Blutspenden ist lebenswichtigBlutspenden ist nicht nur lebenswichtig für viele Menschen, sondern auch gut für die eigene Gesundheit;  | 
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Unter anderem werden die Blutgruppe, Rhesus-Faktor, Hämoglobinwert und Leberfunktionswert bestimmt; auch, ob der Spender vielleicht eine unentdeckte Leberentzündung durchgemacht hat. Kleiner Stich - große Wirkung“Rund 500.000 Blutspenden werden jährlich benötigt. Der Blutspendedienst des Österreichischen Roten Kreuzes deckt etwa 95 Prozent dieses Bedarfs. Doch vor allem bei der jüngeren Bevölkerung im Alter von 18 bis 30 Jahren wird die Bereitschaft zu spenden immer geringer“, sagt Univ. Prof. Dr. Renate Heinz vom Österreichischen Roten Kreuz.
Angst ist nach einer österreichweiten Studie des Roten Kreuzes nur ein Grund, nicht zur Blutspende zu gehen. Oft sind einfach auch Ausreden zu hören, etwa, dass der Weg zu mühsam sei. Heinz: “Bei 5000 Blutspendeaktion pro Jahr ist es gewährleistet, dass die meisten Menschen keinen mühsamen Weg auf sich nehmen müssen.“
Wie wichtig es ist, über eine große Blutspenderfamilie zu verfügen, werden auch heuer wieder die Sommerferien zeigen. Zahlreiche Verkehrsunfälle werden die Vorräte in den Blutdepots rasant schwinden lassen. Viele Blutspender werden selbst auf Urlaub sein, Aufrufe über die Medien folgen. Heinz: “Notfälle, in denen Freunde, Familienangehörige oder man selbst auf Blutkonserven angewiesen war, sind für viele Motivation, Blut zu spenden. Doch es sollte nicht nur eine spontane Reaktion sein.“ Was bringt Blutspenden?Der Spender profitiert nicht nur ideell durch die Gewissheit, für die Gesundheit anderer Menschen auf einfache Art beigetragen zu haben, sondern er hat auch ganz konkreten persönlichen Nutzen.
Heinz: “Ein Spender kann sehr schnell selbst zum Empfänger werden. Doch das ist nicht das einzige. Bei einer Blutspende wird mit einem kleinen Stich etwas weniger als ein halber Liter Blut aus der Armvene entnommen.
Der Blutspender bekommt dabei:
• die Bestimmung seiner Blutgruppe und seines Rhesus-Faktors, • die Bestimmung seines Hämoglobinwerts, • die Bestimmung, ob er vielleicht eine unentdeckte Gelbsucht (Hepatitis B und C) durchgemacht hat, • die Untersuchung eines Leberfunktionswertes, • den Nachweis eventueller Blutgruppenserologischer-Antikörper (diese zu kennen ist für den Fall wichtig, dass man selbst einmal Blutkonserven benötigt), • einen Blutspendeausweis/Blutspendekarte (für den Fall, dass man selbst einmal Blutkonserven benötigt, stehen wichtige Informationen dann schnell zur Verfügung) und • die Benachrichtigung bei Verdacht auf bestimmte schwere Erkrankungen. • Schließlich erhält jeder Blutspender die gute Gewissheit: Ein anderer wird durch meine Spende weiterleben.
Wer ist geeignet?
Grundsätzlich ist jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 65 Jahren als Blutspender geeignet. Heinz: “Blut ist ein wichtiges Medikament für den Notfall, für das es bis heute keinen adäquaten Ersatz gibt. Wenn auch Sie zum Lebensretter werden wollen, informieren Sie sich über Blutspendemöglichkeiten bei allen Rotkreuz-Dienststellen, den Blutspendezentralen oder unter der kostenfreien Servicenummer 0800 190 190.“
Copyright: Österreichisches Rotes Kreuz - www.blut.at Wo und wann kann ich in Wien Blut spenden?In Zusammenarbeit mit Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely wurde für kommenden Dienstag, 10. April 2007, eine Blutspendeaktion im Wiener Rathaus organisiert. Mit 190.000 Blutkonserven versorgt die Blutspendezentrale des Österreichischen Roten Kreuzes für Wien, Niederösterreich und Burgenland die Wiener Spitäler pro Jahr.
Seit 2004 ist die Zahl der Blutspender in Wien, Niederösterreich und Burgenland um sechs Prozent gesunken, die Zahl der Erstspender seit 2000 um 35 Prozent. Der Anteil der Blutspender liegt in Wien bei nur zwei, österreichweit bei knapp vier Prozent.
Die Gesundheitsstadträtin und das Rote Kreuz hoffen, dass sich die Wiener Bevölkerung zahlreich an dieser Blutspendeaktion beteiligt. Von 9.00 bis 13.00 und von 14.00 bis 16.00 Uhr kann man im Nordbuffet (1. Stock) Blut spenden.
Weitere Infos zur Blutspende oder den Blutspendeterminen unter der kostenlosen Servicenummer 0800 190 190 oder unter Blutspenden beim Roten Kreuz
Rückfragehinweis: Mag. Petra Griessner ÖRK-Pressestelle (PR-Meldung vom 6.4.2007) Tel.: 01/58900-357 , Mobil: 0664 / 823 4887 E-Mail: petra.griessner@roteskreuz.at


Rotes Kreuz: Gesetzesnovelle hebt Altersgrenze für Blutspenden auf„Über diese Änderung haben sich tausende ältere Spenderinnen und Spender wirklich sehr gefreut“, sagt Werner Kerschbaum, stv. Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, über die Aufhebung der Altersgrenze für Blutspender. Seit 20. Juni 2008 ist die Geburtsurkunde kein Ausschließungsgrund für die lebenswichtige Spende, zumindest nach oben hin.
Dank für die Initiative, Blutspenden künftig zu erleichtern, gilt Bundesministerin Andrea Kdolsky. „Das ist ein wichtiger Schritt, um die flächendeckende Versorgung der österreichischen Bevölkerung mit sicheren Blutprodukten zu gewährleisten“, kommentiert die Bundesministerin die Novelle BGBl. Nr. 217/Teil2/2008.
„Gerade zur bevorstehenden Reise- und Urlaubszeit, in der wir erfahrungsgemäß einen Spenderrückgang beobachten, kommt die Aufhebung der Altersgrenze zum besten Zeitpunkt“, so Kerschbaum.
„Das Alter wird heute nicht mehr nach dem Geburtsdatum, sondern nach dem körperlichen, psychischen und sozialen Status beurteilt. Die neue gesetzliche Regelung nimmt diesen Trend auf. Dennoch muss besonders bei älteren Blutspendern die nötige Sorgfalt gewahrt werden – sie dürfen selbst nicht durch den Blutverlust gefährdet werden“, erklärt Primaria Dr. Katharina Pils, Chefärztin des Österreichischen Roten Kreuzes. „Eine verpflichtende ärztliche Untersuchung vor der Blutspende gibt die notwendige Sicherheit. Die Individualisierung der Spendenfähigkeit unabhängig vom Alter ist ein richtiges Zeichen gegen die Altersdiskriminierung.“
Rückfragehinweis: Mag. Andrea Winter Österreichisches Rotes Kreuz, Presse- und Medienservice Tel.: +43 1 589 00-153, Mobil: +43 664 823 48 54 E-Mail: andrea.winter@roteskreuz.at


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