezirk Wiens

FPÖ Fluglärm

Essling im Visier von SPÖ und ÖVP

Der gestrige Fluglärmterror im Osten Donaustadts war der erneute Beweis, dass SPÖ und ÖVP den 10 Mio. Euro jährlichen Einnahmen aus der Wiener Flughafenbeteiligung weit mehr Wert beimessen als der Lebensqualität und Gesundheit der Bevölkerung, hält der Wiener FPÖ-Flugverkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik fest. An Erholung an der frischen Luft war angesichts der im Minutentakt über die Esslinger Wohngebiete und Erholungssuchenden in der Lobau donnernden Flugzeuge nicht zu denken.

Wenn das Wochenende nicht mehr zur Erholung nach einer harten Arbeitswoche dienen kann, ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Eine Beschränkung der Flugbewegungen über Wien in absoluten Zahlen und ein Nachtflugverbot auch über dem 22. Bezirk darf von SPÖ und ÖVP nicht länger blockiert werden, fordert Mahdalik.

Rückfragehinweis:  FPÖ-Wien 01-4000/81747
OTS0048    2009-08-17/10:29



18.6.2009 Großstadt-Faktor bei den Gesundheitskosten - zusätzliche Belastung durch Flugverkehr wäre leicht einsparbar

Wie in einem Ö1-Journal-Beitrag zum Defizit der Krankenkassen zu hören war, beruht das hohe Defizit der Wiener Gebietskrankenkasse nicht zuletzt auf den "Großstadt-Faktor":  Chronische Erkrankungen und die nötigen teuren Behandlungen sind in Wien häufiger als im Bundesdurchschnitt. Es gibt zum Beispiel rund ein Viertel mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes-und Lungenkrebsfälle als sonst in Österreich.

Zu den typischen Belastungen in Wien ist in den letzten Jahren auch noch der Flugverkehr dazu kommen. So werden ganze Bezirke wie z.B. Liesing zunehmend durch dröhnenden Flugverkehr verlärmt und mit anderen krebserregenden Emisssionen (Feinstaub, Stickoxide...) belastet. Wie eine epidimoloigische Studie von Prof. Greiser zeigt, besteht auch ein Zusammenhang zwischen der permanenten Ruhestörung durch Fluglärm und einer signifikanten Zunahme der Verschreibung von Medikamenten. Logischerweise multiplizieren sich diese Gesundheitskosten mit der Anzahl der Betroffenen.

Gerade die Start- und Landerouten über Liesing sind auch ein gutes Beispiel dafür, wie unnötig diese Belastungen sind, gibt es doch einige Alternativen dazu. So könnte der gesamte Flugverkehr über Liesing ohne Einschränkungen auch über weitgehend unbesiedelten Gebieten abgewickelt werden. Damit könnte zumindest ein Teil der jährlichen Gesundheitskosten von 128 Mio. Euro, die der Flugverkehr in Österreich laut VCÖ jährlich verursacht, eingespart werden.

Dr. Martin Tögel, 1230 Wien
Bürgerinitiative Liesing gegen den Fluglärm



17.6.2009 Gemeinsamer Ministerbrief von 3 Wiener Bürgerinitiativen fordert Umfliegen dichtest besiedelter Gebiete

Aus Anlass der Luftverkehrs-Immissionsschutz-Verordnung haben sich 3 Wiener Bürgerinitiativen - unter ihnen die BI "Liesing gegen Fluglärn und die 3. Piste" - in einem gemeinsamen Brief an die Verkehrsministerin Bures und Umweltminister Berlakovich gewandt. Darin werden das Umfliegen dichtest besiedelter Gebiete und Grenzwerte für Fluglärm auf Basis der internationalen WHO-Richtlinien gefordert. Weiters wurde auch Lärmmessungen thematisiert, die den tieffrequente Fluglärm nicht länger ignorieren. Auf Grund der gemeinsamen Presseaussendung ist zu hoffen, dass auch die Medien dieses Thema aufgreifen.

Original unter http://liesing.fluglaerm.at



* 2.6.2009 FPÖ-Mahdalik: 70 dB-Fluglärmterror in Liesing am Pfingstmontag


Auch am gestrigen Feiertag donnerten die Flieger ab 7 Uhr mit über 70 dB über die bis 2004 ruhigen Liesinger Wohngebiete und rissen die Bewohner brutal aus dem Schlaf, berichtet FPÖ-Fluglärmsprecher LAbg. Toni Mahdalik und fordert erneut die Rücknahme der unmenschlichen und gesundheitsschädigenden Flugroute über dem 23. Bezirk, der heute bereits 100.000 Einwohner zählt.

