Die Wiener Donauinsel: |  | 
|  Foto vom Leopoldsberg auf die Donauinsel; © Wien-konkret
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Die Donauinsel ist eine künstliche geschaffene und unbebaute Insel entlang der Donau in Wien. Sie entstand durch die Errichtung des Entlastungsgerinnes in den Jahren 1972 - 1987. Zweck: Hochwasserschutz für Wien und Freizeitparadies
Badesaison: Mai bis September 2008 Gastronomie: das ganze Jahr
Öffis: U1-Station Donauinsel, U6-Station "Handelskai" und "Neue Donau"
Auto: * Parkplatz auf der Donauinsel: Zufahrt über die Floridsdorfer Brücke. * Weiters entlang der "Neuen Donau" (= Entlastungsgerinne) am Nordteil und dann zu Fuß oder per Rad über die zahlreichen Brücken gehen.
Hunde & Hundeverbot: Hundeverbotszonen gibt es seit Anfang Juni 2008 im FKK-Bereich Raffinieriestraße und auf der Donauinsel südlich der Steinspornbrücke.
Telefon (-auskunft): keine; man kann nur bei den Gastwirtschaften anrufen 
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Die Donauinsel hat sich im Laufe der Zeit zu einem beliebten Naherholungsgebiet der Wiener entwickelt. Man kann sich erholen, Sport betreiben (asphaltierte Radwege an beiden Uferseiten) oder auch bei den Grillplätzen Grillen.
Die Bewahrung der Donauinsel vor einer Verbauung ist den Aktionen von "WaLuLiSo" - einem Wiener Friedensapostel - in den 1970-ziger Jahren zu verdanken. (Anmerkung: Einige Politker in der Wiener SPÖ dachten an eine Verbauung der Donauinsel. Daran hätte man viel Geld verdienen wollen. Wahrscheinlich wären da ein paar Hochhäuser oder Gemeindebauten hingekommen.) Badestrand rechts und links von der "Neuen Donau" | 
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|  Fotos von den Badegästen rechts und links von der Donauinsel in Wien; © Wien-konkret
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Man kann auf der ganzen Donauinsel "wild" Baden.
"Wild Baden" heißt soviel wie: wildes Gras und Gestrüpp, keine Duschen, meist kein WC, kein Eintritt, keine Einzäunung, keine Öffnungszeiten (Schließzeiten), keine Badeaufsicht bzw. Rettungsschwimmer, mit Vögeln und Fischen, mit Badeanzug oder auch naktes FKK-Vergnügen, natur pur. Viele Wiener reisen mit der U-Bahn an, gehen ein paar hundert Meter und geben sich dann der Sonne und der Erholung hin. Floss: Liegen am Wasser | 
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|  Bilder: Sonnen am Floss - Donauinsel und Nordufer Entlastungsgerinne, auch im FKK-Bereich südlich der Steinspornbrücke; © Wien-konkret
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Entlang beider Ufer der "Neuen Donau", also auf der Donauinsel und am Nordufer, gibt es zahlreiche Flosse.
Vorteile: Keine Spinnen, Ameisen, Gelsen und sonstige "Viecher". Nachteil: Sie heizen sich in der Sonne stark auf und bieten keinen Schatten Bootsfahren und Bootsverleih: | 
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|  Fotos: Tretboote, Elektroboote, Schlauchboote, Luftmatratzen; © Wien-konkret
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Auf der Donauinsel kann man sich entwerder Boot ausborgen oder sein Boot selbst mitbringen. Sehr beliebt sind die selbst mitgebrachten Schlauchboote und Luftmatratzen.
Bootsverleih bei der Reichsbrücke
PS: Manche Boote sind massiv überladen. Bei Untergang haftet der "Kapitän" für alle Schiffsbrüchigen. Kinder: abgezäunter Spielbereich | 
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|  Bilder: (li.) Spielbereich für Kinder auf der Donauinsel (Mitte) Plantschbereich (re.) Kinderfloss; © Wien-konkret
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Für Kinder - insbesondere Kleinkinder - gibt es einen schönen Spielbereich und Badebereich. Dieser Kinderspielplatz - übrigens der einzige Kinderspielplatz auf der Donauinsel - befindet sich bei der Kaisermühlenbrücke. Diese liegt 800 Meter von der Reichsbrücke flussabwärts. Dort sind auch die WC-Anlagen ok. Grillen auf der Donauinsel: | 
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|  Fotos: Offizielles Grillen auf den Grillplätzen der Donauinsel; © Wien-konkret
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Es gibt 15 offizielle Grillplätze auf der Donauinsel bzw. Nordufer der Donau. Die Grillzonen und Grillplätze im Donauinselbereich werden nicht von der Wiener Feuerwehr, sondern von der MA 45 - Wiener Gewässer (!) betrieben. Grillen ist nur auf dem Grillplatz erlaubt. Das zusätzliche Aufstellen von Standgrillern im Bereich und außerhalb des Grillplatzes ist nicht gestattet. Das Grillen auf der Donauinsel ist außer bei den Wienern noch bei den Türken sehr beliebt, aber auch bei den Cubanern und Indern.
