Wien

19. Bezirk Wien Döbling




Foto links: Ausblick vom Leopoldsberg... / rechts: Schrammelmusik beim Heurigen in Grinzing

22.11.2016: Bürger gegen Parkpickerl in Döbling

Problem: Die Parplatznot in Döbling wird immer größer. Jetzt stellen nicht nur Ausländer ihre Autos - manchmal eine ganze Woche - in Döbling ab, sondern auch Bewohner des 18. Bezirkes. Im 18. Bezirk wurde das kostenpflichtige Parkpickerl erst kürzlich eingeführt. Manche Bewohner des 18. wollen aber nichts fürs Parken bezahlen und weichen auf den 19. Bezirk aus, wo man immer noch kostenlos parken kann.

Pro: Anrainer sollen schneller einen Parkplatz finden und möglichst Nahe zu Ihrer Wohnung.
Contra: Kosten und Ärger mit den Strafzetteln, falls man einwenig überzieht. In Summe werden dadurch die Parkplätze nicht mehr, sondern bestenfalls die Autos durch Verdrängung weniger. Unnötiger bürokratischer Aufwand. Ein wienweites Parkpickerl wäre sinnvoller.

Dauer der Befragung: Anfang November bis 22.11.2016

Ergebnis: 
Stimmberechtigte Bürger: 56.000,  Bürgerbeteiligung: 57%  
Dafür: 48,3% (14.938 Stimmen)   Dagegen: 51,6%  (15.943 Stimmen)
Es kommt somit kein flächendeckendes Parkpickerl.
Bezirksvorsteher Adolf Tiller (ÖVP) denkt jetzt über ein Parkpickerl für das Cottageviertel, für Heiligenstadt und Spitellau nach.



Bezirksinformation Wien 19. Bezirk:

Bezirkskarte von Wien mit dem Bezirk "Döbling"

Bezirkskarte von Wien mit Klick vergrößern

Fläche: 24,9 km2  
Einwohner: 69.924  (1. Jänner 2015)


Döbling wurde aus mehreren, früher selbständigen Gemeinden gebildet. Dies sind: Grinzing, Heiligenstadt, Josefsdorf, Kahlenbergerdorf, Neustift am Walde, Nußdorf, Oberdöbling, Salmannsdorf, Sievering, Unterdöbling

 

Geschichte / Chronik von Döbling

* Besiedlung bereits um 3000 vor Chr.
* Römische Funde: Steinbruch, Arbeitersiedlung, Weinbau, Friedhof
* 12. Jahrhundert: erste Erwähnung der Dörfer Unterdöbling, Oberdöbling, Heiligenstadt, Nußdorf, Sievering, das Kahlenbergerdorf, Josefsdorf, Salmannsdorf und Neustift am Walde
* 1482: Der ungarische König belagerte Wien und plündert die Dörfer um Wien, so auch in Döbling
* 1529: Während der Erste Wiener Türkenbelagerung wurden die Dörfer geplündert und viele Bewohner getötet oder versklavt.
* 1679 die Pest raffte viele Bewohner hinweg.
* 1683: Plünderungen während der Zweiten Wiener Türkenbelagerung. Dann die Schlacht am Kahlenberg, wo die Türken besiegt wurden. 
* 1713: zweite Pestwelle mit vielen Toten.
* Ab 1800: Gründung von Betrieben der Textil-, Leder- und Chemieindustrie.
* 1805 - 1809: Plünderungen durch Napoleons Truppen
* 1856: Gasversorgung beginnt.
* 1874 Eröffnung der Zahnradbahn auf den Kahlenberg.
* 1892 Eingemeindungen der Vororte zum 19. Bezirk: Teile von Grinzing, Heiligenstadt, Josefsdorf, das Kahlenbergerdorf (mit Ausnahme des nördlichen Teils des Berges, der zu Klosterneuburg kam), Oberdöbling, Nussdorf, Sievering, Unterdöbling, Teile von Weidling (Fischerhaus, Jägerwiese, Schutzhaus Hermannskogel) 
* bis 1895 wurde die Kanalisierung der Döblinger Bäche abgeschlossen.
* 1896 wurde die spätere Universität für Bodenkultur Wien am Linnéplatz eröffnet 
* 1869: Oberdöbling wurde durch die fünfte Linie der Wiener Pferdetramway an Wien angebunden
* 1916 Eröffnung der Exportakademie in der Franz-Klein-Gasse an, die 1919 zur Hochschule für Welthandel (heute: Wirtschaftsuniversität Wien) umgewandelt wurde.
* 1920-ziger Jahre: massiver Bau von Gemeindewohnungen. Das größte und bekannteste Projekt war der Karl-Marx-Hof.
* 1935: Beginn des Baus der Höhenstraße.
* 1944: Bombardierungen durch die Alliierten zerstörten 12 % der Wohnungen im Bezirk, insbesondere beim Bahnhof Heiligenstadt
* 1945: Besetzung durch sowjetische Truppen
* 1963: Fertigstellung des Pressehauses in der Muthgasse (Sitz der Kronen Zeitung) 
* 1976: Eröffnung der U-Bahnlinie U4 nach Heiligenstadt
* 1985: Eröffnung der Schnellbahnlinie S45 Heiligenstadt - Hütteldorf
 

