Dauerhafte Marktplätze in Wien:Bei diesen Märkte können sie Obst und Gemüse, Backwaren, Fleisch, Käse und andere Lebensmittel einkaufen.
Märkte 2. Bezirk
Karmelitermarkt Ort: Im Werd, Krummbaumgasse, Leopoldsgasse, Haidgasse Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 22 Uhr
Vorgartenmarkt Ort: Wohlmutstraße, Ennsgasse Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 22 Uhr
Volkertmarkt Ort: Volkertplatz Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 22 Uhr
Markt im 3. Bezirk
Rochusmarkt Ort: Landstraßer Hauptstraße, Salmgasse Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 22 Uhr
Markt im 4. + 6. Bezirk Naschmarkt Ort: Wienzeile zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 23 Uhr
Markt im 10. Bezirk
Viktor-Adler-Markt Ort: Viktor-Adler-Platz Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr, erster Samstag im Monat 6 bis 18 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 22 Uhr
Markt im 11. Bezirk
Simmeringer Markt Ort: Geiselbergstraße, Lorystraße Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 21 Uhr
Markt im 12. Bezirk
Meidlinger Markt Ort: Niederhofstraße, Rosaliagasse, Reschgasse, Ignazgasse Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 21 Uhr
Märkte im 15. Bezirk
Meiselmarkt Ort: Hütteldorfer Straße, Ecke Johnstraße Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 21 Uhr
Schwendermarkt Ort: Schwendergasse, Dadlergasse Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 21 Uhr
Märkte im 16. Bezirk
Brunnenmarkt Ort: Brunnengasse Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 22 Uhr
Yppenmarkt Ort: Yppenplatz Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 22 Uhr
Märkte im 18. Bezirk
Kutschkermarkt Ort: Kutschkergasse Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 21 Uhr
Gersthofer Markt Ort: Gersthofer Platzl Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 21 Uhr
Johann-Nepomuk-Vogl-Markt Ort: Johann-Nepomuk-Vogl-Platz Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 21 Uhr
Märkte im 19. Bezirk
Nußdorfer Markt Ort: Heiligenstädter Straße, Sickenberggasse Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 21 Uhr
Sonnbergmarkt Ort: Sonnbergplatz Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 21 Uhr
Markt im 20. Bezirk
Hannovermarkt Ort: Hannovergasse, Othmargasse Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 21 Uhr
Markt im 21. Bezirk
Floridsdorfer Markt
Ort: Brünner Straße, Pitkagasse Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr; Gastronomie Montag bis Samstag 6 bis 21 Uhr
Markte im 22. Bezirk
Genochmarkt Genochmarkt Ort: Genochplatz Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 19.30 Uhr, Samstag 6 bis 17 Uhr 

Frequenzzählung auf den Wiener Märkten: Sieger Brunnenmarkt vor NaschmarktIm April und Oktober 2008 wurden im Auftrag der MA 59 (Marktamt der Stadt Wien) PassantInnenzählungen auf den Wiener Märkten vorgenommen. Die Ergebnisse sind Basis für das Belebungskonzept. Gezählt wurde jeweils an vier Tagen - von Mittwoch bis Samstag. Wenn die Ergebnisse auf eine Marktwoche (Montag bis Samstag) hochgerechnet werden, ergibt sich folgendes Bild:
Die höchste BesucherInnen-Frequenz weist der Wiener Brunnenmarkt mit 59.000 PassantInnen pro Woche auf. Auf Platz 2 rangiert der Wiener Naschmarkt (58.000 BesucherInnen), gefolgt vom Meiselmarkt (31.000) und Hannovermarkt (21.000). Floridsdorfer Markt, Volkertmarkt und Nußdorfer Markt sind die Märkte mit den niedrigsten BesucherInnen-Zahlen, rund 6.000 PassantInnen pro Woche wurden auf diesen Märkten gezählt.
Im Zuge der PassantInnen-Zählungen wurde auch das Durchschnittsalter der KonsumentInnen erhoben. Das jüngste Publikum weist der Vorgartenmarkt mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren auf. Das älteste Publikum besucht den Viktor Adler Markt: Es ist durchschnittlich 55,8 Jahre alt.
Bezüglich der Geschlechter-Verteilung zeigt sich folgendes Bild: Den höchsten Frauenanteil hat der Rochusmarkt (60 Prozent der BesucherInnen sind Frauen). Den höchsten Männeranteil weist der Hannovermarkt (58 Prozent Männer) auf.
OTS0175 2009-05-12/11:40 

Simmeringer Markt wird aufgelassenSimmeringer Markt - SP-Rubik: "Markt war schon lange kein Nahversorger mehr!"
... Zum Simmeringer Markt betonte Rubik (Erg.: SPÖ-Gemeinderätin Silvia Rubik): "Tatsache ist, dass es schon seit längerer Zeit den Beschluss der Bezirkspolitik gibt, den Markt aufzulassen, weshalb auch keine neuen Stände mehr vergeben wurden. Insgesamt war der Simmeringer Markt schon lange kein Nahversorger mehr, weil er von den KundInnen nicht in Anspruch genommen wurde. Auch das Kontrollamt hat bereits eine Schließung des Marktes empfohlen." Nun werde der Platz unter anderem für einen temporären Markt genutzt. "Die AnrainerInnen warten jedenfalls schon auf eine neue Lösung an dieser Stelle", schloss Rubik. (Schluss)
Rückfragehinweis: Mag. Michaela Zlamal SPÖ-Klub Rathaus, Presse Telefon 01/4000 81 930 

Tradition des MarktwesensNachweislich zu florieren begann das Marktwesen in Wien seit dem frühen 13. Jahrhundert, nachdem Herzog Leopold V. am 9. Juli 1192 den Regensburger Kaufleuten ein Handelsprivileg erteilt hatte. Das Stadtrecht vom 18.10.1221 erhob die Sorge um den Markt zu einer der Hauptaufgaben der mittelalterlichen Stadtverwaltung Wiens.
24 Geschworene, deren Verfügungen bindende Kraft besaßen, wurden mit der Aufsicht über die Marktangelegenheiten betraut.
Die älteste erhaltene Marktordnung Wiens stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sie enthält Bestimmungen über jährliche Preisfestsetzungen und eine Auflistung der Strafen für Preisüberschreitungen sowie für Maß-und Gewichtsvergehen.
Das Stadtrechtsprivileg König Rudolfs I. aus dem Jahr 1278 weist das Marktwesen in die Kompetenz des "Inneren Rates", der in den folgenden Jahrhunderten immer wieder regulierend eingreifen muß: So zum Beispiel im Jahr 1360 mit der Verfügung, dass der Verkauf von Wachs nur auf den dazu bestimmten Wachsbänken am Hohen Markt stattfinden dürfe, oder 1454 mit der Beschränkung des Glasverkaufs auf die Marktstände am Hohen Markt neben dem Fischmarkt.
Das Stadtrechtsprivileg erwähnt auch erstmals einen Marktaufseher, dem bei Vergehen im Geflügel-, Käse-, Eier-, Fisch- und Krebsenhandel die Hälfte der anfallenden Strafgelder zustanden.
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