Wien
    

Trinkwasser in Wien

* Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für Mensch, Tier und Pflanzen.
* Der Mensch besteht zu 65%-70% aus Wasser.
* Je besser das Trinkwasser, desto besser ist auch die Gesundheit der Lebenwesen.
* Das Wiener Wasser aus der den Hochquellwasserleitungen zählt international zu den besten. Allerdings wird auch hier Chlor beigemengt, um eine Keimbildung zu vermeiden.
* Wiener Leitungswasser aus dem Grundwasser ist nicht annähernd so gut. Trinkwasser aus dem Grundwasser gibt es speziell im 21. und 22. Bezirk in Wien.
* In Wien gibt es 28 Wasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 1,6 Millionen Kubikmetern. Das entspricht etwa dem Verbrauch von vier Tagen.
* Das Trinkwasser aus der 1. und 2. Hochquellwasserleitung ist mit 7 - 9 deutschen Härtegraden(dH) eher weich. Wasser aus dem Wasserwerk Lobau hat eine Gesamthärte von rund 15 dH und ist damit wesentlich "härter".
* Die Wasserwerke Lobau und Moosbrunn werden im Bedarfsfall zugeschaltet. Dadurch werden die Wässer mit dem Hochquellwasser gemischt.
* Leitungswasser aus dem Wasserwerk Lobau (Grundwasser) hat ca doppelt soviel Nitrat und ca 17x so viel Chlorid wie aus der 1. und 2 Hochquellwasserleitung.

* Blei im Trinkwasser: Bleirohre wurden vor allem für Hausanschlussleitungen und Hausinstallationen in Gebäuden, die vor 1938 errichtet wurden, verwendet. Für die Hausanschlussleitungen - das sind die Leitungen vom Rohrnetz in der Straße bis zum Wasserzähler - sind die Wasserversorgungsunternehmen zuständig. Sämtliche Hausanschlussleitungen sind bereits seit 2007 von den Wiener Wasserwerken ausgetauscht worden. Bei Leitungen im Haus und in Wohnungen gibt es bei Gebäuden die vor 1938 gebaut wurden nach wie vor Bleirohre.
* Grenzwerte für Blei: Seit 1. September 2001 ist die Österreichische Trinkwasserverordnung BGBl. 304/2001 (Umsetzung der EU-Richtlinie 98/83 EG) in Kraft. Diese legt fest, dass ab 1. Dezember 2013 der Grenzwert für Blei im Trinkwasser von 0,025 auf maximal 0,01 Milligramm pro Liter gesenkt wird.

* Die Wasserqualität des Wiener Trinkwassers; Untersuchung vom Juni 2010 nach den Herkunftsquellen 1. und 2. Hochquellwasserleitung, Wasserwerk Lobau und Wasserwerk Mossbrunn => Klick
* Geringe Wasserhärte des Wiener Wassers mit weniger als 10 Grad deutscher Härte; daher werden weniger Waschmittel benötigt (Stufe I der Dosierung). => Klick
* Wiener Wassercharta: Seit dem 2001 steht das Wiener Trinkwasser unter einem Verfassungschutz; => Klick



Besonderes Trinkwasser für zu Hause:



Trinkwasser-Aufbereitungsanlage für zu Hause

Kangen Wasser unterscheidet sich von allen anderen Trink- und Quellwässern durch die drei folgenden maßgeblichen Eigenschaften:
* Durch den hohen Sauerstoffgehalt (in Form von OH-Ionen) und dem hohen Anteil an ionisierten Mineralien im Wasser ist die antioxidative Wirkung 3-8x höher als bei Vitamin C.
* Durch den höheren pH-Wert hat der Körper ein wirksames Mittel um Säuren zu neutralisieren.
* Die Clusterstruktur im Wasser wird reduziert - normalerweise sind in unserem Trinkwasser ca. 15-20 Wassermoleküle verbunden, diese Cluster wandern zusammenhängend durch das Gewebe. Im Kangen Wasser sind nur noch 5-6 Wassermoleküle (pentagonale und hexagonale Struktur) zusammengeschlossen.
Man kann auch aus Wiener Leitungswasser einfach ein "Kangen Wasser" TM zu Hause erzeugen. Mehr Infos => Kangen Wasser (TM) Werbung



