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Gründe gegen die gentechnisch veränderte Nahrung & Nahrungsmittel1. Im Falle der Gen-Verseuchung der EU gibt es kein zurück mehr. Ist ein Acker einmal gentechnisch verseucht, bleibt er für immer verseucht, wie die Norweger gerade bewiesen haben. Einmal in der Umwelt, breiten sich die Gen-Pflanzen von selbst immer weiter aus.
2. Der Amerikaner J. M. Smith listet in seinem Buch „Genetic Roulette“ sogar 65 Krankheiten durch Gen-Nahrung auf.
3. Tiere können durch Gennahrung krank und steril werden 4. Hinweise auch auf die Schädlichkeit für Menschen
5. Man weiß, wie man die Gentechnik in Pflanzen reinbekommt, aber nicht, wie man sie wieder herausbekommt.
6. Abhängigkeit der Bauern von ein paar Gentechnik-Konzernen.

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|  Fotos: Anti-Gentechnik Demo am 28.Februar 2009 in Wien; © Wien-konkret
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DEMO: „GENTECHNIK-VERBOT JETZT!“ |  | 
|  Anbau von Genmais in Österreich?
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GENMAIS-ANBAU DROHT!
Nach unseren Genmais-Importverboten will die EU-Kommission jetzt auch unsere Genmais-Anbauverbote aufheben. Am 2. März 2009 will die EU-Kommission Österreich zwingen, den Anbau von Genmais zuzulassen. Jetzt ist Feuer am Dach: Einmal am Acker, gibt es kein Zurück. Halbherzige Maßnahmen schützen nicht mehr. Nun brauchen wir ein striktes Gentechnikverbot (so wie in Polen) und rufen auf zur
DEMO: „GENTECHNIK-VERBOT JETZT!“ (Und wenn ihr Euch nicht traut, so lasst das Volk abstimmen!) Samstag, 28. Februar 2009 14.00 Uhr Ballhausplatz, 1010 Wien => Flugblatt Gentechnik-Verbot-Demo
Videos sind von folgenden Rednern online: Klaus Feißner, Adrian Holländer, Jens Karg, Werner Müller, Karl Nowak, Irmi Salzer, Isolde Schönstein, Richard Loepold Tomasch, Peter Weish,

