Wien

Gründe gegen gentechnisch veränderte Nahrungs- & Futtermittel

1. Im Falle der Gen-Verseuchung der EU gibt es kein zurück mehr. Ist ein Acker einmal gentechnisch verseucht, bleibt er für immer verseucht. Einmal in  der Umwelt,  breiten sich die Gen-Pflanzen von selbst immer weiter aus.

2. Der Amerikaner J. M. Smith listet in seinem Buch „Genetic Roulette“ sogar 65 Krankheiten durch Gen-Nahrung auf.

3. Tiere können durch Gennahrung krank und steril werden
 
4. Hinweise auch auf die Schädlichkeit für Menschen

5. Man weiß, wie man die Gentechnik in Pflanzen reinbekommt, aber nicht, wie man sie wieder herausbekommt.

6. Abhängigkeit der Bauern von ein paar Gentechnik-Konzernen.



17.3.2012 in Altlengbach: Gottfried Glöckner: „DIE AUSWIRKUNGEN DER GENTECHNIK"

Vortragender: Gottfried Glöckner, hessischer Landwirtschaftsmeister (BRD) 
Thema: „DIE AUSWIRKUNGEN DER GENTECHNIK – ein Betroffener berichtet“.
Er war einer der ersten „Gentechnik-Bauern“ Deutschlands, pflanzte Genmais an, verfütterte ihn an seine Tiere und verlor daraufhin seine ganze Herde. Der Vortrag ist für Konsumenten und Produzenten gleichermaßen interessant. Informieren Sie sich aus erster Hand über ein Thema, das jeden Einzelnen betrifft!
Termin:  Sa 17. März 2012, 3033 ALTLENGBACH (NÖ, Austria).
 



Video: Gottfried Glöckner Vortrag am 17. März 2012
Videogröße 297 MB; Dauer: 80 min
Mehr Infos => Gottfried Glöckner: „DIE AUSWIRKUNGEN DER GENTECHNIK"



7.9.2011: Initiative Gentechnikverbot bei Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ)



Video: Videogröße 106 MB; Dauer: 29 min

Beim Gespräch mit Gesundheitsminister Alois Stöger waren Vertreter der "http://www.gentechnikverbot.at/": Daniel Hackenberg, Elisabeth Sabler und Klaus Faißner plus Univ. Doz. Peter Weish (Sprecher des Gentechnik-Volksbegehrens 1997), Maria Hageneder (Entwicklungshelferin auf Sansibar) und Heinz Berger (Demeter-Weinbauer und Heurigenbesitzer). Gesundheitsministerium: Radetzkystraße 2, 1030 Wien Mehr Infos => Initiative Gentechnikverbot & Gesundheitsminister



13.6.2010 Gesundheitsminister Stöger übermittelt "Amflora"-Anbauverbotsverordnung an EU

Kein Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Österreich -
50-seitige Begründung an Kommission

Gesundheitsminister Alois Stöger hat vergangenen Freitag, den 11. Juni das Notifikationsschreiben zum Anbauverbot der EU-weit zugelassenen gentechnisch veränderten Kartoffel "Amflora" an die Europäische Kommission übermittelt. "Ein Verbot muss sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen. Dass mehr 90 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher keine Gentechnik am Acker wollen, ist immer noch kein ausreichendes Argument. Das ist mehr als ärgerlich. Dennoch werde ich alles unternehmen, damit Österreich auch weiterhin Gentechnik-frei bleibt", bekräftigt Stöger seine Haltung. 
   Die Begründung für das Anbau-Verbot in Österreich ist knapp 50 Seiten lang und stützt sich insbesondere auf das Vorsorgeprinzip, denn in die Genkartoffel ist ein Gen eingebaut, welches Antibiotika unwirksam machen kann. Nach Meinung der EFSA, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, sei zwar die Resistenzlage gegen dieses Antibiotika ohnedies schon so hoch, sodass es auf die Genkartoffel nicht mehr ankomme. Weil in Österreich aber keine entsprechenden Daten vorliegen, hat Gesundheitsminister Stöger ein bis Ende 2012 befristetes Verbot erlassen und gleichzeitig eine Studie beauftragt, die Daten sammeln wird, ob und wie hoch die Resistenzlage für diese Antibiotika in Österreich tatsächlich ist. Die Kommission wird die österreichische Haltung nun prüfen. 
   "Wie auch schon in der Vergangenheit wird sich das Gesundheitsministerium im Falle eines Einspruchs der Kommission wehren. Ich vertrete damit die Anliegen der überwiegenden Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher, die keine Gentechnik am Acker will", zeigt sich Stöger kämpferisch.
   Eine nationale Selbstbestimmung beim Anbau verstoße auch nicht gegen WTO-Regeln, daher fordert Stöger von der EU, "das europäische Recht so zu ändern, dass Mitgliedstaaten über den Anbau frei entscheiden können -  unabhängig von wissenschaftlichen Beweisen eines Risikos und ohne seitenweise wissenschaftliche Interpretationen und Argumentationen nach Brüssel und Parma schicken zu müssen." Einen entsprechenden Vorschlag habe er, Stöger, der EU-Kommission bereits im Frühjahr 2009 übermittelt und mittlerweile würde diese Forderung Österreichs von vielen anderen Mitgliedsstaaten auch mitgetragen. 
   "Jetzt ist die Kommission am Zug, die für Ende Juni 2010 ein Papier mit Lösungsmöglichkeiten angekündigt hat. Wir wollen in Österreich ein Selbstbestimmungsrecht und ich freue mich, dass diese von mir in der EU oft deponierte Forderung jetzt allem Anschein nach auch umgesetzt wird. Damit haben wir vielen anderen Staaten der EU, die auch keinen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen wollen, den Weg bereitet", so Stöger abschließend.

Rückfragehinweis: Bundesministerium für Gesundheit,    Fabian Fußeis, Pressesprecher
Radetzkystraße 2, 1030 Wien;    Tel.: +43/1/71100-4505 ,
OTS0024    2010-06-13/11:00

Anmerkung Wien-konkret: Der "Genfraß" hätte nie in Europa eingeführt werden können, wenn nicht auch die österreichischen Vertreter in Brüssel dafür gestimmt hätten. Ein Gesetz muss hinter den schönen Worten stehen und nicht ein Versuch auf europäischer Ebene Zeit zu gewinnen….



6. Juni 2010 Percy Schmeiser Die Auswirkungen der Gentechnik

kanadische Bauer und Alternativ-Nobelpreisträger Percy Schmeiser in Österreich

Der kanadische Bauer und Alternativ-Nobelpreisträger berichtet aus 1. Hand über Erfahrungen mit Gentechnik in der Praxis.

Ort: Altlengbach Seminarhotel Steinberger
Hauptstraße 52, 3033 Altlengbach

Anfahrt: Westautobahn Abfahrt Altlengbach
Westbahn Station Eichgraben – Altlengbach

Sonntag, 6. Juni 2010
10.30 – Empfang mit den Mühlbauer Buam
11.25 – einführende Worte: Klaus Faißner
11.30 – Percy Schmeiser berichtet (wird ins Deutsche übersetzt)
13.00 – Zusammenfassung, Diskussion, Mittagessen, Gesprächsrunden
14.00 – Anna Bulgaranova über das Erreichen eines Gentechnikverbotes in Bulgarien

Diverse kulinarische Köstlichkeiten aus Gentechnik-freier Erzeugung runden das Programm ab. Nähere Auskünfte: www.gentechnikverbot.at oder tel. 0699-81854068 (z.B. organisierte Anreise)
Eintritt frei bzw. freiwillige Spende.
 

