Wien

Spitäler und Krankenhäuser in Wien / Hospitals in Vienna:

Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien - Medizinischer Universitätscampus
1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20 Telefon: 01-40400  - 0

Barmherzige Brüder
1020 Wien, Johannes-von-Gott-Platz 1, Telefon: 01-211 21

Evangelisches Krankenhaus Wien
1180 Wien, Hans-Sachs-Gasse 10-12, Telefon: 01-404 22

Gottfried von Preyer'schem Kinderspital
1100 Wien, Schrankenbergg. 31,   Telefon: 01-601 13 - 0

Göttlicher Heiland, Krankenhaus
1170 Wien, Dornbacher Straße 20-26, Telefon: 01-400 88

Hanusch-Krankenhaus
1140 Wien Heinrich-Collin-Straße 30, Telefon: +43 1 910 21

Hartmannspital
1050 Wien, Nikolsdorfer Gasse 26, Telefon: 01-546 05

Herz Jesu Krankenhaus
1030 Wien, Baumgasse 20A, Telefon: 01-712 26 84-0

Kaiserin-Elisabeth-Spital
1150 Wien, Huglgasse 1-3, Telefon: 01-981 04  - 0

Krankenanstalt Rudolfstiftung   
1030 Wien, Juchgasse 25,  Telefon: 01-711 65  - 0
 
Krankenhaus Hietzing (Krankenhaus Lainz)
1130 Wien, Wolkersbergenstraße 1,  Telefon: 01-801 10  - 0

Krankenhaus St. Elisabeth GmbH
1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 4A, Telefon: 01-711 26

Militär-Medizinisches Zentrum (1210 Wien)
Heeresspital WIEN (Heeresfachambulatorium und Heereskrankenanstalt)
1210 Wien, Brünner Straße 238, Telefon: 05 02 01-101565

Neurologischem Zentrum Rosenhügel
1130 Wien, Riedelgasse 5,  Telefon: 01-880 00 - 11

Orthopädisches Krankenhaus Gersthof  
1180 Wien, Wielemansgasse 28,  Telefon: 01-476 11  - 0

Orthopädisches Spital Speising GmbH
1130 Wien, Speisinger Straße 109, Telefon: 01-801 82

Semmelweis Frauenklinik
1180 Wien, Bastiengasse 36 - 38, Telefon: 01-476 15 - 0 
 
Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe Otto-Wagner-Spital und Pflegezentrum
1145 Wien, Baumgartner Höhe 1,   Telefon: 01-910 60  - 0

Sozialmedizinisches Zentrum Floridsdorf, Krankenhaus und Geriatriezentrum
1210 Wien, Hinaysgasse 1,  Telefon: 01-275 22  - 0

Sozialmedizinisches Zentrum Ost (SMZ-Ost) - Donauspital  
1220 Wien, Langobardenstraße 122,  Telefon: 01-288 02  - 0

Sozialmedizinisches Zentrum Sophienspital
1070 Wien, Apollogasse 19,  Telefon: 01-521 03  - 0

Sozialmedizinisches Zentrum Süd - Kaiser-Franz-Josef-Spital
1100 Wien, Kundratstraße 3,   Telefon: 01- 601 91  - 0
 
St. Anna Kinderspital GmbH
1090 Wien, Kinderspitalgasse 6, Telefon: 01-401 70

St. Josef Krankenhaus
1130 Wien, Auhofstraße 189, Telefon: 01-878 44

Unfallkrankenhaus Meidling
1120 Wien, Kundratstraße 37, Tel.: +43 1 601 50-0

Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler
1200 Wien Donaueschingenstraße 13, Tel.: +43 1 331 10-0

Wilhelminenspital  Wilhelminenspital
1160 Wien, Montleartstraße 37,  Telefon: 01-491 50  - 0


Die Gesundheitszentren der WGKK:

 Wien-Mitte, 1030 Wien, Strohgasse 28
 Öffnungszeiten:  Mo-Fr, 07.00-14.30 Uhr
 Telefon:  +43 1 601 22-40300

 Wien-Mariahilf, 1060 Wien, Mariahilfer Straße 85-87
 Öffnungszeiten:  Mo-Fr, 07.00-14.30 Uhr
 Telefon:  +43 1 601 22-40600

 Wien-Süd, 1100 Wien, Wienerbergstraße 13
 Öffnungszeiten:  Mo-Do, 07.00-14.15 Uhr    Fr, 07.00-14.00 Uhr
 Telefon:  +43 1 601 22-1722

 Wien-Nord, 1210 WIen, Karl-Aschenbrenner-Gasse 3
 Öffnungszeiten:  Mo-Fr, 07.00-14.30 Uhr
 Telefon:  +43 1 601 22-40200
 





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Kaiser Franz Josef Spital: sehr starke Blutungen und Schmerzen / Wartezeit 4 Std. 10 Minuten

Sehr geehrte Damen und Herren! Die Ambulanz im Kaiser Franz Josef Spital für die Abteilung Gynäkologie ist eine Zumutung. Am 20.05 17 war ich mit meiner Toch hier weil sie sehr starke Blutungen und Schmerzen hatte. Eine Wartezeit von 2 Std.  wurde uns am Empfang schon mitgeteilt.  Damit hatten wir auch gerechnet.  Nach mehrmaligen Vertröstungen kam nach sage und schreibe 4 Std. 10 Minuten endlich eine Ärztin die meine Tochter untersuchte.  Das unfassbare aber war, dass wir der einzig gynäkologische Fall in der Ambulanz waren!!!