Wenn Häupl, Brauner & Co. endlich bereit wären, sich für das Ende des Lärmterrors in Liesing zu engagieren und den Fluglinien 1(!) Minute mehr Flugzeit "zuzumuten", wäre das ein großer Schritt für die Lebensqualität und Gesundheit der Menschen im 23. Bezirk. Leider macht die Wiener SPÖ macht ihrem Ruf als geldgieriger Chef-Lobbyist der Flugverkehrsindustrie weiter alle Ehre und hilft den Fluglinien weiter Zeit und Geld zu sparen, kritisiert Mahdalik.

Rückfragehinweis:   FPÖ-Wien    01-4000/81747
OTS0204    2009-06-02/13:07



FPÖ-Mahdalik: 5:22 Uhr, 70 Dezibel - wieder frühe Tagwache in Liesing


FPÖ fordert objektive Lärmmessungen

Die heutige Nacht war im 23. Bezirk wieder sehr kurz. Um 5:22 Uhr wurden Zehntausende Liesinger von einer Maschine, die mit 70 Dezibel über die Häuser dröhnte, unsanft aus dem Schlaf gerissen, berichtet FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik und fordert die SPÖ auf, die Fluglärmmessungen nicht länger nach dB(A) sondern nach dB(C) durchführen zu lassen, womit das besonders störende,
tieffrequente Dröhnen erfasst werden kann.

Diese Werte sind um etwa 10 Prozent höher als die dB(A)-Werte und geben ein genaues Bild der tatsächlichen Belastungen. Dadurch werden sogar die WHO-Richtwerte für starke Belästigungen überschritten, jene für moderate Belastungen werden ohnehin nicht eingehalten. Die Stadt
Wien als 20%-Miteigentümer am ist daher aufgefordert, die schönfärbenden dB(A)-Messungen zu Gunsten der objektiven dB(C)-Messungen einzustellen, so Mahdalik. (Schluss)am

Rückfragehinweis:
   FPÖ-Wien 01-4000/81747
OTS0096    2009-02-24/11:19



Posting: Ich werde von Flugzeugen im Minutentakt überflogen


Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich beschwere mich darüber, auch heute früh schon wieder von AUA-Maschinen im Minutentakt überflogen zu werden. Als Österreicher ist man offensichtlich nur berechtigt die Schulden der Unternehmen der Luftfahrtbranche zu finanzieren. Rücksichtnahme auf jene 100.000 Menschen die in den dichtest besiedelten Wohngebieten in und um Liesing wohnen, darf man sich von der AUA, Austro Control und Flughafen scheinbar nicht erwarten.
 
Daher ist es auch mehr als fraglich, ob die 500 Millionen Euro für den Lufthansa-AUA-Deal den volkswirtschaftlich sinnvollen EU-Kriterien entsprechen. Denn welcher privater Investor würde dafür zahlen, um Tag und Nacht zugelärmt zu werden?
 
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Tögel, 1230 Wien         E-mail 28.3.2009

Infos und permanente Fluglärmmessung unter http://liesing.fluglaerm.at

P.S.: Würde man bei der AUA nicht schon seit Jahren sinnlos irgendwelche Orte anfliegen, wo so gut wie niemand hin möchte, wäre die AUA in einer weit besseren Lage.



26.2.2009: Flughafen Wien: Wien im Konflikt mit Austro Control und Niederösterreich wegen Bau der 3. Piste