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|  Bilder von den ca 3000 Demonstranten auf der Anti-Gentechnik Demonstration am 28. Februar 2009 in Wien; © Wien-konkret
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Veranstalter ist die „Initiative Gentechnik-Verbot“ Erstunterstützer: Univ. Doz. Peter Weish, Univ. Prof. Alfred Haiger, Univ. Prof. Anton Moser, Dr. Josef Hoppichler, Dr. Werner Müller, Karl Schirnhofer (Schirnhofer GmbH), IG-Milch, Die Bioniere, Plattform "Ärzte, Bauern und Juristen für gentechnikfreie Nahrung", Global 2000, ARGE Schöpfungsverantwortung, Antigentechnikplattform „Pro Leben“, Mitter´s gesunde Ökokiste, Bioverband „Erde & Saat“; Postfach 15, 1133 Wien, Telefon 0650/7132350, Spendenkonto: Klaus Faißner (Organisator) Ktonr.: 50466384101, Bank Austria BLZ: 12000
Anwesend: über 2000 Demonstranten. Davon haben 1600 sich bei den Bionieren in die Unterschriftenliste eingetragen. Anwesend auch FPÖ-Nationalratsabgeordneter Ing. Norbert Hofer und der Wiener Gemeinderat der Grünen Rüdiger Maresch. 
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|  Bilder von den Plakaten und Transparenten der Anti-Gentechnik Demo am 28. Februar 2009 in Wien zwischen dem Bundeskanzleramt und der Präsidentschaftskanzlei; © Wien-konkret
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Video: Redner Peter Weish auf der Anti-Gentechnik Demonstration in Wien, 28.2.2009 Video 16 MB; © Wien-konkret
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Seine wichtigsten Aussagen: * kritisiert die opportunistischen Politiker, die sich nicht getrauen für zukunftstaugliche Entwicklungen engagiert einzutreten * wir haben heute eine große Zahl von gekauften Wissenschaftlern * wir haben gekaufte Medien * wir haben wissenschaftliche Zeitschriften für sektorale Themen aber keine für große Zusammenhänge * eine Wissenschaft, die große Teile der Gesamtwelt ausblendet aus Ihrer Betrachtung, die ist für die Beurteilung solcher Themen – wie Gentechnik – überhaupt nicht geeignet * die Zulassungsgremien sind unterwandert * es gibt eine erdrückende Beweismenge, dass die Gentechnik eine geradezu verheerende Fehlentwicklung ist * Gentechnik ist ein Verbrechen an der Zukunft * vor 12 Jahren hat das Gentechnikvolksbegehren stattgefunden. * der Siegeszuge der Gentechnikindustrie ist Gott-sei-Dank stark eingebremst worden * wir sind verantwortungsvolle Menschen, die für eine lebenswerte Zukunft eintreten * Wer einmal seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein? 
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Video: Redner Irmi SalzerVorstandsmitglied Agrarbündnis auf der Anti-Gentechnik Demonstration in Wien, 28.2.2009 Video 13 MB; © Wien-konkret
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Ihre wichtigsten Aussagen: * freut sich, dass so viele Menschen gekommen sind, um ein deutliches Zeichen gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft zu setzen * fordert ein Gentechnikverbot für Österreich * es geht auch darum für das Selbstbestimmungsrecht der Menschen weltweit einzutreten * Gentechnik ist eine Technologie, die sehr wenigen nützt, aber sehr vielen schadet * Es wird uns weiß gemacht, dass Gentechnik dazu beitragen kann den Hunger in der Welt zu verringern. Genau das Gegenteil ist der Fall. * in Indien haben zig-tausende Bauern und Bäuerinnen Selbstmord begangen, nachdem sie den Versprechen der Gentechnikindustrie Glauben geschenkt haben und in den Ruin getrieben worden sind * internationale Solidarität ist von enormer Wichtigkeit * es werden 500.000 Tonnen Soja – zu einem Gutteil technisch manipuliert - importiert wird, damit viele von uns billiges Fleisch essen können * Es kann nicht sein, dass wir eine gentechnisch freies Österreich fordern, dass es uns aber gleichzeitig egal ist, was in Rumänien, Südamerika, Afrika und Indien passiert. * kämpfen wir gemeinsam für ein gentechnikfreies Europa und eine gentechnikfreie Welt 
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Video: Redner Adrian Holländerauf der Anti-Gentechnik Demonstration in Wien, 28.2.2009 Video 21 MB; © Wien-konkret
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Seine wichtigsten Aussagen: * es geht um die Zukunft unserer Lebensmittelversorgung. Es geht um die Zukunft von uns allen. Es geht um´s Recht zum Schutz der Umwelt. Es geht um´s Recht auf Souveränität, auf´s Recht auf körperliche Unversehrtheit und um´s Recht auf Leben. Dieses ist gefährdet durch die Gentechnik und zwar nicht nur für unsere Generation, sondern auch für die kommende Generation. Dagegen müssen wir auftreten. * Wir müssen uns bemühen, die EU auf den richtigen Weg zu führen, denn die EU lässt derzeit nichts unversucht, um unser österreichisches Anbauverbot für Gentechnikpflanzen zu kippen * Jetzt am Montag wird beim Umweltministerrat in Brüssel die europäische Union versuchen der Gentechnik auch in Österreich Tür und Tor zu öffnen. Manipulierte Maissorten sollen künftig angebaut werden. * Wenn wir die EU so weitermachen lassen wie bis jetzt, dann landet die Gentechnik auf jedem Teller, auf ihrem Teller, auf meinen Teller und unserer Kinder. Das müssen wir verhindern. * Stell Dir vor, es gibt gentechnisch veränderte Produkte und keiner kauft sie. * Für uns alle muss klar sein: Kein Essen aus dem Genlabor und keine Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen oder Produkte in Österreich * Wir wollen nicht, dass man uns in Österreich vorschreibt, was wir tun müssen. * Die EU tritt unser Recht mit Füßen * Dankt jeden der heute hier ist, für eine bessere Welt ohne Gentechnik 
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Video: Redner Richard Leopold Tomasch auf der Anti-Gentechnik Demonstration in Wien, 28.2.2009 Video 28 MB; © Wien-konkret
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Seine wichtigsten Aussagen: * bei dieser teuflischen Sache ist es nicht 5 vor 12, nein es ist ein paar Sekunden vor 12. (bringt einen Wecker zum Läuten). Der Weckruf galt den immer noch schlafenden Politikern und ähnlichen Organisationen. * Die multitnationalen Organisationen mit ihren politischen Handlangern wollen uns die Gentechnik mit aller Tsunami-Gewalt aufzwingen. * Wo ist die vielgepriesene Demokratie der EU? * Pro Leben hat schon über 1000 Vorträge an verschiedenen Orten durchgeführt * Jetzt erkennen immer mehr Menschen, dass wir mit der Gentechnik der größten Hungersnot entgegengehen, weil bald auf der Erde kein nachwachsender Samen mehr vorhanden sein wird. * Tiere werden in Österreich mit der Gentechniksoja vom Ausland gefüttert und wir essen dann leider diese Produkte. * Aspartam: Tiere sind in kurzer Zeit immunschwach. Nieren-, Leber-, Hirnschäden sind die Folge. Aspartam ist in über 10.000 Nahrungsmitteln. Aspartam blockiert auch unsere Essschranke. Wir wissen nicht mehr, wann wir genug haben. Das beste Beispiel dafür sind die Amerikaner. Die gehen alle aus dem Leim. Mittlerweile aber auch in Europa. Jedes zweite, dritte Kind ist zu dick. Wir wissen: Dicke Kinder sind kranke Erwachsene. * schon jetzt sind die Krankenkassen bankrott. Was wird erst dann sein. * Krebs hat sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. * Wir tragen unser höchstes Gut – die Gesundheit – zu Grabe. * Für hatten wir in Österreich die bestkontrollierten Lebensmittel. Jetzt kontrolliert nur mehr die europäische Lebensmittelkontrollstelle (ESFA). D.h. sie selber kontrolliert nichts, sondern übernimmt nur die Gutachten der multinationalen Konzerne 1:1 und das ist unzumutbar. * Diese ESFA ist schon einigen Lebensmittelskandalen verurteilt worden. Trotzdem macht sie weiter, wie bisher. * Wir kämpfen weiter gegen diesen größten Wahnsinn, den es je auf der Welt gegeben hat. * Die EU hat eindeutig versagt. 
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Video: Redner Jens Karg auf der Anti-Gentechnik Demonstration in Wien, 28.2.2009 Video 17 MB; © Wien-konkret
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Seine wichtigsten Aussagen: * Am Montag steht nicht nur das österreichische Anbauverbot für den Monsanto-Genmais zur Abstimmung in Brüssel, sondern auch das Anbauverbot in Ungarn. * Die Ungarn wollen – genau so wie wir – eine gesunde Landwirtschaft * Wir sehen, dass die EU-Kommission hier einen ganz klaren Kurs gegen eine Gentechnikfreiheit von Europa fährt. * Wir sehen uns einer Gentechnikoffensive gegenüber, gegen die wir uns mit allen Mitteln entgegen stellen müssen. * Es ist kein österreichisches Problem, sondern ein EU-weites Problem * Die Pollen machen an den Staatsgrenzen nicht halt. Deshalb brauchen wir ein gentechnikfreies Europa. * Nicht aus Europa austreten, sondern wir müssen Europa gestalten * Die EU-Kommission hat sich meilenweit vom Willen der Menschen und der Konsumenten entfernt * Alle Umfragen bestätigen, dass die Menschen in Europa keine gentechnische Landwirtschaft wollen. * Die EU-Kommission will uns weiß machen, dass wenn wir die Gentechnik nicht voran schreiten lassen, dann stellen wir uns gegen internationale Handelsabkommen. Dann drohen uns Strafzölle. Doch ins dieser Frage kann es doch nicht um die wirtschaftlichen Interessen von im Wesentlichen sechs multitnationalen Konzernen gehen. Es muss doch um den Schutz der Gesundheit und Umwelt gehen. * so wird nur Wasser auf die Mühlen der EU-Skeptiker gegossen * Global 2000 wird mit seinem Netzwerk weiterhin mit allen Mitteln für eine gentechnikfreie Landwirtschaft kämpfen und das nicht nur in Österreich, sondern in Europa. 
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Video: Redner DI Werner Müller auf der Anti-Gentechnik Demonstration in Wien, 28.2.2009 Video 16 MB; © Wien-konkret
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Seine wichtigsten Aussagen: * Gentechnik ist kein Spielzeug, das man in die Ecke legen kann, wenn man es nicht mehr braucht oder wenn man es nicht mehr will. * meine kleine Tochter wächst nur deshalb, weil sie isst. Jede Zelle in ihrem Körper ist Nahrung, ist umgewandelte Nahrung. Sie wächst nicht vom Internet, sie wächst nicht vom Lesen, sie wächst nicht von der Luft, sie wächst, weil sie isst ! Diese Nahrung ist Bestandteil unseres Körpers. Und wenn diese Nahrung gentechnisch verändert wird, wird es auch in unserem Körper Veränderungen bringen. * Es handelt sich um synthetische Gene und wir essen diese Gene. * Mehrere Studien haben mittlerweile gezeigt, dass diese Fragmente dieser synthetischen Gene die auch im Blut und in unseren Organen nachweisbar sind. * Die Wissenschaft weiß nur, wie man ein Gen in ein Saatgut hineinbekommt, aber sie weiß nicht, wie man es wieder heraus bekommt. 
