Jeder Mensch hat sein individuelles Idealgewicht, das von diversen Trends oder Modell-Vorbildern unbeeinflusst sein sollte. Feinböck: "Richtiges Fasten sollte im Sinne von Kalorienreduktion verstanden werden. Schränken Sie den Fleischgenuss ein und achten sie auf eine ausgewogene Ernährung." Darunter ist nicht das Studium von Kalorientabellen zu verstehen, sondern eine vielfältige und abwechslungsreiche Ernährung.
Es kommt auf die Mischung an, um den Körper mit allen notwendigen Stoffen zu versorgen. Feinböck: "Essen Sie hauptsächlich Getreideprodukte, wie Nudeln, Reis oder Vollkornbrot. Dazu können Sie eine beliebige Menge pflanzlicher Produkte essen, wie Salat, frisches Gemüse oder Obst. Maximal ein Fünftel der täglichen Nahrung sollte aus tierischen Produkten, also Eiern, Käse, Wurst, Fleisch oder Fisch, bestehen. Äußerst gering sollte der Anteil an fetthaltigen Genussmitteln oder Süßigkeiten sein."
Eine besonders wirksame Methode der Kalorienreduktion: Essen Sie so oft wie möglich nach 16.00 Uhr nichts mehr. Feinböck: "Das ist ungefährlich und es ist kein Problem, wenn man es nicht täglich macht. Wer auf das Abendessen verzichtet, wird besser schlafen als mit vollem Bauch und sich viel wohler fühlen. Man tut sich sozusagen im Schlaf etwas Gutes." Um sich den Verzicht zu erleichtern, gibt es einige Tricks. So dämpfen zum Beispiel einige Tassen Kräutertee das Hungergefühl.
"Fasten ist grundsätzlich positiv. Niemand muss sich aber dabei quälen. Statt 40 oder weniger Tage zu hungern, ist es sicher einfacher und gesünder, sich das Jahr über mit ausgewogener Kost zu ernähren", so Feinböck.