Wien

1. Bezirk: Wien Innere Stadt


Foto links: Brunnen am Neuen Markt rechts: Fiaker am Michaelerplatz; © Wien-konkret


Foto links: Brunnen am Neuen Markt Foto rechts: Fiaker am Michaelerplatz; © Wien-konkret

Bezirksinformation Wien 1. Bezirk:

Bezirkskarte von Wien mit dem Bezirk "Innere Stadt"

Bezirkskarte von Wien mit Klick vergrößern

Fläche: 3,01 km2
Einwohner: 16.286 (1. Jänner 2015)

Lage: Mittelpunkt von Wien mit der historischen Altstadt. Um den 1. Bezirk (Innenstadt) führt seit der Schleifung der damaligen Stadtmauern der "Ring" bzw. Ringstraße. Beide Seiten des Rings gehören noch zum 1. Bezirk.

 
Geschichte Chronik von Innere Stadt:

Bis zu den ersten Eingemeindungen 1850 war der heutige 1. Bezirk von Wien auch deckungsgleich mit der Stadt Wien. Diese war ursprünglich die keltische Siedlung "Vedunia". Später besiedelten die Römer Wien mit Ihrem römischen Legionslager "Vindobona" den heutigen 1. und 3. Bezirk.
6 Jahrhundert: In Wien herrschten die Langobarden
976: Wien gehört zum Gebiet der Babenberger
1155: Heinrich Jasomirgott macht Wien zur Hauptstadt
1221: Die Stadt Wien bekommt das Stadtrecht und Stapelrecht
1278: Die Habsburger werden Herrscher von Wien
1295 begann der Bau des Stephansdoms.
1469: Wien wird Bischofssitz
1529: 1. Türkenbelagerung von Wien
1556: Wien wird Kaisersitz
1679: 1. Pestepidemie
1683: 2. Türkenbelagerung von Wien
1713: 2. Pestepidemie
1783: Eigene Stadtverwaltung (Magistrate) werden eingeführt
1805 und 1809: Napoleon in Wien
1860: Die Donau wird reguliert, um die Stadt vor Hochwässer zu schützen
1918: Die Republik "Deutsch-Österreich" wird vor dem Parlament ausgerufen
1944: Schwere Luftangriffe der Allierten auf Wien. Durch die Deutsche Luftwaffe und von den FLAK-Türmen in Wien wurden ca 10% der angreifenden amerikanischen und britischen Luftsstreitkräfte abgeschossen. Dennoch gab es schwere Verwüstungen durch die Bombentreffer. 28% des Gebäudesbestandes wurden zerstört oder beschädigt.
1955: am 15 Mai erreichte Österreich und Wien seine Unabhängigkeit von den vier Besatzungsmächten wieder.
1979: Die "UNO-City" wird der UNO übergeben. Wien wird dritter Sitz der UNO.
1995: Am 1.1.1995 tritt Österreich der Europäischen Union bei
1998 und 2006: Österreich hat für ein halbes Jahr den Vorsitz in der Europäischen Union

 

Sehenswürdigkeiten & wichtige Einrichtungen:

Pestsäule am Graben, Wien 1. Bezirk; © Wien-konkret

Pestsäule am Graben, Wien 1. Bezirk; © Wien-konkret

* Kunsthistorisches Museum
* Naturhistorisches Museum
* Grafische Sammlung Albertina
* Secession

* Hofburg
* Parlament
* Bundeskanzleramt

* Stephansdom
* Peterskirche
* Ruprechtskirche
* Schottenstift
* Die Kirche Maria am Gestade
* Virgilkapelle
* Pestsäule

* Wiener Staatsoper
* Burgtheater
Ringstraße
 

 

Persönlichkeiten des 1. Bezirks:

* Christoph Schönborn: Kardinal von Österreich: lebt im erzbischöflichen Palais neben dem Stephansdom
* Helmut Zilk (9. Juni 1927 - 24.10.2008): Altbürgermeister von Wien, Ostspion: Er wohnte mit seiner Frau Dagmar Koller in einer Penthousewohnung am Graben
* Marcel Prawy (29. Dezember 1911 in Wien - 23. Februar 2003 in Wien): Der berühmte Opernkritiker lebte die letzten zehn Jahre im Hotel Sacher
* Helmut Elsner: Ex-BAWAG-Chef lebte bis 2006 in einer großen Penthousewohnung ober der BAWAG Zentrale; derzeit angeblich haftuntauglich und von seiner Haftstrafe vorzeitig entlassen.
* Helmut Verzetnitsch: Der Ex-ÖGB Chef lebt(e) in einer sehr großen Penthousewohnung in der Rotenturmstraße
 

Politik im 1. Bezirk:

Bezirksvorsteher Wien 1. Bezirk seit 1945
Theodor Köpl (KPÖ)             April 1945 - Juli 1945
Fritz Schuckeld (SPÖ)          Juli 1945 - Okt 1945
Adolf Planek (SPÖ)              Okt. 1945 - 1946
August Altmutter (ÖVP)       1946 - 1948
Franz Eichberger (ÖVP)        1948 - 1951
Otto Friesinger (ÖVP)          1951 - 1968
Heinrich Anton Heinz (ÖVP)   1968 - 1987
Richard Schmitz (ÖVP)         1987 - 2001
Franz Grundwalt (ÖVP)         2001 - 2005
Ursula Stenzel (ÖVP)            2005 - 2015
Markus Figl (ÖVP)                2015 -

Bezirksvertretung:
von den 40 Bezirksräten entfallen ab der letzten Wahl 2015 folgende Mandate auf die jeweiligen Parteien:
ÖVP: 10 (-6)    SPÖ: 10 (=)    Grüne: 6 (-2)    FPÖ: 8 (+4)   NEOS: 4 (+4)  WIR: 2 (=)

Foto: Blick in die Bräunerstaße; © Wien-konkret

Foto: Blick in die Bräunerstaße; © Wien-konkret

Weiterführende Informationen über Wien:

* Magistratische Bezirksämter 



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Stellungnahmen 1. Bezirk Wien

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Parken in der Stadt kostet für 1 ½ Stunden 74,10 Euro

Am 3. Jänner 2017 habe ich meine derzeit geh-eingeschränkte Frau in die Innere Stadt gebracht.
Wir stellten das Auto in der Biberstraße ab und buchten 1 Stunde bis 13:00 Uhr über Handyparking.
Da das Essen etwas länger dauerte, waren wir erst um 13:25 wieder beim Auto - auf dem Weg dorthin hoffnungsvoll, dass es sich vielleicht ohne Strafzettel ausgegangen sein wird. Was wir vorfanden waren aber gleich zwei Strafzettel:
Einen um 13:13 für „Parkzeit überschritten“ € 36,00 und einen um 13:18 für „Halten und Parken Verboten“ („Anrainerzone“) € 36,00.
Mit der Parkgebühr für eine Stunde von € 2,10 sind das satte € 74,10! Für einen Strafzettel hätte ich volles Verständnis aber zwei sind für mich reichliche Abzocke!
Wie ich in einem Urteil des Bundesfinanzgerichtes aus 2015 lese, ist eine "Doppelbestrafung" nach ParkometerG und StVO zwar zulässig, in Ordnung finde ich es aber überhaupt nicht!
mit besten Grüßen
Herwig H.        4.1.2016

Anm. Wien-konkret: Sie hatten in Wirklichkeit sogar noch Glück. Im Halte- und Parkverbot hätten Sie auch abgeschleppt werden können. Die Abschleppkosten hätten dann 264 Euro betragen.
(SPÖ & Grüne wollen übrigens so wenige Autos in der statt wie nur möglich. Wenig überraschend werden jetzt zusätzlich in den Kurzparkzonen spezielle Anrainerzonen eingeführt.)