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Video: Redner Karl Nowak auf der Anti-Gentechnik Demonstration in Wien, 28.2.2009 Video 23 MB; © Wien-konkret
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Seine wichtigsten Aussagen: * Ich bin ein Glückskind, weil ich schon so lange lebe * Als ich 12 Jahre war, da ist gerade der Staatsvertrag unterzeichnet worden und wir haben unsere Neutralität bekommen. Der damalige Außenminister Figl hat damals den berühmten Satz gerufen: „Österreich ist frei“. Aber wo sind wir jetzt hingekommen? Wie frei ist Österreich noch? * Heute haben wir nur mehr einen mageren Rest an Demokratie * Wir das Volk brauchen 72% gegen die EU-Kommission, die im Wesentlichen die Konzerne vertritt, um Recht zu bekommen. Bitte wo sind wir? Ist die Kommission der neue Kaiser, die ein Vetorecht hat gegen das Volk? * Als ich 12 Jahre alt war, da war alles voller Schmetterlinge. Das kann sich heute keiner mehr vorstellen, wie viele das waren. Sogar in den Parks in Wien sind die Schmetterlinge geflogen, sogar die seltensten. * Die Konzerne wollen uns einreden, dass die Biolandwirtschaft und die Gen-landwirtschaft friedlich neben einander sein („Koexistenz“). * Die Gentechnik breitet sich aus wie die Pest. * Wir können die Gentechnik dann nicht mehr stoppen. Für wie blöd halten diese Leute uns, dass sie uns die friedliche Koexistenz verkaufen wollen? * Die Bienen und der Wind, die lesen keine EU-Vorschriften. * Der nächste logische Schritt ist ein generelles Gentechnikverbot. Und dann können wir wenigstens in diesem Bereich sagen „Österreich ist frei“. 
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Video: Redner Isolde Schönstein auf der Anti-Gentechnik Demonstration in Wien, 28.2.2009 Video 13 MB; © Wien-konkret
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Ihre wichtigsten Aussagen: * Als Mitträgerin des Gentechnik-Volksbegehrens ist es heute zu sagen, dass sehr viele Unterzeichner aus dem christlichen Lager gekommen sind. * Nach dem Verständnis unseres Christentums ist der Genpool eine Segnung der Schöpfung und gehört allen. * Ich gehöre einer kirchlichen Umweltorganisation an. Das ist weltweit die einzige unabhängige kirchliche Umweltorganisation (Anm. ARGE Schöpfungsverantwortung). Das macht es uns leicht, rasch und ein bisserl radikaler zu agieren. * Es macht mir Sorge, dass viel zu wenige Eltern Stimme für ihre Kinder sind. Bitte motivieren sie die Eltern ihre Stimme zu erheben für ihre Kinder. Die Kinder können es nicht. Sie sind uns ausgeliefert. * Zitat Paul Ramsey: „Der Mensch soll aufhören Gott zu spielen, ehe er Mensch geworden ist. Und wenn er Mensch geworden ist, dann wird er nicht mehr Gott spielen.“ 
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Video: Redner Klaus Feißnerauf der Anti-Gentechnik Demonstration in Wien, 28.2.2009 Video 18 MB; © Wien-konkret
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Seine wichtigsten Aussagen: * Es geht nicht um Personen und Organisationen, sondern darum, dass wir das Ziel erreichen und die Sache in den Vordergrund stellen, dass es kein links, kein rechts, kein oben und kein unten gibt, sondern nur ein gemeinsames Ziel, dass wir die Gentechnik zuerst in Österreich, dann in Europa und dann überall verhindern. * Die Antworten der Politiker waren zum Teil sehr enttäuschend. Die kann man unter www.gentechnikverbot.at nachlesen, vor allem von der Regierungsseite her. * Die Regierungsseite sagt, wir sind voll hinter den Forderungen des Gentechnikvolksbegehrens, also keine gentechnisch veränderten Nahrungsmittel, keine Gentechnik am Acker, keine Patente auf Leben. ABER: Das geht laut EU-Recht nicht ! * Forderung: Politiker haben Gesetze zu machen, die für die Menschen und für die Natur sind. * Die Politiker haben dafür zu sorgen, dass keine Gentechnik auf die Äcker und auf die Teller kommt. * Konfrontieren wir die Politiker bei jeder Gelegenheit, dass sie das Menschenrecht auf Nahrung einzuhalten haben. Wir haben das Recht auf eine gesunde und sichere Nahrung. * Österreich sollte bei der Gentechnik eine Vorreiterrolle übernehmen, so wie bei der Atomkraft. 
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Die gesamte Rednerliste war:1) DI Volker Helldorff (Bio-Bauer aus Haimburg, Kärnten, langjähriger Anti-Gentechnik-Aktivist, Gründer der Plattform „Ärzte, Bauern und Juristen für gentechnikfreie Nahrung) 2) Univ. Prof. Alfred Haiger (27 Jahre Vorstand des Institutes für Nutztierwissen, Bauernsohn aus Gröbming/Steiermark, tritt seit 1973 „gegen den Größenwahn in Wirtschaft, Politik und Landwirtschaft“ auf) 3) Hermann Elsasser (Imker aus Fladnitz, Steiermark) 4) Daniel Hackenberg, Mitorganisator der Demo, liest Grußbotschaften von Vandana Shiva und José Bové 5) Univ. Doz. Peter Weish (studierte Biologie, Chemie, Physik und promovierte zum Doktor der Philosophie, Humanökologe, war stets eine wichtige stimme der Ökologiebewegung , u.a. gegen Zwentendorf und war Sprecher des Gentechnik-Volksbegehrens 1997; er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen wie z.B. dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst oder dem Konrad Lorenz Preis) 6) Irmi Salzer (Agrarbündnis Österreich, ein Zusammenschluss aus 14 Organisationen für eine bäuerliche, soziale und umweltverträgliche Landwirtschaft) 7) Univ. Prof. Adrian Hollaender (Grundrechtsspezialist, war einer jener Juristen, die eine Volksabstimmung über den EU-Vertrag von Lissabon forderten) 8) Richard Leopold Tomasch (Antigentechnikplattform Pro Leben) 9) Georg Pöchtrager (Gentechnikspezialist der IG-Milch, einer unabhängigen Interessensgemeinschaft von Milchbauern, die für einen fairen Milchpreis kämpfen, Biobauer aus Oberösterreich) 10) Dipl. pol. Jens Karg (Gentechnikspezialist der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000) 11) Dr. Josef Hoppichler (Agrarwissenschafter) 12) DI Werner Müller (unabhängiger Risikoforscher, Gründer der Bio-Baumwoll-Marke Ainoah – garantiert gentechnikfreie Baumwolle bester Qualität www.ainoah.com ) 13) Karl Nowak (Gründer der BIONIERE Österreichs) 14) Isolde Schönstein (Gründerin und Leiterin der ARGE Schöpfungsverantwortung, Ökosoziale Bewegung in der Katholischen Kirche) 15) Klaus Faißner (Mitorganisator der Demo www.gentechnikverbot.at , freier Umwelt- und Agrarjournalist) 
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Die Entscheidung der EU-Umweltminister am 2.3.2009:Die EU-Umweltminister haben dann am 2. März 2009 - also 2 Tage nach der Demo am Ballhausplatz - doch mit mehr als der erforderlichen 74% (255 von 345 der Stimmen) - nämlich mit 82% der Stimmen - gegen die Aufhebung des Gentechnik-Anbauverbots gestimmt.
Antragsteller zur Aufhebung des Anbauverbots von gentechnisch verändertem Mais war die Europäischen Kommission Pro Gentechnik haben gestimmt: Großbritannien, Finnland, Niederlande, Estland Contra Gentechnik haben gestimmt: alle übrigen EU-Mitgliedsstaaten Sonderfall Schweden: bei MON 810 gegen Österreich, sonst dafür
Karl Nowak von www.bioniere.org in einer ersten Stellungnahme: "Das ist der größte Erfolg der europäischen Umwelt- und Demokratiebewegungen der letzten 30 Jahre (!!)"
Anmerkung Wien-konkret: Wahrscheinlich wurde die Entscheidung aber nur hinter die Europawahlen im Juni 2009 verschoben und es wird bald danach neuerlich abgestimmt werden.
Analyse Uli L.: Für das Zustandekommen der erforderlichen Mehrheit im EU-Ministerrat muss man einen Politiker besonders großes Lob aussprechen. Das ist aber weder unser Gesundheitsminister Stöger noch unser Landwirtschaftsminister Berlakovich, sondern der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel. Dass er namens Deutschland für die Beihehaltung des Gentech-Anbauverbotes in Österreich gestimmt hat und die bemerkenswerte Aussage "es sei nicht einzusehen, warum die EU die Bürger gegen sich aufbringen sollte, nur um den Interessen eines US-Konzerns zu dienen." ist ja schon auf der bioniere-Webseite zu finden. Auch - und das muss man besonders hervorheben - hat er entgegen dem Willen von Wissenschaftsministerin Anette Schavan und Bundeskanzlerin Merkel (beide CDU) im Ministerrat für das Anbauverbot gestimmt!
Doch es gibt noch einige weitere bemerkenswerte Aussagen und Anmerkungen zu ihm persönlich und zur Situation in Deutschland zu machen: * So gibt es noch eine weitere höchst bemerkenswerte Aussage von Gabriel, zu finden unter => nachrichten.aol.de "Minister Gabriel erhob nach der Abstimmung schwere Vorwürfe gegen die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa). Deren Zulassungsverfahren habe „deutschen Qualitätsmaßstäben nicht standhalten können“. In der Vergangenheit habe es mehrfach Fälle gegeben, in denen die Efsa grünes Licht für ein Produkt gegeben habe, das kurz danach von der EU-Gesundheitsbehörde als bedenklich eingestuft worden sei." * Ausserdem prüft Deutschland, konkret die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), selbst Anbauverbote. Dies war auch ein wichtiger Grund für Gabriel für die Beibehaltung zu stimmen, damit er seiner Kollegin den Rücken freihält. Laut SZ gibt es nach dieser Entscheidung nun Druck auf die deutsche Bundesregierung, selbst ein Anbauverbot für gentechnisch modifiziertes Saatgut einzuführen, denn warum sonst hätte sie der Verlängerung des Anbautverbotes in A und HU zugestimmmt? Siehe => sueddeutsche.de in den letzten 2 Absätzen.
In D ist jetzt die höchst pikante Situation da, dass die Regierungsparteien SPD (u.a. Sigmar Gabriel) und CSU (v.a. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner & der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer) für das Anbauverbot sind, die Regierungspartei CDU (v.a. mit Wissenschaftsministerin Anette Schavan) dagegen. Es besteht jetzt scheinbar sogar die Möglichkeit, dass Deutschland ebenfalls ein Gentechnik-Anbauverbot verhängt.
Und Sigmar Gabriel hat sich meiner Meinung nach ein dickes Extra-Lob verdient.