Wir kommen hier auf keinen Fall mehr her.
MfG  eine sehr enttäuschte Patientin         20.5.2017



quälende Schmerzen durch langen Transport einer 12-jährigen

Guten Tag,
meine Tochter erlitt gestern beim Schulturnen eine Schulterluxation. Obwohl die Schule im 8. Bez. und damit in unmittelbarer Nähe des AKH ist, mußte sie ins UKH Meidling transportiert werden (um 16h beim Mega Stau am Gürtel), da alle Schulunfälle im LKH Meidling behandelt werden müssen. Sie hatte höllische Schmerzen und eine sofortige Reposition ist das Mittel der Wahl zumal die Schäden auch größer werde, je länger man zuwartet mit der Reposition.
Ich frage mich, was sich die KAV Verantwortlichen denken, wenn sie solche Regelungen implementieren.
Ich bin Ihnen dankbar, wenn man durch Ihre Mithilfe eine REorganisation beim KAV erwircken könnte.
Mit vielen Dank im voraus
Dr. Angelika S.    30.3.2017



Betreff / Ambulatorium Nord Heilmittelausgabe

Heute 1.7.2016
Zum mittlerweile zum 4ten mal !!!!!!!!!!!!!!!!!!
Dame bei der Ausgabe ( schwarze kurze Haare ) ist dort fehl am Platz.
Man kommt sich vor wie ein Bittsteller, bekommt verordnete Heilmittel nur sehr widerwillig oder gar nicht ( man stört vor allem in der Früh - bei der Kaffeepause ). So etwas sollte nicht auf Patienten losgelassen werden. Wird vermutlich von unseren Beiträgen bezahlt.
Mit freundlichen Grüßen
Brigitta N.   1.7.2016



Rudolfstiftung war für mich die Katastrophe

Mein Name ist Y. . Ich wurde im Elisabethspital im 14. Bezirk an der Schilddrüse operiert. Dort waren alle Ärzte und Schwestern ein eingespieltes Team und sehr kompetent und extrem freundlich! Leider wurde diese Superspital geschlossen!
    Jetzt heißt die Alternative Rudolfstiftung- das neue Schilddrüsenzentrum! Leider hatte ich ein Karzinom im Anfangstadium, was heißt: ich darf nicht mehr zu den Ärzten des alten Elisabethspitals, sondern muss zu denen der Rudolfstiftung in die Nuklearmedizin! Das war milde ausgedrückt für mich die Katastrophe. Die Ärztin dort erklärte mir ungefähr dieses: wieso haben Sie noch eine halbe Schilddrüse! Die muss raus! Man kann sonst keine Tumormarker machen. Sie kannte meine Krankengeschichte überhaupt nicht, glaubte ich hätte ein 1,8 cm grosses Karzinom grhabt, weil sie sich nicht genug Zeit für das Lesen meiner Befunde nahm! Überhaupt war das ganze Gespräch so, dass ich am liebsten  gleich gegangen wäre. Dann schickte sie mich wegen eines anderen Patienten hinaus, um mich danach  ungefähr so aufzurufen: Frau Magister " wie war der Name noch? Naja Frau Magister irgendwie halt"! Am Ende meinte sie, ich hätte noch 3-4 Monate , um mir die OP zu überlegen! Man hat dabei gespürt, wie groß die Verachtung gegen  Chirurgen, und vorallem  denen gegenüber, die im ehemaligen Elisabethspital waren!
Dort gehe ich nie wieder hin- Karzinom hin oder her
Y.           27.  Juli 2013



falsche Berufsbezeichnungen beim weiblichen Pflegepersonal

Sehr geehrte Damen und Herren!
Da man aufgrund falscher Berufsbezeichnungen, weibliches Pflegepersonal nicht richtig ansprechen
kann, möchte ich Sie bitten, mich bei den nachfolgenden Änderungen zu unterstützen:
Derzeitiges Ärgerniss:
Weibliches, diplomiertes Pflegepersonal wird als:
"Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester" (DGKS) bezeichnet, obwohl:
1. Die Pflegebediensteten und die pflegebedürftigen Personen keine gemeinsamen Eltern haben, aber trotzdem als "Schwester", bezeichnet werden wollen.
2. Die Bezeichnung: "Schwester" hat sich eingebürgert, als unverzichtbare Hilfeleistungen noch von "Ordensschwestern", UNENTGELTLICH geleistet wurden, was aber heutzutage nicht mehr zutrifft, da es im öffentlichen Bereich, keine unbezahlte Pflege mehr gibt.
3. Die Pflegebediensteten möchten per "Sie" angesprochen werden, obwohl sie bei ihrer Vorstellung, nur ihren Vornamen bekanntgeben.
4. Es hat sich die Unsitte eingebürgert, pflegebedürftige Personen zwar mit ihrem Familiennamen anzusprechen, aber dann per "Du" weiterzusprechen, anstatt gleich für klare Verhältnisse zu sorgen.
5. Krankenhäuser werden auch nicht als: "Gesundheits- und Krankenhäuser bezeichnet.
6. Ein erwachsener, gesunder Mensch ist nicht pflegebedürftig.
7. Die Abkürzung ist auch falsch: Richtig wäre: "DGuKS"
 
Weiters:
Weibliches, nicht diplomiertes Pflegepersonal wird als:
Pflegehelferin (PH) bezeichnet, aber in der Ansprache ebenso falsch mit "Schwester",
da sie mit der abwertenden Bezeichnung: "Helferin", nicht bezeichnet werden wollen.
 
Was wird benötigt:
Eine EINHEITLICHE Kurzbezeichnung für weibliche,  diplomierte und nicht
diplomierte Pflegebedienstete, für den gesamten deutschen Sprachraum!
Die richtigen Bezeichnungen für männliche Pflegebedienstete:
Diplomierte Pflegebedienstete: "DIPLOMKRANKENPFLEGER" (DKPF): Ansprache: "Herr PFLEGER"
Nicht diplomierte Pflegebedienstete:     "KRANKENPFLEGER"   (KPF): Ansprache: "Herr PFLEGER"
Ansprache in der Mehrzahl: "Die PFLEGER"
 
Da bis jetzt meines Wissens, noch niemand auf die unsinnige Idee gekommen ist, diplomierte männliche Pflegebedienstete als: "Diplomierten Gesundheits- und Krankenbruder", zu bezeichnen, ist die Bezeichnung: "Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester", auch nicht sinngemäß!
 
