Wien

Was tun gegen ("Virus")-Erkrankungen?

* Es gelten die normalen Hygiene-Regeln.
   (Derzeit ist der gründliche Wohnungsputz besonders sinnvoll, nicht nur weil Ostern vor der Türe steht. :-)

* Mit den Fingern nicht im Gesicht herumfahren.

* Einweg-Handschuhe beim U-Bahn-fahren, beim Bankomaten und beim Bezahlen mit Bargeld verwenden.

* Besonders Händewaschen schützt. Am besten die Hände mit Wasser & Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel waschen.

* Waschmaschinen vernichten Coronaviren in der Wäsche, erstens wegen des Waschmittels, das die Fettschicht des Coronaviruses ausflöst und zweitens wegen der Temperatur (> 40 Grad).

* Mindestabstand von anderen Menschen von mehr als 1 Meter. ("social distancing" and "self-isolation".)

* Keine Hände von fremden Leuten mehr schütteln.

* Menschenansammlungen meiden.  Per 11.3.2020 werden per Erlass Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über 100 Teilnehmern (z.B. Kongresse, Theater, Konzerte, Kinos, Museen, Unis, Fachhochschulen, kirchliche Messen) und Veranstaltungen im Freien (z.B. Fußballstadium) mit über 500 Teilnehmern bis Anfang April 2020 in ganz Österreich abgesagt werden.

* Schulen ab 16.3.2020 in ganz Österreich geschlossen:
In ganz Österreich werden ab kommendem Montag die Schulen geschlossen.
Kindergartenkinder sollen nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

* Matura mit Mundschutz?
Elternvertreter fordern jetzt eine Matura mit Mundschutz. Es sei nicht einzusehen, warum man im Supermarkt bis 31.3.2020 ohne Mundschutz und ab 1.4.2020 mit Mundschutz einkaufen darf, aber man keine Matura machen kann. Mit Mundschutz könnte man die Matura heuer noch retten.

* Massenveranstaltungen absagen:
"Wegen des Coronavirus hat die Schweiz alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen abgesagt." Qu. Die Welt vom 28.2.2020
* In Japan sind Schulen bis Ende März 2020 geschlossen worden.
* Der Iran hat von Hochzeitsfeiern oder Trauerzeremonien abgeraten. Kinos, Theater und Konzertsäle bleiben geschlossen.

* Epidemiologe Gerd Antes: "Ohnehin sei „die größte Massenveranstaltung der öffentliche Nahverkehr, den man konsequenterweise einstellen müsste.
Qu. Der Tagesspiegel vom 12.3.2020

* Wenn geht, keine öffentlichen Verkehrsmitteln (U-Bahn, Straßenbahnen, Busse, Züge) benutzen.

* Am besten - wenn möglich - zu Hause bleiben oder zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren oder mit dem Auto fahren.

* Kinder nicht mehr in die Betreuung der Großeltern geben. Warum? Weil Kinder gute Überträger sind und die Großeltern ein hohes Gesundheitsrisiko tragen.

* Ein Mundschutz hilft einwenig, aber nicht 100%-ig. Der Mundschutz sollte häufig gewechselt werden. Es gibt sehr verschiedene Arten von Mundschutz, vom einfachen Taschentuch bis zum Medizinprodukt. Es kommt darauf an, welchen Mundschutz man verwendet.

* Tierkontakt mit wilden Tieren vermeiden.

* Auslandsreisen absagen. Es könnte nämlich sein, dass sie sonst längere Zeit nicht mehr nach Hause kommen können. Am Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" infizierten sich bis dato 355 Menschen, 73 zeigten aber keine Symptome. Qu. Die Zeit vom 16.2.2020.

* Grenzschließungen - insbesondere zu Italien - wären eine Möglichkeit. Inzwischen hat die ÖVP-Grüne Regierung diese Maßnahme getroffen.

* Kein Sex / Geschlechtsverkehr. Selbst mit dem eigenen Partner kann Sex zum Risiko werden. 

* Natürliches Vitamin C und Vitamin D sollten ein gute Schutzwirkung haben. (Aber Achtung: Die künstlichen Vitamin C und D - Präparate sind leider Schrott.). Prof. Dr. Michael Holick, Harvard University, der berühmtesten Vitamin-D Forscher, meint 10.000 IE / Tag seien ein guter „Standard-Wert“. Er und seine Frau nehmen das selbst täglich ein. Bis 20.000 IE/Tag ist VitD es völlig unbedenklich.

* Ein Antikörpertest gegen den Coronavirus wäre sinnvoll.
Vielleicht haben viele Menschen bereits Antikörper gegen den Coronavirus, wissen es aber nicht. Daher wäre ein Antikörpertest sinnvoll. Nur gibt es einen solchen derzeit nicht.
Wobei Antikörper nur jene Leute bilden können, die vorher mit dem Virus infiziert waren, ganz gleich, ob sie danach Krankheitssymptome hatten oder nicht.

* "Höhere Gewalt" / OGH / SARS
"... Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat mit einer Entscheidung im Jahr 2005 das Auftreten der Infektionskrankheit Sars als einen Fall von höherer Gewalt beurteilt. Auch das Auftreten des Coronavirus wird als ein solcher Fall zu beurteilen sein, was auch durch die Einstufung als Pandemie gestützt wird. Im jeweiligen Einzelfall ist aber zu prüfen, ob tatsächlich dieses Ereignis der höheren Gewalt die Leistungserbringung unmöglich gemacht hat oder ob es dafür andere Ursachen gab. ..."
Qu.: Der Standard vom 19.3.2020

* Die Verteidigungsministerin Mag. Klaudia Tanner beruft 3000 Milizsoldaten ab Anfang Mai 2020 aus Jägerkompanien aus ganz Österreich ein. (Dabei gilt die Ausgangssperre in Österreich derzeit nur bis Mitte April 2020 ein.)
"Viele bekommen bis 10. April 2020 die Einberufungsbefehle, werden am 4. Mai einberufen, erhalten dann eine 2-wöchige Ausbildung für sicherheitspolizeiliche Fertigkeiten und werden dann in den Einsatz geschickt." ... "Warum Jägerkompagnien? Da wissen wir, dass keine Ärztinnen und Ärzte dabei sind." Die 2500 Grundwehrdiener im verlängerten Einsatz werden abgelöst. Qu. Verteidigungsministerin Mag. Tanner, Morgenjournal vom 26.3.2020  
Die Miliz wird im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz an Grenzen oder in den Lebensmittellagern eingesetzt.

* Gesundheitswissenschaftler Dr. Martin Sprenger (MedUni Graz) ist aus der CoV-Taskforce im Gesundheitsministerium ausgeschieden. Seine Schwerpunkte waren die öffentliche Gesundheit, Primärversorgung und Prävention. Er kritisierte die Schließung der Parks und Wandergebiete und forderte die Protokolle der Gesundheits-Taskforce zu publizieren. Laut Sebastian Kurz ist Martin Spenger seit 8.4.2020 aus der Taskforce ausgeschieden. Sebastian Kurz höre nicht auf "falsche Expeteren", die ihm vom Weg abbringen wollen.

Diese hier gegebenen Informationen weitergeben. Nur Information ermöglicht selbstbestimmte gute eigene Entscheidungen. Menschen haben auch Colera, Pest und Pocken Menschen überlebt. Die waren eben besser informiert und haben bessere Entscheidungen für ihr Leben getroffen. Glück gehört klarerweise auch dazu.