Video:
6. Juni 2010 Altlengbach (NÖ): Percy Schmeiser & Die Auswirkungen der Gentechnik

Video 300 MB;
Dauer: 80 min
© Wien-konkret


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* 9.12.2009: Pressegespräch "Gefahren der Gentechnik"

9. Dezember 2009 ab 19.00 Uhr
im Cafe Goldengel, Erdbergstraße 27, 1030 Wien .

Geht es nach EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso, soll der Slovene Janez Potocnik neuer Umweltkommissar werden und der Rumäne Dacian Ciolos neuer Kommissar für Landwirtschaft. Als Wissenschafts kommissar setzte sich Potocnik für mehr biotechnologische Forschung ein, insbesondere aber für die Gentechnik in der Landwirtschaft, und Rumänien ist für die Gentechnik-Konzerne das Einfallstor der EU. Entscheiden über die Gentechnik wird aber der als industriefreundlich bekannte, maltesische Konsumentenkommissar John Dalli.
Wieder einmal werden die Böcke zum Gärtner gemacht. Nicht weniger bedrohlich für Österreich ist die gentechnikfreundliche Linie der schwarz-gelben Koalition in Deutschland. Deshalb läuten jetzt bei rund 50 österreichischen Umwelt- und Bürgerinitiativen die Alarmglocken.

Es referierten:
Biobauer DI. Volker Helldorff, Richard Leopold Tomasch von www.proleben.at, Sissy Sabler & Kary Nowak (www.bioniere.org).
 

Video:
Pressegespräch am 9.12.2009 zum Thema "Gefahr der Gentechnik" in Wien

Video 119 MB;
Dauer: 32 min
© Wien-konkret


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Kary Nowak: (bioniere.org)
* Novak schildert neueste Entwicklungen in der EU inklusive der neuen Kommissare
* 2009 gab es bereits mehr als 300 gentechnikfreie Gemeinden (Anm. in Österreich).
* Dass das Gentechnikvolksbegehren gar nichts gebracht hätte, so würde ich es nicht gelten lassen. Wir sind immerhin gentechnikfrei, ausgenommen die Futtermittel. Gerade dort müssen wir ansetzen. Das ist der Fuß in der Türe.
* Die Mutigen können im Supermarkt fragen: Ist dieses Tier, dieses Hendl mit Gentechnik gefüttert? Ja oder Nein?
* Alles was nicht mit der Marke „biologisch“ ist, ist gentechnisch gefüttert, zum Teil zumindest. D.h. wenn ihr ein normales Fleisch kauft, dann eßt ihr schon in irgendeiner Form Gentechnik mit, plus die Spritzmittel.
* Unsere Macht als Konsument ist gigantisch. Wir müssen sie nur nützen.

Sissy Sabler: (bioniere.org)
* Es geht um ein Gentechnikverbot
* Die Sache ist insoferne fatal, weil die Folgen der Gentechnik in der Landwirtschaft nicht mehr reversierbar sind.
* Die Wissenschaft ist bis zu 90% von Gentechnikfirmen bezahlt.
* bioniere.org hat einen Brief für ein Gentechnikverbot an den Minister Stöger geschrieben. Die Forderungen vom Gentechnikvolksbegehren sind lückenlos umzusetzen.
* Wenn alles nichts nutzt, dann müssen wir aus der EU heraus.
* Wir können uns das nicht länger gefallen lassen, dass wir jedes Monat fürchten müssen, dass bei einer EU-Abstimmung Gentechnikverbote in Österreich aufgehoben werden.

DI Volker Helldorff: (seit 20 Jahren Biobauer)
* In Wirklichkeit haben sie eines gemacht: Sie haben die Pflanzen giftresident gemacht. Solche giftresisdenten Pflanzen gibt es in der Natur nicht und die sollen wir dann Essen. Ich verzichte auf eine Essen mit …(?) …, …(?) … , Antibiotikum. Das ist eine Zumutung. Und wir werden nicht gefragt. Und wenn unsere Äcker verseucht sind, wird es nur mehr dieses Essen geben.
* Im Buch von G. Adam Smith, einem Amerikaner, sind 65 Krankheiten aufgelistet, wo man nachlesen kann, was man alles bekommen kann durch die „Gennahrung“. Es kann also niemand behaupten, Gentechnik sei ungefährlich. Ich habe Minister ein Buch von G. Adam Smith persönlich überreicht, damit er auch nicht mehr sagen kann, es sei ungefährlich.
* Durch die vielen Gifte, die wir durch die Gentechnik in den Boden bekommen, wird der Boden immer unfruchtbarer und wir brauchen immer mehr Kunstdünger. Und für die Produktion von einer Tonne Kunstdünger brauchen wir 2 Tonnen Erdöläquivalent. D.h., dass die gentechnische Landwirtschaft extrem gegen das Klima ist.
* Wenn wir in Deutschland biologisch anbauen würden könnten wir mehr Energie einsparen, als 20 deutsche Atomkraftwerke in das Netz einspeisen. Dadurch würde man auch viel CO2 einsparen. Dann bräuchten wir auch keine CO2 Strafsteuer mehr bezahlen.

Richard Leopold Tomasch: (www.proleben.at)
* Wir haben schon vor 10 Jahren erkannt, was Gentechnik bewirkt. Wenn Gentechnik einmal hinaus gebracht ist, dann ist es irreversibel. Das kann man nie wieder rückgängig machen
* Wir sehen was passiert ist in Ländern, wo Gentechnik schon aufgebracht ist: Argentinien, Brasilien. Dort sind die Böden kaputt. Die Bauern sind vertrieben worden. Wir wissen, dass mit der „vielgepriesenen“ Gentechnik um 40% weniger produziert wird, als mit herkömmlicher Anbauweise.
* Gentechnik ist eine lautlose Waffe. Mit der kann man bewirken, dass die Menschen in Zukunft kein Essen mehr haben. … Das heißt, wir gehen einer gewaltigen Hungersnot entgegen.
* Das Essen hat früher viel besser geschmeckt, z.B Tomaten und Gurken.
* Wir haben Unterlassungsklagen gemacht. Wir haben die Menschenrechte in Brüssel eingeklagt.
* Politiker reagieren erst ab einer Demo. Unterschriften nützen gar nichts.
* Wir haben nur eine Gesundheit. Deshalb lohnt es sich dafür zu kämpfen.



Buchtipp: "Sicherheitsrisiko Gentechnik" von der ungarisch-britischen Wissenschafterin Susan Bardocz-Pusztai

Buch "Sicherheitsrisiko Gentechnik"

Vortrag & Buch „Sicherheitsrisiko Gentechnik“ von Susan Bardocz-Pusztai:
   Die Gefahren bei Gentechnik beginnen bei den wenigen und wenig fundiert durchgeführten Risiko-Studien über die Auswirkungen der Agro-Gentechnik. Der Vortragenden zu Folge werden von den Zulassungsbehörden in Europa und noch mehr in den USA die Ansichten der Gentech-Konzerne meist sehr übernommen.
   Kritische Risiko-Studien dagegen gibt es kaum. Und wenn welche gemacht werden und – für die Gentech-Konzerne – unangenehme Ergebnisse bringen, dann haben oft die durchführenden Forscher selbst die Konsequenzen zu tragen. Frau Bardocz-Pusztai und ihr Ehemann Hr. Arpad Pusztai sind selbst Ende der 1990er Jahre entlassen worden, nachdem sie Beeinträchtigungen von Organismen, welche gentechnisch modifizierte Nahrung zu sich genommen haben, festgestellt und veröffentlicht haben.

Mehr Infos => "Sicherheitsrisiko Gentechnik"



2.3.2009: Die Entscheidung der EU-Umweltminister


Die EU-Umweltminister haben dann am 2. März 2009 - also 2 Tage nach der Demo am Ballhausplatz - doch mit mehr als der erforderlichen 74% (255 von 345 der Stimmen) - nämlich mit 82% der Stimmen - gegen die Aufhebung des Gentechnik-Anbauverbots gestimmt.