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* 2.3.2009: Greenpeace zu Gentechnik-Anbauverbot: Noch ist der Kampf nicht gewonnen!Das Ergebnis im EU-Ministerrat ist ein Sieg für die Umwelt, die Landwirte und auch die Konsumenten. So bewertet die Umweltschutzorganisation Greenpeace das heutige Abstimmungsresultat über das österreichische heimische Gentechnik-Anbauverbot im EU-Umweltministerrat. "Österreich ist es wieder gelungen, sich gegen die Interessen dieser 'Pro-Gentechnik-Kommission' durchzusetzen", freut sich auch Gentechnik-Experte Philipp Strohm von Greenpeace. "Welchen Teil von 'Nein' versteht die Kommission aber eigentlich nicht?", so seine Frage an die EU-Kommissare. Österreich konnte im heutigen EU-Umweltrat die qualifizierte Mehrheit hinter sich versammeln und damit die Anbauverbote für die beiden gentechnisch veränderten Maissorten MON810 und T25 einmal mehr verteidigen. Es handelte sich nämlich bereits um den dritten Versuch der Europäischen Kommission, diese zwei Anbauverbote zu kippen. Grundsätzlich kritisiert Greenpeace das Abstimmungsverfahren über Gentechnik-Pflanzen innerhalb der Europäischen Union: Im Rat muss stets eine qualifizierte Mehrheit erreicht werden, um zu einer Entscheidung zu gelangen. Gelingt dies weder dafür noch dagegen, geht die Entscheidung an die Kommission zurück, die erfahrungsgemäß allerdings pro Gentechnik entscheidet. Obwohl in der Vergangenheit also bei fast jeder Abstimmung über Gentechnik die Mehrheit der Mitgliedstaaten dagegen gestimmt hat, wurde dennoch immer wieder zu Gunsten von Gentechnik entschieden. "Hier existiert eindeutig ein Demokratie-Defizit, das uns wohl auch in Zukunft beschäftigen wird", befürchtet Greenpeace-Sprecher Strohm. "Denn die EU-Kommission bereitet im Hintergrund bereits die nächste Zulassung für Gentech-Pflanzen vor", warnt Strohm abschließend.
Rückfragehinweis: Attila Cerman, Greenpeace CEE; Tel.: 0664-3435354 Mag. Philipp Strohm, Greenpeace CEE; Tel.: 0664-6126721 OTS0234 2009-03-02/14:46 