Stellungnahmen 1. Bezirk, Innere Stadt, Altstadt

23.3.2012 Ja zum Umbau am Neuer Markt - Buszufahrten in die Innenstadt weiterhin ermöglichen

 Das Stadtentwicklungsprojekt "Achse Staatsoper bis Graben" spielt für die Wiener Tourismuswirtschaft eine sehr große Rolle. "Wir befürworten eine Umgestaltung der für die Wiener Tourismuswirtschaft enorm wichtigen Achse Staatsoper bis zum Graben. Die Wiener Tourismus- und Freizeitwirtschaft wünscht sich hier einen neuen touristischen Hotspot, von dem Touristen und WienerInnen gleichermaßen profitieren", so KommR Ing. Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WK Wien.
Wichtig: Cityzufahrt muss bleiben
Eine möglichst gute Zugänglichkeit der Wiener City für Touristen muss jedoch aus touristischer Sicht unbedingt erhalten bleiben. So sind z.B. Reisebusse ein wichtiges Massenverkehrsmittel für Touristen und deshalb wichtig und unumgänglich für den Wiener Tourismus. Nur wenn Touristen in die Stadt kommen, geben sie auch Geld in den Betrieben der Tourismus- und Freizeitwirtschaft aus. "Wenn Buszufahrten für Reisegruppen in Wien nicht mehr möglich sind, würde die gesamten Betriebe der Innenstadt darunter leiden. Dabei sind Reisebusse ein ökologisches und ökonomisches Massentransportmittel, um Touristen zu befördern. Und eine komplette Auslagerung der Touristengruppen auf den öffentlichen Verkehr ist definitiv nicht realistisch", so Bitzinger.
Kein Ausschluss von Touristen durch Zufahrtstop
Eine für den Städtetourismus besonders wichtige Zielgruppe ist die Generation 50 plus, für die der Bustourismus eine große Rolle spielt. Aber auch bewegungseingeschränkten Wien-Besuchern muss die Möglichkeit der Besichtigung gegeben werden, die nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gegeben wäre. Somit stellen Reisebusse ein wichtiges Element für die Mobilität von Wien-Touristen dar, auf dieses Kundensegment kann nicht verzichtet werden. "Ich befürchte, dass eine Einschränkung des Bustourismus den Verlust von Gästen bedeuten würde. Dies dürfen wir unter keinen Umständen riskieren", so Bitzinger.
Rückfragehinweis: Wirtschaftskammer Wien - Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft Mag. Catherine Michel-Seitl, MAS - Öffentlichkeitsarbeit Tel.: +43 (0)1 51450-4110



historische Fassaden & blöde Leuchtreklamen im 1. Bezirk

ich habe mehr als 40 Jahre in Österreich (Vorarlberg) gelebt. Seit einigen Jahren in der Schweiz wohnhaft. Immmer ein Fan von Wien gewesen und mindestens 1x im Jahr auch auf Besuch dort.
Immer wieder fällt mir auf, wie chaotisch der wunderschöne 1. Bezirk doch wirkt. Die ganzen historischen Fassaden mit diesen "blöden/doofen/einfallslosen" Leuchtreklamen oder sonstigen Geschäftstafeln. Erstaunt mich, dass der Weltkulturstatus dadurch nicht in Frage gestellt wird!!!! Selbst Zürich, New York oder Stockholm mit ihren wunderschönen Altstädten, weisen eine klare Kennzeichnung diverser Geschäfte auf und keinerlei so derartig geschmacklosen Verschandelungen. Ich wünschte mir, dass man hier raschest aktiv wird und zumindest versucht ein doch einheitlicheres Bild darzustellen. (Bemerkung: dieses chaotische Erscheinungsbild fängt schon am Flughafen an!!!)
mfg
S. Ayguen                     E-mail 20. September 2010



Bezirksamt:

Magistratisches
Bezirksamt 1. Bez.:
 
Wipplingerstraße 8,
1010 Wien;
Tel: 01-4000-01000
=> E-mail



Galerie La Parete Wien:

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Tuchlauben 14
1010 Wien / Vienna
Öffis: U1 & U3 Station Stephansplatz

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Parken in der Kurzparkzone .. 1. Bezirk Wien



Mo-Fr von 9-22 Uhr.
Kosten: 1,05 Euro pro halber Stunde.
max. Parkdauer: 2 Std.



Bezirksinfos:

Bezirksinformationen
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Behörden, Friedhöfe,
Schwimmbäder, usw.
 



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