Foto links: Karl-Marx-Hof in Heiligenstadt...Foto rechts: Höhenstraße mit Rundfunksender am Kahlenberg; © Wien-konkret


Foto links: Karl-Marx-Hof in Heiligenstadt...Foto rechts: Höhenstraße mit Rundfunksender am Kahlenberg; © Wien-konkret

Sehenswürdigkeiten & wichtige Einrichtungen:
* Aussichtspunkte Kahlenberg und Leopoldsberg
*
Karl-Marx-Hof
* Maria-Theresien-Schlössel
* Schikaneder-Lehár-Schlössel
* Sankt-Jakobs-Kirche
* Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik 
* Hohe Warte Stadion
* Grinzinger Friedhof mit den Gräbern von Attila Hörbiger, Paula Wessely und Thomas Bernhard
* Krapfenwaldbad und Döblingerbad


Persönlichkeiten:



Politik
Bezirksvorsteher/innen seit 1945
Karl Mark (SPÖ)  4/45-10/45
Karl Schwendner (SPÖ) 10/45-1960
Franz Opfermann (SPÖ)  1960-1965
Franz Weber (SPÖ) 1965-1975
Richard Stockinger (SPÖ) 1975-1978
Adolf Tiller (ÖVP) 1978-

Bezirksvertretung:
von den 48 (+2) Bezirksräten entfallen ab der letzten Wahl 2015 folgende Mandate auf die jeweiligen Parteien:
ÖVP: 16 (-2)   SPÖ: 14 (-1)   FPÖ: 9 (+2)   Grüne: 5 (-1)   NEOS: 4 (neu)
 



29.4.2013 Döblinger Kinderheim wird chinesische Botschaft

21 Millionen Euro zahlte die Volksrepublik China für das frühere Kinderheim auf der Wiener Hohen Warte, berichtet das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner neuen Ausgabe. Der steirischen Immobilienentwickler Immovate hat die schlossähnliche Anlage nach etwas über einem Jahr an die Volksrepublik China weiterverkauft, die dort ihre UN-Botschaft einquartieren wird. Die Steirer hatten das 5.000 Quadratmeter große Objekt samt 15.000 Quadratmeter Garten erst im Oktober 2011 vom kroatischen Ex-General Vladimir Zagorec bzw. dessen Kreditgeber Hypo Alpe Adria gekauft. Laut GEWINN betrug der Kaufpreis damals 14,8 Millionen Euro. Immovate bleibt auch unter den Chinesen weiter an Bord und kümmert sich um die Renovierung des Kinderheims, das die letzten Jahre leer stand.
Rückfragehinweis: Gertie Schalk Redaktions- und Projektmanagement Tel.: +43 1 521 24-48

Anmerkung Wien-konkret: Vielleicht sollte sich die Stadt Wien bzw. die ezirksvertretung Döbling doch mehr um Kinder kümmern und Kinderheime nicht an die Chinesen verkaufen bzw. nur dabei zuschauen ...