Die kürzest möglichen Bezeichnungen für weibliche Pflegebedienstete:
 
Diplomierte Pflegebedienstete: "DIPLOMKRANKENPFLEGIN" (DKPF): Ansprache: "Frau PFLEGIN"
Nicht diplomierte Pflegebedienstete:     "KRANKENPFLEGIN"   (KPF): Ansprache: "Frau PFLEGIN"
Ansprache in der Mehrzahl: "Die PFLEGINEN", unnötige Bezeichnungs-Verlängerung: "Die Pflegerinen"
 
Da "pflegen" ihre Haupttätigkeit ist, und ich kein Interesse an unnötigen Bezeichnungs Verlängerungen habe, ist für mich die verweiblichte, männliche Bezeichnung: "Pflegerin", eine unnötige Verlängerung.

Stefan                19. Mai 2013



Beschwerde über die Rudolfsstiftung

Nie wieder in die Kinderambulanz der Rudolfstiftung.
Am 02.03.2006 fuhren meine Eltern mit mir in die Rudolfsstiftung da ich 42 Fieber hatte und schon haloziniert habe. Die Ärzte sagten damals zu meiner Mutter warum sie mit mir ins Spital fahrt wenn ich eh "nur" verkühlt bin.
Am nächsten Tag in der Früh lag ich schon im SMZ-Ost auf der Intensivstation. Es wurde Herpes Enzephalitis Diagnostiziert (Hirnhautentzündung durch Herpesviren). ...
Wenn meine Eltern damals nicht so schnell gehandelt hätten und trotzdem noch ins SMZ-Ost gefahren wären, wäre ich heute nicht mehr da.

Ganze => Beschwerde Rudolfsstiftung

F. Michele



SMZ-Ost: Nicht-muslimischer Vater durfte nicht bei seinem Kinder im Spital übernachten

Nachdem meine mittlerweile 6-jährige Tochter seit September 2010 die siebente Angina in Folge hatte, hatten wir diesen Monat einen OP-Termin im SMZ-Ost bekommen, zur Mandel-Polypen Entfernung. Diese Woche war ich zum OP-Vorgespräch und MUSSTE eine Einverständniserklärung unterzeichnen, dass ich als Mutter in der Nacht bei meiner Tochter bleibe, da mein Mann nicht darf!!! ... Wir hatten es eigentlich so geplant gehabt, das mein Mann den Spitalsaufenthalt mit meiner Tochter macht, da ich weniger Urlaub offen habe als er. Grund dafür das es meinem Mann nicht gestattet ist: Sollte eine muslimische Mutter über Nacht auch bei Ihrem kranken Kind im Spital bleiben, erlauben es die muslimischen Väter nicht, dass im selben Zimmer auch ein nicht muslimischer Mann ist !!! ... Was wäre die Konsequenz wenn zB: mein Mann Alleinerzieher ist und es mich nicht geben würde? Müsste dann meine Tochter ganz alleine im Spital bleiben, nur weil es anscheinend nur Rechte für Muslime in österreichischen Spitälern gibt???

ganze Beschwerde unter => Patientenberichte Wiener Spitäler

Mit freundlichen Grüßen
B.L.         11. April 2011





6.5.2016 Unfassbar: Während in anderen Wiener Spitälern Patienten auf den Gängen liegen, wird im Floridsdorfer Krankenhaus die 1. Medizinische Abteilung "mangels Auslastung" geschlossen


  Helle Aufregung herrscht beim Pflegepersonal des Floridsdorfer Krankenhauses und bei der Bezirksbevölkerung, seit bekannt geworden ist, dass die 1. Medizinische Abteilung am Floridsdorfer Krankenhaus mit 26. Mai zur Gänze geschlossen werden soll. "Hier herrscht – ebenso wie beim Projekt des neuen SMZ-Nord – beim verantwortlichen Krankenanstaltenverbund offenbar das totale Chaos", ist WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek nach einem Besuch im Floridsdorfer Krankenhaus und Gesprächen mit dortigen Mitarbeitern überzeugt. "Es ist einfach unfassbar, dass man auf der einen Seite eine ganze Abteilung ersatzlos schließt, während in anderen Wiener Spitälern die Patienten auf den Gängen liegen müssen!"
   Besonders peinlich ist die KAV-Begründung für die Abteilungs-Schließung mit dem Hinweis auf eine "geringe Auslastung". Tatsächlicher Grund dafür, dass die 1. Med. längere Zeit auf Sparflamme betrieben wurde – so Spitalsmitarbeiter zu Schimanek – sei u. a. der akute Ärztemangel.
   WIFF fordert jetzt Gesundheitsstadträtin Wehsely nicht zuletzt im Interesse von mehr als 150.000 in Floridsdorf lebenden Bürgerinnen und Bürgern dringend auf, die Arbeit von Ärzten und Pflegepersonal im Floridsdorfer Krankenhaus bis zur Inbetriebnahme des neuen SMZ Nord nicht durch die Schließung einer ganzen Abteilung zu beeinträchtigen. "So lange es in Wiener Spitälern Gangbetten gibt, darf eine Schließung der 1. Med. in Floridsdorf nicht einmal angedacht werden!", so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. Zugleich fordert er Bezirksvorsteher Papai (SP) und den Floridsdorfer SP-Bezirksparteiobmann und Wehsely-Stadtratskollegen Ludwig auf, in dieser Sache umgehend aktiv zu werden und sich auch daran zu erinnern, dass sie von den Floridsdorferinnen und Floridsdorfern in ihre Ämter gewählt worden sind.
WIFF - Wir für Floridsdorf
Bezirksrat Hans Jörg Schimanek  tel: 0664 20 24 132