Antragsteller zur Aufhebung des Anbauverbots von gentechnisch verändertem Mais war die Europäischen Kommission
Pro Gentechnik haben gestimmt: Großbritannien, Finnland, Niederlande, Estland
Contra Gentechnik haben gestimmt: alle übrigen EU-Mitgliedsstaaten
Sonderfall Schweden: bei MON 810 gegen Österreich, sonst dafür


Karl Nowak von bioniere.org in einer ersten Stellungnahme:
"Das ist der größte Erfolg der europäischen Umwelt- und Demokratiebewegungen der letzten 30 Jahre (!!)"

Anmerkung Wien-konkret: Wahrscheinlich wurde die Entscheidung aber nur hinter die Europawahlen im Juni 2009 verschoben und es wird bald danach neuerlich abgestimmt werden. 


Analyse Uli L.:
Für das Zustandekommen der erforderlichen Mehrheit im EU-Ministerrat muss man einen Politiker besonders großes Lob aussprechen. Das ist aber weder unser Gesundheitsminister Stöger noch unser Landwirtschaftsminister Berlakovich, sondern der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel. Dass er namens Deutschland für die Beihehaltung des Gentech-Anbauverbotes in Österreich gestimmt hat und die bemerkenswerte Aussage "es sei nicht einzusehen, warum die EU die Bürger gegen sich aufbringen sollte, nur um den Interessen eines US-Konzerns zu dienen." ist ja schon auf der bioniere-Webseite zu finden. Auch - und das muss man besonders hervorheben - hat er entgegen dem Willen von Wissenschaftsministerin Anette Schavan und Bundeskanzlerin Merkel (beide CDU) im Ministerrat für das Anbauverbot gestimmt!

Doch es gibt noch einige weitere bemerkenswerte Aussagen und Anmerkungen zu ihm persönlich und zur Situation in Deutschland zu machen:
* So gibt es noch eine weitere höchst bemerkenswerte Aussage von Gabriel, zu finden unter
=> nachrichten.aol.de
"Minister Gabriel erhob nach der Abstimmung schwere Vorwürfe gegen die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa). Deren Zulassungsverfahren habe „deutschen Qualitätsmaßstäben nicht standhalten können“. In der Vergangenheit habe es mehrfach Fälle gegeben, in denen die Efsa grünes Licht für ein Produkt gegeben habe, das kurz danach von der EU-Gesundheitsbehörde als bedenklich eingestuft worden sei."
* Ausserdem prüft Deutschland, konkret die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), selbst Anbauverbote. Dies war auch ein wichtiger Grund für Gabriel für die Beibehaltung zu stimmen, damit er seiner Kollegin den Rücken freihält.
Laut SZ gibt es nach dieser Entscheidung nun Druck auf die deutsche Bundesregierung, selbst ein Anbauverbot für gentechnisch modifiziertes Saatgut einzuführen, denn warum sonst hätte sie der Verlängerung des Anbautverbotes in A und HU zugestimmmt? Siehe
=> sueddeutsche.de in den letzten 2 Absätzen.

In D ist jetzt die höchst pikante Situation da, dass die Regierungsparteien SPD (u.a. Sigmar Gabriel) und CSU (v.a. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner & der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer) für das Anbauverbot sind, die Regierungspartei CDU (v.a. mit Wissenschaftsministerin Anette Schavan) dagegen. Es besteht jetzt scheinbar sogar die Möglichkeit, dass Deutschland ebenfalls ein Gentechnik-Anbauverbot verhängt.

Und Sigmar Gabriel hat sich meiner Meinung nach ein dickes Extra-Lob verdient.
 



Fotos: Anti-Gentechnik Demo am 28.Februar 2009 in Wien;



Fotos: Anti-Gentechnik Demo am 28.Februar 2009 in Wien; © Wien-konkret

DEMO: „GENTECHNIK-VERBOT JETZT!“

Anbau von Genmais in Österreich?

Anbau von Genmais in Österreich?


GENMAIS-ANBAU DROHT!

Nach unseren Genmais-Importverboten will die EU-Kommission jetzt auch unsere Genmais-Anbauverbote aufheben. Am 2. März 2009 will die EU-Kommission Österreich zwingen, den Anbau von Genmais zuzulassen. Jetzt ist Feuer am Dach: Einmal am Acker, gibt es kein Zurück. Halbherzige Maßnahmen schützen nicht mehr. Nun brauchen wir ein striktes Gentechnikverbot (so wie in Polen) und rufen auf zur


DEMO: „GENTECHNIK-VERBOT JETZT!“
(Und wenn ihr Euch nicht traut, so lasst das Volk abstimmen!)
Samstag, 28. Februar 2009 14.00 Uhr
Ballhausplatz, 1010 Wien    => Flugblatt Gentechnik-Verbot-Demo

Bilder von den ca 3000 Demonstranten auf der Anti-Gentechnik Demonstration am 28. Februar 2009 in Wien;



Bilder von den ca 3000 Demonstranten auf der Anti-Gentechnik Demonstration am 28. Februar 2009 in Wien; © Wien-konkret

Veranstalter ist die „Initiative Gentechnik-Verbot
Erstunterstützer: Univ. Doz. Peter Weish, Univ. Prof. Alfred Haiger, Univ. Prof. Anton Moser, Dr. Josef Hoppichler, Dr. Werner Müller, Karl Schirnhofer (Schirnhofer GmbH), IG-Milch, Die Bioniere, Plattform "Ärzte, Bauern und Juristen für gentechnikfreie Nahrung", Global 2000, ARGE Schöpfungsverantwortung, Antigentechnikplattform „Pro Leben“, Mitter´s gesunde Ökokiste, Bioverband „Erde & Saat“;
Postfach 15, 1133 Wien, Telefon 0650/7132350, 

Mehr Infos: => Gentechnik-Demonstration in Wien 



Wichtige Beiträge:
* 17.3.2012 Gottfried Glöckner: „Die Auswirkungen der Gentechnik"
* 7.9.2011: Initiative Gentechnikverbot bei Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ)
* 6.6.2010 Percy Schmeiser Die Auswirkungen der Gentechnik
* 18.4.2010 Gentechnik-Gift im Essen: Konsumenten ahnungslos - Minister weicht aus
* 9.12.2009 Pressegespräch bioniere.org "Gefahren der Gentechnik"
* 2.3.2009 Die Entscheidung der EU-Umweltminister
* 28.2.2009 Demonstration in Wien: „GENTECHNIK-VERBOT JETZT!“
 





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6.11.2013 Grüne für „nationalen“ Aktionsplan


In ihrer heutigen Presseaussendung OTS0140 2013-11-06/12:54 fordern die Grünen einen "nationalen" Aktionsplan gegen Gentechnik auf unseren Feldern. (Hoffentlich erfährt der "anti-nationale" Karl Öllinger (Grüne) nichts vom "nationalen" Plan Wolfgang Pirkelhubers, ebenfalls Grüne).