Weiterführende Informationen über Wien:

* Magistratische Bezirksämter 



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Stellungnahmen 1. Bezirk Wien

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Kinderspielplatz Olympiapark 1 Jahr danach

Sehr geehrter Herr Mag. Marschall,
ich bin geradezu begeistert darüber, dass sich noch jemand daran erinnert!
Der Stand der Dinge ist  der, dass wir die ehemalige Direktorin, Frau Kratzer, am letzten Sommerfest der VS darum gebeten haben, ihre Beziehung zum Bezirksrat zu nutzen, woraufhin wenige Tage später 2 Reckstangen montiert wurden. Wenn man also an den richtigen Fäden zieht, tut sich etwas.
   Nichts desto trotz hat sich dadurch nichts an der grundsätzlichen Problematik geändert: der neue Kletterturm ist für kleine Kinder – es gibt jetzt einfach 2 Kleinkindbereiche, die Großen können ja auch schon vorm Fernseher sitzen und benötigen keine Bewegung mehr J
   Der Verantwortliche ist nie bereit gewesen, sich die Situation vor Ort anzusehen, denn dann müsste er wohl Einsicht zeigen. Es gibt den Fußballkäfig – ein eingezäuntes Betonfeld ist ja geradezu ideal als Spielplatz, oder?
   Der Spielplatz ist wirklich mit Abstand der schlechteste weit und breit, eine zu kleine Kletterkombi und ein Reck…Sie können meinen Worten entnehmen, dass ich hier ein gewisses Frustrationsmaß erreicht habe, daher habe ich auch aufgegeben. Ich habe festgestellt, dass, wenn man niemanden persönlich kennt, auch nichts Bewegen kann.
Danke dennoch fürs Nachfragen
mit freundlichen Grüßen
Sigrid K.    31.3.2016



Kinderspielplatz Olympiapark tlw ein Trauerspiel





linkes Bild die „Kletterwand“ – davor steht ein Kind der 4ten Klasse VS;
. . mittleres Bild der Kleinkindspielplatz, dort gibt es 2 schöne Schaukeln, eine tolle Sandlandschaft mit Wasseranlage, einen Kletterturm mit Rutsche und ganz hinten noch Spielelemente für die ganz kleinen Kinder.
. . . rechtes Bild: die alte Wippe und das Schaukelgestell, schon seit Herbst ohne Schaukel.