12.12.2014 Physikalische Ambulanz Wien-Nord schließt 18 Monate vor Neu-Eröffnung im SMZ Nord


"Koordination" a la Krankenanstaltenverbund und Wiener Gebietskrankenkassa:
Physikalische Ambulanz im WGKK-Gesundheitszentrum Wien-Nord  in der Floridsdorfer Abschenbrennergasse soll mit Februar 2015 gesperrt werden, obwohl das im SMZ Nord geplante neue Institut frühestens im Herbst 2016 eröffnet wird.
   Weil die Wiener Gebietskrankenkasse vom Krankenanstaltenverbund (KAV) als  Bauherr des neuen Krankenhauses in Floridsdorf schon vor Jahren die Information erhalten hatte, mit der Eröffnung des neuen SMZ Nord wäre 2014/15  zu rechnen, hatte man bei der WGKK Vorbereitungen getroffen, die Physikalische Ambulanz in der Aschenbrennergasse zu schließen, um die Betreuung der immer zahlreicher werdenden Diabetes-Patienten räumlich ausweiten zu können.
Offenbar dürften die andauernden Verschiebungen des Eröffnungstermins für das neue Krankenhaus an den Verantwortlichen  der WGKK unbemerkt  vorüber gegangen sein. Denn die Vorbereitungen zur Schließung der Physikalischen Ambulanz liefen weiter und sollen bis Februar – mit der endgültigen Schließung –  beendet sein.
   "Auf der Strecke bleiben alle Patienten, vor allem jene, die künftig zu ihren vertrauten Therapeuten bis zur Eröffnung des SMZ Nord weite Wege in andere Bezirke in Kauf nehmen müssen. Dorhin wurden bzw. werden die Mitarbeiter der Floridsdorfer Physikalischen Ambulanz versetzt ", bemängelt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek das Vorgehen der Krankenkasse. "Die ständigen Bauverzögerungen beim neuen Krankenhaus hätten doch auch bis in die Chefetagen der WGKK durchdringen müssen. Wir ersuchen daher Gesundheitsstadträtin Mag. Wehsely, bei der WGKK den weiteren Betrieb der Physikalischen Ambulanz im WGKK-Gesundheitszentrum Wien-Nord bis zur Eröffnung des neuen Krankenhauses einzufordern", so Schimanek abschließend.

WIFF wird einen entsprechenden Antrag in der Sitzung der Bezirksvertretung am 17. Dezember einbringen.
WIFF - Wir für Floridsdorf
Bezirksrat Hans-Jörg Schimanek, tel: 0664 20 24 132
Bezirksrat Ossi Turtenwald, tel: 0660 202 1955



18.5.2011 ÖVP-Korosec ad OP-Warteliste: Transparenz ist ein Schritt in die richtige Richtung


"Seit vielen Jahren fordert die ÖVP Wien eine Verbesserung des Operationsmanagements im Wiener Krankenanstaltenverbund. Gehört wurde dies seitens der SP-Gesundheitsstadträtin Wehsely jahrelang nicht", kritisiert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, angesichts der Ankündigung von Bundesminister Stöger, mehr Transparenz beim OP Wartemanagement umzusetzen.
Doch des Pudels Kern liegt nicht nur in der Transparenz, sondern vor allem im Management des KAV. OP Säle, die einige Stunden pro Tag leer stehen, gehören in Wien zum traurigen Gesamteindruck im Gesundheitswesen. Volkswirtschaftlich gesehen ist es eine Zumutung, teure Gerätschaften brach liegen zu lassen.
"Nun wird man endlich Klarheit haben, wann man an der Reihe ist. Doch warum werden OP Säle nicht endlich auch am Nachmittag in Dienst genommen? Dies wäre von Vorteil für die Wienerinnen und Wiener und auch in ökonomischer Hinsicht sinnvoll", so Korosec abschließend.
Rückfragehinweis:   ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
   Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916,
OTS0200    2011-05-18/14:02



9.5.2011 FPÖ-Seidl: Die Skandale im AKH scheinen kein Ende zu nehmen.


Nachdem sich bereits vor längerer Zeit die Hebammen des AKH an die Öffentlichkeit gewandt haben, um auf ihre prekäre Personalsituation aufmerksam zu machen und die Verantwortlichen der Kinderambulanz Alarm geschlagen haben, sollen  auch  die Nachtdienste der Ärzte gekürzt werden, so der FPÖ-Wien Gemeinderat Wolfgang Seidl, Mitglied im Gesundheitsausschuss.
    Bereits jetzt versehen von den benötigten 230 nur mehr 172 Ärzte Nachdienst.  Wenn nun auch diese noch gekürzt werden, wird die Situation, laut Aussagen des Betriebsrates, kritisch. Offensichtlich soll auf Kosten der Patienten massiv gespart werden. Hier muss die Frage erlaubt sein, wer, wenn etwas passiert, dafür die Verantwortung übernimmt.
    Auch das diplomierte Pflegepersonal soll nun, aus Spargründen, die Reinigungsarbeiten der Abteilungshelfer übernehmen.   Eine solche Vorgangsweise, die Stellenbeschreibung des diplomierten Personals einfach neu zu definieren und diese anstatt für die Pflege, für die sie ja eine langjährige Ausbildung absolviert haben, nun für "Putzdienste" einzusetzen, ist völlig inakzeptabel, so Seidl weiter.
   Einsparungen im KAV erfolgen in letzter Zeit immer zu Lasten des Pflegepersonals oder der Patienten. Nicht gespart wird offensichtlich bei den fürstlichen Gehältern der Verantwortlichen, stellt der FPÖ-Gemeinderat abschließend fest. 
Rückfragehinweis:   FPÖ-Wien, Pressestelle
OTS0143    2011-05-09/11:50



9.5.2011 ÖVP-Korosec: Und schon wieder das AKH - Diplomiertes Pflegepersonal soll nun auch putzen