Auch die Grünen erkennen, daß nur mehr die österreichische Selbstbestimmung das Gentechnik-Problem lösen kann, aber nicht die EU.
Das freut die EU-Austrittspartei sehr.
EU-Austritt jetzt.
Mehr Infos => http://www.euaus.at/parteiprogramm/lebensmittel/

Rückfragehinweis:  EUAUS-Obmann Mag. Robert Marschall, Tel 0676-4039090

 



19.4.2012 SPö-Kadenbach warnt EU-Kommission vor Gentechnik in Lebensmitteln


SPÖ-Europaabgeordnete: "Nulltoleranz darf hier nicht infrage gestellt werden".
Laut Medienberichten plant die EU-Kommission in den nächsten Wochen die Einführung von Toleranzschwellen bei Gentechnik in Lebensmitteln. "Nachdem im Vorjahr die EU-Kommission bereits eine 0,1-%-Schwelle bei Futtermitteln durchsetzen konnte, soll nun der zweite Streich folgen. Dem ist eine klare Abfuhr zu erteilen. Ich warne die EU-Kommission davor bei diesem sensiblen Thema gegen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu handeln", sagt die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im zuständigen Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit des EU-Parlaments. 
    Kadenbach erläutert, dass es sich bei diesem Vorschlag einzig um die Interessen der Agrar- und Lebensmittellobby handelt. "Es wird hier sehr fadenscheinig argumentiert, wonach sich aufgrund gemeinsamer Lebensmittelproduktion Vermischungen ergeben könnten. Doch die mündigen KonsumentInnen haben ein Recht darauf, gentechnikfreie Lebensmittel zu kaufen, wenn sie dies möchten. Die Einführung von Toleranzschwellen bedeutet im Grunde die Öffnung der Gentechnik in diesem Bereich. Das lehne ich ab", sagt die sozialdemokratische EU-Abgeordnete.
Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,



19.4.2012 Grüne - Pirklhuber: Erneuter Gentech-Angriff der EU-Kommission auf unsere Lebensmittel


"Ungeprüfte Gentechpflanzen in unseren Lebensmitteln und keine Chance für die KonsumentInnen zu erfahren, was in ihrem Essen drin ist: Das ist das Szenario, das uns droht, wenn die EU-Kommission ihr geplantes Schlupfloch für die Gentech-Industrie öffnet. Sie plant nämlich die Schaffung einer Toleranzschwelle von 0,1 Prozent für in der EU nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in Lebensmitteln", warnt Wolfgang Pirklhuber, Landwirtschaftssprecher der Grünen, eindringlich. Auf Verlangen der Grünen wird im heutigen Nationalrat erstmals der Lebensmittelsicherheitsbericht aus dem Jahr 2010 diskutiert. Dieser Bericht zeigt, dass von 210 risikobasierten GVO-Probeziehungen bei Lebensmitteln weniger als drei Prozent mit Gentechnik kontaminiert waren. Die Hälfte der Funde (drei Proben) waren mit dem nicht zugelassenen Gentech-Leinsamen kontaminiert und wurden deshalb aus dem Verkehr gezogen. "Die EU will die illegale Aufnahme von solchen Risiko-Lebensmitteln in die Regale der Supermärkte legalisieren. Das ist skandalös!", kritisiert Pirklhuber. Bei der derzeitigen Rechtslage müssen gentechnisch veränderte Zutaten in Lebensmitteln gekennzeichnet werden. Deshalb verzichtet die europäische Lebensmittelindustrie bisher auf Gentechnik-Zutaten. Ein Lücke in der europäischen Kennzeichnungsverordnung sind die tierischen Produkte. Sogar wenn ein Tier sein Leben lang mit Gentech-Futtermitteln ernährt wurde, wird dies auf dem tierischen Produkt nicht ausgewiesen. "Die Kommission geht jetzt zum wiederholten Mal vor der Gentechnik-Lobby in die Knie. Eine Aufhebung der Nulltoleranz bei Lebensmitteln wäre ein Frontalangriff auf das Selbstbestimmungsrecht und die Wahlfreiheit der europäischen KonsumentInnen und ein potentieller Anschlag auf unser aller Gesundheit", empört sich Pirklhuber. Der Einsatz von Gentech-Futtermittel ist auch im Rahmen des Staatlichen Gütesiegels der AMA möglich. "Dem Ansinnen der EU-Kommission, Gentechnik durch Schlupflöcher doch noch auf unsere Teller zu bringen, muss Minister Berlakovich entschieden entgegen treten. Glaubwürdig ist er dabei allerdings nur, wenn er auch in Österreich dem Willen der KonsumentInnen Rechnung trägt und auch bei Futtermitteln ganz klar der heimischen Linie folgt. Die ist ganz klar: Wir wollen keine Gentechnik! Auch nicht im Futter. Deshalb fordern wir gentechnikfreie Futtermittel als Kriterium für das AMA-Gütesiegel!", sagt Pirklhuber.
Rückfragehinweis: Die Grünen



Das AMA-Gütesiegel - Von der Enttarnung eines rot-weißroten Werbeschmähs

Verehrter Herr Minister Berlakovich, verehrte Verantwortungsträger der AMA!
In Ihrer Haut möchte ich dieser Tage nicht stecken. Das AMA Gütesiegel, der von Ihnen jahrelang und mit zig Werbemillionen genährte Mythos von der gesunden Überlegenheit und Sicherheit unserer heimatlichen Lebensmittel, zerplatzt soeben wie eine Seifenblase als billige Polit-Lüge! 
   In einer vorbildlichen Initiative führen soeben die beiden größten Handelskonzerne Österreichs BILLA und SPAR breitflächig GENTECHNIKFREI gefüttertes SCHWEINEFLEISCH ein. Genau das leistet das AMA Gütesiegel NICHT!  Damit wird den Österreichern klar, dass ihr, mit Werbemillionen erkauftes, Vertrauen in das AMA Gütesiegel erschwindelt ist! Die 93% welche keine Gentechnik am Teller wünschen*, wurden von den AMA-Machern jahrelang getäuscht – um sich gleichzeitig als vorgebliche Retter der österreichischen Lebensart aufzuspielen!
   Fakt ist: die emsigen AMA-Kontrolleure haben bis heute – natürlich alles streng nach dafür extra eingerichteten Lobby-Gesetzen - nichts zu beanstanden, wenn ein Teil der jährlich 600.000 Tonnen genmanipulierter Soja in die rotweißroten Futtertröge des „edlen“ AMA-Viehs fließt. Doch damit ist jetzt Schluss! Während die Politik den Wunsch der Österreicher mit Füßen tritt und sie als dumm verkauft, wird er im Kühlregal erhört, denn dort ist jeden Tag ein Wahltag. Einmal mehr treibt der Markt die Politik vor sich her - in diesem Fall zum Guten.

Zivilbewegt erfreuter Gruß
Joe Ofenböck   11. Mai 2012



Gentechnik-Abstimmung am Dienstag im EU-Parlament


Sehr geehrter Herr Abgeordneter Seeber, sehr geehrte EU-Parlamentarier der ÖVP!
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“, heißt es in der Bibel. Gentechnik-Früchte dienen dazu, „die Nahrungsversorgung weltweit zu kontrollieren“, wie ein Monsanto-Mitarbeiter ans Tageslicht brachte – von Gesundheitsgefahren, auf die immer mehr Studien und Erfahrungsberichte hinweisen (z.B. im Zusammenhang Gensoja/Glyphosat), ganz zu schweigen.
   Die Früchte der Politiker sind ihr Abstimmungsverhalten und somit die Gesetze, die sie beschließen. Morgen geht es darum, ob künftig Umweltschutz als Rechtsgrundlage für nationale Gentechnik-Anbauverbote herangezogen werden darf. Sie sind zusammen mit CDU-Mann Peter Liese als Koordinatoren im EU-Parlament zu diesem Thema offensichtlich hauptverantwortlich für das Abstimmungsverhalten der EVP. Und Sie stemmen sich gegen diese Möglichkeit. Kollege Liese lehnt es in einer gemeinsamen Aussendung mit Ihnen „entschieden ab, eine generelle Anti-GVO-Gesetzgebung aus diesem Vorschlag zu machen“ und Sie erklären daraufhin: "Aber der Kampf einiger Mitgliedsstaaten gegen den Anbau von GVO darf weitergeführt werden."
   Der morgen zur Abstimmung stehende „alternative Vorschlag“ würde in der Praxis nur den Status quo in Österreich verlängern. Denn noch nie wurden bei uns (offiziell) Gentechnik-Pflanzen angebaut. Jetzt könnten wir eine handfeste Rechtsgrundlage dafür erhalten. Sie wollen das – gegen das Interesse der Österreicher und Europäer – verhindern. Laut jüngster Umfrage des Landwirtschaftsministeriums lehnen 93 Prozent der Österreicher Gentechnik am Teller ab, 1997 unterschrieben mehr als 1,2 Mio. Landsleute für ein Gentechnikverbot.
   Ich ersuche alle Abgeordneten dringend, morgen als Volks- und doch nicht als Gentechnik-Industrievertreter zu fungieren. Gentechnik hat weder am Acker noch im Tierfutter oder am Teller etwas verloren. Oder wollen Sie uns zeigen, dass der einzige Weg zur Gentechnikfreiheit der Austritt Österreichs aus der EU ist?