Fluglärm über Wien weiter dramatisch gestiegen.
2008 wurden die in der Mediation getroffenen Vereinbarungen einmal mehr zu Lasten der Stadt Wien nicht eingehalten. Doch diesmal ist es besonders krass. Zwischen Oktober und Dezember 2008 wickelte die Austro Control sogar knapp unter 60% der Landeanflüge, exakt 18.013 Landeanflüge in nur drei Monaten über Wiener Stadtgebiet (Bezirke 3.-7.,10.-16. und 22) ab. Damit wurde die ohnehin schon hohe Fluglärmbelastung über Wien um mehrere Stufen in die Höhe getrieben. Auch die Gesamtjahreszahlen erschrecken: 18.378 Flugzeuge wurden über den Westen Wiens, konkret die Bezirke 3.-7.,10.-16., zur Landung auf der "alten" 1. Piste geführt, um 3.063 mehr als dies nach dem ohnehin schon niedrigen Schutzniveau der Mediationsvereinbarung zulässig ist. 38.561 Flieger donnerten über Eßling (22. Bezirk) herein, um 1.868 mehr als die prozentuelle Verteilung aus der Mediation zulässt.
   Wie dieser umweltpolitische Wahnsinn rechtlich möglich ist, erklärt Rechtsanwältin Heger: "Die dem Verkehrsministerium unterstehende Austro Control GmbH hat in den Verträgen in der Mediation ausdrücklich festhalten lassen, dass die Vereinbarung betreffend die Verteilung von Starts und Landungen für sie nicht verbindlich sind. Aber genau auf die Austro Control und das Verkehrsministerium kommt es bei dieser Frage an. Weiters haben die niederösterreichischen Behörden - wie auch schon die EU-Kommission festgestellt hat - die Prüfung der Umweltverträglichkeit des Flughafens Wien zu Unrecht unterlassen, um ihm Auflagen zu ersparen. Im Ergebnis heißt es, dass es keine verbindlichen vertraglichen Auflagen und keine Auflagen von Seiten der Behörden zum Schutz der Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung gibt. Sowohl der einzelne Betroffene als auch die Gemeinden, so auch Wien, stehen einem der größten Umweltsünder des Landes völlig rechtlos gegenüber."
   Den politischen Hintergrund der (weiteren) Fluglärmverschiebung von Niederösterreich nach Wien in den letzten Monaten sieht der Vorstand des Vereins Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Wien West in dem Konflikt und den Bau der 3. Piste. Die Stadt Wien hat nämlich - entgegen dem in der Öffentlichkeit demonstrierten Enthusiasmus - eine kritische Stellungnahme im Verfahren für den Bau der 3. Piste abgegeben. Sie ist besorgt, dass der Anflug auf die 3. Piste über das Stadtgebiet führen wird und verlangt, dass das gekurvte Umfliegen des Stadtgebietes verbindlich festgelegt wird. Der Flughafen und die Austro Control wollen von Verbindlichkeit nichts wissen. In dem Schriftsatz der Stadt Wien finden sich auch unerwartet kritische Worte zu den vom Flughafen Wien ausgehenden Belastungen, hinsichtlich der Einflugschneise auf die "alte" 1. Piste über die Bezirke 3.-7. und 10.-16. ist nach Ansicht der Stadt eine "absolute Deckelung anzudenken".
   Demgegenüber favorisiert das Land Niederösterreich den Bau der dritten Piste, ohne jegliche Einwendungen oder Bedenken in das Verfahren einzubringen.
  
In diesem Konflikt scheint die Austro Control den Wienern nun zu zeigen, welche Konsequenzen es hat, wenn die Stadt Wien nicht mehr ohne Wenn und Aber zu dem Bau der 3. Piste steht. "Wir würden uns wünschen, dass die Stadt Wien nun - nachdem die Farce der Mediation entlarvt ist und die Stadt Wien im Fluglärm untergeht - mit uns gemeinsam dem Umweltwahnsinn Drehkreuz Flughafen Wien entgegenwirkt. Wie heute auch die größten Verfechter des Drehkreuzes klar sehen müssen, gibt es dafür nicht einmal eine wirtschaftliche Rechtfertigung.", lässt der Obmann des Vereins Johannes Bischof in Richtung der verantwortlichen Wiener Politiker ausrichten.
Rückfragehinweis: Verein Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Wien West office@14gegenflieger.at, Tel: 0681 10661494





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Beschwerde über den extremen Fluglärm in Wien, 14.-15. Bezirk

An die Betreiber des Wiener Flughafens!
In den letzten Wochen hat der Fluglärm über Wien so stark zugenommen, dass ich nachts nicht mehr schlafen kann, tagsüber völlig gerädert und KO bin und deshalb auch nichts mehr auf die Reihe bekomme. Letzte Nacht war der Lärm noch viel lauter als sonst und die Flugzeuge flogen in kurzen Abständen die ganze Nacht über meine Dachgeschoßwohnung. Und nun auch tagsüber. Es ist nicht zum Aushalten!!!
   Und es macht krank. Schon vor Jahren habe ich mich immer wieder über den Fluglärm beschwert. Bin extra weggezogen mit dem Erfolg, dass der Fluglärm dann auch im 14., 15. Bezirk stark mein Leben negativ beeinträchtigt hat. Durch das Nicht-Schlafen-Können wegen des Lärms über Jahre, die Luftverschmutzung, das Einatmen von Kerosin, bin ich, sicher auch deshalb an Krebs erkrankt. Die Luftverschmutzung von den Flugzeugen merkt man auch an den rasch stark verschmutzeten Fenstern in der letzten Zeit sehr deutlich.