"Es ist unglaublich, dass man sich beinahe täglich mit negativen Schlagzeilen aus dem AKH Wien beschäftigen muss!" prangert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, die Personalsituation im Allgemeinen Krankenhaus Wien an. Wie in einem Bericht der Tageszeitung Österreich heute zu lesen ist, will Stadträtin Wehsely nun offenbar die Abteilungshelfer aus dem AKH ersatzlos streichen und die Berufsgruppe der diplomierten Pflegekräfte deren Tätigkeiten, wie die Reinigung der Zimmer, übernehmen lassen.
   "Stadträtin Wehsely ist sich wohl nicht bewusst, wie wichtig die Abteilungshelfer in einem Krankenhaus sind. Sollten diese nicht mehr dem diplomierten Pflegepersonal unterstützend bei Seite stehen, sind die Leidtragenden, wie so oft bei Managementfehlern im Wiener Krankenanstaltenverbund, die Wienerinnen und Wiener", so Korosec abschließend.
Rückfragehinweis:  ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien   Tel.: (+43-1) 4000/81 916,
OTS0046    2011-05-09/09:39

 



4.5.2011 SPÖ-Wagner zu Ambulanz-Wartezeit: MedizinerInnen im AKH Bundesbedienstete


"Wartezeiten in Spitalsambulanzen sind nicht angenehm und verärgern Patientinnen und Patienten. Gerade im jetzt veröffentlichten Einzelfall wurde die zumutbare Dauer mehr als überschritten. Doch trotz aller Verärgerung steht eines fest: die Medizinerinnen und Mediziner im AKH Wien bleiben Angestellte der MedUni Wien und damit Bundesbedienstete", erklärte SP-LAbg. KR Kurt Wagner, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses. Die Bemühungen der MedUni Wien für eine adäquate Personalausstattung sind zu unterstützen, um Wartezeiten wie diese zu verhindern. "Hier sollte sich auch der neue Wissenschaftsminister Töchterle mit voller Kraft einsetzen", erwartet sich Wagner.

Rückfragehinweis:   SPÖ Klub Rathaus, Presse
   Mag. Martin Schipany   Tel.: (01) 4000-81923
OTS0238    2011-05-04/13:52

Anmerkung Wien-konkret: Man könnte glauben, dass Universitäten für die Ausbildung von Studenten und für Forschung da sind. Offensichtlich macht die Uni-med - als Betreiberin des AKH- aber auch Geschäfte mit der Behandlung kranker Menschen! Das bringt einen gewissen Interessenskonflikt, wenn es zB um Aussagen zu den gesundheitlichen Folgen von Mobilfunkstrahlung (Handy & Handymast) geht.



4.5.2011 ÖVP-Korosec ad AKH: 7-stündige Wartezeit im AKH ist völlig unakzeptabel!


"Das Allgemeine Krankenhaus Wien ist eines der größten und wichtigsten Krankenhäuser Europas und steht in direktem Einflussbereich der Wiener Stadtregierung. Wie kann es passieren,
dass eine Patientin, wie in der heutigen Kronenzeitung nachzulesen, unglaubliche sieben Stunden auf eine Behandlung warten muss", fragt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec.
"Offensichtlich ist, dass Personalengpässe durch gravierende Managementfehler im AKH immer öfter zu Tage treten. Leidtragende sind wie immer, wenn es um das Ressort von Frau Stadträtin Wehsely geht, die Wienerinnen und Wiener", so Korosec abschließend.

Rückfragehinweis:   ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
   Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
OTS0189    2011-05-04/12:36

 



26.4.2011 ÖVP-Korosec: Täglich grüßt das AKH - Gesundheitssystem a la SPÖ!


Nur zwei statt der vorgeschriebenen fünf Hebammen im Dienst.
"Schön langsam grenzt es an ein Wunder, dass noch Patientinnen auf der Geburtenstation des AKH behandelt werden können", kritisiert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg.
Ingrid Korosec, die Personalsituation der Hebammen im Allgemeinen Krankenhaus Wien. Seit Monaten ist das Team der Hebammen am Wiener AKH nun unterbesetzt. Dies führte schon mehrfach zu Engpässen im Personalbereich.
"Für Frau Stadträtin Wehsely ist das wohl alles nicht ganz so wichtig. Vor der Wahl hatte sie noch Maßnahmen angekündigt. Doch nun, Monate später, ist keine Verbesserung der Situation erkennbar und Leidtragende sind wie immer die Wienerinnen und Wiener - und vor allem auch die Mitarbeiter des Wiener Krankenanstaltenverbundes", so Korosec abschließend.
Rückfragehinweis:   ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien  T:(+43-1) 4000/81 916,
OTS0062    2011-04-26/10:30



15.4.2011 FP-Frigo: Burn-out-Risiko der Ärzte durch wissenschaftliche Studie bestätigt!


Die neueste wissenschaftliche Studie von Prof. Hofman an über 6000 Ärzten zeigt vor allem das hohe Burn-out-Risiko bei jüngeren und weiblichen Ärzten auf. Dies besteht allerdings nicht nur bei Spitalsärzten sondern auch bei niedergelassenen Ärzten, berichtet der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo.
   Die Warnung vor Burnout bei Ärzten wurde durch die Studie deutlich bestätigt. Überlange Arbeitszeiten, Bürokratie, unklare Führungs- und Kompetenzverteilung, überfüllte Spitalsambulanzen, mangelnde Wertschätzung der Tätigkeit und viele andere Schikanen führen zu diesen traurigen Studienergebnissen. "Work-Life-Balance" darf nicht nur für PatientInnen gelten sondern selbstverständlich auch für die Ärzte selbst, so Frigo.
   Die Menschen, die tagtäglich harte Arbeit in den Gesundheitsberufen leisten, sollen auch dementsprechend menschliche und motivierende Arbeitsbedingungen vorfinden. Sinnvolle und menschlich zentrierte Strukturreformen sind dringend notwendig, fordert Frigo abschließend.
Rückfragehinweis:   FPÖ-Wien, Pressestelle
OTS0083    2011-04-15/10:36



12.4.2011 ÖVP-Korosec ad Wehsely: Kronen Zeitung - Spital lässt Kranke stundenlang warten