Mit freundlichen Grüßen,
Klaus Faißner
Freier Journalist
Gründer der Initiative Gentechnikverbot          4. Juli 2011



* 29.8.2010 EU genehmigt sechs neue Gen-Maissorten!

Wie erwartet hat die EU-Kommission (mit Zustimmung des österreichischen Kommissars aber ohne jene des EU-Parlaments oder gar eines nationalen Parlaments) vor ein paar Tagen sechs neue Gen-Maissorten zugelassen. Angeblich nicht für den Anbau, sondern "nur" für den Import durch jene Firmen, die noch immer mit der Gentechnik-Mafia zusammenarbeiten.
   Es gibt aber keinen vernünftigen Grund, dies auch zu glauben. Denn wenn es um die Verbreitung der Gentechnik geht, wird seit eh und je geheuchelt und gelogen, dass sich die Balken biegen. Und wenn es nicht anders geht, dann kommt das Teufelzeug halt "unabsichtlich" auf den Acker, was vor kurzem erst in großem Stil in Deutschland geschehen ist. 
   Gentechnik am Acker ist aber genau so grenzenlos wie die radioaktiven Strahlen eines defekten Atommeilers. Denn die Bienen und der Wind lesen keine EU-Vorschriften. Dass "Österreichs Felder auch in Zukunft gentechnikfrei bleiben", wie Landwirtschaftsminister Berlakovich vollmundig im "Freien Wort" der KRONE beteuerte, ist daher nur frommes Wunschdenken.
   Denn spätestens nach der ersten Blüte der gerade frisch-fröhlich in Brüssel zugelassenen sechs neuen Gen-Maissorten sind alle unsere Felder entlang der tschechischen und slowenischen Grenze akut gefährdet. Denn dort sind die Atom- und Gentechnik-Fetischisten zu Hause.
   Und so lange wir gegen den Auftrag von 93 % der Österreicher Jahr für Jahr rund 600.000 Tonnen Gen-Soja importieren und dann größtenteils über die Raiffeisen-Lagerhäuser in die Futtertrögen unserer Nutztiere schleusen, dürfen wir uns nicht einmal aufregen. Denn das Teufelszeug wird im Magen der Tiere nicht vollständig abgebaut und landet somit ohnehin schon jetzt auf unserem Teller!
   Die verheerenden Auswirkungen der Gentechnik sind nach 15 Jahren Praxiserfahrung in aller Welt nicht länger zu verheimlichen. Es ist jetzt hoch an der Zeit, mit diesen, so nicht vorhersehbaren Entwicklungen ordentlich umzugehen. Denn auch 93 % der Raiffeisen-Kunden wollen keine Gentechnik im Essen! 
   Dr. Christian Konrad, der „General“ des Österreichischen Raiffeisenverbandes sollte jetzt einfach zu seinen Leuten sagen: „Ich habe mich geirrt ... wir haben uns geirrt ... wir sind von anderen Voraussetzungen ausgegangen ...“  Vielleicht kann er dann ähnlich wie sein legendärer Gesinnungsfreund Leopold Figl eines Tages bezüglich Gentechnik stolz verkünden: „Österreich ist frei!“

Karl W. Nowak
BIONIERE Österreichs, Mobil 0699 1303 3030



* Umstellungskosten auf gentechnikfreies Tierfutter nur 3 € (drei Euro) pro EinwohnerIn

Wir haben übrigens recherchiert, was die Umstellung des gesamten Tierfutters in Österreich auf vollkommen gentechnikfrei kosten würde. Es sind pro Jahr nur 3 € (drei Euro) pro EinwohnerIn! Nicht eingerechnet wurden dabei die Gewinne für die Bauern und Tierzüchter durch geringere Kosten für Futterzusätze (Vitamine, Aminosäuren, Antibiotika, etc.) und den Tierarzt, der dann viel weniger gebraucht werden würde.
Da auch die Verfügbarkeit jederzeit hergestellt werden kann, gibt es keine Ausreden mehr, warum nicht sofort umgestellt wird. Reaktionen der Minister Berlakovich und Stöger sowie der großen Handelsketten sind also bereits mehr als überfällig.
 
Liebe Grüße
Kary Nowak                        23. Mai 2010
BIONIERE Österreichs
Tel. 02236 41 908, Mobil 0699 1303 3030



Lesebrief zu AMA Argrar Markt Austria

An hermine.hackl@ama.gv.at

Sehr geehrte Frau Hackl!

Mit Freude las ich den Artikel in der  Tiroler Tageszeitung über das Bestreben vieler Betriebe und Organisationen  die Heimlichkeiten bezüglich der Verfütterung von Gen-Soja unverzüglich zu beenden und den Konsumenten klar erkenntlich zu machen wo Gentechnik drinnen steckt beziehungsweise nicht drinnen steckt.

Die Mehrheit der Österreicher lehnt die Gentechnik im Nahrungkreislauf entschieden ab.
In Amerika ruft die Ärzteschaft zum sofortigen Stop von Gentechnik in der Nahrung auf!!!
Wann kann der Österreichische Verbraucher damit rechnen das das AMA-Zeichen für ABSOLUTE GENTECHNIKFREIHEIT bürgt? Wie wäre es wenn sie sofort damit beginnen, alle  Konsumenten darüber aufzuklären, dass sie durch den Kauf und Verzehr  dieser „Produkte“ die Aufrechterhaltung dieser Frankenstein-Technologie unwissentlich mitfinanzieren?    (Sie kennen sicher die Geschichte von dem Monster das aus Leichenteilen zusammengeflickt wurde-ähnlich funktioniert die „Gentechnik“)

Mit brennender Sorge
Freimut Gruber

Au 7, 4873 Frankenburg
0664- 270 99 55                      E-mail 21.3.2010



* 21.3.2010 Qualität hat einen Namen - Hofstätter ???

Sehr geehrte Frau Dr. Ulrike Vorberg

Mit Staunen las ich heute in der „Oberösterreich-Ausgabe“ der „Kronen-Zeitung“ die entgeltlichen Einschaltungen ihres Arbeitgebers, des REWE-Konzerns „BILLA/MERKUR“ der über „Österreichische Qualität“ lobhudelt. Vielleicht sind sie in der Lage, trotz Ihrer wahrscheinlich sehr begrenzten Zeit, ein paar Fragen zu beantworten.

* Werden oder wurden die Tiere von denen des unter dem  „Hofstädter“-Logo angebotenen Fleisches, der Wurst etc., mit GVO-Futtermitteln (GVO= Gentechnisch veränderter Organismus=ein Organismus wie ihn die Natur nicht hervorbringen könnte) gefüttert?
Durch diese  „heimliche Fütterung“ hält schlussendlich der österreichische Konsument unwissentlich eine Frankenstein-Technologie (Sie kennen sicher die Geschichte des Monsters das aus Leichenteilen zusammengeflickt wurde-ähnlich funktioniert die Gentechnik)am Leben die die Mehrheit (Gentechnikvolksbegehren) der österreichischen Bevölkerung ablehnt.