Grillzeit: Januar bis Dezember (... bzw. solange, bis der Grillmeister einen Sonnenbrand hat... )
Kosten: Die Grillplätze sind aufgrund eines Beschlußes der Wiener SPö im Rathaus, seit 1. Juli 2008, kostenpflichtig. Die Reservierung eines Grillplatzes kostet zur Einführung 10 Euro. Die Bezahlung erfolg mittels Erlagschein, welcher auf dem Postweg zugestellt wird. Nach Einzahlung bekommen Sie eine Bestätigung zugesandt. Diese ist als Beweis der Reservierung mitzuführen.
Reservierung: Die Grillplätze muss man bei der Gemeinde Wien reservieren lassen. Es wird empfohlen, den gewünschten Grillplatz mindestens vier Wochen im Voraus zu reservieren. Für die Reservierung eines Grillplatzes melden Sie sich am besten hier an: Grillplätze Donauinsel
Grilltelefon ("Hotline"): 01- 4000-96496 Das Donauinselfest: | 
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|  Fotos vom Donauinselfest: Juli - Reinhard Fendrich - Melanie C; © Wien-konkret
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Seit 1983 findet auf der Donauinsel das so genannte Donauinselfest statt. Das anfänglich kleinen Fest wuchs im Laufe der Jahre zu einer Veranstaltung, die seit 2006 von Freitag bis Montag - also 4 Tage dauert - und mehr als eine Million Besuchern zählt. Es ist das größte Open-Air Festival Europas und das, ohne Eintritt. Mehr Infos und Fotos: Donauinselfest Wiener Donauinselfest 2010: |  | 
|  Plan vom Donauinselfest 2009
(wird 2010 ähnlich sein)
=> Vergößern mit Klick auf den Plan
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Wann: 25.6. - 27.6.2010
Wo: gesamte Donauinsel (Wien)
Programm Donauinselfest 2010: noch nicht bekannt
Eintritt: kostenlos
Unterkünfte: * Hotels im 22. Bezirk (da kann man meist zu Fuß zum Donauinselfest gehen) * Hotels * Pensionen * Jugendherbergen * Ferienwohnungen
Hotline: 01-5 35 35 35 Sachen verloren (lost & found): 01-47634-18931 Das Entlastungsgerinne: |  | 
|  Foto: "Neue Donau" = Donau Rinne = Entlastungsgerinne mit Blick Richtung NW zum Leopoldsberg; © Wien-konkret
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Dieses Entlastungsgerinne wurde im Überschwemmungsgebiet der Donau gebaut und sollte vor weiteren Hochwässern in den angrenzenden nördlichen Gebieten schützen. Durch die Grabungen des Entlastungsgerinnes entstand bei den Aufschüttungn die Donauinsel, als eine ca. 20 km langer und bis zu 200 m breiter Insel.
Das Entlastungsgerinne ist im Normalfall ein stehendes Gewässer und eignet sich hervorragend zum Schwimmen, Bootfahren, Wasserschi-Fahren und Windsurfen. Bei Hochwasser wird der Badebetrieb gesperrt und das Entlastungsgerinne geflutet. Donaukraftwerk Freudenau: | 
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|  Fotos vom Donaukraftwerk Freudenau:
(links) von Donau abwärts (Mitte) Wehranlage (rechts) Kraftwerk von Donau aufwärts; © Wien-konkret
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Von 1992 - 1998 wurde das Donaukraftwerk Freudenau am östlichen Ende von Wien ca. 5 Kilometer unterhalb der Reichsbrücke zwischen der Donauinsel und dem Südufer der Donau gebaut. Dadurch mußten die Dämme und die Brücken an der Donau in Wien angehoben werden. Der Hochwasserschutz für Wien hat sich dadurch weiter verbessert.
Mit dem Kraftwerk Freudenau wird ca die Hälfte der Wiener Haushalte versorgt (1 Milliarde kWh pro Jahr). Die maximale Maschinenleistung beträgt 172.000 kW. Die Fallhöhe ist 6,8 Meter. Das Flusskraftwerk wurde in Naßbauweise - also in die fließende Donau - gebaut.
Führungen: Wo? Treffpunkt im "Stromhaus" Kraftwerk Freudenau, 1020 Wien, Am Praterspitz; Zufahrt über Freudenauer Hafenstraße Wann? Mit Voranmeldung ganzjährig (täglich zu jedem gewünschten Termin zwischen 7.00 und 19.00 Uhr Ohne Voranmeldung: jeden Sonn- und Feiertag, 14.00 Uhr (von Februar bis November Dauer: rund 90 Minuten Wer? Jeder Was? Information und Unterhaltung Kontakt: "Stromhaus"-Info-Telefon: +43 (0)50313-50221 bzw. E-Mail: stromhaus@verbund.at 
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Weitere Infos:* Donauexpress: Neuigkeiten von der Donauinsel - Donauinsel NEWS * Donauinselfest 2009: Bewerbungen für Bands & Wirte
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