Geschichte der Wiener Wasserversorgung

* Römerzeit: Die Römer bauten kleine Wasserleitungen aus dem Raum Perchtoldsdorf / Gumpoldskirchen nach Wien
* Mittelalter: Bis zum 16 Jahrhundert erfolgte die Wasserversorgung Wiens ausschließlich über Hausbrunnen
* 1553: Erste Wasserleitung, die "Siebenbrunner Hofwasserleitung" versorte den Kaiserhof und ein paar umliegende Gebüde in der Wiener Innenstadt mit Wasser
* 1565: Älteste städtische Wasserleitung von Hernals in den 1. Bezirk (Hoher Markt)
* 18. Jahrhundert: Wassernotstand und Epidemien
* 1804: Albertinische Wasserleitung von Hütteldorf in die Vorstädte
* 1841-1846: Kaiser-Ferdinands-Wasserleitung; erste Wasserleitung mit verzweigtem Rohrnetz im Donaukanalbereich
* 1870-1873: Bau der 1. Wiener Hochquellwasserleitung unter Kaiser Franz Josef. Sie ist 120 Kilometer lang und liefertvheute noch 45% der Wiener Wasserversorgung.
* 1888: Bereits 90% der Haushalte sind an die Hochquellwasserleitung angeschlossen; Hausbrunnen wurden durch Bassenas am Gang abgelöst
* 1900-1910: Bau der 2. Hochquellwasserleitung; Sie ist 180 Kilometer land; Eröffnung am 2.12.1910 durch Kaiser Franz Josef; Brause- und Voksfreibäder wurden zur Erhöhung der Volksgesundheit errichtet. Sie liefert ca 51% der Wiener Wasserversorgung.
* Wasserbehälter 1873 - 2004: Um Wasserschwankungen ausgleichen zu können, wurden Wasserbehälter gebaut. Der älteste Wasserbehälter stammt aus dem Jahr 1873 (Rosenhügel), der jüngste aus dem Jahr 2004 (Schafberg).

Quelle: Webservice der Stadt Wien. => Klick



Wiener Wasser aus neuem Trinkbrunnen



Foto: Kurzansprache zur Trinkbrunneneröffnung von Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima; © R. M.

Heute 22. März 2006, am Weltwassertag, wurde ein neuer Trinkbrunnen im Wien-Energiehaus in der Mariahilferstaße in Betrieb genommen. Umweltstadträtin Fr. Mag. Ulli Sima begrüßte ca. 120 Besucher und hielt eine sehr kurze Ansprache. Wasser ist das Lebensmittel Nummer 1 für den Menschen. Der Mensch besteht zu 2/3 aus Wasser. Da sie selber schon sehr durstig war, nahm sie auch gleich die Eröffnung des Trinkbrunnens vor. 

Sodann wurden von ihr die Wassergläser mit Hochquellwasser aus dem neuen Trinkbrunnen gefüllt und an das Publikum verschenkt.
 


Wiener Wasser



Fotos: Fr. Mag. Ulli Sima und Dr. Erich Haider; RE: ergänzt durch DI Friedrich Pink und DI Hans Sailer


Foto: Wasserwerke Betriebs- vorstand DI Hans Sailer verkostet Wiener Hochquell- wasser aus dem neuen Trinkbrunnen; © R.M.

Dabei standen ihr eine Reihe von Männern zur Hilfe: Wien Energie-Geschäftsführer Direktor Dipl.-Ing. Friedrich Pink und Dr. Erich Haider, sowie Wasserwerke-Betriebsvorstand Dipl.-Ing. Hans Sailer.  

Der Trinkbrunnern wird Besuchern des Wien-Energie Hauses auch künftig kostenlos zur Verfügung stehen.



Info: Ganz Wien verbraucht an einem Tag durchschnittlich 400.000 Kubikmeter Wasser. Höchster Tagesverbrauch von 499.180 Kubikmeter Wasser war am 28. Juni 2005
 



Foto: Wasserfall im Wien-Enegie Haus; © R.M.

Kontakt bei den Wiener Wasserwerken:
Astrid Rompolt
Grabnerg. 4-6, 1060 Wien
Tel.: 01 59959-31071



Weiterführende Links:

* Wasserturm Favoriten
* Wiener Hochquellwasser für Gablitz und Mauerbach : Volksbefragung am 18.1.2009

 



Weltwassertag - World Water Day



Foto: Bestes Trinkwasser aus der Wiener Hochquellwasserleitung - neuer Trinkbrunnen im Wien-Energie Haus in 1060 Wien. © R.M.

Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. Ein sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben, ist ein Privileg. Selbst in den Industrienationen wie USA und Teile Europas kauft man Trinkwasser mittels Kanister oder Flaschen im Supermarkt. Dabei wird nicht immer Mineralwasser gekauft, sondern auch ganz normales Trinkwasser.
   Weltweit schaut die Lage noch schlechter aus. Die Hälfte der Menschheit hat keine Latrinen und Abwasserentsorgung, jeder sechster Mensch hat keinen Zugang zu  Trinkwasser. Nun will die internationale Gemeinschaft den Wassernotstand bis zum Jahr 2015 halbieren.
   Im kommenden Jahr soll es eine EU-Wasser-Rahmenrichtlinie rechtskräftig werden. Darin wird ein umfassender Schutz von Wasser-Ressourcen vorgesehen werden.
   Der Weltwassertag ist eine Initiative der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1992.



Kontakt bei den Wiener Wasserwerken: Astrid Rompolt
Grabnerg. 4-6, 1060 Wien
Tel.: 01 59959-31071

Weiterführende Links:

* Die Wasserqualität des Wiener Trinkwassers; Untersuchung vom 25. September 2005 nach den Herkunftsquellen 1. und 2. Hochquellwasserleitung und Wasserwerk Lobau => Klick

* Geringe Wasserhärte des Wiener Wassers mit weniger als 10 Grad deutscher Härte; daher werden weniger Waschmittel benötigt (Stufe I der Dosierung). => Klick

* Wiener Wassercharta: Seit dem 2001 steht das Wiener Trinkwasser unter einem Verfassungschutz; => Klick

* Wasserturm Favoriten
* Wiener Hochquellwasser für Gablitz und Mauerbach : Volksbefragung am 18.1.2009

 





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Wasserfilteranlage

Mich würde interessieren ob bei solchen Werten, die Anschaffung einer Wasserfilteranlage nicht eine sinnvolle Sache ist?!
  
Wir wohnen in einem neuen Gebäude und der Geruch des Wassers ist - sagen wir mal "ungewöhnlich". Natürlich gewöhnt man sich an alles, aber nach diesem Artikel weiß ich nicht ob ich meiner Familie zuliebe nicht doch das Wasser noch einmal selber durch eine Anlage filtern lassen sollte.
judith M.             12. Nov. 2014





24.5.2011 Sima: "Frisches Hochquellwasser im Vorübergehen nun auch am Graben und am Praterstern!"

Zwei zusätzliche mobile Trinkbrunnen ab sofort in Betrieb
Was für eine Abkühlung an schwülen Tagen! Heute, Dienstag, wird am Graben, Höhe Spiegelgasse unweit vom Stephansplatz, ein weiterer mobiler Trinkbrunnen mit frischem Hochquellwasser
aufgestellt. "Wie gut dieser Brunnen ankommt, zeigen unsere Erfahrungen damit bei der Fußball-Europameisterschaft 2008",  betont Umweltstadträtin Ulli Sima. Bis Ende September können sich Passanten nun mit bestem Wiener Wasser kostenlos erfrischen. 2008 wurden am Graben rund 250.000 Liter getrunken!
   Wem ein Schluck kristallklares, kühles Hochquellwasser nicht genug ist, auf den wartet eine weitere, ganz besondere Möglichkeit zur Erfrischung. Durch einen einfachen Knopfdruck erzeugt der drei Meter hohe Trinkbrunnen einen feinen Sprühnebel, der für äußerliche Abkühlung sorgt.

Sieben Standorte in Wien: Auch am Praterstern durstet an schwülen Tagen ab sofort niemand mehr. Ein weiterer mobiler Brunnen wird beim Ausgangsbereich der Schnellbahn, Richtung Riesenrad, aufgestellt. Damit sind nun in der heurigen Saison bereits sieben mobile Trinkbrunnen in Betrieb. Wienweit gibt es neben dem Graben und dem Praterstern nämlich weitere fünf Standorte: Resselpark, Museumsquartier, Wiener Rathaus, Stadtpark sowie Heldenplatz.

Rückfragehinweis:   Marlene Auer
   Mediensprecherin  Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima,    Tel.:    +43 1 4000 81359
OTS0011    2011-05-24/08:10