Habe ich kein Recht auf Nachtruhe???
Habe ich kein Recht mal schlafen zu können?
Habe ich kein Recht mich ungestört in meiner Wohnung aufhalten zu können?
Habe ich kein Recht auf Gesundheit? - Die durch Sie gefährdet wird!!!

Die Stadt Wien ist Mitinhaberin des Flughafens. Sind ihr die Menschen und ihr Wohl in Wien egal???
   Das es Ihnen, den Betreibern, nur um's Geld und den Gewinn geht, ist offensichtlich. Das Wohl der Menschen ist Ihnen offensichtlich nicht so wichtig und letztrangig.
Denn sonst würden Sie schon etwas ändern und diese Lebens- und Lärmbedrohung, der wir nun täglich ausgesetzt sind, ändern!
   Jedem von Ihnen und Ihre Familien sollten einmal mehrere Wochen diesem Lärm, so wie ich, ausgesetzt werden. Ich bin mir sicher, danach würde sich schnell etwas ändern.
   Und eine 3. Piste brauchen wir in Wien schon gar nicht. Wahrscheinlich soll diese Aktion jetzt auf die 3. Piste vorbereiten. Damit man dann später sagen kann, ja diese Strecke sind wir eh immer schon geflogen ... So wie das früher hieß, als die Flüge über den 14., 15. Bezirk begonnen bzw. zugenommen haben.
    Und gerade in den Sommermonaten bzw. Zeiten, wo es warm bzw. heiß ist, ist man dem Lärm schutzlos und ohnmächtig ausgeliefert. Im Winter kann man ja wenigstens noch die Fenster zumachen. Aber auch das nützt nichts, wenn ständig oberhalb der Wohnung ein Flugzeug drüberkracht.
    Stellen Sie sich einmal in der Nacht für jedes Flugzeug, dass bei mir drüber fliegt, den Wecker. Ich bin mir sicher, dass Sie danach besser verstehen können, wie es mir oder den Menschen im 14., 15. Bezirk geht.

Mit Grüßen
Ingrid U.               10. Mai 2013



Nachtflugverbot am Flughafen Schwechat aufgehoben

S.g. Hr. Mag. Marschall,
Der Fluglärm über dem Westen Wiens hat in der letzten Zeit erheblich zugenommen - laut dem Info-Telefon "Umwelt und Luftfahrt" 0810 22 33 40 ist dafür eine Pistensperre und der derzeitige Süd-Ostwind schuld. Die Sperre wird noch bis Ende Mai dauern.
   Interessant ist, dass in solchen Situationen  auch das Nachtflugverbot aufgehoben wird
, in den letzten Tagen wurde Schwechat bis  ca. 23h über den Westen angeflogen und es war demenstprechend laut...
Beste Grüße
Dr.  Michael Bernkopf, 1140 Wien          17. April 2013            



Posting: Fluglärm-skandal in Simmering

Im vergangenen Jahr hat die Austro-control damit begonnen, permanent auch bei Windstille auf der Piste 11 Landeanflüge durchzuführen. Das Ergebnis war, daß über 3000 Landungen mehr als in der vereinbart auf dieser Piste durchgeführt wurden.
3000- mal eine sinnlose Belästigung für viele Tausend Bewohner im Bereich dieser Piste (zB in Simmering). Heuer beginnt das gleiche Spiel wieder, es wird immer wieder bei Windstille über die Wohngebiete der Stadt geflogen. Den Politikern, angefangen vom Bürgermeister Häupl über die Umweltstadträtin bis zur Bezirksvorsteherin ist das Leiden der Leute mit dem Lärm völlig egal, aber es kommen ja bald wieder Wahlen und dann werden sie einen Denkzettel dafür erhalten.

Karl A.                 E-mail 9. April 2009