* 3.2.2009: GLOBAL 2000: EU-Attacke auf Österreichs Gentech-Anbauverbot zum dritten Mal abgewehrtEU-Kommission muss politische Geisterfahrt beenden und Recht auf gentechfreie Landwirtschaft akzeptieren
Zum dritten Mal hat der EU-Umweltministerrat heute der Kommission Paroli geboten und mit einem deutlichen Votum die Attacke der EU-Kommission auf das österreichische Anbauverbot abgewehrt. Die EU-MinisterInnen stimmten mit einer Qualifizierten Mehrheit (über 73 Prozent der Stimmen) gegen den Antrag der Kommission, die österreichischen Gentech-Mais-Anbauverbote aufheben zu lassen. Jetzt muss auch die Kommission einsehen, dass sie beim gesamten Gentech-Zulassungsverfahren vor einem Scherbenhaufen steht und weder die Mitgliedstaaten noch die Bevölkerung hinter sich hat. "Das ist ein großer Sieg für die Österreicherinnen und Österreicher, ein Sieg der Vernunft für eine gesunde, gentechfreie Landwirtschaft. Das Engagement der Minister Stöger und Berlakovich hat sich ausgezahlt. Nun muss die EU-Kommission ihre politische Geisterfahrt beenden und den verantwortungslosen und undemokratischen Pro-Gentech-Kurs revidieren", fordert Jens Karg, Gentechnik-Sprecher der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000.
"Die Blanko-Unbedenklichkeitserklärungen im EU-Zulassungsverfahren sind unverzüglich durch seriöse Risikoforschung zu ersetzen. Schließlich fußen die österreichischen Anbauverbote auf gut dokumentierten Mängeln in der Sicherheitsbewertung der Gentech-Produkte und sind reine Schutzmaßnahmen um die Österreicherinnen vor gesundheitlichen Schädigungen zu bewahren", so die UmweltschützerInnen weiter.
Ein Importverbot für GV Mais MON810 wurde 1999 wissenschaftlich begründet in Kraft gesetzt und im Mai 2008 in neuer Form erlassen. Es existieren zahlreiche Indizien dafür, dass der Gentech-Mais MON810 ein Gesundheits- und ein Umweltrisiko darstellt. Der Mais MON810 produziert ein Gift gegen Schädlinge. Dieses nach seinem Ursprungsorganismus bacillus Thuringensis kurz Bt genannte Gift ist allerdings auch für andere, sogenannte Nicht-Ziel-Organismen, schädlich und reichert sich im Boden an. Eine Fütterungsstudie des italienischen Forschungsinstitutes für Ernährung und Lebensmittel kommt zu dem Ergebnis, dass der Gentech-Mais signifikante Veränderungen im Immunsystem bewirken kann und Laboruntersuchungen zeigen, dass der Giftgehalt in den Pflanzen, je nach Messprotokoll stark variiert. Die Schwankungen um bis zu 100 Prozent wurden in der Risikobewertung nicht berücksichtigt.
Rückfragehinweis: GLOBAL 2000 Presse: Ruth Schöffl, Tel.: 0699/14 2000 19, E-Mail: presse@global2000.at GLOBAL 2000 Gentechniksprecher: Jens Karg, Tel.: 0699/14 2000 20, E-Mail: jens.karg@global2000.at
OTS0188 2009-03-02/13:26 

