|
SchlaganfallDie Anzeichen nicht ignorieren! Etwa 35.000 Oesterreicher pro Jahr erleiden einen Schlaganfall, mehr als 10.000 sterben daran. 65 Prozent der Überlebenden leiden an Langzeitfolgen, wie Lähmungen, Sprachstörungen oder Demenz. "Diese Folgen koennten in vielen Fällen vermindert oder sogar verhindert werden, wenn die Warnzeichen für einen Schlaganfall nicht ignoriert wuerden", sagt Dr. Heinz Peter Slatin, Chefarzt vom Österreichischen Roten Kreuz. "Es ist wichtig, die Risikofaktoren zu kennen und im Fall des Falles so rasch wie möglich zu handeln." Ein Schlaganfall ist eine akut auftretende Durchblutungsstörung des Gehirns infolge einer plötzlichen Einengung oder eines Verschlusses einer Hirnarterie. Das Risiko eines Schlaganfalls ist fuer Personen, die älter als 70 Jahre alt sind, am grössten. Hohe Cholesterinwerte, Uebergewicht, Zuckerkrankheit, Rauchen, Herz-Kreislauferkrankungen, erhoehter Blutdruck und Bewegungsmangel sind die groessten Risikofaktoren. "In etwa zehn Prozent der Fälle kündigt sich der Schlaganfall durch flüchtige Durchblutungsstörungen an", so Slatin. "Dieses sogenannte Schlagerl dauert nur wenige Minuten bis maximal einige Stunden. Obwohl sie wieder vergehen, sind sie ernste Warnzeichen fuer einen Schlaganfall, der in absehbarer Zeit folgen könnte." Es sind dies eine plötzliche Schwäche oder Gefühlsstörungen einer Körperseite; ein plötzlicher Verlust der Sprechfähigkeit oder Schwierigkeiten, Gesprochenes zu verstehen; plötzliche Sehstörungen, vor allem, wenn sie nur ein Auge betreffen; erstmalig und plötzlich auftretende sehr starke Kopfschmerzen; vorübergehende Doppelbilder; plötzlich einsetzender Schwindel. "Tritt zumindest eines dieser Symptome auf, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden", empfiehlt Slatin. Die Symptome koennen erste Anzeichen sein oder ein Schlaganfall, der bleibende Schäden mit sich bringen kann. "Patienten müssen möglichst sofort behandelt werden. Innerhalb von drei Stunden nach dem Auftreten der Symptome ist die Chance am größten, Blutgerinsel im Gehirn mit Medikamenten aufzulösen. Langzeitschäden können dadurch verhindert werden", erklaert Slatin. "Achten Sie auf die Risikofaktoren und aendern Sie Ihren Lebensstil entsprechend. Ignorieren Sie die Anzeichen fuer einen Schlaganfall nicht und gehen Sie lieber gleich zum Arzt."
Dr. Heinz Peter Slatin, Chefarzt vom Österreichischen Roten Kreuz 
 |

Schlaganfall in Alltagssituationen:Während gegrillt wurde, stolperte Ingrid und fiel hin. Man bot ihr an, einen Krankenwagen zu rufen. Doch sie versicherte allen, dass sie OK wäre und nur wegen ihrer neuen Schuhe über diesen Stein gestolpert war.
Weil sie ein wenig blass und zittrig wirkte, half man ihr, sich zu säubern und brachte ihr einen neuen Teller mit Essen. Ingrid verbrachte den Rest des Abends heiter und fröhlich.
Ingrids Ehemann rief spät an und ließ alle wissen, dass seine Frau ins Krankenhaus gebracht worden war und um 23.00 Uhr verstarb Ingrid dort!
Sie hatte beim Grillen einen Schlaganfall erlitten!!
Hätten ihre Freunde gewusst, wie man die Zeichen eines Schlaganfalls deuten kann, könnte Ingrid heute noch leben! Manche Menschen sterben nicht sofort. Sie bleiben oft lange in einer auf Hilfe angewiesenen, hoffnungslosen Situation. 

Erkenne einen Schlaganfall:Ein Neurologe sagte, wenn er innerhalb von 3 Stunden zu einem Opfer eines Schlaganfalls komme, könne er die Auswirkung eines Schlaganfalls komplett aufheben! Er sagte, der ganze Trick besteht darin, einen Schlaganfall zu erkennen, zu diagnostizieren und den Patienten innerhalb von drei Stunden zu behandeln, was natürlich nicht leicht ist.
Es gibt 4 Schritte an die man sich halten sollte, um einen Schlaganfall zu erkennen:
1) Bitte die Person zu lächeln (sie wird es nicht schaffen)
2) Bitte die Person einen ganz einfachen Satz zu sprechen (zum Beispiel: "Es ist heute sehr schön")
3) Bitte die Person beide Arme hoch zu heben (sie wird es nicht oder nur teilweise können)
4) Bitte die Person ihre Zunge heraus zu strecken (Ist die Zunge gekrümmt, windet sich von einer Seite zur anderen, ist das ebenfalls ein Zeichen eines Schlaganfalls)
Falls er oder sie Probleme mit einem dieser Schritte hat, rufe sofort den Notarzt und beschreibe die Symptome der Person am Telefon. Ein Kardiologe sagte, wenn man diese Mail an mindestens 10 Leute schickt, kann man sicher sein, dass irgendein Leben (evtl. auch unseres) dadurch gerettet werden kann. Wir senden täglich so viel "Schrott" durch die Gegend, da können wir doch auch die Leitungen mal mit etwas Sinnvollem verstopfen, findet Ihr nicht?
PAGITZ Mary, OSR. Pflegedienstleitung Chirurgische Univ. Kliniken Anichstr. 35, 6020 Innsbruck Telefon: 050 504 22302

 |


=> Kommentare & Postings eintragen
|