Im Olympiapark in 1190 Wien gibt es 2 Spielbereiche: einen sehr schönen und gut gestalteten Kleinkindbereich – und auf der andern Seite einen Bereich für die größeren Kindern. Der allerdings ist ein einziges Trauerspiel :
   Es gibt dort eine Wippe, eine Schaukel und es gab einen netten Kletterturm. Dieser wurde voriges Jahr erneuert und gegen einen Miniturm eingetauscht. Die „Kletterwand“ dieser neuen Kletterkombi geht einem Erwachsenen bis zum Knie ; die  Öffnungen zum Durchsteigen sind ebenfalls winzig – ein etwas größeres Volksschulkind bleibt dort stecken L. Da der Spielplatz von der unmittelbar angrenzenden Volksschule Flotowgasse anstelle des Turnunterrichts zeitweise genutzt wird, klettern die Kinder jetzt AUF die Türme hinauf, was so sicher nicht gedacht ist. Andere Spielmöglichkeiten werden hier nicht geboten – der voll asphaltierte Ballkäfig wird kaum genutzt.
   Jetzt tummeln sich auf beiden Spielplatzbereichen nur mehr Kindergartenkinder, für die Größeren gibt es nichts mehr und trotz mehrmaliger Urgenz meinerseits ist dort auch nichts weiter geplant.
   Allerorts wird für mehr Bewegung für unsere Kinder plädiert, aber der Spielplatz im Olympiapark ist ein trauriges Beispiel dafür, wie solche Möglichkeiten zerstört werden. Dabei wäre dort genug Platz für weitere Geräte. Im Laufe meiner „Spielplatzjahre“ habe ich Spielplätze in verschiedenen Bezirken von Wien kennengelernt, aber dieser ist mit Abstand der am lieblosesten  gestaltete – was die größeren Kinder angeht.
   Da der Verantwortliche kein Interesse zeigt – ich habe eine gemeinsame Vor – Ort Besichtigung angeboten um aufzuzeigen, dass hier offensichtlich eine falsche Kletterkombi bestellt wurde – hoffe ich, auf diesem Weg eine Verbesserung für die Kinder zu erreichen.
   Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung
Mit freundlichen Grüßen
Sigrid K.             17.3.2015



HDB 19., Gatterburggasse

bedingt durch das schulkonzert vom 22. mai 2012 habe ich die mangelnde belüftung bei der anwesenheit von 300 menschen im saal erlebt. wie man von den eltern hört, ist das bei ähnlichen veranstaltungen im haus leider so. ich wollte den bezirksvorsteher ansprechen, leider habe ich ihn in der pause und nachher nicht mehr gesehen. natürlich verlangt bei einem baujahr 1967 und der notwendigen energieeinsparung niemand eine klimatisierung. aber die vorhandene belüftungsanlage sollte funkionieren oder adaptiert werden.
peter k.          23. Mai 2012



Abriss eines schönen Wohnhauses

Bitte wer weiß, warum das schöne Wohnhaus Ecke Döblinger Gürtel / Döblinger Hauptstraße abgerissen wurde? Es war wunderschön und hat das Stadtbild mitgeprägt. So verliert Wien seine Schönheit, wegen der Touristen nach Wien kommen. Kein Tourist kommt wegen moderner Gebäude (die gibt es ja überall).

Mag. Heinz B.         26. April 2012



Albrecht Dürer Gedenkstein in Josefsdorf am Kahlenberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

es gibt einen sehr wuchtigen und markanten Gedenkstein für Albrecht Dürer oberhalb des Parkplatzes am Kahlenberg, am Waldesanfang, der scheinbar von niemandem verwaltet wird. Weder BDA, noch Gemeinde Wien. Das Problem ist, daß dieser schon sehr verwittert und unleserlich geworden ist.
Meine Frage ist jetzt, ob Sie mehr über diesen Stein wissen und auch entsprechende Unterlagen über den Inhalt auf dem Stein besitzen. Oder, an wen kann ich mich wenden? Die Albrecht Dürer Gesellschaft hat schon zweimal keine Antwort gegeben. Es muß hier eine Lösung gefunden werden.
Ich würde diesen Stein auf meine Kosten wieder herrichten lassen. Vielleicht können sie mir helfen.
Grüße aus Döbling

Wolfgang Schulz
Leiter des Döblinger-Heimat-Kreises
1190 W i e n, Eroicagasse 43            E-mail 10. Juni 2010

Anmerkung Wien-konkret:
Wir haben Bezirksvorsteher Tiller am 19. Juni 2010 um eine Stellugnnahme gebeten und werden diese, sobald sie vorliegt, hier veröffentlichen.



Bezirksamt:

Magistratisches
Bezirksamt 19. Bez.:
 
Gatterburggasse 14,
1190 Wien;
Tel: 01-4000-19000
=> E-mail



Bezirksinfos:

Bezirksinformationen
über den 19. Bezirk
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Behörden, Friedhöfe,
Schwimmbäder, usw.
 



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