* 2.3.2009: BZÖ-Huber: Genmais-Verbot nur erster Schritt für gentechnikfreie Modellregion"Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt in der EU, um gentechnisch manipuliertes Saatgut auch künftig von Österreich fern zu halten", kommentiert BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber den heutigen Entscheid der Kommission. Allerdings ist der Genmais, dessen Anbau in Österreich ohnehin verboten war, nicht das Hauptproblem, so Huber, der sich für eine gentechnikfreie Modellregion in Europa einsetzt. Das Hauptproblem ist Gensoja, wie es in rund 95 Prozent der Futtermittel findet. "Das, was da verfüttert wird, bekommen die Menschen in abgewandelter Form zu essen. Auch damit muss endlich Schluss gemacht werden", verlangt Huber. Laut einer Studie kam es bei Mäusen nach nur wenigen Generationen zu Veränderungen. Huber: "Das kann und darf kein Politiker verantworten!" Der BZÖ-Agrarsprecher warnt abschließend davor, dass dies "nur ein erster Teilerfolg ist, denn der nächste Angriff der EU auf unsere Lebensmittelsicherheit ist nur eine Frage der Zeit".
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ OTS0226 2009-03-02/14:23 

* 2.3.2009: Berlakovich: Voller Erfolg für die Gentechnikfreiheit ÖsterreichsIntensiver Kampf gegen die Aufhebung des Anbauverbotes hat sich ausgezahlt
"Ich bin sehr froh und stolz darauf, dass wir uns durchgesetzt haben. Der Kampf hat sich gelohnt, ich konnte ausreichend Amtskollegen überzeugen, für Österreichs Gentechnikfreiheit im Anbau zu stimmen. Das ist ein unglaublicher Erfolg für Österreich und zeigt, dass in der EU auch Einzelinteressen akzeptiert werden, wenn man die besseren Argumente hat", so Umweltminister Niki Berlakovich nach der Abstimmung der EU-Umweltminister über die von der Europäischen Kommission angestrebte Aufhebung des österreichischen Anbauverbotes von den beiden gentechnisch veränderten Maissorten MON 810 und T 25.
"Ich habe bis zuletzt in intensiven, persönlichen Gesprächen mit den Ministern aus anderen Mitgliedsländern die österreichischen Sicherheitsbedenken und Vorbehalte klargestellt und konnte dabei offensichtlich die nötige Sensibilisierung erzeugen, die zu einem für uns absolut positiven Abstimmungsergebnis geführt hat. Das Anbauverbot bleibt aufrecht und wir werden dem Willen der österreichischen Bevölkerung nach entsprechend auch weiterhin auf den Anbau der Maissorten verzichten," so der Umweltminister abschließend.
Rückfragehinweis: Lebensministerium Pressestelle Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823 OTS0200 2009-03-02/13:37 

* 27.2.2009: BIO AUSTRIA - Gentechnik-freies Europa braucht Deutschland:Europa kann Ernährungssicherheit auch ohne Gentechnik sicherstellen
Am 2. März werden im EU-Umweltministerrat die Weichen für ein Gentechnik-freies Europa gestellt. Es wird wesentlich vom Stimmverhalten Deutschlands abhängen, ob Österreich, Frankreich, Ungarn und Griechenland in Zukunft gezwungen werden, Gentech-Mais auf ihren Feldern zuzulassen. Am Samstag hat die "Initiative Gentechnikverbot" zu einer Demonstration vor dem Ballhausplatz aufgerufen.
"Der Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut gefährdet die Bio-Landwirtschaft existentiell. Wir bekennen uns zu Europa und wollen mit unseren Biobäuerinnen und Biobauern das Selbstbestimmungsrecht der Regionen für eine Gentechnik-freie Landwirtschaft einfordern!", so Rudi Vierbauch, Obmann von BIO AUSTRIA zu seinen Beweggründen, die österreichischen Biobauern zur Teilnahme an der Demonstration aufzurufen.
Erst unlängst hat der bayrische Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder das Recht auf Selbstbestimmung eingefordert und erklärt, dass Bayern Gentechnik-freie Region werden will. Gemeinsam mit Bauernvertretern aus Frankreich, Ungarn und Griechenland hat BIO AUSTRIA vergangene Woche auf der BioFach 2009 in Nürnberg der deutschen Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner eine Resolution übergeben. Aigner wird darin aufgefordert im kommenden EU-Umweltministerrat gegen die Aufhebung der Gentechnik-Anbauverbote zu stimmen. Um die Gentechnik-Freiheit in der Landwirtschaft umsetzen zu können, braucht es rechtliche Rahmenbedingungen, die ausreichend Schutzzonen garantieren und gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel klar kennzeichnet. Vierbauch richtet daher seinen dringlichen Appell an die Agrar- und UmweltministerInnen in der Europäischen Union, der Landwirtschaft die Unabhängigkeit und der Bio-Produktion, die Existenzgrundlage zu erhalten. "Europa kann Ernährungssicherheit für seine BürgerInnen auch ohne Gentechnik sicherstellen. Wir Biobauern wollen eine Modernisierung der Landwirtschaft in Europa, die Ernährungssouveränität durch Unabhängigkeit in der Produktion und ökologische Verträglichkeit in den Regionen sicherstellt!", schließt Vierbauch.
Rückfragehinweis: Mag. Lukas Schrattenthaler, Pressesprecher Mobil: +43(0)676/84 22 14 - 214 Email: lukas.schrattenthaler@bio-austria.at Website: www.bio-austria.at/ OTS0103 2009-02-27/10:39 

* 24.2.2009 FPÖ Hofer: Grüne Scheinheiligkeit mit schuld am drohenden Gentechnik-Desaster"Der grüne Landesrat Anschober weist heute zurecht daraufhin, dass es bei der EU demokratiepolitisch im Argen liegt", stellt FPÖ-Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer fest. "Es ist tatsächlich nicht nur >bedenklich<, sondern ein ausgewachsener Skandal, dass bei Abstimmungen etwa des Umweltministerrates Stimmenthaltungen automatisch der Position der Kommission zufallen. Das wäre gerade so als wollte man bei Wahlen die Zahl der Weißwähler einer bestimmten wahlwerbenden Partei zuschanzen."
Hofer weiter: "Was Herr Anschober (Anm: Landesrat der Grünen in Oberösterreich) wohlweislich zu erwähnen vergisst, ist der Umstand, dass die Grünen das Demokratieabbau-Projekt EU akzeptieren, indem sie den Vertrag von Lissabon mit dem berühmten >kritischen Ja< absegneten. ...
Rückfragehinweis: FPÖ OTS0205 2009-02-24/14:59 