* Woran kann nun der durch die Lebensmittel-Skandale ohnehin verunsicherte Konsument nun feststellen das diese „Hofstädter“-Produkte nicht einer solchen Fütterung entspringen?
* Wer haftet für die Allmählichkeits- Einwirkung aus dem verzehr dieser Produkte?
* Wissen sie das Gentechnik nicht versicherbar ist- genauso wenig wie die Atomtechnik?
*  Sind sie auch der Meinung das diese Art von „Heimlichkeiten“ gegenüber dem Konsumenten unverzüglich zu beenden sind und endlich eine eindeutige Markierung für diese „Produkte“ eingeführt werden sollte?
*  Diese importierten „Futtermittel“ dürfen bis zu 20 mg/Kilo Glyphosat-Rückstände (ein Totalherbizid das alles Grüne tötet-ähnlich „Agent Orange“, bekannt aus dem Vietnamkrieg) enthalten- wie wirkt sich das auf die Gesundheit und das Fleisch der Tiere aus?
* Wie kann ich bei einem Einkauf in einer Ihrer Filialen überhaupt feststellen -ohne ein Wissenschaftler zu sein- welche Produkte im Verdacht stehen, aus Gentechnisch veränderten Stoffen produziert zu sein oder diese Stoffe in irgend einer Form zu enthalten?
* Sind sie auch dafür, die „Monsantosierung“ von Lebensmitteln, Saatgut und Tieren zu stoppen?

Vielen Dank für Ihre prompte und kompetente Antwort

Mit freundlichen Grüßen
Freimut Gruber

Au 7, 4873 Frankenburg
0664/270 99 55                        E-mail 21. März 2010



* 20.3.2010: Leserbrief zu Raiffeisen & Gentechnik

Sehr geehrter Herr  Ökonomie-Rat Dr. Christian Konrad

Anhand meiner bisherigen Recherchen über die „Haftung für Allmählichkeitseinwirkung  an Mensch und Natur durch die Verfütterung von genmanipulierten Futtermitteln  in Österreich“ stieß ich oftmals auf den Begriff „Raiffeisen“- in Form von „Raiffeisen Ware“ „Raiffeisen Genossenschaft“, „Raiffeisen-Bank“ et cetera.

Deshalb wende ich mich mit ein paar meiner Fragen an Sie persönlich, Herr Dr. Konrad, da anscheinend bei Ihnen alle Fäden diesbezüglich zusammenlaufen. Nach Durchsicht Ihres im Internet angezeigten Lebenslaufes (13 x Aufsichtsrat!) stelle ich fest,  dass sie einer der bestinformierten Männer in diesem Land sein müssten. Deshalb wird Ihnen die Beantwortung meiner EINFACH GEHALTENEN Fragen sicher leichtfallen.

Kann es sein, das der alleinige Grund für den  Verkauf von Genmanipulierten Soja in den Lagerhäusern (Bei meinen Recherchen stellte ich fest dass bei Raiffeisen scheinbar nur Gen-Soja erhältlich ist, tatsächlich könnte der österreichische Markt aber jederzeit mit Gen-freiem Soja bedient werden ?) darin zu finden ist, das die Raiffeisen- Bankenlandschaft an dem auch durch diesen „Verkauf“ steigenden Aktienkursen (Saatgut/Lizenzgebühren/Spritzmittel) der maßgeblichen Konzerne (Monsanto, Syngenta, Dow Chemical, Bayer CropScience, BASF etc.) direkt und  indirekt profitiert?

Entspricht es den Tatsachen das Monsanto bereits tiefere Gespräche über eine mögliche Kooperation mit dem Raiffeisen-Konzern führt, da diesem Gen-Konzern bei  Expansion und Abwicklung seiner  „Gen-Geschäfte“ die engmaschige (Raiffeisen/BayWa/Töpfer etc. ) und sehr effiziente Raiffeisen-Struktur sehr gelegen käme?

Sie und Ihre Familie sind wahrscheinlich auch Konsumenten, und essen täglich, so wie es allen Menschen auf dieser Erde immer und überall selbstverständlich möglich sein sollte, gesunde Nahrung und trinken sauberes Wasser.

Sind sie daher auch dafür, die Heimlichkeiten, die um Produkte wie zum Beispiel Eier und Fleisch entstehen, die aus der Verfütterung von Gen-Soja resultieren, sofort zu beenden und diese „Produkte“ mit einem auch speziell für die älteren Mitmenschen leicht erkennbaren Zeichen zu versehen, damit die Bevölkerung endlich diesbezüglich „mündig“ entscheiden kann was sie kauft, und damit endlich versteht, dass sie ungewollt diese „Frankenstein-Technologie“ mit am Leben erhält ? (Sie kennen wahrscheinlich die Geschichte des Monsters das aus Leichenteilen zum Leben erweckt wurde-so ähnlich funktioniert Gentechnik))

Ist Ihnen bekannt das Schäden, die aus der Gentechnik resultieren, weltweit nicht versicherbar sind, genauso wie die Atomtechnik (Auskunft UNIQUA)?

Ist Ihnen bekannt das Gentechnik-einmal ausgebracht-nicht mehr rückholbar ist?

Sind Ihnen die Ausmaße der weltweiten Auswirkungen, die die Agrar-Gentechnik , die ja nur durch konzentrierten Gifteinsatz funktionieren kann, hervorruft, bekannt und wer sollte Ihrer Meinung nach die Konsequenzen tragen ?

Danke für Ihre kompetente, prompte und umfassende Antwort !
Falls Sie Fragen hinsichtlich meiner Fragen haben stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit brennender Sorge
Freimut Gruber

Au 7, 4873 Frankenburg
0664/270 99 55                    E-mail 20.3.2010


Antwort von Raiffeisen vom 22. März 2010:

Sehr geehrter Herr Gruber!

Danke für Ihr Mail an Dr. Konrad betreffend den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft.
Zu Ihren Fragen darf ich Ihnen Folgendes antworten:
In den Raiffeisen-Lagerhäusern ist GMO-freies Soja erhältlich, aus Logistik- und Kostengründen aber nicht zu jedem Zeitpunkt an jedem Standort. Darüber wurden Sie ja bereits aus der RWA informiert. Ebenso gibt es keine Geheimabsprachen mit Monsanto.

Da es sich bei Ihren weiteren Fragen um nicht nachvollziehbare Feststellungen handelt, ist deren Beantwortung leider nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Michaela Stefan

Öffentlichkeitsarbeit Pressesprecherin
Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien
1020 Wien, F.-W.-Raiffeisen-Platz 1
Telefon: +43-1-21136-2419  Fax: +43-1-21136-2223  Email:
michaela.stefan@rh.raiffeisen.at



* 17.1.2010: Gentechnik-Gift im Essen: So ändern WIR es jetzt !!

Logo Gentechnikfreie Lebensmittel

Wussten Sie, dass
    * herkömmliches Geflügel mit gentechnisch verunreinigtem Futter aufgezogen wird?
    * das Gen-Pflanzengift (lt. Univ.-Prof. A. Moser) im Magen der Tiere nicht abgebaut wird?
    * und somit (wegen der extrem hohen Grenzwerte) auch auf Ihrem Teller landet?
    * Jahr für Jahr fast 600.000 Tonnen Gen-Soja nach Österreich eingeführt werden?
    * die riesigen Gensoja-Plantagen für Futtermittel immer mehr Regenwälder ausrotten?
    * gentechnik-frei gefüttertes Geflügel nur ein paar Cent mehr kosten würde?

WIR Bürger bestimmen, was in den Regalen steht!