"Bereits zum zweiten Mal innerhalb von wenigen Tagen schafft es der Krankenanstaltenverbund mit seinen Häusern in die Schlagzeilen der Tagesmedien. Patienten, die über Stunden hinweg aus Managementproblemen nicht behandelt werden, zeigen, wie fragil das Gesundheitssystem der Stadt Wien ist", kritisiert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, angesichts des heutigen Artikels in der Kronenzeitung bezüglich des Managementproblems im SMZ Ost.
   "Aufgrund von Problemen, die durch Managementfehler produziert werden, hat die Wiener Bevölkerung ein enormes Risiko zu tragen. Es wird offensichtlich zum Roulettespiel, wenn man als Normalsterblicher ins Krankenhaus kommt, ob man behandelt wird oder eben, wie im von der Kronen Zeitung geschilderten Fall der jungen Dame mit dem Blinddarmdurchbruch, nicht", so Korosec weiter.
   "Frau Stadträtin, wann fangen Sie nun endlich an zu handeln und kümmern sich um Ihr Stiefkind, den Wiener Krankenanstaltenverbund? Offensichtlich ist, dass seitens des KAV Managements eine Überforderung besteht, die zu Lasten der Wienerinnen und Wiener geht", so Korosec abschließend.
Rückfragehinweis:   ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
OTS0127    2011-04-12/11:14



11.4.2011 FPÖ-Seidl: Unglaubliche Zustände in den Wiener Spitälern


Ein 44-jähriger Mann stirbt an einer Herzkrankheit, nachdem er gnadenhalber ein Gangbett im Lainzer Spital erhalten hatte. Dieser Vorfall - die Krone berichtete in der Samstagsausgabe ausführlich - scheine leider kein Einzelfall zu sein. "In Wiens Krankenhäusern herrschen ganz offensichtlich unglaubliche Zustände", kritisiert heute der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Wolfgang Seidl.
   Erschreckend sei vor allem, dass die zuständige SPÖ-Stadträtin Wehsely gemeinsam mit dem grünen Chaotenhaufen mit ihren "Spitalsreformen" weitere Anschläge auf die Patienten plane. So sollen Spitäler und damit auch Spitalsbetten eingespart werden. Während für jeden linken und linkslinken Kulturverein anscheinend Geld im Überfluss vorhanden sei - jährliche Millionensubventionen zeigen dies auf - werde an der Gesundheitsversorgung in Wien gespart. Unglaublich sei diesbezüglich auch die Aussage der Leiterin des Geschäftsbereichs für Medizinmanagement und Sofortmaßnahmen im Wiener Krankenanstaltenverbund, Dr.in Susanne Drapalik, die lapidar meinte: "Dass der Patient nicht versorgt wurde, kann ich nicht zustimmen." ...
Rückfragehinweis:  FPÖ-Wien, Pressestelle
OTS0135    2011-04-11/12:19



1.4.2011 WGKK lädt zur kostenlosen Vorsorgeuntersuchung ein

Für die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) nimmt die Prävention von Krankheiten einen großen Stellenwert ein. Daher versendet die WGKK ab kommenden Montag, 4. April 2011, Einladungsschreiben an 38.192 Wienerinnen und Wiener für eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung in einem der vier Gesundheitszentren. Dabei werden die Versicherten medizinisch durchgecheckt und anschließend zu möglichen Risikofaktoren beraten. Außerdem können die untersuchenden Ärztinnen und Ärzte bei Bedarf "Bewegung auf Rezept" verordnen.
   Zur Zielgruppe für die Vorsorgeuntersuchung zählen Frauen und Männer zwischen dem 40. und 75. Lebensjahr, die in den vergangenen zwei Jahren keine Vorsorgeuntersuchung gemacht oder keine praktische Ärztin/keinen praktischen Arzt aufgesucht haben. Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung werden unter anderem bestimmte Risikofaktoren abgeklärt, wie der Body-Mass-Index (über 25), der Bauchumfang (bei Frauen größer als 88 cm, bei Männern größer als 102 cm), ein erhöhter Blutdruck oder Diabetes mellitus Typ 2.
   Möchten Versicherte, die einen Einladungsbrief erhalten haben, den kostenlosen Vorsorge-Termin in einem Gesundheitszentrum der WGKK in Anspruch nehmen, so besteht die Möglichkeit, diesen Termin direkt unter der Vorsorge-Hotline +43 1 050 124 8011 anzumelden. Unter dieser Nummer gibt es auch nähere Angaben zum Gesundheits-Check. 
   Auch wer keinen Einladungsbrief erhält, kann laut Gesetz zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Sie kann laut ASVG von Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Österreich einmal pro Jahr in Anspruch genommen werden. Zur Untersuchung ist die e-card mitzubringen!  Die Vorsorgeuntersuchung kann auch bei einer/einem der rund 1.250 Ärztinnen/Ärzte vorgenommen werden, mit denen die WGKK einen Vorsorgeuntersuchungsvertrag hat. Bei der Arztsuche unterstützt der Patientenservice der Ärztekammer unter der Telefonnummer 01 790 11 61.

Rückfragehinweis für Versicherte:
   Wiener Gebietskrankenkasse, Abteilung für Gesundheitspolitik und Prävention
   Nina de Menthon Bake    Tel.: +43 1 601-22-3800
OTS0209    2011-04-01/12:20



18.3.2011 SPÖ-Biedermann: Kaiserin-Elisabeth-Spital wird moderne Krankenanstalt für chronisch Kranke


Die SPÖ- Klubobfrau des 15. Bezirks Merja Biedermann befürwortet das von Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely vorgestellte Wiener Spitalskonzept, .... Das Konzept mit der Konzentration auf sieben Spitalsstützpunkte sieht auch vor, dass das Kaiserin-Elisabeth-Spital bis 2015/16 in ein modernes Pflegewohnhaus mit sozialmedizinischer Betreuung umgewandelt wird. "Für uns als Bezirk war es wichtig, dass das Spital als soziale, medizinische Einrichtung erhalten bleibt", erklärt Biedermann.
   Für Biedermann sind vor allem zwei Punkte von besonderer Bedeutung: erstens, dass die hervorragenden medizinischen Angebote des Kaiserin-Elisabeth-Spitals erhalten bleiben, denn bis Ende 2012 übersiedeln Chirurgie und Nuklearmedizin in die Krankenanstalt Rudolfstiftung und die Innere Medizin in das Donauspital und zweitens, dass die Unterbringung der derzeitigen Spitals-Belegschaft in anderen Krankenhäusern bis Ende 2012 oberste Priorität genießt.
Rückfragehinweis:   SPÖ-Klub Rathaus, Presse
OTS0128    2011-03-18/11:46

Anmerkung Wien-konkret: Gar nicht zu glauben, wie schön die SPÖ die Spitalsschließung umschreibt.