* 23.2.2009 BZÖ-Huber: Österreich soll gentechnikfreie Modellregion in Europa werdenMit seinem Hinweis im Parlament, dass 95 Prozent des nach Österreich importierten Soja für Futtermittel bereits manipuliertes Gensoja enthalten, hat BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber die Diskussion um den Importstopp neu entfacht. "Das BZÖ wird nicht locker lassen, bis Forderung der Gentechnikfreiheit erfüllt ist. Österreich soll zur gentechnikfreien Modellregion in Europa werden", verlangt Huber. Eine Anfragenserie soll auch die Bundesregierung auf diese Schiene bringen.
"Als Abgeordneter kann man nicht zusehen, wenn das Diktat der EU die Zulassung von gentechnisch veränderten Futtersorten erzwingen will", so Huber. Die "Genlobby" mit Raiffeisen mit dem ehemaligen EU-Kommissar Franz Fischler dürfe nicht die Oberhand gewinnen. "Was an Nutztiere wie Fische, Schafe, Rinder und Schweine verfüttert wird, gelangt über die Nahrungskette unweigerlich zum Menschen. Ich werde nicht tatenlos zusehen, wenn die Gefahr besteht, dass spätere Generationen gesundheitliche Probleme durch den bedenkenlosen Einsatz von genmanipulierten Soja bekommen könnten", gibt sich Huber kämpferisch.
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
OTS0125 2009-02-23/12:26


* 22.2.2009 Grüne Wien: Alle Hebel gegen drohende Genmaisinvasion in Bewegung setzen"Österreich darf sich die Aufhebung des Anbauverbots der genetisch manipulierte Maissorten MON810 und T25 von der EU-Kommission nicht gefallen lassen. Dagegen müssen alle Kräfte dieses Landes zusammenhelfen", ruft die Gemeinderätin und Gentechnikexpertin der Wiener Grünen, Eva Lachkovics auf. ...
Die nötige qualifizierte Mehrheit von 72% im Umweltministerrat, um den Antrag der EU-Kommission auf Aufhebung des Anbauverbotes abzulehnen, ist durchaus erreichbar, wenn vorher mit den bisher unentschlossenen LändervertreterInnen Kontakt aufgenommen wird. "Der Antrag der EU-Kommission ist eigentlich eine Frechheit. Die Kommission hat damit schon zweimal Schiffbruch erlitten und versucht es nun offenbar mit Zermürbungstaktik ein drittes Mal. Außerdem ist das Verfahren für die erneute Zulassung von MON810 als Lebens- und Futtermittel in der EU, die 18.4.2007 abgelaufen war, noch nicht abgeschlossen. Demokratiepolitisch ist das Vorgehen der EU-Kommission höchst bedenklich. Offenbar haben Riesenkonzerne wie Monsanto und Bayer in Brüssel weit mehr Einfluss als gewählte VolksvertreterInnen", erklärt Eva Lachkovics.
Zudem stellt eine neue Studie von Friends of the Earth International vom Februar 2009 "Who benefits from GM Crops? Feeding the Biotech Giants, not the Worlds Poor" genmanipuliertem Saatgut ein vernichtendes Zeugnis aus: Der Anbau von GM-Pflanzen verursacht nicht nur große Umweltschäden und bedroht potentiell die Gesundheit von Mensch und Tier, er ist auch wirtschaftlich für die Bauern und Bäuerinnen nicht sinnvoll. "Die EU muss endlich die Konsequenzen aus vielen Studien ziehen und sich ein für alle Mal von Gentechnik in der Landwirtschaft abwenden. Und Österreich muss ihr jetzt zeigen, wie das geht", schließt Lachkovics.
Rückfragehinweis: Pressereferat, 0664 831 74 49 OTS0023 2009-02-22/10:50 

* 18.2.2009: Grüne Wien warnen vor drohender Genmais-InvasionLachkovics: Zwei gentechnisch manipulierte Maissorten sollen in Österreich angebaut werden dürfen
"Zwei genetisch manipulierte Maissorten, die alles andere als unbedenklich sind, sollen nun in Österreich angebaut werden dürfen, wenn es nach der EU-Kommission geht", warnt die Gentechnik-Expertin und Gemeinderätin der Grünen Wien, Eva Lachkovics. Die EU-Kommission übt Druck auf Österreich aus, das Anbauverbot für die beiden Gentech-Maissorten aufzuheben.
"Bürgermeister Häupl muss als Vorsitzender der Landeshauptleute-konferenz mit Nachdruck seinen Einfluss bei Umwelt- und Landwirtschaftsminister Berlakovich geltend machen. Dieser soll sich im Vorfeld der Ministerkonferenz am 2. März aktiv bei seinen MinisterkollegInnen um Unterstützung für die Beibehaltung des Verbots bemühen", so Lachkovics. Das sollte möglich sein, da neben Frankreich und Österreich auch Ungarn, Polen und Griechenland nationale Maßnahmen gegen den Anbau der gentechnisch manipulierten Maissorten erlassen haben.
Langzeitstudien belegen, dass MON810, eine der beiden Maissorten, die Fruchtbarkeit und das Immunsystem von Mäusen signifikant beeinträchtigen kann, was auf eine Schädlichkeit auch für den Menschen hinweist. "Hier wird natürlich das Vorsorgeprinzip schlagend. Demzufolge kann ein Staat ein Produkt verbieten, wenn es Hinweise auf seine Gefährlichkeit gibt. Frankreich handelte so und machte die EU-Schutzklausel für genmanipulierte Pflanzen geltend. Ein Umweltminister mit Verantwortungsgefühl muss das Verbot aufrecht erhalten, egal, was eine unter dem Einfluss von Saatgut-Konzernen stehende EU-Kommission sagt", erklärt Lachkovics.
Auch die Genmaissorte T25 des Bayer CropScience-Teilkonzerns ist keineswegs harmlos. Die Sorte hat eine Resistenz gegen ein Unkrautgift eingebaut, welches mit einem Gift verwandt ist, das sich erst kürzlich als für Mensch und Tier schon in geringen Mengen als gesundheitsschädlich erwiesen hat. "Da bei herbizid-resistenten Pflanzen die entsprechenden Unkrautgifte und oft auch andere vermehrt eingesetzt werden, ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass sich Giftrückstände auf den so produzierten Lebensmitteln finden", warnt Lachkovics. "Wieso die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit angesichts solcher Besorgnis erregender Hinweise zu MON810 und T25 die Aufhebung des Anbauverbots empfiehlt, kann wohl nur durch den Einfluss von Saatgut-Konzernen erklärt werden", so Lachkovics abschließend. Die Grünen Wien werden einen entsprechende Resolution im kommenden Gemeinderat einbringen.
Rückfragehinweis: Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, presse.wien@gruene.at
OTS0155 2009-02-18/12:24 