Glücklicherweise bestimmen letztendlich WIR Bürger, was erzeugt wird und was in den Regalen der Supermärkte steht. Deshalb sollten WIR vor allem beim Kauf vom Geflügel ab sofort darauf achten, dass es entweder biologisch gefüttert wurde oder das grüne Zeichen „gentechnikfrei erzeugt“ trägt. Das "Gentechnik-Geflügel" boykottieren WIR einfach so lange, bis der Handel handelt! 

An alle, die mehr tun möchten - vor allem an die Mütter:
Bitte geben Sie den nachfolgenden Anfrage-Abschnitt mit Ihren Daten ergänzt bei Ihrem nächsten Einkauf an der Kasse ab!
Je mehr Anfragen in den Supermärkten einlangen, desto früher wird es dort auch gentechnikfreies Geflügel geben! WIR Konsumenten bestimmen, was in den Regalen steht!  So ändern WIR es jetzt!

Karl W. Nowak, BIONIERE Österreichs
Tel. 02236 41908, Mobil 0699 1303 3030

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Anfrage an die Geschäftsleitung          

 

Bitte informieren Sie mich, ab wann ich bei Ihnen gentechnikfreies Geflügel einkaufen kann.

Die paar Cent mehr sind mir die Regenwälder und die Gesundheit meiner Familie wert.

 

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                Vor- und Zuname                             E-Mailadresse (wenn vorh.)

 

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                Straße und Hausnummer        PLZ                      Wohnort



* 10.12. 2009: NGOs fordern Gentechnikverbot-Gesetz

Geht es nach EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso, soll der jetzige Kommissar für Wissenschaft und Forschung Janez Potocnik neuer Umweltkommissar werden und der Rumäne Dacian Ciolos neuer Kommissar für Landwirtschaft. Als Wissenschafts­kommissar setzte sich der Slowene Potocnik massiv für mehr Gentechnik in der Landwirtschaft ein, und Rumänien ist für die Gentechnik-Konzerne das Einfallstor der EU. Entscheiden über die Gentechnik wird aber der als industriefreundlich bekannte, maltesische Gesundheits- und Konsumentenkommissar John Dalli.

Deshalb läuten jetzt bei rund 50 österreichischen Umwelt- und Bürgerinitiativen die Alarmglocken, was beim Pressegespräch der Gentechnikgegner am 10. Dezember im Wiener Cafe Goldengel deutlich zum Ausdruck kam. Allem voran forderten die „Initiative Gentechnikverbot“, die Plattform „Pro Leben“ und die BIONIERE Österreichs, die im Februar eine Großdemonstration am Ballhaus­platz organisiert haben, jetzt ein generelles Gentechnikverbot. Die Mitgliedorganisationen der „Initiative Zivilgesellschaft“ und das Aktionskomitee für natürliches Wirtschaften schlossen sich dieser Forderung vollinhaltlich an. Verstärkt wird die Dringlichkeit dieses Verbots noch durch die neue gentechnikfreundliche Linie der schwarz-gelben Koalition in Deutschland. So hat erst am 21.11.09 Agrarministerin Ilse Aigner der geplanten Importfreigabe der Gen-Maissorte MIR 604 zugestimmt, da es sich ja „nur“ um ein Futtermittel handle. „Jahr für Jahr landen rund 550.000 Tonnen gentechnisch veränderte Organismen in Milch, Eiern und Fleisch von Tieren, die damit gefüttert wurden, auf unseren Tellern!“ schlägt Elisabeth Sabler von den BIONIEREN Alarm. „Damit muss jetzt Schluss sein!“

Was diese „Gentechnik durch die Hintertür“ im menschlichen Organismus bewirke, sei gänzlich unerforscht, warnt Pro-Leben-Gründer Richard Leopold Tomasch: „Mehr Rückstände aus der Giftküche der Gentechnik-Konzerne landen so aber bestimmt in unserem Essen!“

Bereits 1997 beim Gentechnik-Volksbegehren forderten mehr als 1,2 Millionen Österreicherinnen und Österreicher ein generelles Gentechnikverbot. „Das muss jetzt endlich Gesetz werden!“ urgiert Klaus Faißner von der „Initiative Gentechnik­verbot“ die Umsetzung des erfolgreichsten überparteilichen Volksbegehren aller Zeiten. „Die Praxis hat deutlich gezeigt: Gentechnik schadet den Konsumenten, den Landwirten und der Natur und nützt nur wenigen Großkonzernen.“

Um der gemeinsamen Forderung mehr Nachruck zu verleihen, erhalten alle Regierungs­mitglieder des Bundes und der Länder, alle Abgeordneten zum Nationalrat und Bundesrat und alle Bürgermeister in den nächsten Tagen einen entsprechenden Brief. Regierungen und Abgeordnete werden darin aufgefordert, bis 31. März 2010 ein Gesetz für ein generelles Gentechnikverbot zu verabschieden.

Die unterzeichneten Organisationen und ihre Unterstützer behalten sich vor, zur Durchsetzung dieser Forderung alle dafür geeigneten Maßnahmen zu ergreifen: „85 % der Österreicher wollen keine Gentechnik im Essen. Österreich muss daher in diesem lebenswichtigen Bereich seine Selbstbestimmung zurückerobern – wenn notwendig, auch gegen den Willen der EU.“

Rückfragehinweise: 
Karl W. Nowak,   Tel. 02236 41908,     E-Mail: nowak@topcom.in
Elisabeth Sabler, Tel. 0699 1913 0763. E-Mail: sissy.Sabler@chello.at



* 2.3.2009: Greenpeace zu Gentechnik-Anbauverbot: Noch ist der Kampf nicht gewonnen!

Das Ergebnis im EU-Ministerrat ist ein Sieg für die Umwelt, die Landwirte und auch die Konsumenten. So bewertet die Umweltschutzorganisation Greenpeace das heutige Abstimmungsresultat über das österreichische heimische Gentechnik-Anbauverbot im EU-Umweltministerrat.
   "Österreich ist es wieder gelungen, sich gegen die Interessen dieser 'Pro-Gentechnik-Kommission' durchzusetzen", freut sich auch Gentechnik-Experte Philipp Strohm von Greenpeace. "Welchen Teil von 'Nein' versteht die Kommission aber eigentlich nicht?", so seine Frage an die EU-Kommissare. 
   Österreich konnte im heutigen EU-Umweltrat die qualifizierte Mehrheit hinter sich versammeln und damit die Anbauverbote für die beiden gentechnisch veränderten Maissorten MON810 und T25 einmal mehr verteidigen. Es handelte sich nämlich bereits um den dritten Versuch der Europäischen Kommission, diese zwei Anbauverbote zu kippen. 
   Grundsätzlich kritisiert Greenpeace das Abstimmungsverfahren über Gentechnik-Pflanzen innerhalb der Europäischen Union: Im Rat muss stets eine qualifizierte Mehrheit erreicht werden, um zu einer
Entscheidung zu gelangen. Gelingt dies weder dafür noch dagegen, geht die Entscheidung an die Kommission zurück, die erfahrungsgemäß allerdings pro Gentechnik entscheidet. Obwohl in der Vergangenheit also bei fast jeder Abstimmung über Gentechnik die Mehrheit der Mitgliedstaaten dagegen gestimmt hat, wurde dennoch immer wieder zu Gunsten von Gentechnik entschieden. 
   "Hier existiert eindeutig ein Demokratie-Defizit, das uns wohl auch in Zukunft beschäftigen wird", befürchtet Greenpeace-Sprecher Strohm. "Denn die EU-Kommission bereitet im Hintergrund bereits die nächste Zulassung für Gentech-Pflanzen vor", warnt Strohm abschließend.

