Wien

Betroffenenberichte von Patienten der Wiener Spitäler:

Wien-konkret stellt hier Ihre Beschwerden online. Damit sind Ihre Beschwerden öffentlich zugänglich und bewirken hoffentlich eine Bewußtseinsbildung bei Ärzten und Politikern.

Ärgernisse mit Spitalsbehandlungen:
* Wartezeiten bis zum Operationstermin
* 2 Klassen-Medizin, dh Privatpatienten werden den normalen Versichterten oft vorgezogen.
* wenig Zeit für die Betreuung der Patienten.
* zuwenig Aufklärung über die Krankheit und die Behandlungsalternativen
* Gangbetten
* überarbeitete Ärzte (Die von der Politik und Verwaltung vorgegebenen Dienstzeiten der Ärzte sind alles andere als gesund und deshalb leiden auch viele Ärzte an einem Burn-Out Syndrom.)
* Mikrowellenstrahlung im Spital durch WLAN-Sender





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extrem positive Erfahrung im Krankenhaus Hietzing

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe auf Wien-Konkret jetzt eine Menge negativer Patienten-Erlebnisse gelesen – die sicher so ihre Richtigkeit haben. Ich kann aber nur über eine extrem positive Erfahrung berichten.
   Am Sonntag, den 29.11.2015 bin ich mit leichten Bauchschmerzen aufgewacht – die erst am Abend und dann in der Nacht immer mehr zu extremen Krämpfen wurden. Am Montag bin ich dann zum Hausarzt, der mich mit Verdacht auf Blinddarmentzündung ins Krankenhaus eingewiesen hat. Die vom Arzt gerufene Rettung hat mich ins Krankenhaus Hietzing gebracht.
   Erstaufnahme war sehr schnell, auch die Diagnose war schnell gestellt. Ich habe sofort ein Zimmer bekommen, ebenso ein CT. Der diensthabende Chirurg war sehr freundlich, hat mir alles perfekt erklärt. Bei den ersten Gesprächen hat er mir gesagt, das würde ein größerer Schnitt werden, bei dem Gespräch direkt von der OP hat er mir gesagt, er würde es mit einer Laparoskopie versuchen. Die OP-Schwester, die Anästhesistin – alles waren sehr um mich bemüht, sehr nett und ich habe mit gut aufgehoben gefühlt. Mir wurde alles gut erklärt, man hat ein bisschen gescherzt mit mir und mir immer das Gefühl gegeben, das man mich und meine Beschwerden ernst nimmt.
   Die OP ist glatt verlaufen, bei der Morgen-Visite wurde mir gesagt, man muss gut auf mich aufpassen, der Blinddarm war schon durchgebrochen, Kot bereits im Bauchraum. Ich war über eine Woche im Krankenhaus, alle Ärzte und das Pflegepersonal waren freundlich, besorgt, hilfsbereit. Und da ich zum ersten Mal im Krankenhaus war, war ich eine sehr ungeduldige Patientin. Aber alle haben es mit Humor genommen und sich gut um mich und meine Mitpatientinnen gekümmert.
   Man hat  mich immer sehr gut kontrolliert, mich nach meinem Befinden gefragt und ich hatte immer das Gefühl, als Person ernst genommen zu werden.
   Und dazu muss ich auch noch sagen: in unserem Zimmer lag eine alte, demenzkranke Dame, die aus dem Pflegeheim überstellt wurde. Ihr Mann war einmal für 10 Minuten, da sonst gab es keinen Besuch. Die Dame konnte kaum reden, war  geistig gar nicht anwesend. Jedes Pflegepersonal hat sich vorbildlich um diese alte Dame gekümmert, mit ihr geredet, sie gefüttert, ihr alles erklärt (beim Waschen, Blutabnehmen, Untersuchungen). Als die Dame nach fast einer Woche entlassen wurde, hat sie auf einfache Fragen geantwortet und zumindest ein wenig am Leben wieder teilgenommen. Sie hat sich bei uns sogar verabschiedet und gewinkt. Einfach, weil sie Ansprache hatte, und sich um sie gekümmert wurde. Das Pflegepersonal waren großteils junge Leute, die ihren Beruf sehr ernst genommen haben.
    Auch mein Vater (Herzinfarkte) hat immer gute Erfahrungen im Krankenhaus gemacht, und auch mein Onkel, der seit 2012 an Darmkrebs gelitten hat (hauptsächlich Wilhelminenspital), der aber leider letzte Woche verstorben ist.
Mit freundlichen Grüßen
Doris V.    4.7.2017



Rudolfstiftung - Nein Danke / Fehldiagnose bei Schlaganfall

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Ihnen gerne über die unfassbare Ignoranz und meiner Meinung absoluten Fehlverhalten  und Fehldiagnose der Rudolfstiftung gegenüber meiner Mutter berichten.
   Am 29.12.2016 hat meine Schwester Fr. N... meine Mutter am Boden liegend in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie hatte starken Schwindel, der rechte Mundwinkel war verzogen, lallende Sprache, konnte nicht mehr gehen, war etwas unkoordiniert und verwirrt - ganz offensichtlich ein Schlaganfall.
   Durch die Rettung wurde meine Mutter in die Rudolfstiftung eingeliefert. Fr. N... fuhr ebenfalls ins KH, berichtete dort von dem Geschehnis. Ihr wurde gesagt  die Untersuchungen würden dauern, also fuhr sie in den guten Glauben unsere Mutter ist dort gut aufgehoben in die Arbeit.
   Am Nachmittag holte meine zweite Schwester Fr. G... einige Dinge aus der Wohnung um sie ihr ins KH zu bringen. Plötzlich brachte eine Rettung unsere Mutter wieder nach Hause.
   Ihr wurde gesagt sie hätte nichts und wenn sie nicht gehen kann, soll sie sich einen Rollator nehmen.
  
Schon das ist lächerlich, denn meine Mutter hat chron. Polyarthritis und ihre Hände sind so stark deformiert, dass sie nicht mit einem Rollator gehen könnte!!! Außerdem waren die Symptome nach wie vor vorhanden. 
   Frau G... brachte unsere Mutter ins AKH. Dort wurde sie sofort neurologisch untersucht und ein Schlaganfall festgestellt. Durch ein sofort gemachte CT wurde die Diagnose Infarkt im Kleinhirn gestellt. Seit dem liegt sie auf der neurologischen Abteilung, darf nicht aufstehen (nur zum Essen und Toilette gehen) und den Kopfteil des Bettes höchstens auf 30 Grad erhöhen, wegen des Hirnödems ist die Gefahr einer Einblutung sehr groß.
   Bei solchen Symptomen muss man wirklich nicht studiert haben um einen Schlaganfall festzustellen. Wenn meine Mutter keine Angehörigen hätte, würde sie jetzt wahrscheinlich tot in der Wohnung liegen, entweder weil sie einen weiteren Insult bzw. Hirnblutung bekommen hätte, oder weil sie verhungert und verdurstet wäre weil sie ja nicht mehr aufstehen konnte!!!  Das ist eine bodenlose Frechheit und Inkompetenz der Rudolfstiftung.
   So etwas gehört an die Öffentlichkeit, der Arzt gehört zur Rechenschaft gezogen damit das nicht noch einem anderen Patienten passiert.
   Mit freundlichen Grüßen
Monika S...
Christa N...
Ingrid G...                    2.1.2017



4-Jahre Spießrutenlauf durch Wiens Spitäler. Im AKH war einmal der OP-Arzt nicht da, dann hat er gekündigt, dann OP um Jahre verschoben

Vor ca 4 Jahren habe ich an der linken Leiste eine Beule festgestellt, die Abends größer wurde. Meine Hausärztin hat mich zum Radiologen überwiesen, der nach einem Ultraschall meinte, es handle sich höchstwahrscheinlich um einen Leistenbruch. Die Hausärztin überwies mich ins Kaiserin-Elisabeth-Spital. Dort war ich dann fast den ganzen Sommer über regelmäßig bei den unterschiedlichsten Fachärzten, die nicht wussten, ob das jetzt ein angeschwollener Lymphknoten, ein Malignom, eine Hautentzündung, ob das was lokales oder systemisches ist usw. Weder beim Ultraschall noch bei einer Computertomographie bestätigte sich der Verdacht eines Leistenbruches. Aber ein Gewächs von ca 3 cm wurde diagnostiziert.
   Irgendwann Mitte Herbst ist , als man das Gewächs punktieren wollte, kam man auf die Idee mich ins AKH zu überweisen. Und jetzt kommts. Im AKH wollte man das Gewächs zuerst punktieren, dann hiess es plötzlich: zu gefährlich, da so viele Gefäße rundherum liegen. Obwohl man immernoch nicht wusste, ob das, was da rausstand Darm, Lymphknoten, Malignom, Zyste etc. ist, hab ich einen OP-Termin bekommen. Mittlerweile war es schon Oktober. Als ich pünktlich zum OP-Termin kam, hiess es, der Arzt sei nicht da.
  
Na toll. Gut, ich bekam einen neuen Termin, wieder im AKH. Wieder pünktlich da gewesen. Der OP-Termin wurde wieder kurzfristig abgesagt. Die Angestellten des AKH meinten irgendwas von "der Arzt ist krank" und "der Arzt hat gekündigt". Ich wurde somit überhaupt nicht darüber aufgeklärt, was jetzt plötzlich los ist. Es hiess plötzlich, dass wenn ich wirklich eine OP will (nein, wer will das schon?), müsste ich im AKH einige Jahre auf einen Termin warten!
   Erst geht es kurzfristig und dann plötzlich ist von einer Wartezeit von Jahren die Rede?! Bei dem Verdacht auf ein Malignom (Krebs) und bei Druckschmerzen? Man sagte mir, dass wenn ich mich operieren lassen will, muss ich ins Krankenhaus "Göttlich Heiland". Ich dachte ich höre nicht richtig. Nach monatelangem hin und her schickt man mich wieder irgendwohin faktisch ins Leere ins nächste Spital? Ich habe mir das "warum wollen Sie es überhaupt operieren lassen" wirklich zu Herzen genommen und habe dann 4 Jahre lang damit gelebt.
   Jetzt, 2016 habe ich gemerkt, dass ich ununterbrochen Harndrang habe und meine Blase scheinbar weniger als eine Füllmenge von einem Glas Wasser verträgt. Dh ich muss dauernd auf die Toilette und habe, wenn die Blase voll ist sogar beim Atmen Schmerzen in der Leistenregion. Bei einem Ultraschall (es fing quasi alles von vorne an) im Radiologikum Penzing hiess es: ich habe eine Zyste von mittlerweile 4,5 cm + nun auch einen Leistenbruch drunter. In der Leistenregion habe ich eine unübersehbare riesige Beule die Druckschmerzen verursacht bis ins Bein, dass ich kaum noch schlafen kann. Das Radiologikum hat mich nun zum MRT überwiesen. Termine gibt es erst ab Oktober. Ich lebe mitterweile mit einer Schlafstörung, dauernden Druckschmerzen im Unterleib, weiss nicht einmal, ob das nicht, wie in den Befunden von 2012 vermutet, ein Krebs ist, was da wächst. Mir gehts mitterweile wirklich schlecht, so, dass ich so nicht einmal mehr arbeiten kann.
  
Als ich einen Chirurgen vom Krankenhaus "Göttlich Heiland" anrief und ihm die Lage schilderte hieß es, ich solle doch ins Krankenhaus gehen, wenn ich akute Beschwerden habe. Als ich meinte, ich käme sozusagen vom Spital, meinte die Dame, es gäbe keine Termine und was ich überhaupt wolle. Ich glaube, die Ärzte testen die Patienten mittlerweile darauf, ob sie sich durchsetzen können. Und wenn nicht, spart man scheinbar auf Kosten genau dieser. Ich hätte damals im AKH darauf beharren sollen, dass man mich nicht einfach so wegschickt. Aber gerade, wenn es einem körperlich schlecht geht und man dann noch dutzende Male großen Gruppen von Arzten seine Intimregion herzeigen muss (die Beule fängt am Venushügel an), um gesagt zu bekommen, dass man auch nicht weiss, was das ist und über Monate lang weiter ins Leere weggeschickt wird, weiss man einfach nicht, was man tun soll.
Bitte um Hilfe, L.          10.8.2016

=> Antwort des Gesundheitsministeriums vom 3.11.2016  
 " ... Wir empfehlen Ihnen aber jedenfalls, den Patientenanwalt zu kontaktieren. Dieser kann mit Hilfe eines Gutachters und Einsicht in die Krankenakte eine fundierte Aussage über den Behandlungsverlauf von Frau L. treffen. ... "
mit den besten Wünschen
Für die Bundesministerin:
Dr. Clemens-Martin Auer



im AKH in der Unfallambulanz:

Sehr geehrte Alle,
ich wurde knapp vor einem Jahr im AKH in der Unfallambulanz behandelt. Ich bin zwei Stunden nach dem Unfall eingetroffen, da es mein erster war, ich aufgeregt, entsetzt, verwirrt - was man nicht alles nach seinem ersten Unfall alleine nicht sein kann. Die Aussage des behandelten Arztes hat mich in eisenes Schweigen gehüllt, ich zitiere: "Wenn sie zwei Stunden nach dem Unfall kommen, können sie ja gar keine Schmerzen haben".
   Zwei Tage später setzten die restlichen SChmerzen ein, ich konnte mich nicht mehr bewegen. Der nächste Arzt begegnete mir, bei der Kontrolle Seitens der Polizei (also Amtsarzt) - dieser wollte nur den Befund des AKH's sehen. Nebenbei mein Orthopäde hat auch nicht auf meine Schulterschmerzen reagiert.
   Jetzt habe ich Vernarbungen im Schultergelenk, bekomme jede Woche eine Spritze und habe tagtäglich Schmerzen - bis dato kann ich die Schulter nicht belasten. Dank dem System hier in Österreich und den sehr "kooperativen Ärzten", wenn nicht sogar als Charmante beschrieben, werde ich wohl mit den Schmerzen leben und die SChulter gar nicht mehr belasten können.
Lg Tamara     30.5.2016



Herz Jesu Spital: Statt Salbe Darm gekürzt

Habe seit April 2012 nach wie vor starke Schmerzen im Analbereich. War vor dieser Zeit wegen einer Analfissur bei mehreren Fachärzte die mir eine Salbe verschrieben und vor einer Operation abgeraten hatten.
   Dann habe ich leider das Herz Jesu Spital aufgesucht. Dort wurde mir von Dr. Martin Glöckler erklärt ich hätte einen Prolaps (Aussackung des Darms), den ich nachweislich laut Röntgen nie gehabt habe. Dummerweise habe ich diesem Arzt vertraut der mir wg.einer Fissur den Darm gekürzt (noch dazu im Schmerzbereich) und mit Klammern wieder zusammen gehäftet hat. (LONGO STARR !!!) Seitdem habe ich nur Schmerzen.
   Viele Ärzte bei denen ich seitdem war (helfen kann mir keiner mehr) haben nur die Hände zusammen  geschlagen.
W.   25. Nov. 2015



Lorenz Böhler: (tlw. falsche) Behandlung im Minutentakt

Hab mich vor 2 monaten am knöchel verletzt.
bin ins böhler gefahren. Wurde relativ schnell behandelt, fast keine wartezeiten.
Ich bekam ne woche gips und danach 5 wochen schiene. Nachdem ich brav die 5 wochen schiene hinter mir hatte musste ich hur nachbehandlung. Ich hab um 7 .15 den termin. Um 9 uhr kam der arzt. Der wartebereich war voll. 3 leute waren vor mir und es ging unübertrieben im minutentakt. Ich ging rein der arzt fragte ob ich schmerzen habe. Ich antwortete mit ja starke. seine antwort war. Eine woche weiter schiene und ziehen sie sich im nebenzimmer an, der nächste parient wartet schon.
   Emfand ich als nicht richtig und ich musste raus aus dem spital, sonst hätt ich mich vergessen. Kein bezug zum patienten so wies ist gehts gar nicht und bin weiter auf die schiene angewiesen, er sah sich den knöchel nicht mal richtig an. Bin kein kind von traurigkeit und auch nicht wirklich wehleidig. Geh mit allem arbeiten( auch mit dem fuß, ab der 4ten woche schiene). Dann hat man in der arbeit eh schon einen sitzenden arbeitsplatz ist mehr medikamente als lebensmittel übersteht den arbeitstag, kämpft sich ins spital, wo grad mal 5 leute im warteraum saßen und der lustige hinterm schalter meint "es ist nach 13 uhr bitte kommen sie morgen wieder" ist ja nicht so dass ich auch morgen arbeit habe.

Fazit:
Der erste arzt war weltklasse. Der 2 arzt behandelte mich falsch bis gar nicht (meiner firmenärztin  sprangen die augen raus als sie den knöchel sah)
Und flexibilität genau 0. Das schlimme ist, ich hab ständig schmerzen, hab das gefühl das gefühl, dass da was nicht passt. Das spital sagt weiter schiene, die hausärztin sagt weiter tabletten und erst eine firmenärztin nimmt sich die minute zeit um sich den knöchel wirklich anzusehen und zu bestätigen, dass da was nicht passt.
Bei den ärzten muss sich schnell was ändern, so wies jz ist, leidet der patient massiv darunter.
Many S.     20. Nov. 2015



medizinisch gesehen kann ich die rudolfstiftung nur weiterempfehlen. aber nichts für mimosen. ;)

hallo erstmal,

also ich muss schon sagen, dass ich heute sehr verwundert war, wie gut man mich behandelt hat. ich habe influenza und das hat oa dr. gerhard langer ziemlich rasch mittels blutbefund entdeckt.
   ich habe auch ganz andere erfahrungen in diesem krankenhaus gemacht. und meine  damals 15-jährige schwester starb dort fast wegen fahrlässigkeit, weil keiner ihre bauchschmerzen bei ihrem stationärem aufenthalt auch nach mehrmaliger bitte und aufforderung ernst nahm und es als "wahrscheinlich regelschmerzen" abtat, bis man sehr spät entdeckte, dass ihr entzundener blinddarm schon längst geplatzt und sich im bauch verteilt hatte. an diesem abend wurde sich dann sofort per rettung ins smz ost gefahren und notoperiert. 
   was ich damit sagen möchte, ist, dass sich mein negatives bild über die rudolstiftung heute ein wenig verbessert hat. es hat alles gepasst:
    * die wartezeit war relativ kurz (es hat geheißen 1,5-2 stunden aber in 1,5 stunden war ich dann wirklich dran und insgesamt in 2,5 stunden fertig MIT BLUTBEFUND!!) das ist im vergleich zu anderen krankenhäusern sehr schnell denk ich. war heute noch im kaiser franz josef spital und dort hatte es geheißen 4 stunden mindestens. bei blutabnahmen länger.
    * ja und diagnose war auch perfekt. er hat meine influenza entdeckt. es gibt sicher auch ärzte, die es schnell als grippalen infekt abtun (zb mein hno facharzt hätte mir mit sicherheit wieder ein breitbandantibiotikum gegeben was er immer macht. tamiflur ist aber das richtige bei influenza). wie gesagt, es hat alles gepasst.

naja ok, paar kleinigkeiten gab es schon: 
    * von patientenpsychologie checken die relativ wenig denk ich (1. er war ziemlich grob und forsch; 2. die tun einfach und sagen nicht, was sie mit einem anstellen, was sie verabreichen.  ihr müsst einfach direkt nachfragen was sie jetzt vorhaben, weil die warten echt nicht, stechen zu, zack zack. wenn man dann sagt, dass man wissen möchte, was gemacht wird, sind sie etwas verwundert aber erklären das dann auch)
    * und bisschen rassistisch war er auch (als ich in mein pulli gehustet hab, hat er gemeint wie brav ich bin und dass die ganzen türken in die gegend husten würden. ich sagte ihm dann, dass ich solche verallgemeinerungen sehr unschön und nicht nett finde und dass das genauso auch andere menschen anderer herkunft machen würden. er hat erst später durch genaueres hinsehen zu meinem namen gecheckt, dass auch ich türkischer abstammung bin und hat sich mehrmals entschuldigt und ihm war es auch bisschen peinlich glaube ich. naja mir wäre es auch peinlich. dann hat er gemeint, dass ich ja so gut integriert bin. ich habe ihm dann gesagt, dass ich hier geboren bin und deutsch studiere und dass ich an solche aussagen schon seit 23 jahren gewöhnt bin.) aber ich denke ein bisschen rassismus gehört heutzutage in solchen einrichtungen dazu, man sollte es locker nehmen. mir ist ein leicht rassistisch angehauchter, diskriminierender, aber guter arzt lieber, als einer der super nett ist aber sein handwerk nicht gut kann, weil ich will schließlich durch den arzt gesund werden und keine freundschaft mit ihm aufbauen. aber grundsätzlich empfand ich den langer als nett. habe auch an der uni oft solche direkten, etwas zynischen professoren, die aber wenigstens ihr fach dann richtig gut beherrschen, und darauf kommt es ja an :)

also lange rede kurzer sinn:
medizinisch gesehen kann ich die rudolfstiftung nur weiterempfehlen. aber nichts für mimosen. ;)
lg memo          14. Feb 2015



im Lorenz Böhler Krankenhaus zur Nachuntersuchung

sehr geehrtes team,
   entschuldigen sie bitte, dass ich nur klein schreibe aber meine schulter ist gebrochen, leider nicht nur die sondern auch mein linker knöchel.
    ich bin am die. 17.2. im lorenz böhler krankenhaus zur nachuntersuchung gewesen.
da ich mich alleine nicht bewegen kann, fährt mich das grüne kreuz zu den untersuchungen. die ärztin hat mir einen neuen gips verordnet und ich wartete vor dem gipszimmer. mein gatte musste einen neuen parkschein ausfüllen und ich war kurz alleine. genau da wurde ich aufgerufen. es war schon nach 13 uhr und kaum noch leute anwesend.
    es kam ein großer mann mit brille und glatze zu mir und schob mich richtung gipszimmer. der rollstuhl fuhr nicht so wie er wollte und der herr sagt zu mir ich soll ordentlich hinsetzen. worauf ich antworte, ich habe schmerzen und er müsste meine 53 kg doch schieben können. er sagte, dass sei nicht seine aufgabe und fuhr ins zimmer. dann schlug er schnell rechts ein, sodas ich fast aus dem stuhl gefallen wäre und mir meine gebrochene schulter angeschlagen habe. ich schrie auf vor schmerzen und er schrie mich an, was ich mir einbilde, so mit ihm zu sprechen.
ich wollte mich rechtfertigen und sagte, sie haben wir weh getan können sie bitte nicht vorsichtiger sein. darauf wurde er so wütend hat seine hand ausgeholt und sich zu mir gebückt und mich angeschriehen. ich dachte er schlägt zu. da aber 5 mitarbeiter anwesen waren und ich mit der polizei gedroht habe hielt er abstand. ich wollte von den anwesenden den namen des mannes erfahren, doch die meinten, lassen sie es, er hat einen schlechten tag.
   ich habe am mittwoch wieder kontrolle und fürchte mich diesen mann zu begegnen, vielleicht hat er wieder einen schlechten tag.
    ich bitte sie, diese beschwerde an die richtige stelle weiterzuleiten
und dem mitarbeiter zu erklären, dass er für das wohl der patienten zu sorgen hat und nicht wild gestikulierend und schreiend auf diese einzuwirken.
mfg
susanne h.               19. Feb. 2015

Antwort Wien-konkret: Wir haben Ihre Beschwerde an die Wiener Patientenanwaltschaft weitergeleitet.



Kinderambulanz SMZ-Ost unfreundlich

Sehr geehrte Damen und Herren,
Mein Sohn wurde mit 5 Jahre eine Vorhautverengung diagnostiziert. Daraufhin haben wir uns für das SMZ-Ost entschieden. Die Ertstuntersuchung, die Terminplanung und die OP selbst und der Stationsaufenthalt waren nett und sind problemlos über die Bühne gegangen. Jedoch wurden wir nicht über die Nachwirkungen der Narkose aufgeklärt. Denn diese verwandelte mein recht ruhiges Kind in ein rasendes kleines Monster. Daraufhin sagte man uns dass sei 'normal'... Am gleichen Tag wurden wir entlassen und mussten selbst regelmäßig einen Verband anlegen.... Doch seitdem steht er unter Schock und brüllt hysterisch wie am Spieß wenn soweit ist!
   Jetzt waren wir heute also zwei Tage nach der Op in der Ambulanz zur Kontrolle. Nach drei Stunden Wartezeit schafften sie es nicht mal dass sie sich ein paar Minuten für ihn zeit nehmen. Meinten er soll sich nicht so anstellen soll gefälligst weitermachen und nicht so übertreiben! Als mich aufregen wollte würde mir gesagt dass ich mich nicht so anstellen soll da ich es ja alles wissen sollte wie ich mit ihn umgehen soll. Schon und gut aber mein Kind ist normal nicht so und so ein Verhalten kenne ich nicht von ihm... Als ich auf das ansprechen wollte bekam ich ein augenrollen und einen Fotz nach dem anderen dass mir regelrecht die Worte in Hals steckenblieben! Nachdem er auch eine Salbe raufgekommen hätte sollen und er aufgrund der schlechten Stimmung und Angst dringend aufs WC musste wurde mir von einer Schwester ein Druckverband mit der Salbe unfreundlich in die Hand gedrückt und gesagt dass 'ich es halt selbst machen soll'! Es ist weder mit ihm gesprochen worden noch war einer dazu imstande mich oder meinen Sohn dementsprechend psychologisch zu unterstützen und aufzuklären was so dringend notwendig gewesen wäre!
   Hilfe war uns dass keine und am Schluß wissen wir jetzt nicht mal wann er wieder in den Kindergarten darf bzw wann er wieder Sport machen kann! Außer Hitzige Gemüter, Angst und Wut bleibt mir nix positives von dieser 'nachbetreung' im Kopf. Vielen Dank an die Kinderambulanz für diese einschneidende Erlebnis als Trauma für mein Kind!
LG Melanie S.    28. Nov. 2014



Im SMZ-Ost wird ein Patient nach 6 Wochen aufgegeben

Meine Mutter hatte im Juli 2014 einen Herz-Kreislauf-Stillstand und ist ins Donauspital Langobardenstrasse 122 (Erg..: SMZ-OST) gebracht worden. Dort wurde Sie zuerst auf der Intensivstation gut versorgt. Dort bekam Sie einen Krankenhauskeim uns wurde isoliert.
   Nach 6 Wochen hieß es sie sei soweit stabil und könne auf eine normale Station, man bräuchte den Platz auf der Intensivstation für andere Patienten. Dort ging es mit Ihrem gesundheitlichen Zustand rapide abwärts. Hohes Fieber. Man könne nichts machen. Zu meinem Vater wurde gesagt er solle seine Frau gehen lassen. Dort wurde Sie aufgegeben, man hat sie sterben lassen.
Ulrike L.      20. Okt. 2014



Willhelminenspital, Rudolf Stiftung, Smzost sind für mich ok.

Hallo,
    Ich war in den letzten Tagen wegen Schmerzen in der Brust im AKH auf der Notfalls Ambulanz.Man ist dort sehr nett und die Aerzte sind sehr zuvorkommen und kompetent.
Man gab mir Sauerstoff und eine Beruhigungsmittel Infusion.
Unmengen an Leute aber trotzdem ist das Personal sehr  hilfsbereit.
   Das Willhelminenspital ist auch super. War dort wegen einer Lymphografie und auch auf der Neurologie.Alle Ärzte sind nett, das Pflegepersonal ist lieb und zuvorkommend und ich fuehle mich dort (bin auf der Neurologie noch immer in Behandlung) sehr gut aufgehoben. 
   Auch die Rudolf Stiftung ist ok.
Hatte Stunden lang  hyperventiliert und Brustschmerzen. Und bin auf die Notfalls Ambulanz dort.
Habe dann dort einen sehr lieben Arzt gehabt. Blutdruck war erhöht- ich bekam eine Enkrampfungstablette und konnte mal ein bischen runter kommen.
Während dessen begann ich zu Husten.leukos und Thromozyten erhöht- Beginnende Bronchitis vermutlich.
Dann noch ein nette Gespräch mit dem doc wegen meiner Angstoerung. Sehr nett, obwohl auch dort die Hölle los ist versucht vorallem das Pflegepersonal die Patienten immer wieder zu beruhigen.Fand ich echt super!
   Auch im SMzost was ich schon mal - wegen eines  angebrochenen steissbeines.Und auf der Ambulanz wegen kaputer Sprunggelenke. Auch dort kann ich nur sagen, das alle sehr nett sind.
   Und im Hanuschspital auf der Angiologie und im Brustzentrum war ich auch schon.
Auch dort waren alle sehr, sehr nett!
    Bin aus Graz und kann nur sagen, die Uni Klinik Graz war bis jetzt fuer mich immer eine gute Klinik.  Aber in Wien fuehlt man sich fast noch besser versorgt:-)
Lg
Michaela W.             21. August 2014



Demütigungen im Kaiser-Franz-Josefs-Spital

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich war heute (12.12.2013) wegen einer akuten Rückenverspannung im Kaiser-Franz-Josefs-Spital. Obwohl ich mir vorgenommen hatte, nie wieder dieses Krankenhaus zu besuchen, hat mich meine Frau überredet hinzufahren, weil meine Rückenschmerzen so stark waren, das ich mich kaum bewegen konnte.
   Da ich kein Mediziner bin und nicht weiß welche medinizinische Abteilung für meine Beschwerden zuständig ist, ging ich zur Erstversorgung/Erstuntersuchungsambulanz. Bei der Anmeldung teilte ich mit, dass ich seit 3-4 Tagen einen verspannten Rücken habe und fragte sicherheitshalber nach, ob ich in der richtigen Abteilung sei. Daraufhin sagte man mir, ich solle im Warteraum Platz nehmen bis ich aufgerufen werde, ohne meine Frage zu beantworten. 
    Nach ca. 20 Minuten wurde ich aufgerufen und von Fr. Dr. CHRISTA HÖRHAGER untersucht. Sie nahm meine Daten auf und fragte mich, WELCHE LEBENSBEDROHLICHEN, NOTFALLTECHNISCH HÖCHST AKUTEN BESCHWERDEN ich hätte. Da ich bei allen meiner insgesamt 3-4 Besuchen des KFJs mit dieser oder einer ähnlichen Frage konfrontiert wurde, fragte ich ob es denn im KFJ systematisch sei, die Patienten erstmal zu demütigen.
   Ich erklärte ihr, das ich nicht am Sterben bin und deswegen auch bei der Anmeldung nachgefragt habe, ob ich in der richtigen Abteilung bin. Frau HÖRHAGER rutschte mit ihrem Stuhl zu mir, sodass sie mit ihrem Gesicht 50 cm vor meinem stand, "belehrte" mich mit gehobener Stimme und meinte, dass ich mich inädequat verhalten habe. 
   Ich möchte daher nochmals die Frage stellen: Ist es denn wirklich systematisch, dass man im KFJ zunächst einmal gedemütigt und erst danach untersucht wird? Soll ich das nächste Mal von vorhinein schon mit dem Gefühl hingehen, dass ich ja für die Leistung nicht direkt bezahle und mir deswegen Demütigungen gefallen lassen muss? Oder darf man nur dann ins KFJ, wenn man am Sterben ist?
Mit freundlichen Grüßen
Y.     12. Dezember 2013



Herz Jesu Spital / falsche Operation

Bin im April 2012 im Herz Jesu Spital vom Dozent Dr. Glöckler unter falscher Diagnose operiert worden. Hatte nur eine Analfissur.
   Er hat mir nach Longo Star den Enddarm durchtrennt und gekürzt. Riesiger Blutverlust, Bluttransfusion, in der selben Woche 2 Notoperationen.
   Seitdem habe ich Schmerzen die kaum auszuhalten sind. Noch dazu hat er einen groben  Behandlungsfehler begangen, er hat mir den Darm unterhalb der Linie-Dentata gekürzt ( da liegt die Schmerzzone im Enddarm).
War seitdem bei sämtlichen Spitzen-Proktologen in Wien (2 Nachoperationen) aber jeder sagte mir, diesen Fehler kann man nicht mehr korrigieren.
Ich fürchte, dass ich bis zu meinem Lebensende mit diesem unerträglichen Schmerzen leben muss.
Walter K.    11. August 2013



Beschwerde über SMZ Krankenhaus Floridsdorf

  Meine Mutter, Josefa M... (90 Jahre, Alzheimerpatientin) wurde am 28.5.2013 wegen Atembeschwerden mit der Rettung ins SMZ Krankenhaus Floridsdorf Hinaysgasse eingeliefert. Wegen akuter Bronchitis wurde sie stationär aufgenommen. Die Ärzte in der Notaufnahme waren sehr freundlich und haben mich über alles informiert. Meine Mutter hat sich bei einer vorangegangener OP Grauer Star (25.5.2013) eine infektiöse Bronchitis geholt. Sie wurde auf die 1. Medizinische verlegt. Es war die schlechteste Pflege die ich jemals in einem Spital erlebt habe. Das eintropfen der Augen (dreimal täglich) hat zu Anfang gar nicht funktioniert. Meine Mutter wurde zur Körperpflege nicht angeleitet, zwei Tage dieselbe beschmutzte Unterhose. Nachdem ich das Pflegepersonal darauf aufmerksam gemacht habe, sind sie wie die Heuschrecken über mich hergefallen.
   Ich arbeite tagsüber, deshalb wollte ich am zweiten Tag mittags Herrn D.A. BACHL um eine kurze Auskunft über den Zustand meiner Mutter bitten. Er hat mir wörtlich gesagt ich solle verschwinden, es ist jetzt keine Besuchszeit und ich soll ihn nicht belästigen. Erst Tage später hat er dann Zeit mir über den Krankheitszustand meiner Mutter Auskunft zu geben. Meine Mutter wurde am 4.6.2013 in häusliche Obhut entlassen. Mit einem Patientenbrief mit irrtümlich falscher Medikation (Demenz Tabletten).
   Wäre sie in ein Pflegeheim gekommen wäre das fatal gewesen. Als ich D.A. BACHL darauf hingewiesen habe, meinte er das ist egal! Meine Mutter hatte auch zu Hause noch leicht erhöhte Temperatur und Atembeschwerden. Ihre Kardiologin wollte den abschließenden Röntgenbefund, der im Patientbrief nicht angegeben war einsehen. Auf telefonische Nachfrage wurde mir mitgeteilt ich könne ihn mir abholen. Als ich das wollte hat mich D.A. BACHL eine Weile warten lassen um mir dann mitzuteilen "Ich bekomme von ihm gar nichts, das Lungenröntgen war ohne Pat. Befund und ergo braucht er es im Patientenbrief nicht eintragen. Wenn die Kardiologin den Befund möchte soll sie ihn gefälligst selbst anfordern. Ich sollte ihn in Zukunft nicht mehr belästigen." Die Schwester stand süffisant grinsend neben ihm.
   Ich war geschockt, so etwas habe ich noch nie erlebt und meine Mutter ist seit Jahren schwer krank und folglich hatte ich schon das "Vergnügen" mit etlichen Spitälern. D.A. BACHL behandelt Angehörige wie lästige Insekten.
 Helga M.             21. Juli 2013



Entlassungsgepflogenheiten im Herz-Jesu-Krankenhaus

Sehr geehrtes Team!
Ich möchte mich über die Entlassungsgepflogenheiten im Herz-Jesu-Krankenhaus beschweren.
Meine Mutter (86 Jahre) wurde nach einem 1-wöchigen stationären Aufenthalt (Schmerztherapie) mit der noch steckenden Nadel für Infusionen entlassen. Begründung einer Schwester: "Es war ein starker Tag. Wir hatten 10 Entlassungen und 12 Neueingänge."
   Da ich an diesem Tag bei meinem kranken, hoch fiebernden Enkelkind war und meine Mutter leider nicht abholen konnte, kam es auch noch dazu, dass sie nicht einmal Zeit hatte sich ordentlich anzuziehen und die Helfer vom "Roten Kreuz" sie mitsamt dem Spitalsnachthemd ins Auto verfrachteten.
   Seitdem möchte meine Mutter verständlicher Weise von Krankenhäusern nichts mehr wissen.
MfG
Brigitte I.                 17. Juli 2013



Rudolfstiftung – nein danke

Sehr geehrtes Wien-konkret Team,
Meine Mutter wurde heute an der Schilddrüse operiert. Sie ist 72 Jahre alt, Diabetes Typ2, übergewicht. Das was ich heute gesehen habe auf dieser Station hat mich etwas fassungslos gemacht, da ich selber im Pflegeberuf tätig war. Schockierend war für mich zu hören das meine Mutter in ihren  müden benommenen Zustand aufgestanden sein muss und sich in den Sessel der neben dem Bett stand hingesetzt hat. Kontrolliert hier den keiner?
Die volle Bettschüssel mit Urin stand  auf dem Bett, und niemand hat sich darum gekümmert. Die Drainage war völlig irgendwie verdreht und meine Mutter ist darauf gelegen und das über mehrere Stunden. Es interessiert keinen. Sauerstoff war aufgedreht- Sauerstoffbrille war irgendwo am Boden. Meine Mutter hatte großes Durstgefühl fragte nach wann sie etwas trinken kann -die eine Sr. meinte Nach 6 Stunden-eine andere meinte wieder um 20:00.Na was jetzt? Zitronenstäbchen zum benetzen gab es nicht—Sparmaßnahmen? Aber was mich sauer macht ist das meiner Mutter bevor Sie operiert wurde  die Stützstrümpfe aufs Bett geknallt bekam und Sie soll sich die jetzt anziehen. Wie bitte soll sich ein älterer Mensch der nervös ist vor der OP der sich sehr schwer bücken kann diese anziehen?
Das Personal ist unfreundlich und wirkt sehr gestresst. Eine Schwester war dann doch bereit Auskunft zu erteilen.
Rudolfstiftung – nein danke
Mit freundlichen Grüßen
Sylvia S.               24. Mai 2013



Horror im SMZ-Ost Urologie

Sehr geehrtes Wien-Konkret Team
Mein Vater Michael G. schwer krank mit Prostatakrebs im Endstadium, Harn im Blut, Schwierigkeiten mit der Atmung und Schmerzen am ganzen Körper durch Seine schwere Krankheit wurde am 18.2.2013 in das SMZ-Ost Urologie eingeliefert und am 22.2.2013 wieder entlassen. In dieser Zeit hatte er seinen eigenen Horrorfilm.
   Er musste sich trotz seiner Schmerzen da er sich nicht mehr bewegen konnte alleine und ohne Betreuung zum trinken und essen aufrichten. Zum waschen wurde er in eine Rollstuhl gesetzt, ins Bad geführt wo er sich wieder ohne Hilfe selber waschen musste. Schwestern kamen vielleicht wenn es hoch kommt 2-3 mal bei Ihm vorbei. Die Betreuung lies alles zu wünschen übrig. Nach einer Unterredung mit einem Artzt wurde uns mitgeteilt das seine Krankheit voran schreitet und das wir hier kein Pflegeheim sind und das das Bett 1000 Euro pro Tag koste. Ein Mann der 85 Jahre ist und sein Leben lang gearbeitet hat und Steuern bezahlt hat. Kein Hinweis auf ein besseres Spital oder ein Pflegeheim wo man sein  Leiden ein wenig menschlicher macht. Ich würde empfehlen das alle Bauern ihre Schweine zum schlachten in dieses SMZ-Ost bringen denn für Behandlungen von alten und schwerkranken Menschen ist in diesem Spital kein Platz.
   Mein Vater wurde dann Dank der Unterstützung des Mobilen Hospitz am 27.2.2013 in das Sofien Spital eingeliefert. Er bekam dort ein wunderbares Bett mit motorischer Matratze und er wurde wunderbar gepflegt. Trotz seiner sehr guten Pflege ist er am 28.2.2013 verstorben.
Er ist aber im Sofien Spital und der guten Pflege und auch Dank der Ärtzte ohne Schmerzen und menschenwürdig für immer eingeschlafen.
Peter G.       10.3.2013



Herz Jesu Spital: Falsche Operation

Bin vor 10 Monaten von Doz. Dr. Martin Glöckler im Herz Jesu Spital operiert worden. Hatte eine Analfissur gehabt. Bin aber an einem angeblich innerem Prolaps, denn ich nachweislich nie gehabt habe, operiert worden. OP nach Longo Starr. Mir wurde der Mastdarm mit einem Klammerngerät (STARR) durchtrennt, gekürzt und wieder zusammen geklammert. Das liegt jetzt 10 Monate zurück.
   Kann das Haus nicht verlassen (Stuhldrang) und habe fürchterliche Schmerzen die kaum erträglich sind. Nach der Operation (riesiger Blutverlust), 2 Bluttransfusionen!
Binnen 3 Tagen  2 Notoperationen.
Durch diese nicht notwendige Operation habe ich nur Schmerzen, kann kaum sitzen und führe ein sehr tristes Leben,  dass nicht mehr sehr lebenswert ist. Diese STARR Operation machen andere Spitäler nicht  mehr, weil die Komplikationen nachher viel  zu groß  sind.
Walter      25. Februar 2013



Lob für die Ärzte im Krankenhaus St. Elisabeth und Rudolfstifung

Voriges Jahr erlitt ich einen Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps L5/SI mit Diskussequester), mit Ausfallerscheinung des linken Beines.
   Aus diesem Grund wurde ich akkut im St. Elisabeth Krankenhaus aufgenommen für folgende notwendige Untersuchungen blieb ich stationär für zwei Wochen dort. Die mich behandelnden Ärzte (internen Abteilung) haben sich trotz hektischen Betriebs sehr gewissenhaft mit meiner Diagnose auseinander gesetzt und die bestmögliche Behandlung gesucht. In weiterer Folge wurde mir empfohlen die neurochriugische Abteilung der Rudolfsstiftung zu kontaktieren. 
   Dort erhielt ich nach Beschreibung meiner Symptome gleich am nächsten Tag einen Termin. In dieser Abteilung herrscht ein sehr hektischer Betrieb, doch die DGKS der Station sind über alle Maßen bemüht dies den Wartenden nicht spüren zu lassen. Ich wurde von zwei Ärzten (im Abstand von 2 Wochen) untersucht, auch hier wurde sehr gewissenhaft die Amnamese durchgeführt. Das Ergebnis der Untersuchung war, dass eine eindeutige Indikation für eine Bandscheibenoperation vorlag. 
    Die Wartezeiten beliefen sich auf ca. 30 min. Die Ärzte sind gestresst, aber sie haben eine hohe Fachkompetenz. Die DGKS übernehmen praktisch die "Puffer-Rolle" die zwischen Arzt und Patient vermitteln. Das machen sie wirklich gut (-:
Ich bin froh dass ich dort war, ich traf so auf zwar eher gestressten Ärzte die aber verstanden ihr Fach und einer davon operierte mich gsd bestens (sehr großes Dankeschön, denn ich hatte wirklich große Angst nie mehr normal gehen zu können). Auch bin ich den dort anwesenden DGKS sehr dankbar für ihre empathische/kompensatorische Reaktionsweisen. Das ist ein Job der wirklich Nerven abverlangt.
Mit freundlichen Grüßen
V. K.         21. November 2012



SMZ OST & Rudolfstiftung

Meine Mutter wurde vor ca 4 Monaten in die Rudolfstiftung eingeliefert (Herzinfarkt. Nach der Op lag sie in einem Durchzugzimmer wo alle 3 min. Ärzte sowie Besucher durchgingen. Sagte ihm Spital das ihr übel sei und erbreche.
Wurde nach 4 Tagen heimgeschickt.
Am 5 Tag wiedre mit der Rettung ins Smz ost.
ca 1 Woche in einem 3 Bettzimmer keine richtigen Untersuchungen.
Bekam keine Luft mehr usw..
Hatten uns mehrmals beschwert ohne Erfolg.
Danach war sie 3 Wochen im Koma.
Jetzt langsam geht es wieder aufwärts. Aber nicht so wie man es gewohnt ist von unseren Spitälern!!Jetzt wieder das gleich. Geht ihr schlechter.
Unfreundliche Oberärzte, keine genauen Angaben wie was wann.
Hatten öfters Gespräche wollen mit den zuständigen Ärzten.
Naja Pech den ab 14 Uhr ist kein Oberarzt mehr da!!!! UNTER DER WOCHE!! Das bei Knapp 1000 Patienten!!!!
2 Nachtschwestern für 50 Patienten!!!!
!!!!! Zu Tode gespart dieses System !!!!!
Eine Frechheit, da frag ich mich wofür ich noch arbeite und zahle in das Gesundheitswesen!!
Ab 60 Jahre ist es besser wen man gleich abtritt!!
Wurde uns ja mehrmals nahe gelegt von den Ärzten!! Toll den diese Leute haben Österreich aufgebaut und haben nichts davon!!!

D. Stefan                  8. Oktober 2012



Beschwerde über Zyka Sabine - Aufnahme Krankenhaus Floridsdorf

Telefonat - Anfrage  Sonntag 9.9.2012 um 13:06h
Frau Zyka Sabine,
Eine äußerst forsche und freche und grantige Person , die absolut fehl am Platz ist !!!!!!
Die hat einen Ton drauf, der unbeschreiblich ist.
   Ich werde dieses Mail auch an die Gesundheitsstadträtin Wehsely schicken.
Ich habe von auswärts angerufen ( Oton Frau Zyka  : wer san denn se überhaupt) und wollte mich nach einer Angehörigen erkundigen, die am Do. 8.9. eingeliefert wurde.
Mit wurde jegliche Auskunft (  sie is net da!!! Und aus Basta!!!!!) verweigert und auch wurde geradezu frech eine Rückfrage mit der zuständigen Abteilung/Station verneint.
   Datenschutz hin oder her, aber das kann man 1. auch anders sagen und zum 2. muss man sich sorgende Angehörige nicht so behandeln. Mit ein bisschen Willen hätte sie Kontakt mit der Station herstellen können , aber genau das wollte sie nicht- und ich finde das das reine Schikane ( und nicht Datenschutz) war. ( Arm ist der , insbesondere im Krankenhaus, der so einer Person ausgeliefert ist !)
   Ich kann Ihnen nur versichern, in anderen Spitälern herrscht nicht so ein Ton ( Nachschulung tut Not) und man ist immer bemüht, weiterzuhelfen.

Mit vorzüglicher Hochachtung
Christine K.           9. September 2012



Beschwerde UKH Lorenz Böhler: keine Aufklärung durch Arzt Dr. E.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte auch auf diesem Wege eine Beschwerde betreffend meine Behandlung am 12.8.2012 im Lorenz-Böhler-Krankenhaus übermitteln.
Nach einer Sportverletzung beim Tennis wurde ich in die Ambulanz des Lorenz-Böhler-Krankenhauses gebracht. Positiv war zu bemerken, dass die Behandlung sehr rasch erfolgte und es kaum zu Wartezeiten kam. Die Behandlung durch Dr. E... entsprach jedoch in keiner Weise dem, was man sich von einem österreichischen Krankenhaus mit grundsätzlich sehr gutem Ruf erwarten würde.
   Die Hauptkritikpunkte lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
- Es gab vorerst keine Erklärung, um welche Verletzung des Knöchels es sich handelt. Erst nach zweimaliger Nachfrage ergab sich, dass der Knochen nicht verletzt sei. Weitere Hinweise, wie mit dem/den gezerrten oder eingerissenen Band/Bändern zu verfahren sei, gab es nicht.
- Es wurden keinerlei Informationen zu allfälligen Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten oder einer eventuellen Medikamenteneinnahme eingeholt, obwohl der Arzt auf der Verabreichung eines Thrombosemittels beharrte.
- Es wurde weder darüber aufgeklärt, welches Mittel gespritzt wird, noch auf Wechselwirkungen hingewiesen. Aufgrund der starken Schmerzen habe ich zuhause Schmerzmittel (Parkemed) eingenommen. Schweißausbrüche, Herzrasen und ein taubes Gefühl in den Gliedmaßen waren die Folge. Ich erachte es als grobe Verletzung der Aufklärungspflicht, wenn in keiner Weise darauf hingewiesen wird, dass man trotz akuter Schmerzen keine (oder nur bestimmte) Schmerzmittel nehmen sollte.
- Abgesehen von diesen offensichtlichen Behandlungsmängeln ist auch der Umgang von Dr. E... mit Patienten negativ aufgefallen. Offensichtlich war es ihm lästig, mit etwas so Banalem wie einem Bändereinriss konfrontiert zu werden. Auch mir war durchaus bewusst, dass sich um eine alltägliche Verletzung handelt. Ich wollte vor allem abklären lassen, ob der Knochen unverletzt geblieben ist. Dennoch wären kurze Informationen zur weiteren Behandlung bzw. ungefähren Dauer (Sportpause) durchaus angebracht und hilfreich gewesen.
   In der Hoffnung durch diese konstruktive Kritik zu einer qualitativ besseren Behandlung für künftige Patienten beizutragen verbleibe ich
Mit freundlichen Grüßen
K.S.        4. September 2012

Anmerkung Wien-konkret: Dr. E... legt in einem Schreiben seines Rechtsanwaltes vom 21. Mai 2013 wert darauf, dass die Bescherde in keinem Punkt gerechtfertigt ist.
Interessant ist auch der Eintrag bei der Wiener Ärztekammer. Dort ist er zwar Mitglied, es ist aber vermerkt, dass Dr. E. keine Fachberechtigungen hat. Über "sonstige Tätigkeiten und Diplome" findet sich ebenfalls kein Eintrag.



Keine Behandlung im Lorenz Böhler UKH 1200 Wien.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin ziemlich aufgebracht über mein heutiges Erlebnis im Wiener Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler.
   Am 25.7.12 war ich Tennis spielen und verletzte mir dabei meinen rechten Fuß.
Anfangs dachte ich an nichts schlimmes, da die Schmerzen an diesem Tag erträglich waren. Jedoch nahmen diese bereits am nächsten Tag zu. Da ich mich momentan in einer Umschulung befinde und jeden Tag brauche, um nicht zuviel vom behandelten Stoff zu verlieren, wollte ich den Arztbesuch meiden.
   Heute am 27.07.12 nach Unterrichtsende ging ich also in das besagte Krankenhaus. Es war 18:30 als ich bei der Annahmestelle mein Formular abgegeben habe! Die Dame am Schalter erklärte mir erst es handelt sich um keinen Unfall ich soll zu einem Orthopäden gehen. Ich verneinte diese Aussage und wollte im Lorenz Böhler UKH behandelt werden, immerhin habe ich Schmerzen und allen ernstes, wer geht Freitag Abend aus Langeweile in ein Krankenhaus ? Ich gehöre definitiv nicht zu dieser Menschengruppe.
   Soweit so gut, die Dame am Schalter schien es verstanden zu haben und meinte: Sie müssen eine längere Wartezeit in Kauf nehmen, der Arzt erklärt dann alles weitere.
Vielen Dank, die erste Hürde ist geschafft! (Ich habe durchaus ein Verständnis dafür, das Notfallpatienten, Patienten mit akuten (wichtigeren) Krankheitsfällen den Vorzug erhalten), doch was ich dann erleben durfte ist in meinen Augen ein fehlerhaftes Verhalten der Mitarbeiter.
   Nach einer knappen Stunde Wartezeit schien also mein Name auf dem Aufrufemonitor auf und ich ging in den Raum bei dem mich ein Arzt mit den Worten: Was haben sie denn? Begrüßt hat.
Als ich ihm meinen Vorfall schilderte hat der besagte Arzt OHNE meinen Fuß überhaupt anzugreifen gemeint: Er behandelt mich nicht da dies kein Notfall sei und ich Mo - Fr von (Ich glaube er meinte 8 - 16 Uhr) kommen könnte und ob ich wüsste was so etwas überhaupt kostet wenn er sich das jetzt anschaut.
Ich antwortete dem Arzt mit einer ihm offensichtlich unzufriedenen Meldung: Ich arbeite von Mo - Fr leider zu diesen Zeiten und zahle Monat für Monat meine Sozialversicherung, habe einen Selbstbehalt wo alle Behandlungskosten angeführt sind, ich weiß was es kostet und ich habe das Recht behandelt zu werden. Nach dieser Aussage kam von dem Arzt noch die Meldung: So einen SCHAS schau ich mir nicht an.

Ich wollte natürlich die schriftliche Richtigkeit dieses Vorfalles erhalten und bekam sie auch. (Jedoch nicht Wortlos, der Arzt hat noch betont: Der CHEFARZT hat Ihnen das gesagt)
Ich war natürlich nicht mehr der freundliche Junge Herr und meinte daraufhin, es is mir egal was für ein Arzt Sie sind, ich möchte einfach nur die Bestätigung das SIE mich nach einer Stunde Wartezeit nicht untersuchen und mich nach Hause schicken.
Nettes Gesundheitssystem...

Fazit: Ich habe immer noch Schmerzen, weiß nicht was mit meinem Fuß ist und werde nicht behandelt.

Vielen Lieben Dank
Florian O.                    27. Juli 2012

PS: Der behandelte Arzt war der Herr Dr. SWITTALEK LUKAS / Philipp M, Team C, Erstaufnahme
Mein Fuß ist über das Wochenende angeschwollen und ich mache mich jetzt auf den Weg ins Wiener AKH.

Antwort der Gesundheitsstadträtin vom 9. August 2012
MAGISTRAT DER STADT WIEN
Büro der Geschäftsgruppe
Gesundheit und Soziales

Wien, 9. August 2012
Gla/Zsi – 1199/2012

Herrn
Mag. Robert Marschall
Per E-Mail:
redaktion@wien-konkret.at

Sehr geehrter Herr Magister Marschall,
danke für Ihre E-Mail vom 31. Juli 2012 in der Sie sich für Herrn Florian Omata einsetzen. Ich habe Ihre E-Mail mit großem Interesse gelesen, darf Ihnen aber höflichst mitteilen, dass die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt – AUVA (Kontaktadressen unter:
http://www.auva.at/portal27/portal/auvaportal/channel_content/cmsWindow?p_tabid=8&p_menuid=163&action=2) zuständig ist.

Ich wünsche Herrn Omata auf diesem Wege alles Gute für die Zukunft und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Mag.a (FH) Maria Glaser
Büro Stadträtin Maga Sonja Wehsely
Rathaus, A - 1082 Wien
Tel.: +43 1 4000 81230


Antwort der Ärztekammer vom 6. August 2012
Sehr geehrter Herr Mag. Marschall,
Bezugnehmend auf Ihr unten angeführtes Schreiben, erlaubt sich die Ärztekammer für Wien eingangs festzuhalten, dass eine wertende Beurteilung eines Sachverhalts auf Basis der Schilderung durch lediglich einer der beteiligten Parteien leider nicht möglich ist.
Es kann hier lediglich allgemein auf die bestehende Rechtslage verwiesen. Die Pflicht zur Behandlung ambulanter Patienten ergibt sich für öffentliche allgemeine und für Sonderkrankenanstalten aus § 26 KAKuG. In Abs. 1 wird bestimmt, dass  Personen, die einer Aufnahme in Anstaltspflege nicht bedürfen, ambulant zu untersuchen oder zu behandeln sind, wenn es    
1.       zur Leistung Erster ärztlicher Hilfe,
2.       zur Behandlung nach Erster ärztlicher Hilfe oder in Fortsetzung einer in der Krankenanstalt erfolgten Pflege, die im Interesse des Behandelten in derselben Krankenanstalt durchgeführt werden muß,
3.       zur Anwendung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit solchen Behelfen, die außerhalb der Anstalt in angemessener Entfernung vom Wohnort des Patienten nicht in geeigneter Weise oder nur in unzureichendem Ausmaß zur Verfügung stehen,
4.       über ärztliche oder zahnärztliche Zuweisung zur Befunderhebung vor Aufnahme in die Anstaltspflege,
5.       im Zusammenhang mit Organ- einschließlich Blutspenden,
6.       zur Durchführung klinischer Prüfungen von Arzneimitteln oder Medizinprodukten oder
7.       für Maßnahmen der Fortpflanzungsmedizin
notwendig ist. Eine rechtliche Verpflichtung zur Untersuchung und/oder Behandlung eines Patienten in einer öffentlichen allgemeinen oder einer Sonderkrankenanstalten besteht daher nicht in jedem Fall.
Die Angelegenheit stellt sich auch Sicht der Ärztekammer für Wien vordergründig als ein Kommunikationsproblem dar. Sofern die diesbezüglichen Angaben des Patienten zutreffen, wären etwaige verbale Entgleisungen sowie das frustrane Warten des Patienten auf die – schlussendlich nicht zwangsläufig rechtswidrig unterlassene – Behandlung sicherlich vermeidbar gewesen. Eine abschließende Stellungnahme aus ärzterechtlicher Sicht, kann erst nach Vorliegen der Unterlagen und der Stellungnahme durch das UKH Lorenz Böhler bzw des betroffenen Arztes erfolgen.

Wir hoffen, Ihnen vorläufig mit diesen Ausführungen behilflich gewesen zu sein.

Mit freundlichen Grüßen
Mag. Anelia Mihova
Stabsstelle Recht
der Ärztekammer für Wien
1010 Wien, Weihburggasse 10-12
Tel. +43 1 51501-1475


Antwort der Patientenanwaltschaft vom 1. August 2012
Sehr geehrter Herr Mag. Marschall!
Vielen Dank für die Übermittlung der Beschwerde von Herrn Florian O.... Die unabhängige Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft bzw. der zuständige Sachbearbeiter wird selbstverständlich ehestens mit dem Beschwerdeführer in Kontakt treten und auf dessen Wunsch der Angelegenheit in patientenorientierter Art und Weise nachgehen.
   Bitte um Verständnis, dass erst nach dem Vorliegen von Prüfungsergebnissen eine inhaltliche Beurteilung des Vorbringens erfolgen kann und Informationen nur dann an Dritte weitergegeben werden können, wenn keine gesetzlichen Verschwiegenheitspflichten und Datenschutzbestimmungen entgegenstehen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Neustifter, OAR
Leiter der Stabsstelle Administration, Presse
Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft
Schönbrunner Straße 108, Eingang Sterkgasse
1050 Wien
Tel.:    (+431) 5871204 Kl. 82991

Das Patientenopfer repliziert:
Sehr geehrter Herr Mag. Robert Marschall!
Es gibt Neuigkeiten welche meinen Fuß betreffen.
Ich war im SMZ-Ost welche ein unauffälliges Röntgen beobachtet haben und haben mich mit der bitte zum Orthopäden zu gehen um eine Überweisung für ein MRT zu holen, sehr freundlich beraten.
Also ging ich zum Orthopäden welcher mich weiter zum MRT schickte.
Das Ergebnis vom MRT (Befund) habe ich Ihnen als Anlage zugefügt.
Ich trage seit 17.08.2012 einen Gips bis zum Knie, muss Lovenox spritzen (Thrombosegefahr) und hoffe das alles wieder gut verheilt... da ich immerhin fast 3 Wochen ohne Diagnose unterwegs war.
 
Mit freundlichen Grüßen
Florian O...        28.8.2012



verweigerte Behandlung eines Unfallopfers im Lorenz-Böhler Krankenhaus und Wiener AKH

Hallo! Am Samstag, den 21.01. (Anm.: 2012), ist mir klar geworden wie kaputt unser System ist. Bevor ich die Geschichte hier nieder schreibe möchte ich erwähnen, wenn man eine Person die einen Unfall hatte liegen lässt, dann macht man sich strafbar.

Eine Bekannte von mir aus Polen, kam zu mir für ein Wochenendurlaub. Am Samstag waren wir am Rathaus eislaufen. Dabei kam es zu dem Unfall. Ich war zwei Minuten abwesend um ein paar Fotos zu machen und in dieser Zeit ist sie mit dem Gesicht auf das Eis gestürzt. Sie kam mit Schürfwunden zu mir. Geholfen hat niemand. Als ich sie gesehen habe, war ich sprachlos.
   Da ich 30 Meter weiter geparkt hatte sind wir zum Auto und ich nahm sie mit ins UKH Lorenz Böhler im 20. Bezirk. Wir wurden dort mit ihrer polnischen Versicherungskarte nicht aufgenommen weil es keine E-Card ist. Das Blöde nur, in Polen gibts diese Karte noch nicht überall. Wieder raus zum Auto, habe ich bei der Rettung angerufen. Dort, nachdem ich alles geschildert habe, sagte ein netter Herr, es sei unfassbar und ich soll ins AKH fahren.
   Bin also ins AKH. Grünes Bettenhaus, 6 Ebene, Unfallstation. Die Frau am Schalter hat eine Annahme abgewiesen. Natürlich auch wegen der polnischen Versicherungskarte. Da wurde ich schon richtig sauer und wurde laut. "was soll die sch...??? Wozu gibt's die EU??? Soll ich jetzt mit der Beschädigten einfach wieder Heim fahren oder was???". Die Frau sagte, das gegen eine Anzahlung von 250 Euro sie aufgenommen wird. Das ist absurd! Auch wenn man angeblich das Geld wieder bekommt. Woher soll ein normaler Mensch auf ein mal 250 Euro her nehmen. Die Bekannte von mir erst recht. Sie verdient in Polen umgerechnet vielleicht 600 Euro! Darauf meinte die Frau am Schalter zu mir "so ist das Gesetz und dieses Gesetz ist für alle". Ich sagte nur noch was das soll, wenn man bei einem Unfall 250 Euro zahlen soll. Ich habe wieder die Rettung angerufen. Wieder den gleichen Herren dran gehabt. Ich erzählte ihm den Ablauf im AKH und das nicht mal erste Hilfe oder sonst was gemacht wird. Ich wusste echt nicht mehr weiter. Er sagte er wird irgendwo anrufen, abklären ob auf Kulanz etwas möglich wäre. Paar Minuten Später bekam ich einen Anruf zurück von einem Arzt, dieser sagte zu mir, es sei leider nun mal so, und ich soll ins Wilhelminenspital fahren, dort muss man nicht zahlen, denn dort wird eine Rechnung ausgestellt mit der die Bekannte von mir zur Krankenkasse in Polen gehen kann.
  
Gesagt getan, Auto und schnell hin gefahren. Endlich aufgenommen, Röntgen, Diagnose und Versorgung der Wunden.

Ich bin sehr enttäuscht das man eine Person weg schickt, ohne jegliche Hilfe, nur weil die Versicherungskarte keine E-Card ist. Es war natürlich keine private Versicherung, falls das jemand sich denken sollte. Ich finde, UKH sowie AKH hätten einfach die Daten von der Karte runterschreiben sollen, hätte sicher funktioniert. Wenn nicht, dann wenigstens die Wunden Versorgt, angeschaut... EU ist was tolles oder...

MfG David aus Wien         24. Jän 2012

Anm Red.: Wien-konkret wird dazu eine Stellungnahme der Wiener Gesundheitsstadträtin Wehsely (SPÖ), des Gesundheitsministers Stöger (SPÖ) und der Wiener Ärztekammer einholen.


Stellungnahme der EU-Austrittspartei:
Die EU kümmert sich hauptsächlich nur um Banken, Konzerne und EURO-Währung. Den Bürgern wird in der EU leider kaum geholfen, sondern die EU bestraft die Bürgern noch zusätzlich damit, dass sie ihnen Milliarden Euro an Steuergeld wegnimmt. Österreich muß die Probleme selbst lösen. Es darf nicht sein, dass Unfallopfer in österreichischen Spitälern nicht einmal notversorgt werden, nur weil Sie keine österreichische Versicherungskarte haben. Die EU-Austrittspartei tritt für mehr Bürgerrechte ein, mit oder ohne EU.

Mehr über den notwendigen => EU-Austritt Österreichs



Beschwerde über die Rudolfsstiftung

Nie wieder in die Kinderambulanz der Rudolfstiftung.
Am 02.03.2006 fuhren meine Eltern mit mir in die Rudolfsstiftung da ich 42 Fieber hatte und schon haloziniert habe. Die Ärzte sagten damals zu meiner Mutter warum sie mit mir ins Spital fahrt wenn ich eh "nur" verkühlt bin. Am nächsten Tag in der Früh lag ich schon im SMZ-Ost auf der Intensivstation. Es wurde Herpes Enzephalitis Diagnostiziert (Hirnhautentzündung durch Herpesviren). Dies ist eine seltene Form der Hirnhautenzündung, ich war damals der 3te Fall in Österreich. Mir hätte schneller geholfen werden können, wenn sie mir damals einfach Blut abgenommen hätten in der Rudolfstiftung, dann hätten sie gesehn das ich Enzündungswerte weit über 1000 hatte.
Wenn meine Eltern damals nicht so schnell gehandelt hätten und trotzdem noch ins SMZ-Ost gefahren wären, wäre ich heute nicht mehr da. Mir hätte viel erspart bleiben können. Ich lag damals noch 8 Wochen auf der Intensivstation dann 9 Wochen auf der normalen Station. Anschließend war ich noch 8 Wochen auf Reha, da ich mich an nichts mehr erinnern konnte.
Ich finde es eine Frechheit das man sich nicht mal mehr auf ein "gutes" Spital verlassen kann.
Ich hatte es nach dem Spitalsaufenthalt und nach der Reha auch nicht leicht da ich durch die Krankheit beschwerden hatte beim sachen merken,...da 10% meines Gehirn "tot" sind.
Deshalb nie wieder Rudolfstiftung!

F. Michele      17. April 2011



SMZ-Ost: Nicht-muslimischer Vater durfte nicht bei seinem Kinder im Spital übernachten

Hier eine kurze Schilderung zu meinem persönlichen Erlebnis diese Woche.
Nachdem meine mittlerweile 6-jährige Tochter seit September 2010 die siebente Angina in Folge hatte, hatten wir diesen Monat einen OP-Termin im SMZ-Ost bekommen, zur Mandel-Polypen Entfernung. Diese Woche war ich zum OP-Vorgespräch und MUSSTE eine Einverständniserklärung unterzeichnen, dass ich als Mutter in der Nacht bei meiner Tochter bleibe, da mein Mann nicht darf!!!
   Wir hatten es eigentlich so geplant gehabt, das mein Mann den Spitalsaufenthalt mit meiner Tochter macht, da ich weniger Urlaub offen habe als er. Grund dafür das es meinem Mann nicht gestattet ist: Sollte eine muslimische Mutter über Nacht auch bei Ihrem kranken Kind im Spital bleiben, erlauben es die muslimischen Väter nicht, dass im selben Zimmer auch ein nicht muslimischer Mann ist !!!
   Mit so einer Forderung vom Spital habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Wir haben unsere Tochter natürlich auf den Spitalsaufenthalt vorbereitet und Ihr gesagt, dass der Papa mit ihr im Spital ist und jetzt muss ich ihr sagen, dass der Papa aber nicht bei ihr bleiben darf !!! Auch mein Mann empfindet dies als eine Frechheit,  dass es Ihm verwährt wird, sich nicht um sein Kind kümmern zu dürfen. Was wäre die Konsequenz wenn zB: mein Mann Alleinerzieher ist und es mich nicht geben würde? Müsste dann meine Tochter ganz alleine im Spital bleiben, nur weil es anscheinend nur Rechte für Muslime in Österreichischen Spitälern gibt???
   Ich werde natürlich meine Tochter die erst 6 Jahre alt ist nicht alleine im Spital lassen und bei Ihr schlafen. Es ist halt nicht jedem Österreichischen Mitbürger vergönnt sich privat behandeln zu lassen, da es nur Gutsituierten möglich ist, dies zu finanzieren. Dann müsste ich mich mit diesen irrsinnigen Forderungen nicht ärgern. Vor 5 Jahren war das im SMZ-Ost noch kein Problem. Damals sind wir mit meinem Sohn drinnen gelegen und auch mein Mann war in der Nacht bei ihm.
   Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem nicht und finde es auch inakzeptabel und nicht gerechtfertigt. Ich bin hier geboren, sowie mein Mann und wir sind immer unseren Pflichten als Österreichische Staatsbürger nachgekommen, waren zu keinem Zeitpunkt je arbeitslos, und dann wird es einem verwährt selbst zu entscheiden wer mit dem gemeinsamen Kind im Spital bleiben möchte?  Also ist meine Frage sehr wohl berechtigt:
Wo bleibt mein Recht auf Recht???

Mit freundlichen Grüßen
B.L.         11. April 2011


Stellungnahme der Krankenanstaltenverbund - Pressestelle vom 12.4.2011:
Ein sehr emotional und tendenziös geschriebenes Kettenmail sorgt in letzter Zeit für Diskussion rund um die Übernachtungsmöglichkeit von Eltern im Krankenhaus. Eine bewusst nüchtern gehaltene Darstellung der Fakten soll auf den Boden der Tatsachen zurückführen und die Debatte versachlichen: Informationen zum Mama-Papa-Service in den öffentlichen Spitälern der Stadt Wien und im Besonderen auf der HNO-Abteilung im SMZ Ost – Donauspital:

Mama-Papa-Service in den öffentlichen Spitälern der Stadt Wien:
- Prinzipiell werden Kinder an den kinder- & jugendheilkundlichen Abteilungen der KAV-Spitäler behandelt, sowohl in akuten Situationen als auch bei geplanten Eingriffen. Hier ist der Mama-Papa-Service - also die Übernachtungsmöglichkeit eines Elternteils bei seinem Kind - nicht nur selbstverständlich möglich, sondern wird oftmals auch explizit empfohlen. Auf den Kinder-& Jugendheilkunde-Abteilungen ist ausreichend Platz vorhanden, um den Mama-Papa-Service zu garantieren.
- In sämtlichen Krankenhäusern erfolgt die Betten- und Zimmerbelegung nach Geschlechtern getrennt (Ausnahme: Intensivstation).
- Wenige bestimmte Erkrankungen oder Operationen werden aus medizinischen Gründen in anderen Abteilungen als auf der Kinder- Jugendheilkunde behandelt oder durchgeführt. Es handelt sich dann meist um Mandel- und Polypen-Eingriffe, die besser auf den HNO-Abteilungen durchgeführt werden können.

Mama-Papa-Service auf der HNO-Abteilung im Donauspital / SMZ Ost:
Bei angemeldeten Operationen für Kinder (z.B. Mandelentfernung) bietet die HNO-Abteilung im Donauspital (DSP) einen Mama-Papa-Service, also eine Übernachtungsmöglichkeit eines Elternteiles im Zimmer seines Kindes an. Aus organisatorischen Gründen wird bei der Terminfestlegung der Operation nach den Wünschen der Eltern gefragt und eine Abstimmung darüber gesucht, welcher Elternteil - Mama oder Papa - zum vereinbarten Termin tatsächlich im Spital übernachten wird. Diese organisatorische Abstimmung von Anfang an soll der Familie eine optimale Vorbereitung auf den Krankenhausaufenthalt ermöglichen. Schon im Vorfeld wird dafür gesorgt, dass Mütter mit Müttern (und ihren Kindern) und Väter mit Vätern (und ihren Kindern) in einem gemeinsamen Zimmer übernachten. Wenn – aus welchen Gründen auch immer – die vereinbarte Betreuungsperson wechselt (statt Mama bleibt Papa über Nacht oder umgekehrt) und absehbar ist, dass kein passendes Zimmer verfügbar ist, bietet das DSP eine Terminverschiebung der Operation an, um den Wünschen der Eltern entgegen zu kommen.
„Bericht einer Mutter“ betreffend die HNO-Abteilung im Donauspital:
Der veröffentlichte „Bericht einer Mutter“ stimmt – auch nach Rücksprache mit der betroffenen Mutter – keineswegs mit den Tatsachen überein. Tatsache ist, dass diese Familie ihre Tochter zu einer Mandel-Operation angemeldet hatte und bei der Terminfestlegung die Betreuung durch die Mutter während des Spitalaufenthalts vereinbart wurde. Unmittelbar vor dem OP-Termin musste die Familie umdisponieren und teilte mit, dass der Vater anstatt der Mutter bei seiner Tochter übernachten werde. Daraufhin bot man der Familie eine Terminverschiebung an, da bereits wie vereinbart für Mutter und Tochter ein Zimmer reserviert war. Das war für die Familie nur schwer möglich und es wurde letztendlich auch eine Möglichkeit gefunden, so dass der betreffende Vater statt der Mutter bei seiner Tochter bleiben konnte. In der Situation selbst und auch bei der Nachbesprechung im Krankenhaus äußerte die Familie keinerlei Beschwerden, im Gegenteil, sie bedankte sich für die letztlich erfolgreiche Umorganisation der Eltern-Begleitung für ihre Tochter. Der ärztliche Direktor des DSP hat mehrfach mit der betreffenden Frau bzw. Familie direkt gesprochen. Da die HNO-Abteilung des DSP (wie auch aller anderen Krankenhäuser) keine Kinder- und Jugend-Fachabteilung ist, versucht man den verständlichen Wünschen der Eltern nach Begleitung ihrer Kinder nachzukommen und bemüht sich auf organisatorischer Ebene um eine optimale Vorbereitung.