* 11.2.2009: SPÖ-Schlagholz: Anbauverbot für Genmais muss aufrecht bleibenKeine Lobbyistenpolitik gegen den Willen der Bevölkerung
SPÖ- Landwirtschaftssprecher LAbg. Hans-Peter Schlagholz sprach sich heute, Mittwoch, gegen eine mögliche Aufhebung der Schutzklausel bezüglich des Anbaus von Genmais aus. Wie kolportiert wird, sollen die EU-Minster am 2. März über eine derartige Aufhebung entscheiden. "Österreich muss die Sicherheitsklausel hinsichtlich des Genmais-Anbauverbots unter allen Umständen verteidigen. Die Bundesregierung, allen voran der Landwirschaftsminister, ist gefordert, Österreich gentechnikfrei zu halten.", erklärte Schlagholz. Die EU- Minister könnten nicht gegen den Willen eines Volkes eine Politik für die Gentechniklobby betreiben, stellte Schlagholz klar und wies abschließend darauf hin, dass Europa gerade in der jetzigen Situation besser daran täte, sich um Lösungen für die wirklichen, großen Herausforderungen unserer Zeit zu bemühen. (Schluss)
Rückfragehinweis: Pressestelle der SPÖ-Kärnten 10.-Oktober-Straße 28, 9020 Klagenfurt Mobil: +43(0)664-830 45 55 OTS0117 2009-02-11/11:18 

* 10.2.2009: BZÖ-Huber: Genmais-Anbauverbot muss aufrecht bleiben!Klares Nein zu EU-Gentechnikdiktat gefordert
Dem neuerlichen Drängen der EU auf Aufhebung der österreichischen Importverbote für gentechnisch manipulierten Mais erteilt BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber eine klare Absage. "Es ist ein Wahnsinn, dass sich die Wünsche des damaligen Agrarkommissars Fischler unter EU-Druck bewahrheiten könnten, wonach Österreich ein Vorreiter bei Gentechnik sein solle", warnt Huber. Nun sei Landwirtschaftsminister Berlakovich gefordert, "ein für allemal mit dem Gentechnik-Unsinn in der Landwirtschaft Schluss zu machen." Deshalb wird Huber eine Petition "für ein gentechnikfreies Österreich" im Parlament einbringen.
Huber verweist auf die Aktion für ein gentechnikfreies Osttirol, bei dem weit über tausend Unterschriften gesammelt wurden. "Meine schon vor Jahren geäußerte Kritik zur Gentechnik hat nun die schlimmsten Befürchtungen übertroffen", so der BZÖ-Agrarsprecher und fordert statt einer "EU-Gentechnik -Industriezone Europa" einen "gentechnikfreien Feinkostladen Österreich" bei Lebensmitteln.
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ OTS0257 2009-02-10/15:28 

* 10.2.2009: Strache: Scharfer FPÖ-Protest gegen inakzeptables EU-Gentechnik-DiktatEU-Kommission will uns Gentechnik auf Tellern und Feldern aufzwingen
"Bereits im März will die EU-Kommission die EU-Umweltminister über Österreichs Anbauverbote der Genmais-Sorten MON 810 und T25 abstimmen lassen", berichtet FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. "Sollte dabei keine >qualifizierte Mehrheit< zustande kommen, entscheidet die Kommission wie üblich im Alleingang. Brüssels Chuzpe übertrifft damit unsere schlimmsten Befürchtungen. Man hat sich nur wenige Monate Zeit gelassen, um nach unseren Importverboten auch unsere Anbauverbote aufzuheben."
Dieses ungeheuerliche, diktatorische Vorgehen der EU-Zentralisten und Gentechnik-Lobbyisten, sei umso unerträglicher als es sich bei der Genmaissorte MON 810 um jenes Konstrukt handle, das erst kürzlich als erheblich gesundheitsgefährdend entlarvt wurde. Das Italienische Forschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (Infan) habe im November des Vorjahres die Ergebnisse seiner Fütterungsstudie veröffentlicht, die erschreckend seien. So hätten die Versuchstiere Organschädigungen, Entzündungen und signifikante Veränderungen des Immunsystems gezeigt.
Strache weiter: "Kritische Studien werden von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) allerdings nicht für Zulassungsverfahren herangezogen. Wo aber lediglich auf Basis von Herstellergutachten beurteilt wird, kann von Objektivität und Konsumentenschutz keine Rede sein."
Auch die Verwendung von Herbiziden der Firma Monsanto, die für die Sorte MON 810 verantwortlich zeichne, sei von einer französischen Untersuchung kürzlich - wegen blockierter Zellatmung und Zellsterben nach dem Einsatz der Spritzmittel - als tödliche Gefahr enttarnt worden, erklärt Strache.
"Dass Brüssel alle diese Warnungen in denselben Wind schreibt, der die ersten Gensaaten auf österreichischem Boden - so sie angebaut werden - bald auch über die Felder unserer Bio-Landwirtschaft tragen und diese durch Auskreuzungen verseuchen und mittelfristig ruinieren wird, sagt alles über die Fahrlässigkeit, die in den eurokratischen Tintenburgen regiert", empört sich Strache, der abschließend festhält: "Mit einem Bund souveräner Staaten hat diese EU nicht das geringste zu tun. Die FPÖ sieht sich deshalb in ihrer verinnerlichten EU-Skepsis und ihrer entschlossenen Ablehnung des Verfassungsdiktates von Lissabon einmal mehr bestätigt."
Rückfragehinweis: FPÖ OTS0233 2009-02-10/14:42 

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