Rückfragehinweis:
   Attila Cerman, Greenpeace CEE; Tel.: 0664-3435354
   Mag. Philipp Strohm, Greenpeace CEE; Tel.: 0664-6126721
OTS0234    2009-03-02/14:46



* 3.2.2009: GLOBAL 2000: EU-Attacke auf Österreichs Gentech-Anbauverbot zum dritten Mal abgewehrt

EU-Kommission muss politische Geisterfahrt beenden und Recht auf gentechfreie Landwirtschaft akzeptieren

Zum dritten Mal hat der EU-Umweltministerrat heute der Kommission Paroli geboten und mit einem deutlichen Votum die Attacke der EU-Kommission auf das österreichische Anbauverbot abgewehrt. Die EU-MinisterInnen stimmten mit einer Qualifizierten Mehrheit (über 73 Prozent der Stimmen) gegen den Antrag der Kommission, die österreichischen Gentech-Mais-Anbauverbote aufheben zu lassen. Jetzt muss auch die Kommission einsehen, dass sie beim gesamten Gentech-Zulassungsverfahren vor einem Scherbenhaufen steht und weder die Mitgliedstaaten noch die Bevölkerung hinter sich hat.
"Das ist ein großer Sieg für die Österreicherinnen und Österreicher, ein Sieg der Vernunft für eine gesunde, gentechfreie Landwirtschaft. Das Engagement der Minister Stöger und Berlakovich hat sich ausgezahlt. Nun muss die EU-Kommission ihre politische Geisterfahrt beenden und den verantwortungslosen und undemokratischen Pro-Gentech-Kurs revidieren", fordert Jens Karg, Gentechnik-Sprecher der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000.

"Die Blanko-Unbedenklichkeitserklärungen im EU-Zulassungsverfahren sind unverzüglich durch seriöse Risikoforschung zu ersetzen. Schließlich fußen die österreichischen Anbauverbote auf gut dokumentierten Mängeln in der Sicherheitsbewertung der Gentech-Produkte und sind reine Schutzmaßnahmen um die Österreicherinnen vor gesundheitlichen Schädigungen zu bewahren", so die UmweltschützerInnen weiter.

Ein Importverbot für GV Mais MON810 wurde 1999 wissenschaftlich begründet in Kraft gesetzt und im Mai 2008 in neuer Form erlassen. Es existieren zahlreiche Indizien dafür, dass der Gentech-Mais MON810 ein Gesundheits- und ein Umweltrisiko darstellt. Der Mais MON810 produziert ein Gift gegen Schädlinge. Dieses nach seinem Ursprungsorganismus bacillus Thuringensis kurz Bt genannte Gift ist allerdings auch für andere, sogenannte Nicht-Ziel-Organismen, schädlich und reichert sich im Boden an. Eine Fütterungsstudie des italienischen Forschungsinstitutes für Ernährung und Lebensmittel kommt zu dem Ergebnis, dass der Gentech-Mais signifikante Veränderungen im Immunsystem bewirken kann und Laboruntersuchungen zeigen, dass der Giftgehalt in den Pflanzen, je nach Messprotokoll stark variiert. Die Schwankungen um bis zu 100 Prozent wurden in der Risikobewertung nicht berücksichtigt.

Rückfragehinweis:
   GLOBAL 2000 Presse: Ruth Schöffl, Tel.: 0699/14 2000 19, E-Mail: presse@global2000.at
   GLOBAL 2000 Gentechniksprecher: Jens Karg, Tel.: 0699/14 2000 20, E-Mail: jens.karg@global2000.at

OTS0188    2009-03-02/13:26



* 2.3.2009: Berlakovich: Voller Erfolg für die Gentechnikfreiheit Österreichs

Intensiver Kampf gegen die Aufhebung des Anbauverbotes hat sich ausgezahlt

"Ich bin sehr froh und stolz darauf, dass wir uns durchgesetzt haben. Der Kampf hat sich gelohnt, ich konnte ausreichend Amtskollegen überzeugen, für Österreichs Gentechnikfreiheit im Anbau zu stimmen. Das ist ein unglaublicher Erfolg für Österreich und zeigt, dass in der EU auch Einzelinteressen akzeptiert werden, wenn man die besseren Argumente hat", so Umweltminister Niki Berlakovich nach der Abstimmung  der EU-Umweltminister über die von der Europäischen Kommission
angestrebte Aufhebung des österreichischen Anbauverbotes von den beiden gentechnisch veränderten Maissorten MON 810 und T 25.

   "Ich habe bis zuletzt in intensiven, persönlichen Gesprächen mit den Ministern aus anderen Mitgliedsländern die österreichischen Sicherheitsbedenken und Vorbehalte klargestellt und konnte dabei offensichtlich die nötige Sensibilisierung erzeugen, die zu einem für uns absolut positiven Abstimmungsergebnis geführt hat. Das Anbauverbot bleibt aufrecht und wir werden dem Willen der
österreichischen Bevölkerung nach entsprechend auch weiterhin auf den Anbau der Maissorten verzichten," so der Umweltminister abschließend.

Rückfragehinweis:
   Lebensministerium Pressestelle
   Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823
OTS0200    2009-03-02/13:37



* 27.2.2009: BIO AUSTRIA - Gentechnik-freies Europa braucht Deutschland:

Europa kann Ernährungssicherheit auch ohne Gentechnik sicherstellen

Am 2. März werden im EU-Umweltministerrat die Weichen für ein Gentechnik-freies Europa gestellt. Es wird wesentlich vom Stimmverhalten Deutschlands abhängen, ob Österreich, Frankreich, Ungarn und Griechenland in Zukunft gezwungen werden, Gentech-Mais auf ihren Feldern zuzulassen. Am Samstag hat die "Initiative Gentechnikverbot" zu einer Demonstration vor dem Ballhausplatz aufgerufen.

   "Der Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut gefährdet die Bio-Landwirtschaft existentiell. Wir bekennen uns zu Europa und wollen mit unseren Biobäuerinnen und Biobauern das Selbstbestimmungsrecht der Regionen für eine Gentechnik-freie Landwirtschaft einfordern!", so Rudi Vierbauch, Obmann von BIO AUSTRIA zu seinen Beweggründen, die österreichischen Biobauern zur
Teilnahme an der Demonstration aufzurufen.

   Erst unlängst hat der bayrische Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder das Recht auf Selbstbestimmung eingefordert und erklärt, dass Bayern Gentechnik-freie Region werden will. Gemeinsam mit Bauernvertretern aus Frankreich, Ungarn und Griechenland hat BIO AUSTRIA vergangene Woche auf der BioFach 2009 in Nürnberg der deutschen Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner eine Resolution übergeben. Aigner wird darin aufgefordert im kommenden EU-Umweltministerrat gegen die Aufhebung der Gentechnik-Anbauverbote zu stimmen. Um die Gentechnik-Freiheit in der Landwirtschaft umsetzen zu können, braucht es rechtliche Rahmenbedingungen, die ausreichend Schutzzonen garantieren und gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel klar kennzeichnet. Vierbauch richtet daher seinen dringlichen Appell an die Agrar- und UmweltministerInnen in der Europäischen Union, der Landwirtschaft die Unabhängigkeit und der Bio-Produktion, die Existenzgrundlage zu erhalten. "Europa kann Ernährungssicherheit für seine BürgerInnen auch ohne Gentechnik sicherstellen. Wir Biobauern wollen eine Modernisierung der Landwirtschaft in Europa, die Ernährungssouveränität durch Unabhängigkeit in der Produktion und ökologische Verträglichkeit in den Regionen sicherstellt!", schließt Vierbauch.

Rückfragehinweis:
   Mag. Lukas Schrattenthaler, Pressesprecher
   Mobil: +43(0)676/84 22 14 - 214      Email: lukas.schrattenthaler@bio-austria.at
   Website: www.bio-austria.at/
OTS0103    2009-02-27/10:39