18.3.2011 FPÖ-Kowarik: 15. Bezirk verliert Kaiserin-Elisabeth-Spital!


Überrascht über die gestrige Ankündigung der SPÖ-Stadträtin Wehsely, das einzige Spital im 15. Bezirk abzusiedeln, zeigt sich Gemeinderat LAbg. Mag. Dietbert Kowarik, FPÖ-Bezirksparteiobmann in Rudolfsheim-Fünfhaus.
   "Regelmäßig wurde von Seiten der SPÖ betont, dass das Kaiserin-Elisabeth-Spital nicht geschlossen und dem Bezirk als Gesundheitszentrum erhalten bleibt.  Noch vor wenigen Monaten hat die zuständige Stadträtin in der Beantwortung einer von der FPÖ-Bezirksrätefraktion eingebrachten Anfrage festgestellt, dass an eine Absiedelung des Kaiserin Elisabeth Spitales nicht gedacht ist, so Kowarik weiter. 
   Das Spital habe sich als hervorragendes Fachzentrum für Schilddrüsenprobleme einen Namen gemacht und noch vor wenigen Jahren wäre unter anderem der OP-Bereich des Spitales auf den neusten Stand gebracht worden. "Die Schließung des Spitales ist also nicht nur eine entscheidende Einbuße für den Bezirk im Sinne der Gesundheitsversorgung, sondern auch eine finanzplanerische  Fehlentscheidung!", so Mag. Kowarik abschließend.

Rückfragehinweis:  FPÖ-Wien, Pressestelle
OTS0025    2011-03-18/09:04



17.3.2011 ÖVP-Adametz: Kaiserin Elisabeth Spital muss erhalten bleiben


Tief bestürzt zeigt sich Roman Adametz, Bezirksparteiobmann der ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus, angesichts der Meldungen wonach das Kaiserin Elisabeth Spital geschlossen und in ein
Pflegeheim ungewandelt werden sollte
. "Eine Schließung würde einem Kahlschlag in der Gesundheitsversorgung Wiens gleichkommen", so Adametz.
   In den Jahren 2001 bis 2003 wurde das Spital saniert, adaptiert und zu einer renommierten Institution aufgebaut. Zudem befindet sich auf dem Gelände eine Krankenpflegeschule, welche unbedingt erhalten bleiben soll. Erst im Juni des vergangenen Jahres wurde ein Antrag zur Rettung des Spitals seitens der SPÖ-Mehrheitsfraktion im Bezirk abgelehnt. "Die SPÖ hat uns damals versichert, dass sich sowieso nichts ändern wird. Die Sozialdemokraten haben ihr Versprechen somit eindeutig gebrochen", so Adametz weiter.
   Die ÖVP werde weiterhin im Sinne der Belegschaft sowie der Patientinnen und Patienten des Spitals für eine Erhaltung kämpfen. "Eine Schließung des Kaiserin Elisabeth Spitals würde nicht nur die investierten Millionen Euro in den Sand setzen, sondern vor allem auch hunderte von Arbeitsplätzen im 15. Bezirk vernichten!", so Adametz abschließend.

Rückfragehinweis:    ÖVP Wien - Pressestelle
OTS0302    2011-03-17/16:30



3.3.2011 ÖVP-Korosec ad Wehsely: Unglaubliche 4 Monate Wartezeit auf OP-Termin werden seitens der Stadt Wien als konstant niedrig bezeichnet


"Seit vielen Jahren fordern wir eine Verbesserung des Operationsmanagements im Wiener Krankenanstaltenverbund. Gehört wurde dies Seitens der Gesundheitsstadträtin selten", erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, angesichts der heutigen Presseaussendung von Stadträtin Wehsely bezüglich des OP-Anmeldesystems in Wiener Spitälern.
   Ein Bericht des Rechnungshofes belegte einmal mehr: Ordensspitäler haben ein wesentlich effizienteres Kostenmanagement und höhere Leistungsintensität als die Krankenhäuser des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV). Bei Überprüfung der Orthopädien in den Krankenhäusern der Barmherzigen Schwestern, des Otto WagnerSpitals und des Donauspitals schnitt das Ordensspital in sehr vielen Bereichen weit besser ab als die beiden KAV-Spitäler.
   "Eigenlob ist wohl bei den von Wehsely genannten Zahlen nicht angebracht. Auch wenn sie meint, dass 140 Tage Wartezeit auf einen OP-Termin konstant niedrig sind, sehen dies die Wienerinnen und Wiener, die Schmerzen über vier Monate, ohne behandelt zu werden, ertragen müssen, mit Sicherheit nicht ganz so!", so Korosec weiter.
   "Es ist eine Politik der Ankündigungen und leeren Versprechungen, die Wehsely betreibt. Von effizienter Gesundheitspolitik kann man insofern nicht sprechen, solange die Ordensspitäler bei Überprüfungen durch den Rechnungshof entscheidend besser abschneiden", schließt Korosec.
Rückfragehinweis:   ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
OTS0130    2011-03-03/11:47



21.2.2011 Wiener Spitalsärzte arbeiten an der Grenze des Machbaren

Rettungszufahrten in die Notaufnahmen der Spitäler nehmen seit Jahren drastisch zu - Geplanter Personalabbau im KAV erhöht Risiko für Ärzte und Patienten. 
"Wir sind am Rande des Machbaren und Möglichen. Wenn nicht bald etwas geschieht, können wir nicht mehr für die gewohnte und von den Spitalsärzten geforderte Behandlungsqualität garantieren", schlägt der Vizepräsident der Ärztekammer für Wien und Obmann der Kurie angestellte Ärzte, Thomas Szekeres, Alarm. Während die Rettungszufahrten der Wiener Rettung, des Arbeiter Samariterbundes und des Roten Kreuzes in den letzten Jahren um fast 50 Prozent gestiegen sind, wurden gleichzeitig die Betten reduziert. Der Personalstand blieb gleich.
   "Die Schwerpunktkrankenhäuser in Wien haben ein gewisses Kontingent zugewiesen bekommen, wie viele Betten sie pro Tag für Patienten, die mit der Rettung kommen, freihalten müssen. Dieses Kontingent wird jedoch jeden Tag massiv überschritten, manchmal um mehr als das Doppelte", kritisiert Szekeres. Und die Zahlen würden kontinuierlich steigen. So müsse man etwa im Wilhelminenspital statt der kontingentierten 39 beziehungsweise (an Wochenenden) 33 Betten täglich mindestens 50 bis 60, an manchen Tagen sogar 70 bis 80 Patienten auf der internen Notfallaufnahme versorgen. Hinzu kämen noch die zahlreichen Patienten mit internistischen Erkrankungen, die vom niedergelassenen Bereich zugewiesen werden beziehungsweise selbstständig ins Spital kommen, um sich als Notfall begutachten zu lassen. Für die Ärzteschaft bedeutet dies aufwendige Untersuchungen unter massivem Zeitdruck. Szekeres: "Dies ist nicht nur für das Personal belastend, sondern auch für die Patienten." Wenn nun die vom KAV angekündigten Personaleinsparungen kommen, dann würden die Spitalsärzte "einem zunehmenden ethischen Dilemma" ausgesetzt. "Es ist unsere Aufgabe und unsere moralische Pflicht, die Patienten nach bestem Wissen und Gewissen zu behandeln", so der Kurienobmann. Wenn es aber organisatorisch nicht mehr machbar sei, dann sollten bei den Verantwortlichen "die Alarmglocken läuten". Zudem müssten die Patienten durch die Zunahme der Rettungszufahrten "mit noch längeren Wartezeiten in den überfüllten Notfallambulanzen als schon derzeit" rechnen.
   Immer weniger Ärzte in den Rettungsautos.
Warum die Rettungszufahrten in den letzten Jahren so massiv gestiegen sind, erklärt sich Szekeres auch durch den Umstand, dass häufig bei der Rettung keine Ärztinnen und Ärzte mehr mitfahren und Sanitäter nach dem "Load-and-go"-Prinzip einliefern müssen. "So kommt es, dass auch viele Bagatellfälle bei völlig mobilen Patienten bei uns in den Notfallambulanzen landen." Natürlich seien Menschen, wenn es ihnen nicht gut gehe, verunsichert, und der Wunsch nach medizinischer Behandlung sei nur "menschlich", doch würden Rettungsärzte vor Ort behandeln, "dann könnte man dem einen oder anderen Patienten den Weg ins Spital ersparen". "Wir arbeiten bereits an der Grenze des Machbaren. Kommen jetzt noch Einsparungen beim Personal auf uns zu, dann sehe ich momentan keinen Weg, die bisherigen Leistungen in diesem Umfang noch anbieten zu können", so Szekeres. Die Politik und die Verantwortlichen seien "jetzt gefragt. Es ist schon fünf vor zwölf in Wiens Spitälern". (kmc)
Rückfragehinweis: Ärztekammer für Wien - Pressestelle
Dr. Hans-Peter Petutschnig



9.2.2011 VP-Korosec: Sex-Skandale und Hygienemängel in Wiener Spitälern belegen Chaos in der Führungsetage des KAV


Wiens städtische Spitäler kommen seit Tagen nicht aus den negativen Schlagzeilen, aber die zuständige Gesundheitsstadträtin scheint das ganze Chaos offenbar nicht im geringsten zu stören, zeigt sich die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, empört. Dabei sind die mittlerweile bekannt gewordenen Missstände wahrlich keine Kleinigkeit: Im Wilhelminenspital gibt es nach dem Sommer 2010 innerhalb kürzester Zeit den nächsten Skandal um sexuelle Belästigung, diesmal soll ein Arzt gegenüber Krankenschwestern zudringlich geworden sein. Das SMZ Ost macht durch "gemischtgeschlechtliche" Krankenzimmer auf sich aufmerksam, wie Patienten berichten. Angeblich mussten sich Frauen und Männer der 1. Medizinischen Abteilung dieselbe Toilette und denselben Waschraum teilen. "Im Krankenanstaltenverbund weiß man wieder einmal von nichts und kann sich solche Zustände gar nicht vorstellen. Ich glaube aber nicht, dass sich Patienten oder Angehörige solche Dinge ausdenken. Es zeigt lediglich einmal mehr, dass es im KAV derzeit drunter und drüber geht. Hier besteht definitiv Handlungsbedarf der zuständigen Gesundheitsstadträtin", kritisiert die VP-Gesundheitssprecherin. Angesichts dieser desaströsen Zustände erscheint der mit Nasenbluten in der HNO-Ambulanz der Rudolfstiftung vergessene Patient beinahe banal. In diesem Fall hat sich der ärztliche Direktor jedoch wenigstens für die Kommunikationspanne entschuldigt. "Die genannten Fälle dokumentieren eklatante Schwächen in der Führungsstruktur und im Krisenmanagement des Wiener Krankenanstaltenverbundes. Wir haben mittlerweile fast täglich Medienberichte über Fehlverhalten von hochrangigen Spitalsmanagern. Das kann so nicht weitergehen, hier muss es Konsequenzen geben, auch personeller Natur", fordert Korosec abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien